Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

150kW
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hgerhauser hat geschrieben: Neben 2 GW an Laufwasser kann die Biomasse basierte Stromerzeugung konzentriert werden, statt wie heute (jetzt die Zahl auf Deutschland bezogen) etwas über 4 GW an Biomassestrom 100% der Zeit zu erzeugen, macht man 40 GW in 10% der Zeit (bzw. sogar noch etwas mehr in 2% der Zeit, echte kalte Dunkelflaute)
Hört sich für die Betrieber jetzt nicht so wirklich planbar an.
hgerhauser hat geschrieben: Für Kraftwerke gilt grob, dass sie umso teurer sind, um so mehr Stunden sie laufen müssen.
Ich hätte vermutet das nicht laufende Kraftwerke am teuersten sind, da sie nur kosten verursachen aber keine Gewinne.
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

hgerhauser
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Bisher werden die Biogaskraftwerke fast nur in Grundlast betrieben. Das ist für die Betreiber sehr praktisch, weil Biogas zu 50% aus CO2 und zu 50% aus Methan besteht und man es daher weder ohne Upgrading einspeisen kann, noch kann man leicht große Mengen lokal speichern.

Die bisherigen Flexibilisierungsmaßnahmen zielen auf lokale Biogasspeicher und eine Erhöhung der Motorkapazität, um eine Verschiebung um ein paar Stunden zu ermöglichen, werden aber offensichtlich kaum genutzt.

In Zukunft würde die Biogasanlage das CO2 abtrennen und das Methan ins Erdgasnetz einspeisen. Das Methan kann dann in KWK Anlagen benutzt werden wie in Kiel. Da werden Motoren eingesetzt und Power to Heat, wenn gerade Überschüsse da sind. Besser ist langfristig die Kombination in der Fernwärme mit einer Großwärmepumpe.

Du selber kannst auch Betreiber sein, wenn Du eine Hybridheizung hast, da lässt man die bestehende Erdgasheizung bestehen und ergänzt sie um eine Luftwärmepumpe, die in der Dunkelflaute ausgeschaltet und stattdessen die bestehende Erdgasheizung mit Bioerdgas betrieben werden kann.

Du hast natürlich recht, dass die Zeiten, in denen die Anlage nicht betrieben werden, auch Kosten verursachen, man kann aber halt sehr viel dadurch sparen, dass die Kapitalkosten bei Anlagen, die nur für wenige Betriebsstunden ausgelegt sind, pro kW stark fallen.

Es macht einen großen Unterschied, ob man ein AKW 98% der Zeit ungenutzt rumstehen lässt oder einen Benzin/erdgasmotor. Das ist bei Autos der Normalfall. Ein Benziner ist auf 1000 bis 1500 Stunden Volllast ausgelegt, dann ist er Schrott. 1000 bis 1500 Stunden ist allerdings weniger als 1% der Stunden in 20 Jahren Lebensdauer des Autos.

Müsstest Du AKW Preise bezahlen (10000 Euro pro kW), würde Dich ein 100 kW Auto eine Million Euro kosten.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Casamatteo
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hgerhauser hat geschrieben: Der Benzinmotor ist nach 1000 bis 1500 Stunden bei Volllast hin (180 km/h mal 1000 Stunden = 180000 km).
Blödsinnige Milchmädchenrechnung. Es werden wesentlich höhere km-Leistungen erreicht, und das bei Teillast. Was Verbrennungsmotoren schadet ist Kurzstreckenbetrieb und Kaltlauf, wobei die Abgasreinigung zudem nicht funktioniert. Wenn ein Motor dauernd warm bleibt, wie etwa im Taxi oder bei Vielfahrern auf Langstrecken, auch bei Langstrecken-LKW, Dieselloks oder Schiffen, hält er eine halbe Ewigkeit und läuft relativ sauber. Dann geht die Karosse zuerst kaputt. Zudem wird ein normaler Automotor praktisch nie mit Volllast betrieben, weil das nur bei maximaler Beschleunigung für ein paar Sekunden geht, bei Höchstgeschwindigkeit, oder mit Anhänger am Berg gegen den Wind.

