Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren?

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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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bm3 hat geschrieben: Meine Meinung, wer gerne aktiver Stromverbraucher ist , sollte auch genauso gerne oder von mir aus auch ungerne, aktiver EE-Erzeuger werden und nicht permanent irgendwelche Schutzbehauptungen vorschieben.
Ohne scheiß: Ich vermisse hier tatsächlich Gesetze, der jeden Bauherr, Unternehmen, etc dazu verpflichtet Entsprechende Anlagen zu installieren! Mein AG hat auch sein Dach mit PV ausgestattet, weil er den Platz nutzen wollte - sicherlich auch aus Marketing zwecken ;-). Und hier sehe ich eine entsprechende Möglichkeit. Alleine Hier ist noch so viel Potential!


Ich sehe übrigens auch die THG-Quote kritisch! Zum einen verdient dann einer, allein daran mit, weil ich ein E-Auto fahre und zum anderen wenn ich meine gesparten CO2 Verbrauch verkaufe und dadurch jemand anderes mehr dafür in die Luft pustet kommen wir auch nicht vom Ausstoß runter.
Zuletzt geändert von DELA-DUS-DE am Do 24. Feb 2022, 12:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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@MaXx.Grr
Mit V2G wäre das auch kein Thema mehr.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !
Vectrix VX1, 2009; Smart Ft EQ, 2021; BMW i3s, 2022; Tesla M3 LR AWD, 2023

Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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MaXx.Grr hat geschrieben: Leute, verwässert hier bitte nicht das Thema und diskutiert das woanders - beim Vorschlag von Fritzchen-66 geht es zum einen darum, daß jeder dem es möglich ist, freiwillig "zugunsten" seines persönliche Stromversorgers, das nächtliche Nachladen des eAutos auf die Zeiten zu legen, in denen der Strompreis an der Strompreisbörse möglichst niedrig ist. Das ist aber nicht nur zugunsten seines Stromversorgers, sondern auch zugunsten der Strompreise aller. Falls der Stromversorger Strom nachbestellen muß, weil seine Kunden insgesamt zu viel verbraucht haben, fällt der Strom für diese eAutos schon einmal nicht in irgendwelche Hochpreisregionen.
Was heißt denn verwässern? In erster Linie geht es doch darum, ob die Mobilität ein Preistreiber ist und wie man das abfedern kann! Da ist Nachtladen eine Möglichkeit! Aber wie ich in einem anderen Beitrag bereits geschrieben habe, ist Stromerzeugung keine Konstante, wenn ich mehr und einfacher STrom produzieren kann, dann sinkt der Preis trotz höheren bedarf! Da sind PV anlagen und der Ausbau ein anderes Mittel! Ich sehe da keine Verwässerung!

Mal angemerkt! Ich lade mein Auto meistens Nachts, wenn ich dann zu Hause lade!
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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Der Vorschlag von MaXx ist recht gut, da aber um 22:00 viel „Musik“ im Netz ist wäre der allgemeine Start um 23:07 besser.
Zuletzt geändert von Fritzchen-66 am Do 24. Feb 2022, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. inzwischen auch ein i3s in der Familie; 115 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Ladesäule vor der Haustür
#2307 Ladestart um 23:07

Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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Ich würde es als Demo im Stromnetz definieren... Jeder soll irgendwann anhand von den Ladepeaks um 22:07 oder 23:07 Uhr in den Statistiken ablesen können, daß es eine erheblich Masse von eAutofahrern gibt, die gerne EE-dienlich (und geldbörsendienlich) laden wollen.

@DELA-DUS-DE - Eure Diskussion mit Solar auf jedem Dach soll und muß geführt werden, aber am besten in einem eigenen Thread...

Grüazi, MaXx

Re: Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren?

Ioniq1234
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Ich frage mich im Umkehrschluss gerade ob der Benzinpreis fällt, wenn Millionen von Verbrennern durch E-Fahrzeuge ersetzt wurden? Im Moment sieht es so ganz und gar nicht danach aus.

Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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MaXx.Grr hat geschrieben: Ich würde es als Demo im Stromnetz definieren... Jeder soll irgendwann anhand von den Ladepeaks um 22:07 oder 23:07 Uhr in den Statistiken ablesen können, daß es eine erheblich Masse von eAutofahrern gibt, die gerne EE-dienlich (und geldbörsendienlich) laden wollen.
Ok, das hatte ich wohl überlesen.
Heute Abend wäre dafür schon mal optimal. Ich bin dabei um 22:07.
PS: Ich gehe davon aus, dass viertelstündliche Messwerte im Stromnetz üblich sind. Von daher wäre ein Starten auf die Minute gar nicht nötig, bzw. In den viertelstundenwerten gar nicht so deutlich sichtbar.
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs -- Skoda Enyaq seit Mai 2021

Re: Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren?

Singing-Bard
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Die zeitbasierzen Tarife bringen im Endeffekt keinerlei Ersparnisse für Verbraucher.

Im Endeffekt werden die Kosten nur anders verteilt, und wenn man dann Abends sein Essen kocht wird es halt teurer. Bei Zeitbasierten Tarifen sollte man nie auf mögliche Einsparungen aber immer genau auf die damit einhergehenden Kosten der "Spitzenzeiten" achten.

Die Spitzenzeiten sind wahrscheinlich lang und teuer, und der normale Nutzer zahlt drauf

Dafür gibt es viele Beispiele.

Versuche einfach mal spontan mit der Bahn zu fahren, dann kaufst Du ein x-mal teureres "Spitzenzeiten-ticket".

Re: Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren?

Ioniq1234
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E-lmo hat geschrieben:
MaXx.Grr hat geschrieben: Ich würde es als Demo im Stromnetz definieren... Jeder soll irgendwann anhand von den Ladepeaks um 22:07 oder 23:07 Uhr in den Statistiken ablesen können, daß es eine erheblich Masse von eAutofahrern gibt, die gerne EE-dienlich (und geldbörsendienlich) laden wollen.
Ok, das hatte ich wohl überlesen.
Heute Abend wäre dafür schon mal optimal. Ich bin dabei um 22:07.
PS: Ich gehe davon aus, dass viertelstündliche Messwerte im Stromnetz üblich sind. Von daher wäre ein Starten auf die Minute gar nicht nötig, bzw. In den viertelstundenwerten gar nicht so deutlich sichtbar.
In den Übertragungsnetzen wird die Last im Sekundentakt erhoben. Ich glaube aber kaum, dass da 100 oder 200, die gleichzeitig mit 11KW anstecken sichtbar werden. Erst wenn da einige Hundert Megawatt ungeplant in kurzer Zeit ans Netz gehen, könnte einer auf der Leitwarte mal kurz hochgucken.

Dann lieber einige Hundert Leute zusammentrommeln, die gleichzeitig an jeweils einem HPC den Ladevorgang starten. Und das Ganze jede Woche zu einer bestimmten Zeit wiederholen und hoffen, dass sich immer mehr der Aktion anschließen und irgendwann die Presse Wind davon bekommt und so noch mehr mitmachen.

Im Normalfall ist primäre Regelleistung von einigen Gigawatt im Netz. In Benutzung davon sind meist nur 100-500MW. Also müssten schon ungeplant einiges zusammenkommen, damit das überhaupt jemand merkt.

Re: 23:07 Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren?

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Hatte oben geschrieben, daß es bei 100 BEV's ca. 1 MW Leistung wären. Aber solange wir nicht anfangen, wird es niemand sehen.

Aber bei 300.000 PHEV's, die alle mit Beginn des Feierabends anstecken, haben wir bereits eine zusätzliche Last von 1GW.

Die BEV's laden seltener, ob sie aufgrund der höheren Leistung die gleiche Sichtbarkeit erreichen, ist schwer zu sagen.

Aber anhand der Zahlen ist die Größe sichtbar, der Bedarf liegt noch im Bereich der Regelleistung, aber ein gleichzeitiger Start würde schon jetzt in der Regelung auffallen.

Nur wenn dies Verhalten täglich auftritt, dürften wir das Ganze etwas nach Vorne bringen.
Deshalb:

Start des Ladevorgangs um 23:07 #2307
Zuletzt geändert von Fritzchen-66 am Do 24. Feb 2022, 14:26, insgesamt 1-mal geändert.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. inzwischen auch ein i3s in der Familie; 115 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
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#2307 Ladestart um 23:07
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