Laden beim Arbeitgeber?

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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Mei
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folder Do 29. Aug 2019, 18:30
Sir Henry hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 17:50
Das müsste man mal durchexerzieren wenn das ohne Gewinnerzielungsabsicht zum Selbstkostenpreis abgegeben wird.
Wenn man das entsprechend dem Gesetzestext umsetzt, dann wäre jede Firma, die ihre Kunden laden lässt (und nur die), schon ein EVU (weil es nicht "diskriminierungsfrei" ist).
Muss man alles nicht.Gibt es schon.

1. Entweder EVU. Also Aufwand und Risiko für den Arbeittgeber.

2. Oder "selbstwertender Vorteil" für den Arbeitnehmer.

Deshalb ist ja der Strom im Moment kostenlos.
Geht nicht auf Dauer.
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Re: Laden beim Arbeitgeber?

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AndiH
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folder Do 29. Aug 2019, 18:51
Die Frage ist tatsächlich ob man bei Stromverkauf als EVU gilt, auch wenn keine Gewinnerzielungsabsicht und keine dauerhafte Versorgung besteht. Falls nicht wären in unserer Gemeinde viele EVUs in der Straße in der das jährliche Straßenfest stattfindet.
Aber wie gesagt, der einfachste Kniff ist die Leistung pro Ladepunkt auf das absolut notwendige zu beschränken und dann kostenfrei oder mit < 44 Euro Pauschale an die Mitarbeiter weiter zu reichen. Damit findet kein Stromverkauf statt und der mögliche Vorteil bleibt unter der steuerlichen Grenze von 44 Euro/Monat die heute schon für Sprit gilt.
Seit 02/2016 über 2.800 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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Mei
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folder Do 29. Aug 2019, 18:57
AndiH hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 18:51
Die Frage ist tatsächlich ob man bei Stromverkauf als EVU gilt,
Ja.
... mit < 44 Euro Pauschale an die Mitarbeiter weiter zu reichen. ...
Nein.
im Winter lade ich keine einzige kWh.

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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folder Do 29. Aug 2019, 19:02
AndiH hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 18:51
mit < 44 Euro Pauschale an die Mitarbeiter weiter zu reichen. Damit findet kein Stromverkauf statt und der mögliche Vorteil bleibt unter der steuerlichen Grenze von 44 Euro/Monat die heute schon für Sprit gilt.
Bis 2030 gibt es eine solche Grenze nicht beim Strom für Elektroautos, da die Abgabe generell keinen geldwerten Vorteil darstellt.

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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folder Do 29. Aug 2019, 20:59
Mei hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 17:36
Das er dann als EVU gilt.
Wenn ein AG dem AN Strom zur Verfügung stellt und berechnet, gilt der nicht als EVU. Beim Vermieter gibt es dazu eine Analogie. Nämlich dann wenn der Vermieter dem Mieter Strom aus einer PV gegen Bezahlung überlässt. Dadurch wird der Vermieter nicht zum EVU. Nur wenn man den Strom am Nachbarn verkauft und das Kabel über öffentlichem Grund geführt wird, kann der örtliche VNB eine Untersagung veranlassen, weil er von der Gemeinde oder Stadt die Konzession dafür hat und entsprechende Abgaben bezahlt.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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folder Do 29. Aug 2019, 23:38
Man sollte schon genauer lesen.
Auf eine Anfrage hatte mir die Bundesnetzagentur geschrieben, daß keine Registrierung als Stromversorger notwendig sei, wenn die Lieferung „über (eine) nicht auf Dauer angelegte Leitung“ erfolgt. Da das Kabel zum Auto nach dem Ladevorgang wieder entfernt wird, dürfte der Fall gegeben sein.
Also dieser Bürokratismus bleibt uns erspart.

Die Überlegung, die Ladesäulen so anzulegen, daß ein Umstecken ohne Umparken funktioniert, würde einige Probleme beseitigen. Am besten noch mit der Möglichkeit nach Ladeende das Kabel von der Säule abstecken zu können, ohne daß der ehemalige Ladende eingreifen muß.
Fiat 500e hat TÜV, Zulassung mit einzeiligem 380mm Nummernschild, Smart Roadster und Cabrio sind 15 jährig.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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folder Fr 30. Aug 2019, 13:41
Langsam aber stetig hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 14:48
Mad hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 12:43
Also am besten keine Lademöglichkeiten anbieten, damit sich dieses Problem löst.
Nein, ausreichend Lademöglichkeiten anbieten. Wenn ich keine anbiete, muss der Arbeitnehmer ja trotzdem darüber nachdenken, wie er das Auto geladen bekommt.
Na dann mach doch einfach, wo ist jetzt das Problem wenn Du so einfach jedem Arbeitnehmer eine Lademöglichkeit anbieten kannst?

Dann kann auch der Mitarbeiter demnächst wieder mehr über das Wetter, seinen Toilettengang oder die nächste Raucherpause nachdenken ohne an den Ladevorgang seines E-Autos denken zu müssen.
Rhöner mit Smart EQ

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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folder Fr 30. Aug 2019, 13:46
AndiH hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 13:07
Nein, ausreichend viele mit niedriger Leistung. Ist das so schwer zu verstehen?
Es wurde bereits alles gesagt, nur nicht von jedem oder wie?

Deine Alternative, wenn die gewünschte Totallösung baulich nicht möglich ist, war doch gleich wie?
Rhöner mit Smart EQ

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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folder So 1. Sep 2019, 13:53
Unser Arbeitgeber installiert auch nur 11kW Ladestationen. Dafür ziemlich viele. Die 2000€ Bafa Prämie wird einbehalten bei den Firmenwagen und für die Installation von Ladeinfrastruktur benutzt. Heißt die monatliche Rate ist ein paar Euro mehr, dafür kann man beim AG laden. Aus steuerlichen Gründen allerdings nur mit Firmenwagen. Die Anzahl der Ladestationen bei uns dürfte inzwischen im unteren dreistelligen Bereich liegen. Die Firma strebt einen ausgeglichenen CO2 Haushalt an. Daher die Unterstützung bei der E-Mobilität.

Re: Laden beim Arbeitgeber?

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AndiH
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folder Mo 2. Sep 2019, 13:39
Mad hat geschrieben:
Fr 30. Aug 2019, 13:46
AndiH hat geschrieben:
Do 29. Aug 2019, 13:07
Nein, ausreichend viele mit niedriger Leistung. Ist das so schwer zu verstehen?
Deine Alternative, wenn die gewünschte Totallösung baulich nicht möglich ist, war doch gleich wie?
Soviele wie möglich mit geringer Ladeleistung? Ist auch nicht so schwer zu verstehen.
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