aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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TorstenW hat geschrieben: Ok, (fast) überzeugt.
Ich baue mir eine Anlage aufs Dach, wenn Du mir garantierst, dass Du mir in den nächsten 15 Jahren alle Kosten erstattest, die über die prognostizierte Einsparung hinaus gehen.
Im Gegenzug bekommst Du alle Einsparungen, die über die prognostizierten Einsparungen hinausgehen.
Deal?! ;)

Grüße
Torsten
PS: Wir können auch fifty/fifty (Gewinn/Verlust) machen, damit Du mir nicht unterstellen kannst, die Anlage absichtlich unwirtschaftlich zu betreiben. 8-)
Im Prinzip ist genau das das Geschäftsmodel vieler Mietanlagen. Man Garantiert dir einen Preis für den Strom von deinem eigenen Dach und baut dir dann die Anlage drauf.
Warum glaubst du, das das andere Firmen machen? Weil sie genau wissen, das man damit Geld verdienen kann. Ich rate von solchen Sachen immer ab und empfehle deren Gewinn selbst einzustreichen.
45 kWp PV
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona 64kWh 11/18 - 09.21, P45 09.21; Sohn Ioniq
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

TorstenW
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Moin,

mag ja sein, nur haben es eben 2 Firmen (die mir eine Anlage verkaufen wollten, also kein Verlustrisiko gehabt hätten!) bei meinem Dach nicht geschafft, eine Amortisation von <18 Jahren hinzurechnen. (Die Angebote waren übrigens von Ende 2019).

Grüße
Torsten

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Wattamal
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@torstenW: Auch heute bieten Firmen Anlagen zum doppelten Preis (oder mehr) als "nötig" an, und Menschen kaufen das sogar. Weil sie das Prinzip nicht mal hinterfragen und so auch nicht verstehen können. Aber jeder ist frei in seiner Entscheidung, auf welcher Grundlage er sie auch immer trifft, Du kennst jetzt das Prinzip und die Grundlagen, willst es aber schlicht und einfach nicht verstehen. Musst Du auch nicht. Auch da bist Du frei. Man kann die Pferde zur Tränke führen. Saufen müssen sie selbst.
Viel Spaß die nächsten +20 Jahre beim Hinterherhecheln nach den günstigsten Netzstrompreisen incl. steigender CO2-Umlage! Mein Hobby wäre es nicht.

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

TorstenW
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Moin,

ich bin jetzt knapp 59. Da ist alles, was länger als 10 Jahre für die Amortisation braucht, bei mir raus. ;)

Grüße
Torsten
PS: Du kneift also?!

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Wattamal
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Du sagtest, DU baust die Anlage rauf. Und dann sagtest Du, Du willst damit nix zu tun haben. Wer kneift?

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

TorstenW
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Moin,

ich will mich nicht um die Angebotseinholung etc. kümmern, um so eine Anlage mit DEINEN Vorgaben zu suchen.
DAMIT will ich nix zu tun haben.

Grüße
Torsten

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Wattamal
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Dann hab ich den Deal falsch verstanden. Wie so einiges von Dir. Z.B. wie Du mit Deinen angeblichen 200W Grundlast plus die WP, die die übers Jahr gesehen angeblich mit 750W läuft, auf einen Jahresverbrauch von 5.000kWh kommst. Wir haben offenbar ein unterschiedliches Zahlenverständnis. Dich hat Deines vor dem "Zuschussgeschäft" PV-Anlage gerettet. Ich und Millionen andere Schlafschafe rennen mit Megainvestitionen wegen einer winzigen Einspeisevergütung ins finanzielle Verderben, und schieben dabei den Stromkonzernen noch unsere teuer bezahlten Megawattstunden praktisch für lau in den Allerwertesten, damit die ihn gleich wieder teuer an den Kunden nebenan verkaufen. Hätte ich Dich nur früher getroffen!

Jetzt gerne zurück zu aWATTar: die hängen ihre Tarife ja mehr oder weniger direkt an den Börsenstrompreis. Stimmt es, dass von PV-Anlagen für wenige Cent eingespeister Strom gar nicht direkt für 30Ct. wieder verkauft werden kann, sondern vom Übertragungsnetzbetreiber gem. EEG zu Börsenpreisen verkauft werden muss? Und dass, wenn der Börsenpreis niedriger ist als die Einspeisevergütung, die Differenz von EEG-Umlage bezahlt wird? Dann danke an alle, die immer noch viel Netzstrom kaufen und damit viel EEG-Umlage bezahlen! :)

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

Steppl
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Den Meisten bleibt auch gar nichts anderes übrig, daher gern geschehen.

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Wattamal hat geschrieben: Jetzt gerne zurück zu aWATTar: die hängen ihre Tarife ja mehr oder weniger direkt an den Börsenstrompreis. Stimmt es, dass von PV-Anlagen für wenige Cent eingespeister Strom gar nicht direkt für 30Ct. wieder verkauft werden kann, sondern vom Übertragungsnetzbetreiber gem. EEG zu Börsenpreisen verkauft werden muss? Und dass, wenn der Börsenpreis niedriger ist als die Einspeisevergütung, die Differenz von EEG-Umlage bezahlt wird? Dann danke an alle, die immer noch viel Netzstrom kaufen und damit viel EEG-Umlage bezahlen! :)
Kurzfassung:
Die Netzbetreiber verkaufen den EEG Strom zu Börsenpreisen. Die Differenz aus Verkaufspreis und der gezahlten Vergütung an den Anlagenbetreiber kommt aus dem EEG-Topf. Für Großanlagen gibt es mittlerweile Deckelungen, das z.B. bei einer Unterschreitung des Börsenpreises unter einen bestimmten Wert die EEG Auszahlung gekürzt oder sogar komplett ausgesetzt wird. In solchen Situationen können Anlagenbetreiber entscheiden ob sie ihre Anlagen vom Netz nehmen oder den Strom im schlimmsten Fall verschenken (oder die Direktvermarktung nutzen). Aber das gilt wie gesagt nur für Großanlagen.

Nun kommt der Hammer: Jeder zahlt über jede gekaufte kWh die EEG Umlage in den EEG Topf ein. Dank Sigmar Gabriel (SPD) können sich sog. energieintensive Unternehmen von der EEG-Umlage befreien lassen oder diese zumindest drastisch reduzieren. Das hat solche Auswüchse angenommen, das Stand 2020 etwa 2300 Unternehmen in Deutschland dies nutzen. Diese 2300 Unternehmen verbrauchten aber etwa 25% des Gesamtstromes in Deutschland und zahlten dafür keine oder kaum EEG-Umlage. D.h. diese EEG Umlage muss von den anderen Firmen und der Bevölkerung mitgetragen werden.

Daher bin ich ganz froh darüber, das die EEG Umlage hoffentlich von der CO2-Umlage abgelöst wird und unternehmen sind da hoffentlich nicht raus winden können. Wobei CDU/CSU und die SPD finden da sicherlich Wege, zum Wohle des Volkes :ironie:

Diese Differenzmethode des EEG hat leider einen Nachteil: Durch den gestiegenen EE-Anteil sind die Börsenstrompreise seit 2009 deutlich gefallen, auch wenn die Versorger immer wieder anderes behaupten. D.h. die Differenz zwischen EEG-Vergütung und Börsenpreis ist größer geworden. Es muss mehr aus dem EEG Topf gezahlt werden und somit wird der Topf schneller leer -> EEG Umlage muss erhöht werden. Bei negativen Preisen ist das halt besonders schlimm. Der Ausbau der EE ist also eigentlich nur Schuld daran das die Börsenpreise gefallen sind, nicht an der gestiegenen EEG Umlage, denn das ist nur eine indirekte Folge daraus.
Sinnvoller wäre es gewesen, genau wie bei Anlagen mit Direktvermarktung, zum fördern einen fixen Bonus pro kWh zu zahlen. Man bekommt dann quasi den Börsenstrompreis + Bonus als Vergütung. So funktioniert es z.b. auch bei Awattar in AT, die aben einen dynamischen EInspeisetarif. In DE plant Awattar dies auch für Ü20 Anlagen.
e-Golf
e-tron
26kW PV+15kWh Speicher

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Schwani hat geschrieben: Aber eigentlich gehört dies alles nicht hier hin.

Gerne können wir dort weiterschreiben: https://www.photovoltaikforum.com/
Da wird Euch sehr gut geholfen!
Last Call um zum Thema zurück zu kommen! Auch auf GE gibt es einige Threads über PV - nutzt die oder macht einen eigenen auf!

Grüazi, MaXx
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