WEG und Exklusivvertrag mit den Stadtwerken

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Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

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gekfsns hat geschrieben: Mit meinem Tipp hat er sich einen großen Batzen Geld gespart.
Und das über mindestens 10 Jahre. ;)
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Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

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Hier der Gestattungsvertrag:
Datei 006_SWM_Gestattungsvertrag.pdf
(105.7 KiB) 66-mal heruntergeladen
Franz - und gsund bleim
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Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

Xentres
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@Guglhupf

Also die Energiepauschale ist ja wohl doch mit einer Obergrenze versehen, hier 50kwh für 44 Euro.

Das ist natürlich unattraktiv, da gebe ich dir Recht.

Du hättest ja gleich sagen können, dass bei dir die SWM am Werk sind.

Deren Angebot halte ich seit Anfang an für unzumutbar und fürchte, dass die einfach ihre Präsenz und Hoheitsgewalt über das Münchner Stromnetz gnadenlos ausnutzen.
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Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

Guglhupf
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wobei dieser Gestattungsvertrag ja keine private Infrastruktur ausschließt. Ich werde versuchen, mir einen 230v Anschluss bei der nächsten Versammlung in 5 Monaten genehmigen zu lassen und werde zur Tarnung mein E-Auto auf dem zweiten Stellplatz parken, den ich anmiete ;)
Sollte das nicht funktionieren wars das für mich mit der E-Mobilität. Mir fehlt die Lust 15 Minuten von der nächsten Ladesäule heim zu laufen und dann wenig später wieder hinzulaufen und dann noch einen schlechten Preis für die Elektrizität zu zahlen.
So kann man dem ganzen wirklich nachhaltig Steine in den Weg legen.
Vorallem wird das den ganzen Befürwortern, die jetzt bequem erstmal nichts zu tun haben (nur am Rande eine Aussage ,,wir möchten da möglichst große Steine in den Weg legen, denn die elektrische Anlage ist nicht dafür gemacht'') , wird das ganze in paar Jahren ja selber auf den Kopf fallen. Na herzlichen Glühstrumpf ihr Pflaumen.
Letzter Ausweg, 230v Anschluss auf den Stellplatz legen lassen. Die Hausverwaltung ist dem grundsätzlich aufgeschlossen eingestellt und hat mir den Kontakt des ,,Hauselektrikers'' vermittelt und gar die Skizze der lokalen Stromverläufe zugeschickt. Habe jedoch gesagt, dass ich das vorallem fürs Staubsaugen und die Poliermaschine ;) benutzen möchte. Müsste jedoch eben bei der nächsten Eigentümerversammlung genehmigt werden. Ein Nachbar hat sich sowas bereits im Bau auf seinen Stellplatz legen lassen und hat die Bordbatterie seines Motorrads dran hängen, für die 360 Tage im Jahr die das Teil nur rumsteht.
Meine Sorge ist jetzt, dass der Haus und Hof Elektriker sich verplappert bei der Hausverwaltung und dann kann ich mir meinen Plan natürlich auch abschminken.
Kennt hier jemand einen vertrauenswürdigen Elektriker im Raum München?
Ich muss ja eine Skizze Vorlegen bei der Eigentümerversammlung und wenn dort in der Skizze steht ,,230V Steckdose'' oder ,,230v Anschluss'' oder gar ,,230V CEE Steckdose'' werden die wenigsten ja was damit anfangen können. Mit der CEE Dose gibt es ja sogar Adapter auf Schuko, falls ich es tatsächlich mal brauche. Meinen Ladeziegel neu verkabeln kann der Elektriker dann ja auch.
Ansonsten kotzt mich das zurzeit echt an.

Wir sind auch Erstbesitzer und so weit habe ich bei der Planung vor 6 Jahren natürlich nicht gedacht. Da war das Thema für mich noch nichtmal am Horizont ersichtlich. An die Fliesen im Eingangsbereich wo Parkett liegen sollte habe ich noch gedacht. Hinterher ist man immer schlauer

Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

SamEye_again
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Xentres hat geschrieben: @Guglhupf

Also die Energiepauschale ist ja wohl doch mit einer Obergrenze versehen, hier 50kwh für 44 Euro.

(...)
bitte richtig lesen! Da steht:
"Das monatliche Entgelt berechnet sich nach der Batteriekapazität Ihres E-Autos:"

zugrunde gelegt wird hier die Kapazität des Akkus, nicht die Menge des geladenen Stroms!
Für 44€ monatlich würde ich unseren i3 liebend gerne zuhause aufladen....

ich finde das Angebot der SWM übrigens nicht ganz so übel, da sie - lt. dem Gestattungsvertrag den @Rennsemmel verlinkt hat - zum einen einen neuen Niederspannungsverteiler errichten, die Anschlussleistung des Hausanschlusses erhöhen und diese Kosten, die sicherlich nicht unerheblich sind, und bei einer "privaten" Lösung so sicher nicht vollumfänglich durchgeführt würden, ebenfalls übernehmen. Selbst die Kosten für den zur Fernwartung notwendigen DSLer werden übernommen. Manche Leute machen sich scheints kaum Gedanken darüber, was Dinge kosten, da sie vermutlich üblicherweise mit "EDA" rechnen...
Hier gilt, auch aus technischer Sicht: Tiefgarage einer WEG != Garage am Einfamilienhaus ;)
(mussten wir in unserer Anlage - drei Wohnhäuser, eine gemeinsame Tiefgarage - auch erst lernen...)

Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

Xentres
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@SamEye_again

Ah Danke für den Hinweis.

Da macht es dann für den mit "normaler" Fahrleistung im Jahr doch wieder Sinn.

