Zu Hause laden - Ein Ratgeber

AntwortenAntworten Options Options Arrow

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

hmwfreak
read
mam hat geschrieben: nach 5 wochen hab ich bis jetzt keine rückmeldung.ich werde jetzt keine schlafende hunde wecken und das ding einfach einbauen sobald mein auto da ist! was meint ihr?
Eine 11 KW muss ja nur gemeldet werden und bedarf keiner Genehmigung vom Stromanbieter. Denke du wirst keine Rückmeldung bekommen. Gemeldet hast du und von daher alles gut. Bau das Ding an die Wand und viel Spaß damit...
Anzeige

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

mam
  • Beiträge: 120
  • Registriert: Mi 22. Jan 2020, 20:04
  • Hat sich bedankt: 13 Mal
  • Danke erhalten: 35 Mal
read
so werde ichs auch machen!
bin nur etwas genervt,erst riesen tamtam machen mit formular usw. und dann? :-) naja hab auch schon mitbekommen dass syna bzw. süwag nicht sonderlich gut sind bei der kundenbetreuung.

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

WentorferStromer
  • Beiträge: 207
  • Registriert: So 3. Feb 2019, 17:51
  • Hat sich bedankt: 549 Mal
  • Danke erhalten: 43 Mal
read
iOnier hat geschrieben: Ich hoffe, Du steuerst mit dem Schalter eine Wallbox wie z.B. die Heidelberger und schaltest nicht die Versorgungsspannung?

Ein handelsüblicher Lichtschalter ist nicht dafür gedacht, 16 A unter Last abzuschalten.
Doch, ich schalte mit dem Schalter die Versorgungsspannung. Installiert und abgenommen von einem Elektrikermeister, der schon viele
Leitungen und Schaltungen für EAutofahrer gelegt hat.
Das erste mal Stromer seit 14.02.2019
seit 28.11.2022 KIA EV6, GT-Line, 77,4 kwH, Auroraschwarz, Paket 5,
Spaßauto: Fiat 500 C

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

FrankDr
  • Beiträge: 31
  • Registriert: Di 7. Jul 2020, 15:35
  • Hat sich bedankt: 13 Mal
  • Danke erhalten: 3 Mal
read
JoDa hat geschrieben:
Kaufen sie daher nichts!
Versuchen Sie zuerst Erfahrungen mit den mit dem Auto mitgelieferten Ladelösungen zu sammeln."

Die derzeit (Stand 2019) günstigste Wallbox "Made in Germany" ist die Heidelberg Home um ca. 500€ inkl. angeschlagenem 3,5m, 5m oder 7,5m Typ2-Ladekabel.

Hat man zu Hause am Standplatz des Autos noch keinen Stromanschluss, so verlegt man zumeist ein „dickes“ Kabel, da es kaum mehr kostet. (Dreiphasiges 5x6mm2 Kabel für Ladeleistungen bis zu 3*230V*32A=22kVA.) Damit kann man jedes aktuelle Elektroauto mit der max. Ladeleistung seines Boardladers laden.
Die Netzbetreiber legen in ihren TAB max. Leistungen für angeschlossene Geräte fest, welche mit Hilfe der neuen Smart Meter auch überprüft werden können. Daher werden in Zukunft zu Hause Ladelösungen mit einer max. Leistung von 3,7kVA-einphasig oder 11kVA-dreiphasig verwendet werden.
Z.B. ist in Deutschland seit April 2019 die TAR in Kraft. Demnach müsste der Elektriker jeden installierten Ladepunkt dem Netzbetreiber melden, wobei Ladeleistungen einphasig >4,6kVA und mehrphasig >12kVA wenn überhaupt nur mehr mit teuren (vom Netzbetreiber willkürlich vorgeschriebenen) Zusatzeinrichtungen bewilligt werden.
Will man dies umgehen so kauft man eine mobile Ladelösung welche an einer CEE32rot Steckdose angesteckt wird. Nicht nur weil man sie auch mobil verwenden kann, sondern weil Steckdosen nicht beim Netzbetreiber gemeldet werden müssen. ;-)
Z.B. Die go-e und ein Typ2-Ladekabel (falls mit dem E-Auto nicht bereits mitgeliefert).
Wow. Vielen Dank für die vielen Informationen aus dem Eingangsposting.
Gibt es eine Empfehlung zu einer solchen mobilen 22kw Ladelösung welche an einer CEE32rot Steckdose angesteckt wird? Dann brauche ich kein Antragsverfahren beim Netzbetreiber.

