Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

WilhelmDerStromer
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Hallo fpk,
- die Kosten für die Grundinstallation teilen sich die 7 Erstnutzer. Wenn der 8. kommt, zahlt er jeweils ein Achtel an die 7, so dass jeder der 8 danach ein Achtel der Kosten trägt, usw.
- ja, die Nebenzähler pro Anschluss sind nur für die interne Verrechnung
- ja, jeder stellt sich wieder hinten an. Das sollte aber normalerweise kein Problem sein, da jedes Auto im Schnitt 5kWh am Tag braucht, so dass die 33kW 50 Fahrzeuge rein rechnerisch in 9 Stunden von 24 Stunden nachladen können. Da ist auch noch Luft fürs Vorheizen. Siehe auch
https://www.e-mobilbw.de/service/meldun ... enhaeusern
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Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

mode
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Wohne nicht in einem MFH interessiere mich aber einfach aus technischer Sicht dafür. Kannst du hier schreiben welche Komponenten zum Einsatz kommen?

Wie wird ein Ladeende erkannt? Würde ein 6A 1ph Lader dann einen Ladeslot blockieren oder wird das erkannt?

Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

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Wurden extra Maßnahmen vorgesehen, dass die Fahrzeuge auch zuverlässig aufgeweckt werden?
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Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

keyfob
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Aber mir persönlich kommt das schon wenig knapp vor wie viele Stunden am Tag darf den der Netzbetreiber die anlage stillegen?
33kw * 24h / 52 Ladepunkte = 15kwh die einem zustehen wenn nicht abgeregelt wird. Bei einem Autos mit grossen Akkus kann ich mir aber vorstellen das das gut funktioniert.

Gibt es auch eine maximaldauer nachdem einer rausgeworfen wird und sich wieder hinten anstellen muss. Wenn man sicherstellen will das jeder mal in 8h drankommt sind es etwa 30min

Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

WilhelmDerStromer
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mode hat geschrieben: Wohne nicht in einem MFH interessiere mich aber einfach aus technischer Sicht dafür. Kannst du hier schreiben welche Komponenten zum Einsatz kommen?

Wie wird ein Ladeende erkannt? Würde ein 6A 1ph Lader dann einen Ladeslot blockieren oder wird das erkannt?
Hallo mode,
der Lastmanagement-Controller von EAL, ein eigener Hauptzähler vom Netzbetreiber und ein eigenes Arbeitsstromkabel für die Elektromobilität, ein Summenzähler, dann Nebenzähler, FI- und LS-Schalter für jeden Ladepunkt sowie Datenkabel.
Das Ladeende wird erkannt, weil kein Strom mehr angefordert wird. Die zweite Frage kann ich leider nicht beantworten, da ich kein Techniker bin.
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Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

WilhelmDerStromer
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ef_ hat geschrieben: Wurden extra Maßnahmen vorgesehen, dass die Fahrzeuge auch zuverlässig aufgeweckt werden?
Man muss an der WB einen Bereit-Schalter für die Einreihung in die Warteschlange drücken.
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Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

WilhelmDerStromer
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keyfob hat geschrieben: Aber mir persönlich kommt das schon wenig knapp vor wie viele Stunden am Tag darf den der Netzbetreiber die anlage stillegen?
33kw * 24h / 52 Ladepunkte = 15kwh die einem zustehen wenn nicht abgeregelt wird. Bei einem Autos mit grossen Akkus kann ich mir aber vorstellen das das gut funktioniert.

Gibt es auch eine maximaldauer nachdem einer rausgeworfen wird und sich wieder hinten anstellen muss. Wenn man sicherstellen will das jeder mal in 8h drankommt sind es etwa 30min
Unser Netzbetreiber NetzeBW regelt von 19-23 Uhr herunter.
Bei SOC ca. 80% zieht der Wagen nicht mehr die vollen 11kW. Das registriert der Controller und pausiert den Ladepunkt. Dann nimmt er den nächsten in der Warteschlange. Wenn alle zu ca. 80% geladen sind, wird der erste vollgeladen. Alles ausführlich nachzulesen und nachzuschauen als Video auf der Website unseres Beraters Thomas Klug von EAutoLader. Der Controller ist das Herzstück der Ladeinfrastruktur.
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Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

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Danke für die gedultigen Antworten!
WilhelmDerStromer hat geschrieben: - die Kosten für die Grundinstallation teilen sich die 7 Erstnutzer. Wenn der 8. kommt, zahlt er jeweils ein Achtel an die 7, so dass jeder der 8 danach ein Achtel der Kosten trägt, usw.
Finde ich eine sehr gute Lösung!
WilhelmDerStromer hat geschrieben: - ja, die Nebenzähler pro Anschluss sind nur für die interne Verrechnung
Wie läuft das Rechtlich? Wer kauft den Strom vom Versorger? Und darf der überhaupt den Strom weiterverkaufen?
ID.4 1st max 04.2021 - heute \\\ Passat Variant GTE 08.2017 - 04.2021

Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

dennosius
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WilhelmDerStromer hat geschrieben: - die Kosten für die Grundinstallation teilen sich die 7 Erstnutzer. Wenn der 8. kommt, zahlt er jeweils ein Achtel an die 7, so dass jeder der 8 danach ein Achtel der Kosten trägt, usw.
Ich hoffe, der arme 8. muss nicht jeweils ein Achtel an die ersten Sieben zahlen, denn dann hätte er ja die Gesamtkosten allein getragen. Er wird vielmehr ein Achtel der Gesamtkosten in sieben Teilen zahlen, also an jeden ein 56stel der Gesamtkosten.
IONIQ5 P45 – früher: BMW 530e
"Do you need a current license to drive an electric car?" ;)

Re: Praxisbeispiel Ladeinfrastruktur in Gemeinschaftsgarage mit 52 Stellplätzen

WilhelmDerStromer
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fpk hat geschrieben: Danke für die gedultigen Antworten!
WilhelmDerStromer hat geschrieben: - die Kosten für die Grundinstallation teilen sich die 7 Erstnutzer. Wenn der 8. kommt, zahlt er jeweils ein Achtel an die 7, so dass jeder der 8 danach ein Achtel der Kosten trägt, usw.
Finde ich eine sehr gute Lösung!
WilhelmDerStromer hat geschrieben: - ja, die Nebenzähler pro Anschluss sind nur für die interne Verrechnung
Wie läuft das Rechtlich? Wer kauft den Strom vom Versorger? Und darf der überhaupt den Strom weiterverkaufen?
Hallo,
der Strombezug läuft über die Garageneigentümergemeinschaft in der Rechtsform einer WEG. Der Koordinator der Nutzergemeinschaft liest am Jahresende die Zählerstände der Nebenzähler für die einzelnen Ladepunkte ab und meldet den Verbrauch an den Verwalter der WEG. Dieser fakturiert die einzelnen Miteigentümer. Die Nutzergemeinschaft bildet eine Untermenge der WEG, solange sich noch nicht alle Miteigentümer beteiligt haben ;-)
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