Seite 5 von 6

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 09:30
von Sir Henry
Die technische Seite wurde doch von Dir hinreichend erläutert. Im Ergebnis muss man sagen, dass das wohl funktionieren wird. Von der Seite her also alles im Lot. Bleibt zur Diskussion also nur noch die Wirtschaftlichkeit. Und die steht immer dann schlecht da wenn eine andere Lösung, die ebenso funktioniert, billiger ist.

Die vorhandenen Bedürfnisse sind aktuell zwei Wallboxen. Das ist kein Hexenwerk, ob mit oder ohne Lastmanagement. Das ist bei openWB die Grundausstattung und das können völlig problemlos auch zwei go-e. Beides für einen Bruchteil der Kosten. Für die Zukunftssicherheit wären andere Alternativen wahrscheinlich besser, aber auch hier ohne laufende Kosten möglich.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass Du jetzt einfach um Dich beißt weil Du erkennst, dass es deutlich günstiger auch funktioniert hätte. Ich bin weit davon entfernt, jemanden zu beleidigen oder das auch nur zu wollen. Die Schärfe in der Diskussion kam von Dir, nicht von einem anderen.

Letztendlich ist das hier aber ein Diskussionsforum, kein Beifallsforum. Wundere Dich also nicht, wenn Deine Posts dann auch kontrovers diskutiert werden.

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 09:42
von harlem24
Frog hat geschrieben:
Do 22. Aug 2019, 15:03
gekfsns hat geschrieben:
Do 22. Aug 2019, 14:10
Danke für den Bericht !
Mich würde auch interessieren wie das Lastmanagement genau aussieht.
Hier ein entsprechender Folder von unserem Stromanbieter: https://www.enercity.de/infothek/downlo ... tionen.pdf
Und schon ist klar, wer sich da die goldene Nase verdient...;)
Enercity verkauft Euch einen neuen Hausanschluß kassiert dafür 5200€, bekommt zusätzlich zum Stromverbrauch noch die 90€ Gebühren monatlich und vertickt Euch die Leitungen und die Ladebox für nochmal 3000€.
Da hat zumindest deren Vertriebler nen super Job gemacht...

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 10:21
von harlem24
Ich kann nachvollziehen, dass es für Dich gut ist, weil die Ladestation genehmigt wurde und alle anderen Mitbewohner sich daran beteiligen.
Nichtsdestotrotz mußt Du damit leben, dass man, wenn Du Deine Lösung hier postet, hinterfragt, ob und wie gut/sinnvoll/wirtschaftlich diese Lösung ist.
Technisch ist es wahrscheinlich gut umgesetzt, sehr flexibel, aber halt auch teuer.
Besonders die Lösung das ein eigener Anschluss und damit eine zentrale Abrechnung über enercity stattfindet, hilft meiner Ansicht nach nur einem, nämlich enercity. Ihr seid damit nämlich eher eingeschränkt, was den Stromanbieter angeht, es dürfte da auch auf längere Zeit halt auf enercity hinauslaufen.
Grundsätzlich finde ich es gut, wenn mehr Tiefgaragen für die E-Mobilität vorbereitet werden, nur sollte man, meiner Meinung nach, nicht unbedingt die Lösung des lokalen Stromanbieters nehmen, sondern sich verschiedene Alternativen anschauen und abwägen, was am Ende sinnvoll ist.
Wenn es am Ende die Stromanbieterlösung ist, okay.

