Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

sheiko
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Ich finde eine Lademöglichkeit schon praktisch ist aber nicht zwingend notwendig. Dazu sollte das Auto aber genügend Reichweite und einen 3 Phasen Lader haben. Dann kann man an den AC Säulen nebenbei immer genug nachladen. An interessanten Orten findet man meistens was. Zur Zeit bin ich in Italien. Auf Nachfrage wurde mir eine Schukodose zur Verfügung gestellt. Da habe ich meine mobile Wallbox dran und kann den Verbrauch bezahlen. Die Vermieter sind überrascht wie einfach und kostengünstig das bereitgestellt werden kann. Hatten auch schon ein Angebot im mittleren vierstelligen Bereich für eine Wallbox. Das überlegt man sich dann schon. Dafür ein paar Schukodosen mit Zähler oder als Zeitschaltung zum abrechnen und alles ist gut. Die passenden Kabel sollte man natürlich mitbringen. Ist aber nicht zu viel verlangt.
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

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tommywp hat geschrieben:
Elektro-Jens hat geschrieben:
totoking hat geschrieben: aber eigentlich erwarte ich von meinem Hotel auch nicht, dass sie mir da ne Tankstelle in die Tiefgarage setzen.
Ab einer gewissen Kategorie darf man das zeitgemäß schon erwarten ...
Also ich brauch das nicht wenn es die Ferienwohnung / Ferienhaus verteuert.
Das Argument ist doch daneben! Man such sich eben die preislich passende Unterkunft. Wenn das ohne Strom und Warmwasser sein kann geht das sogar mitten in Hamburg in einem romantischen Zirkuswagen, der in einem schönen Garten steht. Du bist ja nicht gezwungen Luxus oder für dich Unnötiges zu buchen.
vorwärts, aber elektrisch

MaXx.Grr: Ändert nichts daran daß Du Unrecht hast in Deinen dauernden Schlußfolgerungen...
Ist das so?

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

tommywp
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Nö, finde ich nicht daneben wenn ich in booking.com z.b. den Filter setzte mit Lademöglichkeit schränkt das das angebot um Faktoren ein und die Preise sind auch gleich viel höher.

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Odanez
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Das liegt eher daran, dass die billigen Anbieter seltener dazu neigen Lademöglichkeiten anzubieten, man passt sich da eher an die Kunden an. Eine installierte Wallbox dürfte die Übernachtungspreise nicht signifikant genug beeinflussen, dass ein Anbieter es für nötig halten würde die Preise nur wegen so einer Ladesäule zu erhöhen.
#2307
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Silberreiher
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Na ja, ich habe auf Booking.com mit dem Filter "Lademöglichkeit für Elektroautos" auch so meine Erfahrungen gemacht. Da wird mit der Lademöglichkeit geworben und es ist teilweise nicht möglich zu laden bzw. werden Preise aufgerufen, die Ionity übersteigen. Einen Preisaufschlage nehme ich für bequemes vor Ort laden gerne in Kauf, aber keine überhöhten Preise, da lade ich dann doch lieber öffentlich. Wegen falscher und unzureichender Werbeversprechen wurden entsprechende Bewertungen abgegeben.

Viele Betreiber von Ferienwohnungen und Hotels sind einfach noch nicht richtig auf die E-Mobilität geeicht, auch hier muss noch ein Lernprozess einsetzen. In der Woche nach Ostern habe ich wieder so ein Hotel gebucht, mal sehen wie es da klappt.
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Schraube
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Bucht doch nur mehr Unterkünfte die kostenloses Laden anbieten.
Dann wird das ganze schnell zum Standard.
Und stark verteuern wird sich das auch nicht wegen dem internen Wettbewerb.
Elektromobilität die man bezahlen muss macht nicht ganz so viel Sinn :-)
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Silberreiher
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Nicht jede Plattforn weist eine kostenlose Lademöglichkeit aus, das wäre das non plus Ultra, muss aber nicht sein. Wie bereits gesagt, für guten Service bin ich auch gern bereit einen angemessenen Preis zu zahlen. Bei meiner Letzten Unterkunft wurde auch mit einer Lademöglichkeit für Elektroautos geworben. Vor Ort war das eine unsicher an einem Holzrahmen montierte 230 Volt Steckdose, die keinen vertrauenwürdigen Eindruck machte. So geht es nicht!
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Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Singing-Bard
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Ok was kostet denn sowas?

Gute Wallbox 1000€
Installation am Stellplatz (Inklusive Schutz vor unbefugtem Laden) und Anschluss durch Elektriker 1000€
Möglicherweise monatliche Kosten durch separaten Zähler

Also sagen wir mal 2000€ Investitionskosten.

Wenn man die Kosten durch den Verkauf des Strom zu sagen wir mal 0,05 ct Aufpreis pro kWh wieder reinholen möchte, dann
müsste der Vermieter 40.000 kWh Strom an Elektrofahrer verkaufen, um diese Investition wieder reinzuholen.
Und damit sind die extra Kosten und der Ärger, den die Abrechnung des Strom erfordert, noch nicht mal abgedeckt.

40.000 kWh kosten bei 0.30€ knappe 12.000€, nur mal um zu zeigen wie unrealistisch diese Strommenge ist.

Und das der Vermieter sein Ferienhaus wegen der Lademöglichkeit teurer vermieten kann ist doch utopisch.

Entweder er nimmt bereits den Marktpreis und Verbrennerfahrer sind bereit den Preis zu bezahlen, oder er erhöht den Preis dermassen, das nur noch E-Fahrer bereit sind den höheren Preis zu zahlen.
Da gibt es aber keinen Markt für.

Kurz: Um Strom für das Auto zu Laden gibt es zentral zugängliche Ladeinfrastruktur mit einfacher funktionierender Abrechnungsfunktion. Ich finde diese Diskussion deshalb interessant, da sie zeigt das es bei manchen E-Fahrern eine Erwartungshaltung gibt, das sich andere an ihre Entscheidung für ein E-Auto anzupassen haben.
Zuletzt geändert von Singing-Bard am Mi 13. Apr 2022, 11:29, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

Schraube
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Naja wenn es funktioniert und kostenlos ist warum denn nicht? Ist doch gut.

Blöd finde ich es nur wenn wie so einige Hotels hier in der Gegend 10 Euro pauschal für eine Ladung verlangen. Denn das kennt dann wieder nur einen Weg. Die Preise gehen immer nur nach oben.
Überhaupt jetzt wo beinahe wöchentlich irgendwas erhöht wird.
Verbrenner sind was Feines.

Re: Ferienhausvermieter an der Nordsee richten sich auf E-Mobilisten ein

tommywp
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Singing-Bard hat geschrieben: Also sagen wir mal 2000€ Investitionskosten.

Wenn man die Kosten durch den Verkauf des Strom zu sagen wir mal 0,05 ct Aufpreis pro kWh wieder reinholen möchte, dann
müsste der Vermieter 40.000 kWh Strom an Elektrofahrer verkaufen, um diese Investition wieder reinzuholen.
Und damit sind die extra Kosten und der Ärger, den die Abrechnung des Strom erfordert, noch nicht mal abgedeckt.

40.000 kWh kosten bei 0.30€ knappe 12.000€, nur mal um zu zeigen wie unrealistisch diese Strommenge ist.
Über den Stromverkauf wird man garantiert das nicht reinbekommen. Was auch noch kommt sind irgendwelche regularien die erfüllt werden müssen weil man ja jetzt Stromverkäufer ist. Würde mich nicht wundern wenn da einmal im Jahr ein Elektriker kommen müsste um die Anlage zu prüfen. Wenn man das nicht über Werbekosten finanzieren kann wird das nichts. In der Hauptsaison bekommt man die Bude sowieso voll. Vielleicht das man damit in der Nebensaison ein paar mehr Buchungen bekommt.
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