Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

LiFePo4
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@LeakMunde aber im GuD NICHT!
Und NEIN der Wirkungsgrad der LWP ist im Winter am GERINGSTEN (am kleinsten, am schlechtesten wie oft noch?)
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Xentres
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Das Gud kannst du dann aber im bösen Winter sehr gut auslasten und im Sommer runterregeln, wenn genug EE zur Verfügung steht.
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

LeakMunde
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LiFePo4 hat geschrieben: aber im GuD NICHT!
Doch, die Kraftwerke im Stromnetz verbrauchen genau dann Energie um Strom zu erzeugen, wenn es notwendig ist. Andernfalls würde die Netzfrequenz ansteigen, wenn nicht entsprechend gegen geregelt würde.
LiFePo4 hat geschrieben: Die Gasleitung ist beim Kraftwerk und der Gastherme übrigens die Gleiche.
Richtig und deswegen sollte dir meine Rechnung klar gemacht haben, warum es sinnvoller ist, das Gas im Kraftwerk zu verbrennen. Selbst bei miserablem Wirkungsgrad der Wärmepumpe.
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

RiffRaff
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Bei der Wärmepumpe macht es Sinn, sich erstmal die theoretische Grenze der Leistungszahl im Verhältnis zu der technisch erreichten anzusehen:
Bild
Es werden bis zu 60% des theoretisch machbaren Wirkungsgrades erreicht. Das ist recht gut für einen technischen Prozeß, allerdings darf man auch nicht mehr mit wesentlichen Verbesserungen rechnen.

Wendet man alle technisch machbaren Kniffe an (wie z.B. Kältemittelunterkühlung durch interne Einspritzung und Einspritzkühlung des Kompressors), so erreicht man einen stabilen Betrieb bis -15 Grad Celsius. Allerdings sinkt da auch der Wirkungsgrad entsprechend ab:
screenshot_20211209_123142.png
Der technische Aufwand dafür ist jedoch erheblich und kostet entsprechend.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

RiffRaff
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LiFePo4 hat geschrieben: @RiffRaff in der Berechnung fehlt z.B. das die PV-Anlage die Energie zum falschen Zeitpunkt erzeugt.
Es bleibt dabei mit PV wird das in Deuschland sowie nichts.
Falsch: wie ich schrieb: was fehlt sind Speichermöglichkeiten entsprechender Größenordnung, egal nach welchem Speicherprinziep. Und ja: diese benötigen eine extreme Kapazität und sie werden aufwendig und teuer.

Machbar: ja. Teuer: auch.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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LeakMunde hat geschrieben: Auch bei der Wärmepumpe wird genau dann Energie verbraucht wenn es erforderlich ist und dann mit einem sehr hohen Wirkungsgrad..
Erforderlich ist relativ. Hab die Heizzeiten in die helle Tageszeit gelegt, so passt es besser mit der PV.
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Xentres
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@RiffRaff

Eine Frage:

Woher kommt eigentlich immer das mit der Wassertemperatur W35 (35 Grad)?

Mein Vorlauf erreicht keine 35 Grad.

Ich entnehme mal den Kurven, dass der COP dann noch besser wird.

Mit 35 Grad könnte ich hier drinnen Bananen züchten und das Haus liegt irgendwo zwischen KfW 70 und KfW 55, ist also weit von energieffizent weg.
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

LeakMunde
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Karlsson hat geschrieben: Erforderlich ist relativ.
Mein Satz sollte auch eher die nicht vorhandene Substanz des Argumentes offenlegen. Natürlich kann man Gasthermen oder Wärmepumpen ein- und ausschalten wann man lustig ist.
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

RiffRaff
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LeakMunde hat geschrieben:
RiffRaff hat geschrieben: Nehmen wir die 15.000 Petajoule pro Jahr.
Wenn Deutschland 15 000 Petajoule Energie benötigen würde, bedeutet das nicht, das auch 15 000 Petajoule Exergie benötigt würden.
Der Exergiebedarf dürfte bei etwas einem Viertel bis Drittel davon liegen.
Das ist sicherlich richtig, allerdings ist ja das Ziel ausgegeben, auch Rohstoffe (genauer: solche, die bisher stofflich verwendet werden, NICHT Energierohstoffe) durch entsprechende Synthese und Umwandlungsverfahren zu substituieren. Wird oft nicht genau getrennt (ist auch oft sehr schwierig, weil in vielen Prozessen z.B. Erdgas stofflich UND energetisch verwendet wird), erhöht aber den Bedarf genauso wie ein hoffentlich eintretender Zuwachs des Wohlstandes.

Fürs mittelfristige Ziel ist es daher eine recht gute Näherung, den gegenwärtigen Bedarf fortzuschreiben.

Ein Viertel bis ein Drittel halte ich für sehr optimistisch: das wäre bei einer reinen Niedertemperaturwärmeanwendung wie Hausheizung vielleicht machbar, aber man sollte bedenken, daß die Anforderung aller Elektromotoren einfach 1:1 bleibt, genauso wie bei allen elektrochemischen Anwendungen wie Aluminium, Chlor, Kupfer, Wasserstoffperoxid,.... und es sogar neue Anwendungen wie die Stahlherstellung über Direktreduktion mit Wasserstoff gibt, die mehr Exergie erfordern.

Etwas zuviel schadet nicht, zuwenig wäre fatal.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Udomann hat geschrieben: ....Ich nehme mal einfach so an, dass auch Naturstrom irgendwie marktwirtschaftlich rechnen muss, sie wollen, nein, sie müssen auch Geld verdienen, letztlich, damit sie ihr Geschäft weiterbetreiben können, das sind doch keine Umweltengel, die selbstlos und kostenneutral ihren Naturstrom aus Weltrettungsgründen an die Kundschaft verteilen, letztlich geht es immer ums Geldverdienen, was ja auch ganz in Ordnung ist.

So, und wie reagiert der Markt, wenn die angebotene Ware knapp wird, die Nachfrage aber ungebremst hoch ist? Mit Preiserhöhungen natürlich.

Diese Preissteigerungen deuten also darauf hin, dass das Angebot an Ökostrom knapp ist.

Oder siehst du hier eine andere Deutung?

Wenn aber der Ökostrom schon jetzt knapp wird, wie wird das erst in Zukunft aussehen, wenn nächstes Jahr die Atomkraftwerke abgeschaltet werden? Und wenn dann erst in weiteren 9 Jahren, wie jetzt von der aktuellen Regierung beschlossen, auch alle Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden?

Und nochmal meine bisher unbeantwortete Frage: Wo soll der Ökostrom denn im Winter oder Nachts bei Flaute herkommen?

Diese Frage kann nicht beantwortet werden, da es dann eben keinen Strom geben wird. Auch nicht für die Ökostrombezieher, da das Netz als Ganzes zusammenbrechen wird.
Ursprünglich sind wir ja im Moment in einer Phase in der sich Brennstoffe stark verteuert haben und damit auch die Stromproduktion in konventionellen Kraftwerken immer teurer wird, das ist jedenfalls die momentane Ursache, da trifft uns auch dabei dass in Deutschland der Ausbau der EE in den letzten Jahren vernachlässigt wurde und dass wir dabei zwischenzeitlich in der Welt schon von einem anfänglichen Spitzenplatz zurück auf einen Platz im hinteren Mittelfeld abgefallen sind.
Deine Frage wurde bisher schon mehrfach hier im Forum beantwortet, man sollte die Antworten dann aber auch nicht einfach ignorieren, so tun als ob sie nie gegeben wurden und wieder neu fragen. Wenn man ernsthaftes Interesse an der Beantwortung so einer Frage hat hilft auch aktiv werden und lesen sehr viel, beispielsweise hier im Forum in verschiedenen Threads oder in bereits veröffentlichten wissenschaftlichen Publikationen dazu.
Ich möchte hier jedenfalls nicht für dich den bereits gekochten alten Kaffee der letzten Jahre wieder aufwärmen müssen.
Ist das nicht gut ?
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