Ich möchte mir vielleicht einen neuen Hyundai Ioniq bestellen, der allerdings nur einphasig zuhause lädt. Ich habe eine große PV Anlage und ich 120km täglich pendle, wäre es super, wenn ich nach einstöpseln sofort möglichst viel von meinem PV Strom laden könnte mit einem 22kw Lader... Einphasig dann zumindest 4,6kw
Einladungscode für Tibber: https://invite.tibber.com/e799e988
Damit erhalten wir beide 50 € Bonus, für den Shop dort. Im Gegenzug helfe gerne beim Umstieg auf Tibber oder die Eassee Wallbox, auch telefonisch oder per email.

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Bud Fox
  • Beiträge: 300
  • Registriert: So 16. Sep 2018, 18:52
  • Hat sich bedankt: 85 Mal
  • Danke erhalten: 73 Mal
read
Da gibt es verschiedene Anbieter. Hier im Forum gibt es viele Informationen zum Go-e Charger, es gibt auch noch den Juice Booster und NRGKick und vermutlich weitere Anbieter.

Man findet im Internet auch einige Vergleiche der 3 Modelle. Ich habe mich letztlich für Go-e entschieden, jetzt fehlt nur noch das Auto.
VW e-Golf Warteliste

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
  • JoDa
  • Beiträge: 2125
  • Registriert: So 6. Jul 2014, 23:16
  • Wohnort: A3162 Rainfeld, Niederösterreich
  • Hat sich bedankt: 570 Mal
  • Danke erhalten: 544 Mal
read
WentorferStromer hat geschrieben: ... ich schalte mit dem Schalter die Versorgungsspannung. Installiert und abgenommen von einem Elektrikermeister, ...
Ja, mit einem Leitungsschutzschalter="Sicherungsautomat" oder einem Nockenschalter aber sicher nicht mit einem herkömmlichen Lichtschalter.
FrankDr hat geschrieben: Ich möchte mir vielleicht einen neuen Hyundai Ioniq bestellen, der allerdings nur einphasig zuhause lädt. Ich habe eine große PV Anlage und ich 120km täglich pendle, wäre es super, wenn ich nach einstöpseln sofort möglichst viel von meinem PV Strom laden könnte mit einem 22kw Lader...
Die große 30kWp PV Anlage hat sicherlich einen dreiphasigen Wechselrichter, und daher kannst du mit einem E-Auto mit einphasigem Boardlader sowieso nur 1/3 der PV Leistung nutzen. Kauf dir ein Auto mit einem dreiphasigen Boardlader (ZOE, Peugeot e208, Kia Niro/Hyundai Kona, Tesla 3, ... ).
Wenn es der Ioniq sein muss, dann bleibe ich bei meiner Empfehlung. (Mitgeliefertes 10A*230V=2,3kVA Schuko-Ladekabel verwenden bzw. wenn man sowieso ein neues Kabel verlegen muss, dann an einer CEE32-Rot-Steckdose die go-e anschließen.)
Renault ZOE Intens Q210 9/2014-1/2024, Fiat 500e 3+1 42kWh ab 2/2024
Phasen der Markteinführung des Elektroautos
Klimakatastrophe-Vom Wissen zum Handeln

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

GregorLeaf
  • Beiträge: 374
  • Registriert: Do 12. Mär 2020, 11:05
  • Hat sich bedankt: 61 Mal
  • Danke erhalten: 158 Mal
read
JoDa hat geschrieben: Die große 30kWp PV Anlage hat sicherlich einen dreiphasigen Wechselrichter, und daher kannst du mit einem E-Auto mit einphasigem Boardlader sowieso nur 1/3 der PV Leistung nutzen.
Dem saldierenden Zähler ist es egal, auf welchen Phasen Einspeisung und Ausspeisung erfolgt. Man kann also auch einphasig die volle PV-Leistung nutzen (wenn es keine Schieflast-Thematik gibt).
2024-?: Hyundai Kona OSE 39kWh
2020-2024: Nissan Leaf ZE0 30kWh

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

FrankDr
  • Beiträge: 31
  • Registriert: Di 7. Jul 2020, 15:35
  • Hat sich bedankt: 13 Mal
  • Danke erhalten: 3 Mal
read
Ja, ich habe einen dreiphasigen Fronius Symo 20.0-3-M Wechselrichter, aber dem Zähler ist es egal.
Offtopic aber zur Erklärung: Tatsächlich ist der einphasige Lader der einzige Hinkefuß beim Ioniq, bzw geringere Ladeleistung 3-phasig. Kann sein, dass ich da als E-Neuling auch mehr Sorge habe, als berechtigt. Bin zuletzt vor 15 Jahren mehr als 250km am Stück gefahren.
Die genannten Alternativen sind allesamt zu klein als Erstfahrzeug mit 2 Kindern. Model 3 zudem ü10.000 teurer.

Ich werde - falls ich nach meiner Probefahrt nächste Woche bestelle - wohl anfangs mit Bordmitteln laden und den Go E charger 22kw preislich beobachten. Ich glaube der ist wirklich eine gute Wahl, da ich zumindest 4,6kw ohne bürokratischen Aufwand laden kann zuhause. Danke. Der Thread war dadurch sehr hilfreich.
Einladungscode für Tibber: https://invite.tibber.com/e799e988
Damit erhalten wir beide 50 € Bonus, für den Shop dort. Im Gegenzug helfe gerne beim Umstieg auf Tibber oder die Eassee Wallbox, auch telefonisch oder per email.

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
  • JoDa
  • Beiträge: 2125
  • Registriert: So 6. Jul 2014, 23:16
  • Wohnort: A3162 Rainfeld, Niederösterreich
  • Hat sich bedankt: 570 Mal
  • Danke erhalten: 544 Mal
read
... ja, der Ioniq ist ein tolles Elektroauto. Die Verkaufszahlen sind m.E. deshalb so gering weil Hyundai nicht genügend Stückzahlen liefern kann. (Lieferzeiten 12 Monate?).

Hier auf goingelectric kannst du unter "Stromtankstellen" einfach sehen, dass es auch in der "Ladewüste" Deutschland seit ca. 2016 ein flächendeckendes CCS-Schnellladenetz entlang der Autobahnen gibt, an denen du in weniger als 45min 80%SOC in deinen Ioniq laden kannst.

Und ja, der dreiphasige Wechselrichter Fronius Symo 20.0-3 M (Made in Austria :D ) war eine gute Wahl. Und ja, die Schieflast kontrolliert (noch) niemand und daher kannst du beliebig viel Leistung einphasig laden und der dreiphasige saldierende Stromzähler verrechnet dir das als ob du Dreiphasig geladen hättest.

Den go-e empfehle ich nicht nur weil er "Made in Austria" ist sondern weil er ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis hat. Billiger bekommst du einphasige 32Ampere Ladeziegel nur bei Direktimport aus China. Klar kann der go-e viel zu viel (PV-Anbindung / Strompreisbörse / Lastmanagement), aber auch wenn man das alles nicht braucht kann man zumindest mit der Smartphon-App spielen. ;)
(Und wenn du unbedingt 100€ sparen möchtest, dann kriegst du sicher irgend wo noch einen einphasigen go-e als Restposten, da wegen der "Schieflastproblematik" diese von go-e nicht mehr verkauft werden. :wand: )
Renault ZOE Intens Q210 9/2014-1/2024, Fiat 500e 3+1 42kWh ab 2/2024
Phasen der Markteinführung des Elektroautos
Klimakatastrophe-Vom Wissen zum Handeln

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
  • JoDa
  • Beiträge: 2125
  • Registriert: So 6. Jul 2014, 23:16
  • Wohnort: A3162 Rainfeld, Niederösterreich
  • Hat sich bedankt: 570 Mal
  • Danke erhalten: 544 Mal
read
Nachdem der "ID. Charger von VW" seit Juli nun tatsächlich in der versprochenen Lieferzeit von 2-3 Wochen lieferbar ist, habe ich ihn im Ausgangsposting statt der Heidelberg Eco als günstigste 11kW-Wallbox "Made in Germany" eingefügt.
Mithilfe der mitgelieferten Installationsanleitung und Bedienungsanleitung könnte man sie auch selbst montieren. Ich empfehle aber dringend dies von einem Elektriker machen zu lassen, da dieser auch die Zuleitung kontrolliert.
Sollte der Elektriker zusätzliche teure Sicherungsorgane (üblicherweise FI Typ A/EV oder B um >300€) einbauen wollen, so kann man ihn ja auf die Bedienungsanleitung hinweisen in der ausdrücklich steht das der Gleichfehlerstromschutz (DC >6mA) schon in der Box eingebaut ist, und daher in der Installation der herkömmliche Fehlerstromschutz (FI TypA 30mA um ca. 50€) reicht.
Renault ZOE Intens Q210 9/2014-1/2024, Fiat 500e 3+1 42kWh ab 2/2024
Phasen der Markteinführung des Elektroautos
Klimakatastrophe-Vom Wissen zum Handeln
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Private Lade-Infrastruktur“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag