Zu Hause laden - Ein Ratgeber

AntwortenAntworten Options Options Arrow

Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
  • JoDa
  • Beiträge: 1833
  • Registriert: So 6. Jul 2014, 23:16
  • Wohnort: A3162 Rainfeld, Niederösterreich
  • Hat sich bedankt: 485 Mal
  • Danke erhalten: 481 Mal
read
Die Ladelösungen für zu Hause sind im ständigen Wandel.

Diskutiere mit, oder stelle hier eine Frage!

Die Zusammenfassung der bisherigen Diskussion ist der Wiki-Beitrag:

"Zu Hause laden - Ein Ratgeber"
Zuletzt geändert von JoDa am So 11. Okt 2020, 11:58, insgesamt 25-mal geändert.
Anzeige

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
read
Ich finde Dein Betrachtungen sehr undifferenziert. Mei E-Auto braucht bei 16A 6-8Stunden um voll zu laden bei ganz leerer Batterie. Das eine mal, das ich dem Renault Ziegel die Chance gegeben habe hat der 14h bei 10A gebraucht. Das laden mit weniger als 16A macht bei meinem Auto nur Sinn wenn man den Strom nicht kaufen muss.
Bei der ZOE ist das ganze noch schlimmer mit dem Verlust, so das dort oft 11kW als Minimum genannt werden.
Die Grundsätzliche Überlegung, wenn das Auto zum Berufspendeln genutzt wird mit 2,4kW zu laden ist ja richtig, aber es gibt sowohl andere lebensentwürfe als auch Freizeitaktivitäten die es nicht erlauben jede Nacht 10Stunden zu laden. Was nutzt es mir wenn im Winter 9 Stunden geladen werden muss, damit es für den nächsten Tag reicht, wenn ich abends um Acht zum Konzert will, uns von 00:00 Uhr - morgens 6:30 nicht genug Saft in der Batterie ist?
Wenn man Zuhause laden kann dann sollte das maximum was mein Auto kann möglich sein. Ich muss es ja nicht immer nutzen. Ein E-Auto ist schon eine Einschränkung. Man muss es ja nicht noch weiter kastrieren als es schon ist. Die Situation ein leeres Auto vor der Tür stehen zu haben mag ich nicht, deshalb habe ich zwei E-Autos eines wird geladen, das andere fahre ich - uns für den Fall der Fälle steht da noch ein Verbrenner...


Mfg
Michael
Kangoo ZE maxi 125.000km, Kangoo ZE 97.500km, E-UP 15.500km, C180TD 41.000km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 25.000km, Prophete Pedelek 200km, Zündapp Pedelec 50km

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Aaron3
  • Beiträge: 20
  • Registriert: So 25. Nov 2018, 15:51
  • Hat sich bedankt: 2 Mal
  • Danke erhalten: 5 Mal
read
Dieses Sicherheitsbedürfnis habe ich einfacher gelöst, mit einem bmw i3 mit rex.
Zwei e-autos mit zusätzlich einem verbrenner, nur um jederzeit fahren zu können, halte ich für...............

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
  • straylight
  • Beiträge: 269
  • Registriert: Mi 5. Dez 2018, 15:40
  • Wohnort: Mönchengladbach
  • Hat sich bedankt: 140 Mal
  • Danke erhalten: 54 Mal
read
Michael_Ohl hat geschrieben: Ich finde Dein Betrachtungen sehr undifferenziert.
Ich finde die Betrachtung genau richtig. Auch wenn sie vielleicht nicht für jeden passen mag. Für viele aber schon. Die Empfehlung sagt doch vor allem: "Bevor Ihr als Neulinge viel Geld versenkt, prüft doch zuerst im Alltag was Ihr wirklich benötigt - Das Laden per Schuko wird erstmal ausreichen um Euer Fahrzeug bequem nutzen zu können". Und diese Aussage halte ich für gut und wichtig.
Hyundai IONIQ Style

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

kmfrank
  • Beiträge: 641
  • Registriert: Fr 4. Jan 2019, 08:31
  • Wohnort: bei Braunschweig
  • Hat sich bedankt: 72 Mal
  • Danke erhalten: 71 Mal
read
Hallo Zusammen,
wenn man betrachtet wie lange das Stehzeug in der Garage herum steht, kann man es auch in dieser Zeit laden. Auf der Arbeit steht Es dann schon wieder ;)

Die Begriffe, "Notladekabel" für den Ladeziegel halte ich für völlig irreführend. Es ist ein ganz normales Ladekabel was auch ständig benutzt werden kann.