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 11:00
von Frog
harlem24 hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 10:21
Ich kann nachvollziehen, dass es für Dich gut ist, weil die Ladestation genehmigt wurde und alle anderen Mitbewohner sich daran beteiligen.
Nichtsdestotrotz mußt Du damit leben, dass man, wenn Du Deine Lösung hier postet, hinterfragt, ob und wie gut/sinnvoll/wirtschaftlich diese Lösung ist.
Hallo Chris
Das wäre nett gewesen, wenn die Kritiker sich auch mal Gedanken gemacht hätten, WOFÜR diese Lösung gedacht ist. Nada.
Natürlich funktionieren auch Schukostecker an jedem Garagenplatz. Das war nicht das was wir wollten und was wir brauchen. Natürlich kann man jede Ladestation an den jeweiligen Wohnungszähler anschließen. Bei der schon bestehenden Ladestation ist das auch so. Aber es gibt bei uns Garagenplätze, die sind vermietet und Garagenplätze, die einem Nachbarn gehören, der keinen Stromanschluss im Haus hat. Was dann? Soll eine Stromleitung vom Nachbarshaus zu seinem Tiefgaragenplatz verlegt werden? Prost Mahlzeit!. Sollen die Vermieter eines Stellplatzes zu ihrem Stromzähler rennen, um zu notieren, wieviel Strom der Mieter zahlen muss, der gerade lädt? Nein danke!
harlem24 hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 10:21
Technisch ist es wahrscheinlich gut umgesetzt, sehr flexibel, aber halt auch teuer.
Teuer im Vergleich zu was? Jedes E-Auto ist teuer, teurer als ein vergleichbarer Verbrenner. Und doch haben wir einen Stromer gekauft, und empfehlen das auch anderen (die es sich leisten können und die noch auf einen privaten PKW angewiesen sind).
Wer hier immer nur mit "billiger! billiger!" hausieren will, der wird keinen Verbrenner-Fahrer davon überzeugen können, auf ein E-Auto umzusteigen.
harlem24 hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 10:21
Grundsätzlich finde ich es gut, wenn mehr Tiefgaragen für die E-Mobilität vorbereitet werden, nur sollte man, meiner Meinung nach, nicht unbedingt die Lösung des lokalen Stromanbieters nehmen, sondern sich verschiedene Alternativen anschauen und abwägen, was am Ende sinnvoll ist.
Genau das haben wir gemacht und sind auf diese Lösung gekommen. Enercity nennt das übrigens die "Business-Lösung", die auf Fälle konzipiert ist, wo monatliche Abrechnungen für jede Ladestation sinnvoll oder nötig sind. Wer keine monatlichen Abrechnungen pro Ladestation benötigt, für den sind andere Lösungen einfacher und günstiger. Das ist alles.

Aber all diese schlauen Ratschlägen und Kritiken in diesem Thread - ohne dass sich einer die Mühe machte, konkret nachzufragen, was eigentlich unsere Problemlage ist-, all das ist wahrlich keine Werbung für Leute, die sich für E-Mobilität interessieren und da neu einsteigen wollen!


Gruß frosch

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 11:14
von MaXx.Grr
ecopowerprofi hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 09:27
Langsam aber stetig hat geschrieben:
Fr 23. Aug 2019, 23:17
Was ich nicht ganz verstehe, ist, warum das nicht über die Zähler der Wohnungen läuft. Dann braucht man sich nicht auf einen Tarif einigen, sondern jeder hat seinen eigenen.
Das schlage ich immer vor mit einem einfachen Lastmanagement je Wohnung (ob das je benötigt wird bezweifle ich). Das ist auch viel gerechter. Wenn einer meint er müsste unbedingt Wäsche waschen, den Geschirspüler benutzen und auch noch ein Viergangmenü kochen dann bekommt sein Auto nur noch ganz wenig oder gar nix mehr ab. Weiterer Vorteil jeder kann von seinem Lieblingshersteller die Wallbox beziehen und muss nicht zwangsweise einen bestimmten Typ verwenden.

MaXx.Grr hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 01:34
Wie soll das ohne Lastmanagement in einem größeren Mehrparteienhaus Deiner Meinung nach gelöst werden?
Siehe vor.

MaXx.Grr hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 01:34
Das gehört sich nicht!
Nicht etwas aus dem Zusammenhang reisen.


Nochmal für die Unwissenden. Ein Auto verbraucht ca. 3000 kWh pro Jahr (für ca. 15.000 km/a). Mit 11 kW verden dafür ca. 270 Ladestunden benötigt. Ein Auto mit einem 50 kWh Akku wie der ZOE benötigt zum Vollladen ca. 5 Std. D.h. es muss nur an 54 Tagen bzw. nur jeden 7ten Tag geladen werden. Selbst ein Vielfahrer, der ca. 30.000 km fährt, muss nur jeden dritten Tag laden. Wenn man aber jeden Tag ansteckt ist der Akku immer voll und dann lädt kein Auto mit max. Ladeleistung, da für die letzten 10 bis 20% die Ladeleistung reduziert werden muss. Wie man sieht kann man mit Gleichzeitigkeitsfaktoren rechnen und ein Lastmanagement ist nur die Beruhigungspille für die Unwissenden.
1. Ich habe nichts aus dem Zusammenhang gerissen!
Du zitierst Jarry:
Sagmal, wieso hab ich den Eindruck, dass du den Leuten diktieren willst was sie brauchen?
Und in der nachsten Zeile schreibst Du:
Glaubst Du nur, weil Du nix begriffen hast.
2. Könnte ich jetzt genauso sagen "Du begreifst nix" weil Du auf die Frage nach Deiner Lösung für die von Dir genannten 5 - 10 Prozent mit der üblichen Antwort reagierst, daß das niemand braucht. Und dann rechnest Du wieder mal statistisch. Also Themaverfehlung, setzen, 6!

Jetzt also noch einmal die Frage an Dich als "Wissender" ganz ausführlich: Du sagst selbst daß es in 5 - 10 Prozent der Ladefälle notwendig ist, das eAuto auch mal schnell voll zu machen weil man leer heimkommt und gleich wieder weiter muß. DAS war meine Frage, wie Du das lösen willst. Da beißt sich nämlich Deine Lösung, daß es für alle ausreicht mit 3,7kW zu laden. Daß das Lastmanagement am Wohnungsanschluß mangels diesem für ein paar Parkplatzmieter nicht funktioniert hast Du gelesen?

Grüazi MaXx

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 11:43
von ecopowerprofi
MaXx.Grr hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 11:14
daß es für alle ausreicht mit 3,7kW zu laden.
Du hast es jetzt wirklich nichts verstanden. Wenn alle nur eine 3,7 kW Ladestation bekommen, dann kann man auf das Lastmanagement mit Sicherheit verzichten. Wenn jemand eine 11 kW Ladestation haben will, dann muss er seinen Bezug für die Wallbox und die Wohnung begrenzen in der Art, dass wenn die Wohnung viel Strom benötigt seine WB u.U. nix mehr abbekommt. Für die fremd vermieteten Parkplätze kann man je einen eigenen Zähler installieren. Bei dem hier angedachten Konzept des Netzbetreibers bekommt jeder Stellplatz einen eigenen Zähler. Bei meinem Konzept eben nur die fremd vermieteten. Die fremd vermieteten Stellplätze kann man dann mit einem gemeinsamen Lastmanagement versehen, wenn diese eine 11 kW WB haben wollen. Bei einer 3,7 kW WB wäre das Lastmanagement überflüssig. Für wenige Stellplätze wurden hier auch schon preiswerte Lösungen vorgeschlagen.

Aber auch wenn alle eine 11 kW WB bekommen würde, sehe ich, wie ich bereits vor gerechnet habe, nicht die Notwendigkeit für ein zentrales Lastmanagement.

