22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

am0n
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Danke.
Wurde denn die Ladeeinrichtung als abschaltbare Einrichtung ausgelegt und gemeldet?
Ja, das habe ich angegeben. Und die die WB hat auch die geeigneten Schnittstellen.
Ich verstehe nicht ganz wo der Zusammenhang zwischen Umweltschutz, eMobilität und 22kW ist?
Ich predige überall, dass wir doch mittlerweile schon recht komfortabel und schnell laden können und damit auch die ein oder andere längere Strecke spontan meistern können. Wir leben auf dem Land. Meine Frau und ich müssen immer wieder Mal spontan zum Kunden und zur Arbeitsstelle. Schade, dass ich mich hier jetzt noch rechtfertigen muss.

Reichen denn die 11 kW nicht ganz locker?
Vielleicht reicht es - ganz locker aber eben nicht.
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Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

Xentres
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Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ihr ein Elektrofahrzeug habt oder plant anzuschaffen, das auch die 22kw nutzen kann?

Davon gibt es nunmal nicht viel.

Bei allen anderen reichen doch die Akkuladungen in der Regel aus, um am Tag knapp 200 abzuspielen.

Selbst mit nur 11kw hast du schnell den Akku wieder so voll um zwischenden Kundenbesuchen die verfahrene Reichweite wieder nachzuladen...

Aber wenn du die 22kw haben willst, dann musst du das halt durchboxen...

Wir haben beim Hausbau auch einiges anders gemacht als im Bebauungsplan vorgeschrieben. Da musste man sich halt dann schriftlich gegen die erste Ablehnung wehren. Ein völlig normaler Vorgang, wenn man mehr möchte als ohne Weiteres zulässig.
Zuletzt geändert von Xentres am Do 17. Sep 2020, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

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Mach's doch Scheibchenweise: ich glaube kaum, daß dir jemand einen 128 Ampere Hausanschluß verwehren wird.

Gruß SRAM
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Schwarzwald gegen Wind: https://www.youtube.com/watch?v=7jEQii_9yWw
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Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

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In einem anderen Thread ist zu lesen, daß die Antwort innerhalb von 2 Monaten kommen muß und ene Ablehnung a) begründert werden und b) Abhilfemaßnahmen genannt werden müssen:
viewtopic.php?f=105&t=59955
Dort steht der Hinweis:
Gemäß §19 Abs.2 Niederspannungsanschlussverordnung ist der Netzbetreiber verpflichtet, sich innerhalb von 2 Monaten nach Eingang der Mitteilung zu äußern und im Falle einer Ablehnung diese zu begründen.
Fiat 500e seit 2017, VW eGolf bestellt. 12 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

t.kempen
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Die Regularien sind also klar und du kannst beim Netzbetreiber entsprechende Stellungnahmen anfordern.
Ich frage mich allerdings warum unbedingt 22kW? 1. haben nur wenige BEV einen onboard-Lader der >=22kW laden kann (meistens die Zoe) und 2. muss man zuhause ja nicht ständig in nullkommanix den Akku auf 100% bringen. Ist weder gut fürs Auto (Akku) noch für den Netzbetreiber.
Ich vermute, das sind noch immer "Ladeängste" aufgrund unzureichender Erfahrung mit BEVs. Dann meint man halt, dass man einen riesen Akku UND eine superperformante Wallbox braucht. Meine Erfahrung nach 14 Tagen BEV: Meine Akkugröße hätte auch geringer ausfallen können (aber gut, dass es nicht so ist (Entspanntere Urlaubsfahrten) und 11kW reichen völlig. Ich überlege sogar den Ladeziegel zu nehmen um den vorhandenen PV-Überschuss sinnvoll zu verwenden.
Nimm die 11kW Wallbox (was hast denn für ein Auto, kann das überhaupt mehr?) und mach die Kiste über Nacht voll, wenn es denn überhaupt nötig ist.
Kia e-Niro Vision 64kWh Platinum Grey seit 01.09.2020

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

kris83
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Ich gebe @am0n absolut recht, warum muss er sich rechtfertigen er will/braucht 22kw und gut ist. Muss sich jeder der nen grossen Tank bestellt auch rechtfertigen weil er eine höhere Reichweite haben will?
Ich kann z.b. nicht verstehen das jemand nicht den schnelle Lader + starke Wallbox will, man hat ein Auto weil man „frei“ sein will. Mit einem langsamen Lader ist man eben nicht ganz so frei wenn man doch mal schnell das Auto braucht oder ne zusätzliche Fahrt hat.
Das erste was ich an meinem Smart ausgewählt habe war der 22kw Lader und mein Netzbetreiber hat zum Glück problemlos die 22kw genehmigt.
Der EQC hat leider nur nen 7kw Lader (mehr geht aktuell nicht) aber der hat eben ne größere Batterie mit mehr Reichweite und im Notfall nen 110kw Gleichstrom lader.

Gruß Kris

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

Afaik
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am0n hat geschrieben: Meine Frau und ich müssen immer wieder Mal spontan zum Kunden und zur Arbeitsstelle. Schade, dass ich mich hier jetzt noch rechtfertigen muss.
Im Grunde kann jeder kaufen was er möchte und muss sich auch niemandem dafür rechtfertigen, ausser sich selbst. Aber viele die ein Elektroauto besitzen, wundern sich halt über die unbedingte Notwendigkeit einer 22kW Wallbox. Letztlich steht das Fahrzeug nur länger voll geladen rum. Und natürlich kann es vorkommen, spontan irgendwohin zu müssen, aber eigentlich ist der Wagen nie leer. Es ist ja nicht so das man fahrt, bis der Tank leer ist und man dann an eine Tankstelle muss. Wenn man nach Hause kommt wird der Wagen angesteckt und man fahrt letztlich jeden Tag "vollgetankt" los.

am0n hat geschrieben: Ich bin die Ganze Zeit dabei, alle in meinem Umkreis von diesem Weg zu überzeugen - mit viel Widerstand und Frust.
Die Antworten hier gefallen Dir nicht (meinst Du musst Dich rechtfertigen), aber anderen Menschen drängst Du Deine Meinung auf?

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

am0n
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Also, vielen Dank für die unterschiedlichen Perspektiven. Es scheint etwas zu polarisieren. Eine Meinung aufdrängen möchte ich so nicht sagen, aber es gibt schon sehr viele Vorurteile, wo ich versuche auf Basis von Fakten (zumindest gut recherchierte Informationen) eine offene Perspektive zu schaffen. Das von mir noch anzuschaffende Fahrzeug wird mit 22 kW AC laden können. Ich werde noch einmal den Weg zum Netzbetreiber und zu den Stadtwerken suchen. Wie gesagt, vielen Dank - es ist immer hilfreich in der Gemeinschaft zu diskutieren.

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

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Noch ein Kommentar von mir:
Ich "missioniere" auch schon lange; Erfolg: in der gemeinsamen Tiefgarage gibt es jetzt zwei Model 3 und 3 BMW 225XE (außer meinem Smart ed). Der eine Model-3-Besitzer hat sich eine 11 KW-Station, der andere eine 22 kW-Station installiert. Ich glaube, dass Dein Stromversorger nach nochmaligem deutlichem Hinweis auf eine "netzdienliche Steuerbarkeit" der Wallbox sicherlich doch zustimmen wird. Im übrigen würde ich auch mit 11 kW zufrieden sein - wenn ich denn mal ein "großes" BEV-Auto haben wollte :mrgreen:
Erstauto: Smart ed seit 8 Jahren.
Zweitauto ist BMW 225xe mit E-Kennzeichen (für Urlaubsfahrten)

Re: 22 kW wurden von Stadtwerken nicht genehmigt

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t.kempen hat geschrieben: (...) Ich frage mich allerdings warum unbedingt 22kW? (...)
Ich frage mich eher, warum - nicht nur in diesem Falle - so oft versucht wird, dem Fragesteller etwas „Besseres“ anzudienen statt einfach nur seine Fragen zu beantworten ? :?
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