Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

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  • focki
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wp-qwertz hat geschrieben: Ich habe denen meinen Unmut genau zu diesem Thema geschrieben.
Das einzige was mich jetzt dort noch hält sind die Aufkleber Prämien. Ohne die empfehle ich zu Greenpeace Strom zu wechseln:

9€ GG
30 ct/kWh

Die haben mW nicht an der GG geschraubt. EWS im übrigen auch nicht.
Diese beiden haben im übrigen den Vorteil Genossenschaften zu sein: wird man dort Genossin gibt es eine jährliche Gewinnbeteiligung „wenn es denn drinnen ist“
Von mir auch ein :danke: für den Hinweis.
Habe auch soeben gewechselt. Und ja, auch mich störte primär das deutliche Anheben der Grundgebühr. (kann ja sein, das Naturstrom hier mit liest)
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Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

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ja die geschichte mit der grundgebühr.......es gibt sie bis 237€ höher habe ich noch nicht gefunden, kann auch neukunden abschreckung sein....
gib einem dummen ein pferd und der wissende holt ihn nicht mehr ein...vw e-up united gold 03/21,mg5 red luxus lfp akku 09/22,PV23,5kWp 12,8 byd hvs+13,8 byd hvm...produzierte kWh=27erdumrundungen bei 86t co2 einsparung

Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

RiffRaff
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Eine hohe Grundgebühr ist bei Stromanbietern eine der Möglichkeiten die Risiken durch die Einspeisung von PV bei ihren Kunden zu kompensieren. Dabei ist nicht die Einspeisung und deren Vergütung an sich das Problem (damit darf sich der Netzbetreiber befassen, was sich allerdings auch in seinen Netzgebühren niederschlägt), sondern die nicht nur unvorhersehbare Nachfrage zu einem bestimmten Zeitpunkt sondern sogar kostenerhöhende Wirkung auf die Strombeschaffung.

Zunächst kann der Anbieter nur einen recht geringen Anteil seines Stromes für sagen wir mal den 11 November 2022 jetzt ein Jahr im Voraus einkaufen, weil er nicht wissen kann, ob an diesem Tag ein hoher oder geringer PV Ertrag ansteht. Er muß also kurzfristig kaufen, bei der heutigen Vorhersagegenauigkeit frühestens zwei bis drei Tage vor Lieferdatum und damit entsprechend teuer.

Doch damit nicht genug: ist der PV Ertrag hoch, sind zwar die Einkaufspreise tendenziell niedrig, aber er verkauft weniger, weil die Kunden mit PV in dem Falle sehr hohe Eigenstromversorgung haben. Er nimmt nichts ein. Ist der PV Ertrag gering, wollen die Kunden aber viel Strom von ihm, den er jetzt aber nicht nur nur wegen der Kurzfristigkeit teurer einkaufen muß, sondern der auch noch wegen des geringeren Angebotes auf dem Markt nochmals teurer ist.

Keine guten Voraussetzungen um einen günstigen Arbeitspreis anbieten zu können. Deshalb ist der Anbieter auf einen relativ hohen fixen Grundpreis angewiesen, um wenigstens seine laufenden Kosten auch dann zu decken, wenn er wegen hoher PV Produktion Mangels Umsatz nichts verdienen kann.

Mit einem hohen Grundpreis zahlt man also als PV Anlagen Betreiber für die Möglichkeit im Falle einer ungenügenden Eigenproduktion Strom in voller Menge von außen beziehen zu können.

Anbieter, die sich nicht durch entsprechenden Grundpreis (ich sehe das als take or pay) absichern, müssen in Zeiten wie jetzt extrem zubuttern und laufen Gefahr, nicht nur Verluste zu machen, sondern die entsprechenden Mengen nur noch sehr schwer auftreiben zu können.

Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

Michi1601
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Guten Morgen Zusammen,

als ich mich im Frühjahr 2020 aufgrund Neubau eines Fertighaus um den Strom gekümmert habe, blieb mir eine Idee hängen.

Hohe Grundgebühr, am liebsten extrem hoch und dafür nur noch wenige ct (20 oder tiefer) wäre der ideale Tarif für PV EFH mit e-Auto.

