Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Danke und volle Zustimmung für die zweite Hälfte, die erste hängt zu viel im Jetzt fest - da wird sich vieles ändern.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Man fragt nicht, was der Staat für einen tun kann, sondern was man tut um ihn möglichst wenig zu brauchen, aber der Gesellschaft Etwas zu geben.
Ob selbst produzierter Strom, Ehrenamt, usw.
DANKE!

Das Wort "Eigenverantwortung" kennen nur noch wenige. Wenn etwas passiert -> Staat oder Anwalt.
Tesla Model 3SR+, Nissan Leaf 2018 Acenta, Lade optimiert zuhause per PV und/oder Tibber. Habe eine App geschrieben für das PV-unterstützte Laden (siehe https://android.chk.digital/).

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Woher das wohl kommt? Am Schluss ist es staatlich gar so gewollt... :o
https://therepublic.de/articles/543/sta ... uendigkeit

https://hayek-institut.at/nanny-state-index/
Koexistenz ist ein Fremdwort im menschlichen Sprachschatz ideologisch verblendeter Irrlichter
https://youtu.be/DzcEkdApqWw?si=_JnExjBh2MJn6KeY

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Autsch...
"Denn nichts ist so süß wie die Freiheit, noch nicht einmal Zucker."
Wenn das "sapiens" im Namen unserer Spezies zutreffen würde, könnten wir noch mal diskutieren. Bis dahin muss im Sinne des Interesses der Allgemeinheit die "Freiheit", die von immer mehr Individuen missbraucht wird, eingeschränkt werden. Sonst fühle ich mich in meiner "Freiheit" eingeschränkt. Siehe Grundgesetz.

Oder auch:
gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
</offtopic>
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Ioniq_5_LDK
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Bezug unten betr. paar Beiträge vorher... ihr schreibt zu flott...😄.

Danke.

Ob sich betr. 1. Teil in meinem Beitrag zukünftig viel ändert, mag sein.
Sehe das aber aktuell zumindest für 2023 nicht (bis auf kaum Vergütung) und hoffe dieses Jahr meinev2. Anlage gebaut zu bekommen.
Betr. Handwerk, Netzbetreiber Zähler setzen usw., usw. bestehen massiv Probleme, soweit ich es höre.
Bis hin zu arroganter Kommunikationsverweigerung...
Das sehe ich aktuell als einziges schwer beeinflussbares Problem.

Betrifft aber z. B. meine Altanlage nicht, die läuft (wenn mechanisch weiter intakt) noch weitere 8 Jahre mit akzeptabler Vergütung und wie die letzten 12 Jahre gehabt.
Danach wird man sehen, wer dann wie viel Vergütung zahlt... aber der eigene Nutzen betr. EV bleibt immer so lange die Anlage läuft.
Selbst ohne Vergütung in 8 Jahren, war und ist die PV Anlage eine meiner besten Aktionen ever.

Die neue Anlage, so sie in 2023 gebaut wird, rentiert sich rechnerisch verglichen mit meiner bestehenden, eh kaum.
Da geht es fast ausschließlich um Unabhängigkeit und weitere 20 Jahre Planungssicherheit der 2. Immobilie.
Denn ich sehe das aus Erfahrung sehr weiträumig und möchte nichtvam Zropfvhängen, wie die Masse... schon gar nicht mit zukünftig wohl weiterem Eauto als Verbrenner Ersatz.
Eauto ohne eigenen Strom, ist für mich persönlich nur halbgar und daher nicht optimal.
Mit der zukünftigen PV kostet Ladung dann 8,2 Cent/kWh... mit der bestehenden verdiene ich ca. 8,5 Cent/kWh beim Laden (da EV Vergütung ausc2011).
Zudem nehme ich den Ziehern keine Strom weg 🤣

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Elektro-Jens hat geschrieben: Woher das wohl kommt? Am Schluss ist es staatlich gar so gewollt... :o
Und dann die Verlinkungen die eine gegen links... für´s "Bürgertum".. also Recht Klassenkämpfer.
Der andere? Auch ein Vogel.....
"Die Inflation ist Hausgemacht".... ein Intelligenzbeitrag....

Ja, der Staat will keine Eigenverantwortung des Bürgers....
alles klar.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Ich kürze mal wiedern
Martyn136 hat geschrieben:
env20040 hat geschrieben:
Die kommen im Winter selten an Deine 68,85 ct/kwh.
Und wenn?
Ist´s wurscht, in den 2 Stunden muss man weder Wäsche, noch Geschirr waschen, keinen Wäschtrockner laufen lassen, noch ein Auto laden.
......... vielleicht ..... wahrschienlich ..... verhältnismässig ...

......könnte....