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 11:49
von spark-ed
MaXx.Grr hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 01:34
Mich würde die Lösung hier für die restlichen 5 - 10 Prozent interessieren... Wie soll das ohne Lastmanagement in einem größeren Mehrparteienhaus Deiner Meinung nach gelöst werden?
Die Lösung wäre ganz einfach: Einphasige Lademöglichkeiten bis 3,7kW sind ohne besondere Prüfung bei Übernahme der Installationskosten des Antragsstellers zu gestatten.
Sobald die Nachfrage so hoch ist, dass es trotzdem zu Engpässen am HA kommt, muss dort in Einzelfällen sowieso verstärkt werden.

Wer aber den Anspruch hat, eine höhere Ladeleistung zu bekommen muss ein Konzept vorlegen und ist alleinig für die daraus entstehenden Zusatzkosten für alle Parteien verantwortlich (Hausanschlussverstärkung und/ oder Lastmanagement) dazu darf er sich natürlich jeweils Mitstreiter suchen.
Ich behaupte, man wird dann feststellen, dass 3,7kW in der Praxis (fast) immer mehr als ausreichend ist.

Enercity favorisiert leider immer noch die unnötig aufwändigen AC 22kW, obwohl diese Leistungsebene absehbar komplett aussterben wird. (Gibt es aktuell außer der bekannt ineffizienten Renault-/Smart lösung überhaupt noch 22kW?)
Diese 22kW "Seuche" kommt bei mir auch in jeder Diskussion mit TGA Planern hoch. Alles Leute ohne Praxiserfahrung aber scheinbar durch 100te von "unabhängigen" Infoveranstaltungen etc. beeinflusst, wo diese veraltete Philosophie immer noch mit der Brechstange in den Markt geworfen werden soll.

Hohe Umbau/ Investitionskosten schrecken normalerweise die Mehrheit der Parteien halt ab und sind in der Regel der Sargnagel schlechthin für Diskussionen zum Thema Lademöglichkeiten.

Trotzdem freue ich mich natürlich für @frog, dass er in seinem Fall tatsächlich alle anderen Parteien überzeugen konnte. Entscheidend ist immer, was am Ende hinten herauskommt.

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 12:27
von Sir Henry
Frog hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 11:00
Jedes E-Auto ist teuer, teurer als ein vergleichbarer Verbrenner.
In der Anschaffung vielleicht, in den laufenden Kosten sicher nicht. Mein aktueller Stromer erzeugt rechnerisch ein Drittel der Stromkosten im Vergleich zu meinem ausgesonderten Diesel. Praktisch sogar noch weniger (weniger als 25 %), da ich für "rechnerisch" davon ausgegangen bin, dass ich jede einzelne kWh zuhause voll bezahle. In der Praxis nutze ich derzeit überwiegend pauschale Ladeangebote, so dass meine Stromkosten auf 100 km real bei derzeit 2,91 € liegen. Das schafft kein Verbrenner.
Frog hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 11:00
harlem24 hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 10:21
Grundsätzlich finde ich es gut, wenn mehr Tiefgaragen für die E-Mobilität vorbereitet werden, nur sollte man, meiner Meinung nach, nicht unbedingt die Lösung des lokalen Stromanbieters nehmen, sondern sich verschiedene Alternativen anschauen und abwägen, was am Ende sinnvoll ist.
Genau das haben wir gemacht und sind auf diese Lösung gekommen. Enercity nennt das übrigens die "Business-Lösung", die auf Fälle konzipiert ist, wo monatliche Abrechnungen für jede Ladestation sinnvoll oder nötig sind. Wer keine monatlichen Abrechnungen pro Ladestation benötigt, für den sind andere Lösungen einfacher und günstiger. Das ist alles.
Die Notwendigkeit einer monatlichen Abrechnung wurde bislang noch nicht kommuniziert. Ich würde "benötigt" grundsätzlich eher durch "will" ersetzen.
Frog hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 11:00
Aber all diese schlauen Ratschlägen und Kritiken in diesem Thread - ohne dass sich einer die Mühe machte, konkret nachzufragen, was eigentlich unsere Problemlage ist-, all das ist wahrlich keine Werbung für Leute, die sich für E-Mobilität interessieren und da neu einsteigen wollen!
Einsteiger sollten sich vielleicht vorher mal kundig machen (auch z.B. hier im Forum) und dann eine Entscheidung treffen und nicht eine (durchaus diskussionswürdige) "Lösung" hier vorstellen und sich dann wundern, wenn Kritik kommt.