Muss nochmals grübeln, warum das eine Lösung war, aber es hatte definitiv etwas mit Wärmepumpe, e-Auto und teilweise absetzen beim Finanzamt wegen (Arbeitszimmer und/oder Dienstwagen) zu tun...

Melde mich nochmals wenn es mir wieder einfällt.

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Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

Michi1601
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Sorry - das war wohl anders herum gemeint.
Wenn PV und Hausspeicher sowie e-Auto mit möglichst hohen Eigenverbrauch und sehr großer PV (Dach voll), dann am liebsten die Grundgebühr extrem niedrig und dafür den Arbeitspreis ruhig um 10ct erhöhen...

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Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

LeakMunde
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RiffRaff hat geschrieben: Zunächst kann der Anbieter nur einen recht geringen Anteil seines Stromes für sagen wir mal den 11 November 2022 jetzt ein Jahr im Voraus einkaufen, weil er nicht wissen kann, ob an diesem Tag ein hoher oder geringer PV Ertrag ansteht.
Da nur ein sehr kleiner Teil der Kunden bereits mit intelligenten Messsystemen ausgestattet ist, kann der Stromanbieter gar nicht feststellen, ob seine Kunden am 11. November viel oder wenig Strom gebraucht haben. Der Stromanbieter bekommt im Zweifel nur einmal im Jahr einen Zählerstand vom Netzbetreiber genannt. Er weiß dann aber z.b gar nicht ob der Kunde jeden Monat 100 kWh bezogen hat oder 1090 kWh im Januar und in den restlichen Monaten nur je 10 kWh. Das wird alles nach Standardlastprofil abgerechnet.
Dich stören diese Signaturen?
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Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

Michi1601
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Wie ist es eigentlich mit diesen AWATTAR Tarifen? Habe den modernsten Zähler drin. Quad und noch mehr fähig (Einkauf / Verkauf / HT / NT) Insgesamt sollen wohl 24 Tarife möglich sein. Wer hier Tipps hat - gerne

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Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

RiffRaff
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LeakMunde hat geschrieben:
Da nur ein sehr kleiner Teil der Kunden bereits mit intelligenten Messsystemen ausgestattet ist, kann der Stromanbieter gar nicht feststellen, ob seine Kunden am 11. November viel oder wenig Strom gebraucht haben. Der Stromanbieter bekommt im Zweifel nur einmal im Jahr einen Zählerstand vom Netzbetreiber genannt. Er weiß dann aber z.b gar nicht ob der Kunde jeden Monat 100 kWh bezogen hat oder 1090 kWh im Januar und in den restlichen Monaten nur je 10 kWh. Das wird alles nach Standardlastprofil abgerechnet.
Da hast du recht. Was es aber durchaus noch bedenklicher macht: der kostenerhöhende Mechanismus bleibt ja. Und wenn die Kosten nicht den Verursachern zugeordnet werden (können) müssen sie halt auf alle abgewälzt werden.

Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

LtSpock
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Kant-xy hat geschrieben: Ich war erst im November zu Naturstrom gewechselt nachdem es mir mit Tibber zu bunt wurde.
Bei Tibber habe ich von Januar bis Oktober 81,40€ p.m. bezahlt. Laut Check24 würde ich beim billigsten Anbieter Jura Strom monatlich 85,74€ bezahlen, inkl. 11€ Sofortbonus und 173€ Neukundenbonus im 1. Jahr und den Umlagen für 2022.
Bei Naturstrom wären es 91,63€ p.m. was 2€ p.m. billiger ist als der billigste Anbieter auf check24 ohne eingerechnete Boni.

Da schlägt sich Tibber im Jahresurchschnitt ganz wacker und ich sehe keinen Wechselgrund für mich.

Re: Preiserhöhungen Naturstrom, mal gleich den Grundpreis kräftig mit erhöht ?

brainos
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Hast du ein Smartmeter und kannst Lasten verschieben? Ich überlege gerade auch zu wechseln. Aktueller Monatsschnitt 41ct bei mir. Hab kein Smartmeter.
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