Ob man noch viel Geld für einen anderen Stromanschluß investieren muß, hängt von den persönlichen Bedürfmissen und Umständen ab. Also sollte man zuerst versuchen mit dem Ladeziegel zurecht zu kommen.
Bei uns klappt das sehr gut.
Lieber Gruß
Michael
i3 rex, 60Ah, Bj. 2015, I001-20-03-530
eGolf 300 Bj. 2020

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Kombjuder
  • Beiträge: 715
  • Registriert: Mo 14. Jan 2019, 21:40
  • Wohnort: Weil am Rhein
  • Hat sich bedankt: 50 Mal
  • Danke erhalten: 149 Mal
read
Aus meiner Sicht:

Muss ich zu Hause laden, oder habe ich was schnelles zum Laden in der Nähe?
Wenn nein uneingeschränkte Zustimmung
Wenn ja,
Wie viel Zeit habe ich zum Laden?
Wie viel kW muss ich Laden?
Schafft mein Auto das in der vorhandenen Zeit am vorhandenen Anschluss?
Reicht das auch für den Winter?

Wenn es halt nicht reicht oder knapp ist, muss ich mir Gedanken machen, was für eine Infrastruktur ich zu Hause brauche.

Bei mir lautet die Antwort auf den letzten Punkt eindeutig nein.
Ioniq 5 P45 in Digital Teal mit heller Innenausstattung hat einen Hyundai Kona Caramic Blue aus 2019 ersetzt.
PV 5kWp

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

AndiH
  • Beiträge: 2859
  • Registriert: Mo 22. Feb 2016, 21:49
  • Hat sich bedankt: 277 Mal
  • Danke erhalten: 379 Mal
read
Was man auch erwähnen sollte ist das bei manchen Fahrzeugen das Laden an der Steckdose wegen dem üblen Wirkungsgrad Energieverschwendung ist. Das sollte man nicht als optimale Dauerlösung verkaufen.
Seit 02/2016 über 5.200 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

Benutzeravatar
read
AndiH hat geschrieben: Was man auch erwähnen sollte ist das bei manchen Fahrzeugen das Laden an der Steckdose wegen dem üblen Wirkungsgrad Energieverschwendung ist. Das sollte man nicht als optimale Dauerlösung verkaufen.
Das sehe ich auch so.

In Zukunft wird das Thema zu Hause laden immer weniger von Interesse sein. Bei immer größerer Akkukapazität ist das ohnehin kaum noch nötig. Die öffentliche Ladeinfrastruktur wächst immer schneller.

Aus meiner Sicht reicht für zu Hause eine Schuko, die man im Notfall nutzen kann. Ansonsten kann man öffentlich in der Regel effektiver laden.

Kaum jemand wird täglich mehr als 200km fahren müssen, damit die 2-2,5KW aus einer Schuko über Nacht nicht reichen. Und für gelegentliche Fernstrecken sind die DC Lader an den Autobahnen da.
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
Derzeit im Ioniq unterwegs.

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

AndiH
  • Beiträge: 2859
  • Registriert: Mo 22. Feb 2016, 21:49
  • Hat sich bedankt: 277 Mal
  • Danke erhalten: 379 Mal
read
Ja und Nein. Zum meinem 3,7kW Schnarchlader passt die Schuko-Ladung, da hat der immer noch >90% Wirkungsgrad. Eine Zoe mit 43kW Lader kommt an Schuko sicher nicht über 80% Wirkungsgrad, da sollte man dann besser mit 11kW/dreiphasig dran.
Seit 02/2016 über 5.200 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: Zu Hause laden - Ein Ratgeber

waytoemobility
  • Beiträge: 49
  • Registriert: Di 13. Nov 2018, 18:24
  • Hat sich bedankt: 7 Mal
  • Danke erhalten: 14 Mal
read
Ich stimme dem Beitrag auch zu. Bei mir war es im Prinzip die selbe Situation. Hab mir alle möglichen Ladelösungen angeguckt und wollte in eine Wallbox investieren. Dann hab ich mich aber entschieden erst mal mit Schuko zu probieren. Und siehe da, es klappt, bei mir, ohne Probleme.
Ich lade noch nicht mal jeden Tag zuhause, manchmal, wenns passt, auch unterwegs. Und einen Fall, dass die Ladeleistung nicht ausreichend gewesen wäre hatte ich noch nicht. Tägliche Pendelstrecke 60 km. Wenn ich weiß, dass ich abends noch was vorhabe wird am Schnelllader gestoppt.

Übrigens teile ich die Meinung, das zuhause Laden an Wichtigkeit verliert, gar nicht. Meiner Meinung nach wird das Gegenteil der Fall sein. Wenn ich mir die Preisentwicklung an den öffentlichen Säulen die letzten Wochen ansehe schwant mir schlimmes. Da wird die eigene Garage vielleicht bald die günstigsted Lademöglichkeit sein.
Hyundai Ioniq bestellt 09/18
Lieferung vermutlich 09/19
UPDATE: Lieferung 12/18 :D

Blog: http://www.way-to-emobility.de
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Private Lade-Infrastruktur“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag