Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren?

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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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Fritzchen, warum sollte ich das jetzt zeitlich verschieben wenn ich schon aus der eigenen Insel-PV-Anlage gepuffert mit Speicher lade ? Jeder der Platz auf dem Dach für PV hat und nichts tut und sowie seit über 10 Jahren schon trotz Förderung nichts getan hat und jeder der gegen Windenergieanlagen war und ist, ist dafür verantwortlich.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

dr_big
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@bm3: wenn du meinst ich wäre Schuld an der Misere weil ich keine Solaranlage auf dem Dach habe, dann gebe ich dir gerne die Kontaktdaten meiner Denkmalbehörde und du verhandelst eine genehmigungsfähige Lösung.

Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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Ich meinte damit eher die Menge an Leuten die nicht von irgendwelchen Verordnungen bisher (das ist wohl eher eine Minderheit) daran gehindert wurden. Aber viele Leute sind auch sehr gut im Vorbringen von entsprechenden Schutzbehauptungen.Ich sah und sehe jede Menge an Untätigkeit / Ablehnung / Gleichgültigkeit hier an meinem Wohnort und Anderswo.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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bm3 hat geschrieben: Ich meinte damit eher die Menge an Leuten die nicht von irgendwelchen Verordnungen bisher (das ist wohl eher eine Minderheit) daran gehindert wurden. Aber viele Leute sind auch sehr gut im Vorbringen von entsprechenden Schutzbehauptungen. Ich sah und sehe jede Menge an Untätigkeit/Ablehnung/ Gleichgültigkeit hier in meinem Wohnort.
da machst du es dir aber schon ein wenig zu einfach! Wenn man in einem Einfamilienhaus wohnt mag das ja VIELLEICHT ein Stück stimmen, aber nicht alle haben ein alleinstehendes EFH.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

dr_big
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Schade, ich dachte du willst mich unterstützen. Die Behörden stehen sich da selbst im Weg und verweisen dann nur darauf, dass man statt Solaranlage ja auch einfach den Verbrauch reduzieren könnte, das hätte den gleichen Effekt :wand:

Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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dr_big hat geschrieben: Die Behörden stehen sich da selbst im Weg und verweisen dann nur darauf, dass man statt Solaranlage ja auch einfach den Verbrauch reduzieren könnte, das hätte den gleichen Effekt
DAs ist das eigentliche Problem! Da wird ein Umdenken in der Bevölkerung verlangt, aber dann, wenn man seinen Teil leisten will, bekommt man mit der Bürokratie Steine in den weg gelegt. Gilt nicht nur für dieses Thema, das zieht sich bei allem im Leben, wie ein Roter Faden.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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DELA-DUS-DE hat geschrieben:
...da machst du es dir aber schon ein wenig zu einfach! Wenn man in einem Einfamilienhaus wohnt mag das ja VIELLEICHT ein Stück stimmen, aber nicht alle haben ein alleinstehendes EFH.
So, mache ich das ? Man kann auch Dächer für PV-Anlagen pachten oder Anteile an Energiegenossenschaften etc. erwerben. Bei uns hier in der Gegend gibt es einen Solarförderverein, der macht nicht Anderes als neue große PV-Anlagen zu errichten und Anteile daran an seine Mitglieder zu verkaufen. Auch Mieter können ihre Vermieter auf PV-Mieterstrom ansprechen.
Wir betreiben übrigens auch Anlagen auf gepachteten Dächern, da gibt es allerdings auch immer noch Zeitgenossen, Eigentümer von Gewerbeimmobilien mit den schönsten noch unbelegten PV-Dächern. Wenn man sie fragt ob sie PV planen oder man ihr Dach pachten kann bekommt man ein kurzes "Nein" als Antwort. Den "Vogel" hat unser Landkreis aber hier mit seinem neuen Kreishallenbad abgeschossen.Nichts gemacht.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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bm3 hat geschrieben: So, mache ich das ? Man kann auch Dächer für PV-Anlagen pachten oder Anteile an Energiegenossenschaften etc. erwerben. Bei uns hier in der Gegend gibt es einen Solarförderverein, der macht nicht Anderes als neu PV-Anlagen zu errichten und Anteile daran eine sein Mitglieder zu verkaufen. Mieter können ihre Vermeiter auf Mieterstrom ansprechen.
Ich habe schon mal unsere WEG darauf angesprochen und eine Firma hat sich bei uns die Lage angesehen. Dieser gab uns zu verstehen, dass unser Haus eine ungünstige Lage hat (steht u.a. im Schatten eines Hochbunkers).

Ich muss zugeben, dass ich mich mit PV Anlagen sonst nicht viel beschäftig habe und ich sicher noch Nachholbedarf habe. Aber mal ehrlich: warum soll ich andere Dächer pachtenoder Anteile kaufen, mein privates, hartverdientes Geld investieren! Diese Dächer gehören doch auch irgendwem!? Warum investiert dieser das nicht von sich aus und errichtet selber eine Anlage? Nein, dann wird es verpachtet um dann auch noch eine schnelle "Mark" damit zu machen...

Ich bin deiner Meinung, dass überall wo es Möglich ist und Sinn macht PV anlagen auf die Dächer gehören. Aber warum soll jeder seine kleine Insellösung machen? Koordiniert und im größeren Stil (zum Beispiel durch den örtlichen Stromversorger) wäre dies sicherlich kosteneffizienter umzusetzen! Immer wird alles auf den Endverbraucher abgewälzt und wenn er das nicht macht ist er schuld. Das ist ja nicht nur bei der Energiewender so, sondern bei allem, jeder, der die Möglichkeit, sei es Geld oder Macht, hat, sagt " Der Verbraucher muss aber..." und das stinkt mir gewaltig!
Zuletzt geändert von DELA-DUS-DE am Do 24. Feb 2022, 12:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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Meine Meinung, wer gerne aktiver Stromverbraucher ist , sollte auch genauso gerne oder von mir aus auch ungerne, aktiver EE-Erzeuger werden und nicht permanent irgendwelche Schutzbehauptungen vorschieben. :lol: Wenn er schon persönlich nichts mit Klimaschutz oder Umweltschutz zu tun haben möchte dann wenigstens jetzt mit den Strompreiserhöhungen, die liefern ihm auch eine Begründung.
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Re: Ist die Elektromobilität für die Strompreiserhöhung verantwortlich?

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Leute, verwässert hier bitte nicht das Thema und diskutiert das woanders - beim Vorschlag von Fritzchen-66 geht es zum einen darum, daß jeder dem es möglich ist, freiwillig "zugunsten" seines persönliche Stromversorgers, das nächtliche Nachladen des eAutos auf die Zeiten zu legen, in denen der Strompreis an der Strompreisbörse möglichst niedrig ist. Das ist aber nicht nur zugunsten seines Stromversorgers, sondern auch zugunsten der Strompreise aller. Falls der Stromversorger Strom nachbestellen muß, weil seine Kunden insgesamt zu viel verbraucht haben, fällt der Strom für diese eAutos schon einmal nicht in irgendwelche Hochpreisregionen.

Aber als viel wichtiger erachte ich dieses hier:
Fritzchen-66 hat geschrieben: Soll man den Netzbetreibern unsere „Macht“ zeigen, reicht ein gleichzeitiges Starten der Ladungen. Aber bitte nicht zu Zeiten, in denen sowieso gerade nachgeredet wird.

Mein Vorschlag wäre ein Aktivieren zur Minute 7 / 22 / 37 oder 52.
Denn so können wir eAutofahrer nach einiger Zeit sagen, daß sie doch mal nachschauen sollen, ob dies in den Stromverbrauchsstatistiken ablesbar ist. Denn damit hätten wir auch ein deutliches Argument für billigeren Strom für eAutos, wenn sie netzdienlich geladen werden.

Für den Anfang wäre es vielleicht sogar sinnvoll die Uhrzeit auf 22:07 Uhr festzulegen. So können auch solche Leute mitmachen, die keine groß programmierbare Wallbox daheim haben - z.B. die, die mit Ladeziegel laden. Entweder indem sie eine Zeitschaltuhr verwenden oder sich einen Wecker um 22:05 Uhr stellen und dann in der Garage vor dem Schlafengehen einstecken...

Hauptsächlicherweise geht es darum, daß wir uns zusammentun und dadurch Energieversorger / die Politik auf die einfache Möglichkeit der positiven Auswirkung der eAutoladungen auf die EE hinweisen können. Nicht nur theoretisch, sondern durch tatsächliche Zahlen, die die Energieversorger im besten Fall in ihren Statistiken ablesen können.

Leute die selbst eine Solaranlage auf dem Dach haben und tagsüber ihren Strombedarf ins Auto bekommen sind da natürlich erstmal außen vor - wobei auch sie mitmachen könnten indem sie um 22:07 Uhr für 15 Minuten mal kurz einschalten. Es geht darum diesen Peak so gut wie möglich in den Statistiken ablesbar zu machen.

Tatsächlich außen vor sind die öffentlich ladenden - außer sie wollen tatsächlich jedesmal, wenn sie über Nacht laden erst um 22 Uhr zur Ladestation fahren damit sie manuell um 22:07 Uhr die Ladung aktivieren.

Ökologisch und ökonomisch (für den Stromversorger) am sinnvollsten wäre natürlich eine Steuerung nach der Strompreisbörse, also wenn der Strom erst um 01:00 Uhr billig wird daß man das dann um 01:07 zu laden beginnt. Aber dazu müßten alle Wallboxen solche individuellen Regeln überhaupt anwenden können und zudem exakt die gleiche Auswertung des vorausgesagten Strompreises machen. Das sehe ich bei der Vielzahl der Wallboxen als nicht gegeben an.

Behelfen könnte man sich vielleicht daüber, daß in Nächten, in denen dieses EE-dienliche Laden absolut keinen Sinn macht, keiner einsteckt. Aber dazu bräuchte man ein zentrales Medium, über das man dies verkündet. Die Leute, die in diesen Nächten trotzdem Strom brauchen, starten halt einfach deutlich früher als 22:07 oder deutlich später.

Grüazi, MaXx
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