Drehstromnetz.de

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Re: Drehstromnetz.de

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Guy, mach mich nicht fertig! ;) Gerade habe ich mich damit abgefunden, dass es ein Typ B sein muss... :?
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Re: Drehstromnetz.de

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  • Berndte
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Aussensteckdosen sollten immer einen sep. FI bekommen und für eine CEE reicht ein FI typ A!
Man baut bei einer festen Installation keinen FI hinter einen anderen FI.
Was ist denn daran so kompliziert?
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Re: Drehstromnetz.de

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Lokverführer hat geschrieben:Nutzt man CEE zum Laden von EV die glatte Gleichfehlerströme erzeugen können, ist zum Schutz natürlich Typ B nötig.
Berndte hat geschrieben:Aussensteckdosen sollten immer einen sep. FI bekommen und für eine CEE reicht ein FI typ A! [...]
Was ist denn daran so kompliziert?
Die unterschiedlichen Meinungen sind kompliziert.
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Re: Drehstromnetz.de

rolandk
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Für eine normale CEE Dose reicht ein TypA, zu mehr bist Du nicht verpflichtet.

Es liegt letztlich bei dir selbst, wie weit du dich absichern willst, weil du ja weisst, das dort E-Fahrzeuge laden wollen. Im Fehlerfall (mir ist bisher keiner bekannt..... aber das muß nichts heissen) können vom Fahrzeug hohe Gleichströme ins Netz geraten.

Das könnte einem am stehenden Fahrzeug letztlich aber auch passieren, wenn die Leitungen zur Batterie ein Isolationsproblem hätten.

Der FI gehört normalerweise zur Installation und nicht in die mobile Box. Trotzdem haben viele Anwender in ihrer Box einen TypB FI verbaut. Und das obwohl FIs nicht hintereinander geschaltet werden sollen/dürfen (Stichwort: Blind)

In gewissem Rahmen ist es einerseits etwas fürs Sicherheitsgefühl, andererseits gibt es da Normen..... Und was Normen betrifft ist Berndte der richtige Ansprechpartner.

Gruß
Roland

Re: Drehstromnetz.de

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Was passiert eigentlich mit diesen Gleichströmen im Netz? Könnten die schlimmstenfalls gegen den Schutzleiter gehen, sprich ich bekomme an Gehäusen einen gefeuert?
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Re: Drehstromnetz.de

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rolandk hat geschrieben:Und das obwohl FIs nicht hintereinander geschaltet werden sollen/dürfen (Stichwort: Blind)
Das darf man sehr wohl. Du kannst beliebig viele Typ A hintereinander schalten oder einen A hinter B, das ist alles zulässig.
Der einzige Fall der nicht zugelassen ist, wäre B hinter A zu schalten.

Sowas wird auch durchaus gemacht, z.B. einen mit 300 mA Auslösestrom als vorbeugender Brandschutz und dahinter dann noch welche mit 30 mA an den STromkreisen mit Steckdosen (wo 30 mA vorgeschrieben sind).

Re: Drehstromnetz.de

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  • akoeni84
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Ganz allgemein ist das mit den FI'S hintereinander kein Problem, zu beachten sind dabei die Kenndaten IN, IdeltaN, Selektivität.
Was die Typen von FI's betrifft, so erfasst ein Typ A nur AC und B und B+ Ac+DC, wobei B bis 2kHz und B+ bis 20kHz erfasst. Weiterhin sind die Auslöseströme auf 50-100Hz definiert und angegeben und nach Kennlinie bei 1kHz z.B. auch deutlich höher - auch bei DC.
Bsp.: RCD Typ B IdeltaN 300mA - Auslösestrom DC bei 600mA; 50-100Hz 300mA; 1kHz 1,2A.....
Das Spiel mit den Typen erspart bei Umrichtern oft Geld, da hier bei den Filtern gespart werden kann...

Bei Sicherungen/Leitungsschutzschaltern gilt die Regel Vorsicherung zwei Nennwerte größer als die zweite Sicherung. Wobei das auch Abhängig ist von Auslösecharakteristik und ob die erste Sicherung eine selektive ist.

Rein theoretisch ist an einem Stromkreis der mit 16A LSS B abgesichert ist ein zweiter in reihe geschalteter LSS B nur mit 10A möglich oder ein 16A LSS B mit selektiver Abschaltung als erstes und 16A LSS B als zweites.

Weiterhin ist es sehr wahrscheinlich, dass die DC-Lader galvanisch getrennt sind, somit ist es unwahrscheinlich das DC-Ströme in das Netz fließen - Übrigens auch bei konventioneller Gleichrichtung. Bei Bridgeless Gleichrichtern dürfte aber auch kein DC ins Netz zurück kommen....
Ich möchte friedlich im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer.

Re: Drehstromnetz.de

rolandk
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akoeni84 hat geschrieben: Weiterhin ist es sehr wahrscheinlich, dass die DC-Lader galvanisch getrennt sind, somit ist es unwahrscheinlich das DC-Ströme in das Netz fließen - Übrigens auch bei konventioneller Gleichrichtung. Bei Bridgeless Gleichrichtern dürfte aber auch kein DC ins Netz zurück kommen....
Also kann gar nichts vom Fahrzeug kommen? Dann reicht ja in jedem Fall TypA ....

Roland

Re: Drehstromnetz.de

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Beim Zoe gibt es doch angeblich keine galvanische Trennung

Re: Drehstromnetz.de

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  • akoeni84
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Richtig, eigentlich Typ A
Typ B wäre wegen der möglichen Oberwellen eine bessere Wahl, wobei man da doch davon ausgehen dürfte, dass die Autobauer die Oberwellen im Griff haben.
Möchte man selbst einen DC-Lader bauen, da erfordert die EMV erhebliche Aufmerksamkeit und auch die Auswahl der Schutzelemente.
Kennt man bei einer Drehstrombox (fest installiert) die Vorsicherung, z.B. 3 x 16A, dann müsste in die Kiste noch nicht mal eine Sicherung haben, wenn die Ladung mit 3x16A oder 1x16A erfolgt. Somit übernimmt der LSS den Leitungs- und den Geräteschutz.
Der Hilfsstromkreis, wenn z.B. eine Stromversorgung für Steuerstrom integriert ist, muss aber trotzdem abgesichert werden, wenn diese eine Vorsicherung kleiner 16A erfordert.
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