Gerade die Preisturbulenzen der letzten Monate haben dazu geführt das sich kaum noch jemand an dynamische Preise traut, man traut sich teilweise inzwischen ja nichtmal mehr an klassische Tarife ohne Mindestvertragslaufzeit, sondern versucht sich eine möglichst lange Preisgarantie zu sichern.
Komisch, jeder der sein Auto lädt wäre Dumm keinen Dynamischen Preis zu nehmen, da er den Verbrauch, oft höher als der bisherige Haushaltsverbrauch,
platzieren kann wann dies für Ihn Sinnvoll ist.
Bei immer mehr Wallboxmodellen sogar automatisiert.

Und, gerade die Preisturbolenzen zeigen, dass sich dies.. Rechnet.

Für den einen ist ein Glas halbvoll, für den anderen halbleer.

Nur dass der mit dem halbvollen Glas inkl. den Preisturbolenzen geringere Kosten hatte.

Wer die "Sicherheit" eines Fixpreises wünscht zahlt immer einen Aufschlag und dieser wird nicht zu wenig sein, da Sicherheit was kostet.

Mir ist´s wurscht, wenn ich zwischendurch mal 80 ct / kWh zahle, da es mehr Energiebezugsmöglichkeiten <20 ct/kwh gibt.....

Halbvoll, Halbleer....
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

koaschten
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Ich wollte es auch gerade schreiben, was interessieren mich 4 Stunden dreifacher Preis am Tag, das sind nur 1/6 der 24h des Tages, gut meine Grundlast wird da teurer, aber im Schnitt immer noch günstig und die großen Lasten nutze ich in den 4 Stunden einfach nicht. Was interessiert mich die 1-2-3 kwh für Kochen, die 40kWh fürs e-Auto oder die 10-20kWh für die Wärmepumpe sind doch das Interessante. Und das kann man beides steuern!
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Tom7
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iOnier hat geschrieben: Welche "Solarbarone"? Mit auslaufenden fixen Einspeisevergütungen wird eh jeder seinen Strom vermarkten müssen. Und Börsenpreise bekommen. Oder sehe ich da was nicht, was Du siehst?
Die "Vermarktung" von nicht mehr gefördertem PV-Strom ist doch in der Praxis in erster Linie der Selbstverbrauch.
Aktuell profitiert so jemand von Stromtarifen, die sich nicht am aktuellen Börsenpreis orientieren, sondern quasi über das Jahr gemittelt sind. Denn selbst seinen Strom verbrauchen tut so jemand vor allem dann, wenn die Börsenpreise tief sind. Denn dann scheint nicht nur bei ihm die Sonne, sondern beim Nachbarn genauso. Mit flexiblen Stromtarifen nach Börsenpreis würde das doppelt blöd für diese Person werden.
A.Q. hat geschrieben:
AbRiNgOi hat geschrieben: Wenn dieses Szenario eintreten sollte, was nur Verschwörungstheoretiker sagen, ...
Nein, das ist schon ein reales Thema. Wenn die Verbraucher in den Verteilnetzen ihre Verbräuche auf Niedrigpreiszeiten konzentrieren, wird dann die Netzbelastung sehr hoch sein. Das hat sich bereits in den Modellversuchen zum gesteuerten Laden gezeigt.
Richtig, genau davon habe ich gesprochen. Wenn dann zwar die Erzeugung da ist, der Preis ist niedrig, aber der Flaschenhals das Netz ist und deshalb abgeschaltet bzw. gedrosselt wird, dann erzeugt das ganz sicher Frust. Denn es entgehen einem ja dann die billigen kWh und man muss z.B. sein E-Auto zu teureren Preisen aufladen.

Und ja, das sind alles nur Zukunftsgedanken, die natürlich Spekulation sind. Und da brauchst du auch nicht mit einem Eckpunktepapier, Zielen oder Gesetzen argumentieren, dass es ja gar nicht so kommen kann, weil das dort ja anders geschrieben steht. Das hast du vor einem Jahr mit den Treibhausgasemissionen nach Sektoren auch so erzählt, weil es im Klimaschutzgesetz steht. Kurz drauf hat es die Ampel weitgehend kassiert. Menschen gemachte Gesetze kann man ändern und die werden auch zu gerne geändert. Das sind keine Naturgesetze.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Ioniq_5_LDK hat geschrieben: Die neue Anlage, so sie in 2023 gebaut wird, rentiert sich rechnerisch verglichen mit meiner bestehenden, eh kaum.
Da geht es fast ausschließlich um Unabhängigkeit und weitere 20 Jahre Planungssicherheit der 2. Immobilie.
Richtigerweise geht es bei Neuanlangen nicht mehr um Gewinn durch Einspeisung, sondern Gewinn durch reduzierten Netzbezug.
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