Und ja, die SWM leistet natürlich etwas, wie die Übernahme von Kosten für Anschlusswerterhöhung und neuen NH-Verteiler, kassieren dafür aber dann im Jahr 500 Euro ein.

Das gleicht sich nach wenigen Jahren aus und dann wird es teurer gegenüber der eigen betriebenen Ladeinfrastruktur.

@Guglhupf

Wie viel Verbrauch hast du denn pro Monat? Vielleicht kannst du dir durch die Flat ja etwas der Grundgebühr "zurückholen".
BMW i3 120 Ah - seit 04/2020 - Melbourne Rot

Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

SamEye_again
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@Xentres "Das gleicht sich nach wenigen Jahren aus und dann wird es teurer gegenüber der eigen betriebenen Ladeinfrastruktur."

das ist richtig, spannend finde ich in dem Zusammenhang aber den Paragraphen 4.4, durch den sich die Anlage übernehmen lässt:
4.4. Bei Beendigung des Vertrags werden die SWM nach Wahl der Eigentümerin entweder das Eigentum an der Ladeinfrastruktur auf die Eigentümerin übertragen oder die von den SWM errichtete Ladeinfrastruktur (d.h. bis zum Sicherungskasten, jedoch mit Ausnahme des NH-Verteilers, welcher in der Liegenschaft verbleibt) auf eigene Kosten zurück bauen. Die SWM erklären bereits jetzt ihr Einverständnis zum Eigentumsübergang für den Fall, dass die Eigentümerin ihr Wahlrecht dahingehend ausübt. Die Eigentümerin hat ihr Wahlrecht zusammen mit der Kündigung, im Falle einer Kündigung durch die SWM unverzüglich nach Zugang der Kündigung, auszuüben.
und das sogar inkl. des Niederspannungsverteilers, der in der Liegenschaft verbleibt. So kann man die Infrastruktur nach zehn Jahren im Grunde auf eigene Kosten Weiterbetreiben, ohne dass die Funktionalität bzw. Leistung zurückgefahren werden muss. Bedeutet: Gestattungsvertrag abschließen, nach acht Jahren kündigen (zwei Jahre Kündigungsfrist - von denen ich nicht weiß, ob die so rechtens sind, ist aber im Grunde egal) und die Infrastruktur übernehmen.
Da die Anlagen seitens der SWM dann vermutlich abgeschrieben sind, dürfte sich die Übernahmekosten im erträglichen Rahmen bewegen, falls sie ("auf die Eigentümerin übertragen") nicht sogar nur eine Verwaltungsgebühr in Rechnung stellen... klar ist das Spekulation, aber eine - in der Regel aufwändige - Installation solch einer Ladeinfrastruktur gibt es halt nicht für kleines Geld. (wir haben hier ein Angebot für unsere Tiefgarage mit 24 Plätzen vorliegen, und bei dem erstmal nur 15 Ladepunkte eingerichtet würden, das inkl. Lastmanagement bei knapp 64.000€ liegt...)

Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

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Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Das SWM Angebot besteht ja aus drei Komponenten. Wobei
1 Anschlußgebühr - Einmalig "Normal" ist - Nach Abzug der Förderungen käme man als Nutzer auf den gleichen Betrag - nur dann gehört die WB dir.
2 Nutzungspauschale - Monatlich - die aufgeführten Leistungen sind teilweise ein Treppenwitz
3 Energiepauschale - Monatlich - die ist "normal"

Wenn ich jetzt 2 und 3 für mich zusammenrechne 45 € + 54 E = 99 € komme ich damit klar. Fahrleistung über 1.500 km/Monat.
Was passiert aber, wenn die von der SWM wieder einmal "durchdrehen". Die SWM ist keine Außenstelle der Caritas, aber in 2019 wären sie beinahe durchgedreht https://www.electrive.net/2019/03/04/mu ... ch-kwh-ab/

Aber diese Ungewißheit macht mir an diesem Angebot ein bißchen zu schaffen. Denn der Gestattungsvertrag ist eine Seite, und der Mietvertrag - siehe unten ist die andere Seite. Man muß sich für 3 Jahre festlegen. Doch wie entwickeln sich die Preise in diesem Zeitraum? Bleibt die Flatrate gleich, oder stellen sie auf "Kundenfreundliche kWh Preise um, und knallen durch wie 2019. Wenn die SWM mir das Angebot schickt, werde ich euch darüber noch informieren.

Franz - und gsund bleim
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Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

SamEye_again
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interessant fände ich in dem Zusammenhang noch das Thema "Umsetzung", sprich, wann wird die SWM nach Auftragserteilung tätig und ab wann kann man tatsächlich laden. Wir kaspern in unserer WEG - nicht nur wegen Corona - bereits seit fast zwei Jahren daran herum, und auch das vorliegende Angebot ist nicht geeignet, umgesetzt zu werden.
Bezüglich der Energiepreise hast Du natürlich Recht, aber da steckt man bei keinem Anbieter wirklich drin. Das kann immer nach hinten losgehen; wobei ich annehmen würde, dass die bei solchen Anlagen an einer langfristigen Bindung interessiert sind; das werden die nicht durch überdurchschnittlich happige Preise aufs Spiel setzen?!

Re: WEG und Exklussivvertrag mit den Stadtwerken

Optimus
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Die monatlichen Energiepauschalen XS,S,M sind ja wohl auch ein schlechter Witz. Wer schließt sowas ab (S 2,40€/kWh) bzw. nimmt so wenig Energie ab bei einer Lademöglichkeit am Stellplatz mit noch anderen Fixkosten?
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