aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Odanez hat geschrieben:
ToyToyToy hat geschrieben: über 6000 kWh/Jahr
gut bei so einem hohen Verbrauch rechnet sich das bestimmt - aber wie kommt das zustande? Gewerbe dabei? Elektrische Heizung?
Finde ich jetzt nicht so viel. Wir haben ein EFH und schon vor dem Elektroauto war der Verbrauch 4.000 bis 5.000 kWh pro Jahr. Ohne Gewerbe und elektrische Heizung.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

ToyToyToy
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LtSpock hat geschrieben:
Du hast die Netznutzung (6,07Cent) + Umlagen , Abgaben, Steuern (12,83Cent) vergessen! D.h. die Fixkosten pro Kilowattstunde betragen 19,15Cent...
Sorry, nicht vergessen, sondern ungeschickt ausgedrückt. Mit "Einkaufspreis" meinte ich die Mindestkosten, einschließlich Netznutzung, Umlagen, Abgaben, Steuern etc.
Odanez hat geschrieben:
ToyToyToy hat geschrieben: über 6000 kWh/Jahr
gut bei so einem hohen Verbrauch rechnet sich das bestimmt - aber wie kommt das zustande? Gewerbe dabei? Elektrische Heizung?
Weder noch: Haus mit 3 Personen (3400 kWh/Jahr), E-Auto mit leider über 20.000 km/Jahr (3000 kWh/Jahr). Öffentliches Laden ist relativ selten. Laden bei Kaufland/Aldi/Lidl ist sicher ökonomischer, aber nicht ökologischer. Zu Hause wurde mein Soul per Timer fast nur nachts geladen, auch aus Gründen der Netzdienlichkeit. Mit Awattar sind dies meist die günstigen Zeiten, daher sehe ich bei mir schon ein Einsparungspotenzial. Und wenn erst das zweite BEV dazu kommt, kann ich die günstigen Zeiten noch stärker nutzen.

Für einen normalen Haushalt, der die Verbrauchsszeiten kaum steuern kann, ist das Potenzial deutlich geringer.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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LtSpock hat geschrieben:

einmal wöchentlich auf dem Arbeitsweg kostenlos bei Kaufland laden sind da ökonomischer. In der Jahresrechnung liege ich damit rechnerisch bei 12Cent/kWh als Vollpreis für Haushalt und EV. Dafür installier ich mir nicht mal eine PV-Anlage auf dem Dach und lege das Geld in Aktien an.
Das wäre mir die Zeit zu schade, Kaufland laden sind mindestens 30-45min weg (pro Auto) und das um 5€ zu sparen. Den Umweg von ca 25km gar nicht mitgerechnet. Selbst bei Aldi wären es 10km Umweg.

Ich habe auch zu Awattar gewechselt, bei einem Gesamtverbrauch mit 2 e-Autos von über 10000kWh/a Gesamtverbrauch (2/3 aus eigener PV und Speicher) . Zähler wurde am Dienstag installiert, am 1.6. geht es los. Smartmeter wäre bei mir eh fällig geworden und der hätte mich beim Netzbetreiber 120€/a gekostet, so zahle ich jetzt über Awattar nur noch 65€/a, was man vom Grundpreis runter rechnen muss. Dank PV und Speicher und EV kann ich die Lasten schön verschieben.
LtSpock hat geschrieben: 6€ Grundpreis + 25Cent/kWh + 100€ Neukundenbonus + 50€ ESL-Laden +
und nach einem Jahr satte Preiserhöhung um 25-30%, wer den Kündigungstermin verpasst zahlt drauf. Das kenne ich von dem Verein, ich war da auch mal Kunde.
Ich habe mich für Hourly Cap entschieden und zahle max 24,32ct/kWh und werde belohnt wenn ich die Lasten in günstige Zeiten verschiebe.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

gekfsns
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Hab jetzt erst die Endabrechnung von Eveen bekommen, die letztes Jahr insolvent gegangen sind. Aus der erhofften Ersparnis durch 20,5Cent/kWh sind dann über 60€ Verlust geworden, die ich durch zu hohe Abschlagszahlung in der Insolvenzmasse verloren hab.
Ich mach jetzt das Spiel mit Maingau noch wegen der ESL Karte mit, aber wenn die dann im Herbst den Strompreis, wie anscheinend bereits bei anderen geschehen, massiv erhöhen, werd ich auch zu aWattar wechseln.

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

wasserkocher
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ToyToyToy hat geschrieben: ...Zu Hause wurde mein Soul per Timer fast nur nachts geladen, auch aus Gründen der Netzdienlichkeit...
Ein bisschen OT: Wer profitiert eigentlich finanziell vom netzdienlichen Laden ohne awattar? Netzbetreiber? Stromanbieter?
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Letztendlich der Endverbraucher selbst, denn Kosten für Redispatchmaßnahmen werden auf die Netzentgelte umgelegt

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

wasserkocher
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Zurück zum Thema: Für die Anbindung ans Internet brauche ich Powerline-Adapter. Nach den Datenblättern brauchen die ca. 6- 8 Watt. Der Zähler wird wahrscheinlich auch noch ein paar Watt zusätzlich brauchen. Bei angenommenen 20 Watt wären das im Jahr 175 kWh zusätzlicher Stromverbrauch.
Rechne ich da falsch? Falls nicht, gäbe das insgesamt einen nicht unerheblichen Mehrverbrauch.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

ToyToyToy
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wasserkocher hat geschrieben: Rechne ich da falsch? Falls nicht, gäbe das insgesamt einen nicht unerheblichen Mehrverbrauch.
Deine angenommenen Zahlen sind zu hoch. Laut diesem Artikel von Discovergy https://discovergy.com/blog/wie-viel-en ... mart-meter verbraucht der Zähler plus Kommunikationsmodul 88 kWh/Jahr. Ein herkömmlicher Zähler verbraucht aber auch Strom, etwa 29 kWh/Jahr. Damit verbleibt ein Mehrverbrauch von 59 kWh/Jahr.

Meine Fritz-Powerline-Adapter verbrauchen im Betrieb max. 2 Watt pro Stück, macht 35 kWh/Jahr.

Insgesamt ergibt dies also einen Mehrverbrauch von 59+35=94 kWh/Jahr. Wie ich aber oben schon schrieb, würde dieser Mehrverbrauch sowieso anfallen, da unser Haushalt ab 2020 unter die Smart-Meter-Pflicht fallen wird.
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Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Der Eigenbedarf eines Stromzählers wird von diesem aber auch nicht gezählt und dementsprechend nicht (direkt) bezahlt.

Re: aWATTar: Strom zum Börsenpreis für Endkunden

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Korrekt eigenverbrauch vom Zähler gehen zu lasten des Netzbetreibers.
Powerline Adapter braucht man auch nur, wenn kein LAN Anschluss im Zählerkasten da ist. Alternativ zu Powerline wäre ein WLAN Adapter für ~3W.
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