Bidirektionales laden selber machen

Bidirektionales laden selber machen

insp
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Nach aktuellem Stand kostet eine 10KW Bidirektionale Ladestation +-10k Eur. Ist halt Neuland und dementsprechend teuer. Nun habe ich mal ein Blockschema versucht zu verstehen. So wie ich es verstanden habe zieht man 50-500Volt Gleichstrom aus der Batterie und geht damit auf einen Wechselrichter. Über das Ladeprotokoll kizzelt mall das Auto dazu Gleichstrom an die Ladebuchse zu liefern. Aus meiner Sicht könnte man das selber zusammenflicken. Wenn die Solaranlage nachts kein Strom liefert schaltet man den Solarstring ab und verbindet den Wechselrichter mit dem Auto. Der Wechselrichter läuft dann auch nachts einfach von der Autobatterie. Lassen wie mal die Zertifizierung weg, der AC-Ausgang des Wechselrichters ist ja zertifiziert was ich Einspeise wird ja nicht weiter geprüft. Das einzige Problem das ich sehe ist, das Protokoll einer Profi-Station nachzubilden.
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Re: Bidirektionales laden selber machen

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"50-500Volt Gleichstrom".

Dein Physiklehrer dreht sich im Grabe um.
#GetYourUnitsRight

SüdSchwabe.
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Re: Bidirektionales laden selber machen

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  • Roi Danton
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Übrigens: ich liebe HobbyElektriker… Und viel Spaß mit der Versicherung falls mal was abfackelt 🤯

Re: Bidirektionales laden selber machen

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Auf den ersten Blick ist es wie immer einfach. Die Details halten einen immer auf.
Hier war geplant einen CCS-Chademo-Adapter zu bauen.
viewtopic.php?f=34&t=37655
Es scheitert allerdings an der Powerline-Kommunikation.
Kleiner Spoiler: diesen Schritt hast Du ebenso vor Dir.
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs -- Skoda Enyaq seit Mai 2021

Re: Bidirektionales laden selber machen

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Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß das Hauskraftwerk von e3dc ehemals ein eAuto war, das per AC auch wieder Energie ins Netz einspeisen konnte.
Wenn man zurückspeisen möchte, muß man einen DC Charger bauen, bei dem man dann die Rückspeisefähigkeit implementieren kann.

Betreiber einer öffentlichen AC-Stationen vor der eigenen Haustür

Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 80 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Ladesäule vor der Haustür
#2307 Ladestart um 23:07

Re: Bidirektionales laden selber machen

delpi
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Eine 11 kW bidirektionale DC Wallbox wird nächstes Jahr deutlich unter 2000 € zu haben sein.

Re: Bidirektionales laden selber machen

electrifylife
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Was nach viel klingt ... aber vielleicht gar nicht so viel ist, wenn man dafür den PV Speicher sparen kann!
Nur blöd für alle die, die jetzt eine AC Wallbox haben..........

Re: Bidirektionales laden selber machen

GKS-i3
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delpi hat geschrieben: Eine 11 kW bidirektionale DC Wallbox wird nächstes Jahr deutlich unter 2000 € zu haben sein.
Um welches Modell/Firma handelt es sich dabei ?

Re: Bidirektionales laden selber machen

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Eigentlich richtig primitiv das Ganze. ein Powerline Modul kostet 20€ und kann die Kommunikation. Einen 7,5kW Frequenzumrichter gibts es für gut 160€ und die Einspeisung in dessen Zwischenkreis bekommt man auch hin. Nur steckt der Teufel wie immer im Detail und eine galvanische Trennung gibt es selbstverständlich auch nicht. Das dürfte auch den Solarwechselrichter zum Scheitern bringen denn da wird die die Autoüberwachung gehörig in die Suppe spucken.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi 125.000km, Kangoo ZE 97.500km, E-UP 15.500km, C180TD 41.000km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 25.000km, Prophete Pedelek 200km, Zündapp Pedelec 50km

Re: Bidirektionales laden selber machen

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delpi hat geschrieben: Eine 11 kW bidirektionale DC Wallbox wird nächstes Jahr deutlich unter 2000 € zu haben sein.
Du hast bestimmt einen Link, der Deine mutige Aussage (vor allem Zum Preis) in irgend einer Form bestätigt, oder?
Starke Behauptungen kann jeder 'raus hauen.

SüdSchwabe.
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