aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

wasserkocher
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hgerhauser hat geschrieben: Große Batterien helfen da doppelt: einem selber, und natürlich der Energiewende, denn diese negativen Preise sind ganz schlecht für PV/Wind und hauen deren Erlöse runter.

Mal sehen, in zehn Jahren, wenn der Erstwagen 140 kWh hat und der Zweitwagen 60 kWh, kann man dann mit 11 kW von 1 Uhr morgens (Preis 0,15 Cent) bis 18 Uhr abends (in der letzten Stunde immer noch -0,52 Cent) laden und 187 kWh zu leicht negativen Preisen mitnehmen. Ich hoffe noch, dass die ganzen Abgaben, Steuern und Umlagen wegkommen und die Netzentgelte kosten- und anreizreflektierend flexibilisiert werden, so dass man dann tatsächlich nahe Null Cent laden kann, und nicht da noch etwa 19,75 Cent draufgeschlagen werden (so viel ist es bei mir).

Wenn die zwei Wagen zusammen 30000 km im Jahr fahren und 15 kWh/100 km verbrauchen, hat man etwa 1250 km getankt, dann an einem Tag genug für 2 Wochen geladen.

Dass das jetzt etwas anders aussieht, weiss ich auch. Muss halt dringend geändert werden, und zumindest reicht es für mich, dass ich keine großen Verluste mit Awattar habe, mir also ausreichend, weil ich damit wirklich etwas für die Energiewende tue.
Ob das ökologisch und finanziell sinnvoll ist, deswegen große Batterien zu bauen?
ZOE Q210 seit 28.05.2013. R240 seit 22.07.2016. Model 3 seit 05.12.2022. EcoUp (CNG) seit 31.08.2017.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Oldy62 hat geschrieben:
Oldy62 hat geschrieben: Wie hoch ist denn der Wochen- bzw. Monatsdurchschnitt beim Preis?
Ich zitiere mich mal selbst, weil mich das vor einem Wechsel natürlich interessiert.
Sicherlich hat das doch schon mal jemand ausgerechnet.
Der Tarif dazu nennt sich monthly, oder weekly.
Auf der Homepage ist alles erklärt.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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wasserkocher hat geschrieben:
hgerhauser hat geschrieben: Große Batterien helfen da doppelt: einem selber, und natürlich der Energiewende, denn diese negativen Preise sind ganz schlecht für PV/Wind und hauen deren Erlöse runter.

Mal sehen, in zehn Jahren, wenn der Erstwagen 140 kWh hat und der Zweitwagen 60 kWh, kann man dann mit 11 kW von 1 Uhr morgens (Preis 0,15 Cent) bis 18 Uhr abends (in der letzten Stunde immer noch -0,52 Cent) laden und 187 kWh zu leicht negativen Preisen mitnehmen. Ich hoffe noch, dass die ganzen Abgaben, Steuern und Umlagen wegkommen und die Netzentgelte kosten- und anreizreflektierend flexibilisiert werden, so dass man dann tatsächlich nahe Null Cent laden kann, und nicht da noch etwa 19,75 Cent draufgeschlagen werden (so viel ist es bei mir).

Wenn die zwei Wagen zusammen 30000 km im Jahr fahren und 15 kWh/100 km verbrauchen, hat man etwa 1250 km getankt, dann an einem Tag genug für 2 Wochen geladen.

Dass das jetzt etwas anders aussieht, weiss ich auch. Muss halt dringend geändert werden, und zumindest reicht es für mich, dass ich keine großen Verluste mit Awattar habe, mir also ausreichend, weil ich damit wirklich etwas für die Energiewende tue.
Ob das ökologisch und finanziell sinnvoll ist, deswegen große Batterien zu bauen?
Tja, wenn man die Fahrzeugbatterie als, in erster Linie, Heimspeicher auf Rädern betrachtet, eine Bidirektionale Wallbox betreibt und nur im Niedrigenergiepreissegment lädt vielleicht.
Nur, dafür die Batterie mobil machen?
Rollverluste etc in Kauf nehmen?
Ich hätte da meine Bedenken, auch da die Batterie von den "falschen" verkauft wird und als Heimspeicher ander Anforderungen an Batterien einkonstruiert werden können.
Dies, da der Heimspeicher selten 50 kW wie ein Auto zieht... Eher maximal 13 bis 15 kW....was eine optimierte Zellchemie ermöglicht.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Odanez
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Wenn man von dem Gedanken sich löst, dass der Akku im Auto nur dafür da ist das Fahrzeug zu bewegen, dann stellt sich die Frage ob es ökologisch ist oder nicht immer weniger. Die meiste Zeit kann ein Auto, da es ja nicht bewegt wird, als Erweiterung des Stromspeichers des Stromnetzes dienen, mit allen den dazugehörigen Vorteilen.
50€ Neukundenrabatt im Tibber Store: https://invite.tibber.com/ys75xqey
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Der Erstwagen, welcher den ganzen Tag nicht am Haus hängt, oder der Zweitwagen,welcher dann wegfährt wenn die Waschmaschine und der Geschirrspüler gestartet wurde?
Ich weiss,eine etwas dumme Frage,das geht Zeitversetzt auch, aber wenn man zurückkommt kann man die Wäsche aufhängen und den Geschirrspüler ausräumen.
Den Erstwagen, der gross ist und eine grosse Batterie hat, um damit auch in Urlaub zu fahren, oder der Kleinwagen, als rollender Heimspeicher extra mit grosser Batterie angeschafft?
Hängt das Auto nicht am Haus kann die Hauseigene PV das Auto nicht laden, ist aber ein Teil der Wirtschaftlichkeitsrechnung.
So beide Fahrzeuge unter Tags unterwegs sind kann die Wärmepumpe nicht aus dem Speicher betrieben werden.
Diese Punkte sind mittels Würfeln fast beliebig zu verändern.
Nicht dass ich nicht Anhänger der Bidirektionalität bin.
Dafür aber eine extra grosse Batterie auf Räder stellen, welche im Regelfall nach 5 Jahren getauscht wird, einem Wertverlust von mind 10% im Jahr unterliegt und ein Heimspeicher 10, 15 Jahre, so richtig Dimensioniert, aushalten kann?

Das klingt nach dem Traum der Automotive hier Zusatzumsätze zu lukrieren.

Nicht nach Praxisorientiertheit,
Ausser man lädt in der Firma um Zuhause zu Entladen.
Was aber eher unredlich wäre, je nachdem, was, warum und ob man für den Strom dort zahlt.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Oldy62 hat geschrieben:
Oldy62 hat geschrieben: Wie hoch ist denn der Wochen- bzw. Monatsdurchschnitt beim Preis?
Ich zitiere mich mal selbst, weil mich das vor einem Wechsel natürlich interessiert.
Sicherlich hat das doch schon mal jemand ausgerechnet.
Das kann Dir hier niemand beantworten, da der Durchschnittspreis auch von der Menge des benötigten Stromes zu einer gewissen Stunde abhängig ist. Man kann nicht einfach alle Stundenpreise eines Tages und dann des Monats gleichmäßig durch die Anzahl teilen, sondern muss auch die angefallene Strommenge berücksichtigen und das ist halt bei jedem anders.

Wenn ich Dir jetzt schreibe, dass ich bei Awattar schon mal einen durchschnittlichen Gesamtpreis (incl. Steuern und Abgaben für mein Gebiet) von unter 20 Cent hatte, aber auch schon 29 Cent (im letzten Juli), bringt das nichts. Bei Dir hätte das wahrscheinlich komplett anders ausgesehen, da Dein Abnahmeverhalten wahrscheinlich anders gewesen wäre. Dann kommt noch dabei, dass ich in dem Monat mit 29 Cent eine niedrigere Rechnungssumme hatte, als in dem Monat mit unter 20 Cent. Dies lag daran, dass ich einfach insgesamt mehr Strom selbst produziert hatte und mittlerweile auch einen größeren Speicher habe.

Da mein Speicher bald auch programmiert werden kann (Sperrzeiten, wenn der Strom güngstig ist und laden aus dem Netz), kann der Herbst vom Durchschnittspreis her günstiger werden als der Sommer, da es dann wahrscheinlich mehr Wind gibt. Das passt wunderbar zu meiner PV, die mir jetzt - trotz hoher Preise - eine niedrigere Gesamtrechnung beschert. Nebeneffekt bei Awattar, bzw Discovergy ist nämlich, dass es zu jedem Monatsende automatisch eine Endrechnung gibt - ohne spätere Verrechnung und Nachzahlung.

PS
gestern konnten wir sage und schreibe 130kWh zu Minuspreisen verwirklichen, da wir alle Autos geladen haben. Das dürfte sich diesen Monat positiv auf den Durchschnittspreis auswirken. :)
45 kWp PV
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona 64kWh 11/18 - 09.21, P45 09.21; Sohn Ioniq

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Wie lang war das Zeitfenster mit Minuspreisen? Nicht jeder hat nen eigenen HPC vor der Tür und kann schnell Strom fassen.

Oh war ganz schön lang. Allerdings nur eine Stunde im Minimum. Wiederholt sich die Kurve jeden Sonntag? Planbarkeit ist ja wichtig. Wenn der Akku voll ist nützt der billige Strom wenig.
Dateianhänge
A85C2F7F-EB50-4CC0-A717-9B6C39FB1E50.png
LEAF 75000 km <15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 FailICCU=noch 0 AWD LR AHK WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D:Km=6500

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Optimus
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Schöne Grafik. Aber warum "schnellt" der Preis ab 18 Uhr so in die Höhe? Sowohl PV als auch Wind waren noch wie am Morgen vorhanden und da war der Preis niedriger/leicht negativ. Kann mir das bitte mal jemand erklären?
Wenn das immer so ist, muss ich meine Ladezeiten zu hause deutlich verändern/verschieben (auch ohne aWattar/PV).
Model 3 SR+, MidnightSilver/black 06/2019, EAP 09/2020, 15,2 kWh/100 km (netto) @70 Tkm
08/2022 BKW 0,74 kWp, SSW, 500 kWh/a
Tesla-Referral: https://ts.la/erik66594 für SuC-Freikilometer u.a. Prämien; BeCharge Einladungscode: ZMLRUS9

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Odanez
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vielleicht weil ein sehr großer Anteil der Haushalte in Deutschland dann ihr Abendessen kochen
50€ Neukundenrabatt im Tibber Store: https://invite.tibber.com/ys75xqey
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

TorstenW
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Moin,

nicht zu vergessen, ein "negativer" Börsenpreis wird nur vom Grundpreis/kWh abgezogen, man bekommt also kein Geld raus!
Solche "Leuchtturmtage" sind zwar schön und gut, aber trotzdem zahlt man über den Monat gerechnet aktuell gegenüber anderen (auch Ökostrom-) Anbietern immer noch drauf, wenn man nicht ein gaaaanz spezielles Szenario hat, wo man in den paar Stunden viel mehr Strom verbraucht/verbrauchen kann, so dass die höheren Preise in der übrigen Zeit kompensiert werden.

Grüße
Torsten
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