Wie schon oft geschrieben: die 48 Mio. deutschen PKW haben mind. 4000 Gigawatt Motorleistung. Werden nur 2% davon als elektrische Leistung ans Netz gebracht, etwa BEV bidirektional über PV-Anlagen, oder eben PHEV-Hybride oder BEV mit Reichweitenverlängerern, könnten sogar die 82 Gigawatt die Deutschland im Maximum braucht komplett aus PKW erzeugt werden. "Standzeuge" wie Wohnmobile sowie Nutzfahrzeuge aller Größen noch gar nicht gerechnet. Unsere Dorffeuerwehr hat einen 1-MW-Generator auf LKW-Anhänger um Hochwasserpumpen zu betreiben. Es wird also genug "Kraftwerksleistung" quasi freiwillig vorgehalten, nur nicht für Stromerzeugung genutzt.
Smart ED3 EZ2013 56000km 2. 22-kW-Lader
6 Liter Diesel brauchen ca. 12 kWh Energie als Brennstoffverbrauch in der Raffinerie, keine 42 kWh als Strom wie Andreas Burkert behauptet. Er hat vermutlich zudem US-Gallonen und Liter verwechselt.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

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Zum Thema Russland ist Schuld: Dazu gibt es mittlerweile gut recherchierte Hintergrundberichte in seriösen Zeitungen (Zeit, Handelsblatt). Hier mal exemplarisch https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 85596.html
Ist wohl doch eher eine Kombination aus Vorboten des Klimawandels (Überflutung in Indien), der Materialisierung transitorischer Risiken (CO2-Steuersystem in China, US und EU was zu einer Preisspirale aus Kohle und Gas führt) und politischen Spannungen (China-Australien). Der Russe liefert eben lieber nach Asien, weil dort noch höhere Preise bezahlt werden ("whatever it cost" ist die Parole der chinesischen Führung in Bezug auf eine unterbrechungsfreie Wärmeversorgung der Bevölkerung diesen Winter).

Zum Thema Kernkraft: Das werden sehr unschöne Diskussionen, die auf die neue Bundesregierung da zukommen. Frankreich nutzt jetzt schon die Energiekrise, um seine Kernkraft als offiziell "green" im Sinne des green deal zu labeln. Ich prophezeie, dass sie damit im Angesicht der Krise auch in Europa durchkommen werden. Ich sehe schon, welche Entscheidung dann ansteht: Entweder Kernkraft wird "green" gelabelt oder die nationalen Gasspeicher werden europäisiert (derzeitiger Vorschlag von Spanien). Manchmal hat man in der Politik nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Mal sehen, wie es kommt.

Zum Thema europäischer Grünstromverbund (Grünstrom wird gerade dort produziert, wo die Sonne scheint und der Wind weht): Klingt verträumt romantisch, hätte ich auch gerne, funktioniert aber nicht mal im Ansatz. Einfach mal den dazu notwendigen Ausbau der Übertragungsnetzkapazitäten in Europa überschlagen und dann mit dem Faktor 10? auf das Theater multiplizieren, was Südlink bei uns so auslöst. Thema komplett erledigt.

Zum Thema massiver PV- und Windausbau in Deutschland. Bin ich absoluter Fan davon. Meine Dächer (Haus, Carport) sind schon zu 100% voll, ich wünsche mir, dass noch viel mehr Dächer belegt werden. Nur: Hat schon mal irgendwer überlegt, was das wirtschaftlich bedeutet, wenn wir in DE 400GWp Solar installiert haben, wie es Agora und so immer vorrechnen? Dann haben wir im Sommer REGELMÄßIG 200-300GW Überkapazität zwischen 10 und 16 Uhr - nur aus PV! Erstens: Wer soll das abnehmen (siehe Thema oben "europäischer Grünstromverbund") und wie sollen diese 400GW-Kraftwerkskapazität jemals auch nur ansatzweise wirtschaftlich betrieben werden, wenn immer dann, wenn sie liefern können der Strompreis wegen der Überkapazität ins massiv Negative fällt? Wenn das über das Steuersystem aufgefangen werden soll, dann kommt das einer kompletten Verstaatlichung des Stromsektors gleich (aber eben keiner echten, denn der Staat würde nur die wirtschaftlichen Risiken tragen). Wirtschaftlich konnte mir bisher noch keiner erklären, wie das auch nur ansatzweise funktionieren soll. Und derzeit sind wir am Kipppunkt, weil KKW+Kohle sukzessive abgeschaltet werden und PV+Wind übernehmen sollen. Das heißt das Thema brennt jetzt so richtig. Da beglückwünsche ich schon jetzt die neue Bundesregierung, denn die kann eigentlich nur alles falsch machen.

Ich selbst wüsste auch nicht so recht, wie man aus dem ganzen Schlamassel wieder rauskommt. Wahrscheinlich müssen wir uns irgendwann in den nächsten Jahren entscheiden: Weitgehende Energieautarkie durch Bau von 15 EPR (European Pressurized Reactor) in Deutschland oder massenhafter Import von Wasserstoff aus den Golfstaaten (die ihn mittels PV zu unschlagbar günstigen Kosten herstellen). Andere Wege erscheinen mir nicht wirklich belastbar (auf Dauer und in der Breite).
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Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

hgerhauser
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Volllast kann man leicht rechnen für den Überschlag und die Größenordnung im Vergleich zu Großkraftwerken. Dann ist 100 kW = 100 kWh pro Stunde. Dann kommt man bei 180 km/h auf 180000 km bei 1000 Stunden und 100000 kWh. Wir nehmen mal großzügig einen Wirkungsgrad von 40% an, dann sind das 25000 Liter Benzin, oder etwa 14 Liter/100 km. Bei 1500 Stunden entsprechend jeweils nochmal 50% mehr (150000 kWh bzw 37500 Liter Benzin).

Teillast rechnen und die Schäden von Kurzstreckenbetrieb macht das alles halt komplizierter. Da sackt der Bedarf an kWh für den Vortrieb stark ab und gleichzeitig sackt auch der Wirkungsgrad.

Vielleicht ist dein Ansatz für die Erklärung aber weniger verdrehbar: Wir nehmen Plug-in Hybride an, und schon bei etwa 2% Plug-in Hybriden in der Flotte mit Möglichkeit der Rückeinspeisung kann man alle gesicherte Kraftwerksleistung ersetzen (mal vorausgesetzt man kommt an ausreichend Treibstoff, was ein weiterer Grund ist, das nur für wenige Stunden vorzusehen).

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

Maetu
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disorganizer hat geschrieben: Dieser link disqualifiziert sich schon durch die Inflationäre Verwendung von Propaganda und Verschwörung.
Dazu halt eine Einzelmeinung ohne wissenschaftlichen Hintergrund. GÄHN
Die Quellen-Links hinter der Übersicht gelesen? Stuttgarter Zeitung, Spiegel, etc.? Vermutlich nicht. Medienkompetenz. GÄHN.
Das ist dann wohl jetzt Offtopic.
ElektroKatze MY21

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

hgerhauser
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KillerTV hat geschrieben: Zum Thema Russland ist Schuld:
Das eine (die ganzen anderen Gründe für den Anstieg der Gaspreise) schließt doch das andere (dass Russland die Lage jetzt ausnutzen könnte) nicht aus.

Und das mangelnde Vertrauen ist selbst dann ein Problem, wenn Russland tatsächlich nicht liefern kann, weil damit notwendige Notfallmaßnahmen rausgezögert werden in der Hoffnung auf nicht lieferbares, weil nicht vorhandenes (bzw. schon nach Asien geliefertes oder im eigenen Land benötigtes) Erdgas.
KillerTV hat geschrieben: Zum Thema Kernkraft: Das werden sehr unschöne Diskussionen, die auf die neue Bundesregierung da zukommen. Frankreich nutzt jetzt schon die Energiekrise, um seine Kernkraft als offiziell "green" im Sinne des green deal zu labeln. Ich prophezeie, dass sie damit im Angesicht der Krise auch in Europa durchkommen werden. Ich sehe schon, welche Entscheidung dann ansteht: Entweder Kernkraft wird "green" gelabelt oder die nationalen Gasspeicher werden europäisiert (derzeitiger Vorschlag von Spanien). Manchmal hat man in der Politik nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Mal sehen, wie es kommt.
Warum unschön?

Im Vereinigten Königreich und in Frankreich gibt es keinen gesellschaftlichen Konsens für eine baldige Abschaltung und die AKW's in diesen Ländern produzieren kein CO2. Deutschland wird die nicht fernzwangsabschalten können. Die nationalen Gasspeicher sind doch praktisch über den Preis europäisiert.
KillerTV hat geschrieben: Zum Thema europäischer Grünstromverbund (Grünstrom wird gerade dort produziert, wo die Sonne scheint und der Wind weht): Klingt verträumt romantisch, hätte ich auch gerne, funktioniert aber nicht mal im Ansatz. Einfach mal den dazu notwendigen Ausbau der Übertragungsnetzkapazitäten in Europa überschlagen und dann mit dem Faktor 10? auf das Theater multiplizieren, was Südlink bei uns so auslöst. Thema komplett erledigt.
Südlink ist sehr teuer, 10 Milliarden für 4 GW. Für weniger als den Preis setzen die Chinesen eine 1100 kV Leitung mit 12 GW über eine Distanz, die von München bis Saudi Arabien reichen würde.
https://www.tdworld.com/overhead-transm ... ross-china

Gegenüber dem innerdeutschen Netzausbau bin ich recht kritisch, fast alles überteuert und unnötig, weil es günstigere Alternativen zum Netzausbau gäbe.

Innereuropäisch braucht man gar nicht so schrecklich viel an weiteren Leitungen, solange die gut ausgelastet werden.
KillerTV hat geschrieben: Hat schon mal irgendwer überlegt, was das wirtschaftlich bedeutet, wenn wir in DE 400GWp Solar installiert haben,
Kurze Antwort: ja, sogar in recht viel Detail, die Spitze muss vor allem über Batterien gehen, wobei es natürlich hilft, wenn man Elektroautos direkt auflädt und nicht erst noch einen Umweg über eine exterrne Batterie macht.

Bei den internationalen Verbindungen ist es wichtig, dass die nicht für seltene Spitzen ausgelegt sind. Es bringt eh nichts eine 100 GW Leitung nach Skandinawien zu bauen, bzw. man müsste dann da auch Pumpspeicher mit 70 GW Leistung hinsetzen, die in unter 3% der Stunden zum Einsatz kämen.

Der Überschuss kann auch mit einer 15 GW Leitung nach Norwegen transportiert werden, da muss man dann allerdings auf deutscher Seite zwischenspeichern, und wenn im Schnitt an einem wirklich guten Sommertag 25% Auslastung bei der PV erreicht wird, reicht die 15 GW Leitung dann für 60 GWp an PV.

Noch sind Batterien relativ teuer für so Projekte, es steht kaum etwas an Second Life Batterien zur Verfügung. Wenn 40 Millionen Elektroautos mit 100 kWh an Batterien rumfahren (=4000 GWh), wird schon einiges an Second Life Batterien zu einem sehr niedrigen Preis zu haben sein.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

hgerhauser
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@Maetu @disorganizer

In dem Link wird Gazprom verteidigt und vieles, was da gesagt wird, ist durchaus richtig. Gazprom verkauft viel Gas über langfristige Verträge. Das ist gut für Gazprom, denn sie müssen auch bei ihren Investitionen langfristig kalkulieren, und es ist jetzt gerade gut für die Kunden von Gazprom, denn der Preis auf dem Spotmarkt ist gerade viel höher.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Spotmarktpreis deswegen so hoch ist, weil insgesamt zu wenig Gas geliefert wird. Würde (immer mal vorausgesetzt, dass Russland das überhaupt kann) Russland mehr liefern, würden die Spotmarktpreise sinken.

Ich weiß nicht, ob Russland wirklich liefern könnte, wenn sie wollten, oder ob sie die günstige Lage ausnutzen, um NordStream 2 durchzusetzen.

Ich hoffe, dass sie ausreichend liefern können und werden, wenn die Pipeline genehmigt ist, weil wir sonst in einem kalten Winter in eine ziemlich heftige Notlage geraten könnten.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

150kW
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KillerTV hat geschrieben: Hat schon mal irgendwer überlegt, was das wirtschaftlich bedeutet, wenn wir in DE 400GWp Solar installiert haben, wie es Agora und so immer vorrechnen? Dann haben wir im Sommer REGELMÄßIG 200-300GW Überkapazität zwischen 10 und 16 Uhr - nur aus PV! Erstens: Wer soll das abnehmen (siehe Thema oben "europäischer Grünstromverbund") und wie sollen diese 400GW-Kraftwerkskapazität jemals auch nur ansatzweise wirtschaftlich betrieben werden, wenn immer dann, wenn sie liefern können der Strompreis wegen der Überkapazität ins massiv Negative fällt?
Im Grunde wäre das erst mal etwas gutes, weil dann ein Geschäftsmodell enstehen würde. Firmen werden versuchen aus dem "kostenlosen" Strom Geld zu verdienen, was wohl nichts anderes bedeutet als den Strom zu speichern.

Re: Ziehen die Strompreise gerade kräftig an?

LtSpock
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Immergrün stellt Stromlieferung teilweise ein:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/servi ... b61e74faa4
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