Bei Euch ist in der aktuellen Situation keine "Problemlage" erkennbar, Ihr habt eher ein "Nichtproblem" mittels einigem Aufwand "gelöst". Reduzieren wir doch mal auf die Essenz:
  • Derzeit ein, künftig zwei Elektrofahrzeuge
  • Weitere Elektromobile sind möglich, aber nicht sicher
  • Eventuell fahren in 5 Jahren immer noch 8 von 10 Parteien Verbrenner, vielleicht ist die Zahl auch "nur" auf 5 gesunken und 5 fahren elektrisch
Wenn man das anschaut, braucht man Stand heute sicher kein Lastmanagement. Kann man machen, schadet nicht, von "brauchen" zu sprechen ist aber schlicht falsch (nicht falsch verstehen, ich hab mit meinen zwei Ladepunkten auch ein Lastmanagement, das hat aber eher was damit zu tun, dass ich das ausprobieren will, nicht mit einer echten Notwendigkeit).

Wenn Euch der Komfort (Abrechnung, Management) die 9 EUR pro Monat wert ist: ok, von mir aus gern. Im Licht der wirtschaftlichen Betrachtung wundert es mich umso mehr, dass da alle zugestimmt haben. Entweder blickt das keiner der Beteiligten richtig, oder es ist ihnen schlicht egal, oder Deine Leistung in Sachen Kommunikation ist umso höher zu bewerten.

Die "Lösung" ist sicher nicht schlecht und wird in Eurem Sinn funktionieren, nur ist sie eben auch nicht optimal. Das versuchen aus meiner Sicht Dir einige hier zu vermitteln. Warum Du die Leute dafür angreifst, weißt möglicherweise nur Du.

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 13:32
von ecopowerprofi
MaXx.Grr hat geschrieben:
Sa 24. Aug 2019, 12:34
Wenn Euch der Komfort (Abrechnung, Management) die 9 EUR pro Monat wert ist: ok, von mir aus gern. Im Licht der wirtschaftlichen Betrachtung wundert es mich umso mehr, dass da alle zugestimmt haben. Entweder blickt das keiner der Beteiligten richtig, oder es ist ihnen schlicht egal
Diesen Aspekt hatte ich nur nebenbei registriert. Aber nach längere Überlegung komme ich zum Schluss, dass das noch zum Streit innerhalb der EG führen könnte, wenn einige monatlich für Sachen bezahlen müssen, die sie gar nicht nutzen.

Re: Lastmanagement für Mehrparteienhaus

Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 15:33
von harlem24
@MaXx.Grr

Naja, tüchtig auf den Sack bekommen finde ich jetzt übertrieben.
Aber solche Geschichte zeigen immer wieder, wie sehr die Versorger doch ihre Idee einer "guten" Ladelösung durchdrücken wollen und dass es leider immer noch Leute gibt, die das glauben.
Die Anlage, die im Vollausbau rund 40000€ kostet, plus laufende Kosten von knapp 1000€ im Jahr, hat wenige bis gar keine Vorteile zu einer Installation, die nur ein Drittel oder weniger gekostet hätte.
Zusätzlich noch den Nachteil, dass man sich den Stromanbieter nicht selber aussuchen kann und für mindestens X Jahre an Enercity gebunden ist.
Der Einzige für den es einen Vorteil hat ist der Vertriebler von Enercity und die Mitbewohner mit Vollkasko-Mentalität.
Und vielleicht Frog, weil er nicht viel Überzeugungsarbeit leisten mußte, weil er eine Komplettlösung präsentieren konnte.