Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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JoDa hat geschrieben: Ich bin auch enttäuscht, dass du mit deinen seitenlangen Zitierungen und deinem "Sprechdurchfall"-Kommentaren diesen Thread unlesbar machst! :(
So kann man sich natürlich billig aus der Affäre ziehen und Nachdenken vermeiden.

Wenigstens sind deine "Beiträge" zum Lachen!
Nette Exit-Strategie. Kein Argument mehr, also versuchen, lächerlich zu machen.

Werde auf deine Beiträge nicht mehr antworten, aber kann mir eine ironische Antwort auf deine Frage nicht verkneifen:
Schade, dass Du offenbar das Denken eingestellt hast, nachdem es zu schwierig wurde.
.
Du hast es nicht korrekt erklärt, weil dein Nachbar kein Husumer ist.
Gute Ironie, in der Tat :lol:
Die korrekte Erklärung lautet: "Bei beiden Alternativen ist der CO2-Ausstoß exakt der selbe, weil jeder Stromkunde den momentan im Netz vorhandenen Strommix bekommt."
Falsch. Das ist nicht die korrekte Erklärung. Es zeigt nur, dass Du die Liberalisierung des Strommarkts offenbar noch nicht verstanden hast.

Dein Gehalt bekommst Du von Deinem Arbeitgeber auch noch bar auf die Hand? Oder - noch seriöser - in Naturalien? Wenn nicht, läufst Du mit Mafiageld in der Tasche durch die Gegend.
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Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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Anmar hat geschrieben: Entschuldigt, dass ich jetzt erst einsteige und ich weiß nicht, ob folgende Info schon gepostet worden ist.

Es gibt eine Stromverbindung zwischem Schweden (Kruseberg) und Deutschland (Lübeck). Dieses Trassen wird Baltic Cable genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Cable
Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch Stromtrassen zwischen Norwegen und Schweden gibt. Also theoretisch könnte der Strom tatsächlich aus norwegischen Wasserkraftwerken kommen.
Danke, damit ist auch der letzte Faden von ecopowerprofis Kreuzzug gegen die echten Ökostromanbieter gerissen :mrgreen:
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Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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marcometer hat geschrieben: Ihr findet hier kein Ende, oder?
Kann man die Diskussion nicht irgendwie auslagern?
"Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?" werden hier gesucht.
Das ist schon x-mal beantwortet worden.
95% der Beiträge in diesem Thread wären in einem anderen viel besser aufgehoben.
Vielen Dank für diesen Appell! ecopowerprofi versucht uns seit Wochen eben zu suggerieren, dass KEIN EINZIGER der echten Ökostromanbieter empfehlenswert ist.

Da ist er sehr meinungsstark, Argumente fehlen. Seine Einwände sind sämtlich vom Tisch, sogar das mit der Stromverbindung zwischen Skandinavien und Deutschland.
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Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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Und jetzt mal wirklich 100 % OT: Empfehlenswert sind Ökostromanbieter, die

- Aus NEUEN Regenerativkraftwerken Strom anbieten,
- ZEITGLEICHE Ökostromversorgung garantieren.

Stadtwerke, die seit Jahrzehnten den Strom z.B. aus ihrem Laufwasserkraftwerk anbieten, sind in diesem Sinne keine Ökostromanbieter, zu denen sich das Wechseln für Umwelt und Klima lohnt. Sie verkaufen dann ihre kWh eben nicht wie bisher an Altkunden, sondern an Dich. Vom CO2-Ausstoß ändert sich nichts.

Wechsele ich allerdings von einem der 4erBande auf einen echten Ökostromanbieter, verliert mein alter "Graustrom"anbieter mit seinen 500 g CO2 pro kWh einen Kunden, und der Ökostromanbieter muss für mich (anteilsweise) ein neues Regenerativkraftwerk errichten (lassen).

Die Zeitgleichheit, auf die es besonders ankommt wegen der Glaubwürdigkeit, kann ein echter Ökostromanbieter natürlich nur mit einer Verbrauchsmessung in Echtzeit gewährleisten. Das tun die auch bei den großen Verbrauchern. Bei den Kleinen wie uns müssen die das über statistische Rechnungen auffangen. Smart Meters wollen ja viele Leute nicht haben. Die würden das sofort lösen.
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Alex1 hat geschrieben:
Anmar hat geschrieben: Entschuldigt, dass ich jetzt erst einsteige und ich weiß nicht, ob folgende Info schon gepostet worden ist.

Es gibt eine Stromverbindung zwischem Schweden (Kruseberg) und Deutschland (Lübeck). Dieses Trassen wird Baltic Cable genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Baltic_Cable
Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch Stromtrassen zwischen Norwegen und Schweden gibt. Also theoretisch könnte der Strom tatsächlich aus norwegischen Wasserkraftwerken kommen.
Danke, damit ist auch der letzte Faden von ecopowerprofis Kreuzzug gegen die echten Ökostromanbieter gerissen :mrgreen:
Es gibt noch mehr
NorNed zwischen Norwegen (Feda) und den Niederlanden (Eemshaven)
Kontsiskan zwischen Dänemark (Vester Hassing) und Schweden (Stenkullen (1), bzw. Lindome (2))
Cross-Skagerrak zwischen Dänemark (Tjele) und Norwegen (Kristiansand)

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Anmar hat geschrieben: Es gibt noch mehr
Ja und ?? Die Deutschen sind doch noch nicht mal in der Lage den WKA Strom von Norddeutschland in den Süden zu transportieren und dann soll Norwegischer Strom über Dänemark nach Deutschland kommen und hier verbraucht werden. Auch der Transport über NL funktioniert bestens, denn die Niederländer brauch ja kein Strom die haben ja Kohlekraftwerke. Warum muss dann noch ein zusätzliches Kabel von Norwegen nach Deutschland verlegt werden. Bestimmt weil alles funktioniert. Nix ist widerlegt. Aber Ihr könnt ruhig weiter träumen.

Tatsache ist, dass in Norwegen auf der Stromrechnung ca. 30% als Kohlestrom ausgewiesen wird. Es wird aber keine einzige kWh Kohlestrom nach Norwegen transportiert. Die Norweger sind aber zu 100% Selbstversorger mit Wasserkraft. Also verkaufen die Zertifikate und müssen dann dafür den in D gewaschenen Kohlestrom auf der Rechnung ausweisen. Wenn kein Kohlestrom nach Norwegen fließt, fließt auch keine Wasserkraft nach D. So einfach ist das.

PS: @Alex1
Ich muss leider mal sehr perdönlich werden, da Du mich dauernd difammierst.
Du lügst mit Deiner Behauptung ich würde einen Feldzug gegen die Ökostromanbieter machen.
Die Wahrheit ist, dass es nicht so funktiniert wie Du das gerne glauben machen möchtest. Die Ökostromanbieter sind Firmen, die auch Geld verdienen müssen und da ist es üblich das eigene Tun möglichst positiv darzustellen und eventuelle nicht ganz so positive Sachen nicht unbedingt aufs Tablett zu bringen. Ist vollkommen legitim. Aber man darf trotzdem negative Elemente hinweisen und das tue ich.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7

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ecopowerprofi hat geschrieben: Ja und ?? Die Deutschen sind doch noch nicht mal in der Lage den WKA Strom von Norddeutschland in den Süden zu transportieren und dann soll Norwegischer Strom über Dänemark nach Deutschland kommen und hier verbraucht werden. Auch der Transport über NL funktioniert bestens, denn die Niederländer brauch ja kein Strom die haben ja Kohlekraftwerke.
Aus den Niederlanden kommt so gut wie kein Strom zu uns, nur umgekehrt und auch für Dänemark ist ein deutlicher Überschuss in Richtung Dänemark zu sehen.
Stromexport-Import_01-05-2019 09-58-43.jpg
Ich lese das so, dass hier die Menge gezählt wird, die von einem Land ins andere geht, egal, wo die wirkliche Quelle liegt.
Oder sehe ich das wohl falsch ? ("Grenzkuppelstellen")
Hier können Sie die Entwicklungen von Stromexporten und Stromimporten verfolgen. Die Daten sind aufgeschlüsselt für alle Nachbarländer Deutschlands, zu denen es Grenzkuppelstellen gibt.
Quelle: https://www.agora-energiewende.de/servi ... 1.05.2019/
Aus meiner Sicht liegt Ecopowerprofi so schlecht nicht mit seiner Einschätzung.

Ein Punkt allerdings, dem ich nicht so ganz folgen mag ist, dass man den billigsten Stromanbieter wählen soll und das gesparte Geld direkt in ein Projekt investieren soll, dass neue Kraftwerke baut.
Das ist aus meiner Sicht zwar richtig, in der Praxis, sehe ich aber folgende Hürden.
- Die Summe, die ich damit investieren könnte, liegt unter der Mindestbeteiligung bei vielen Anlagen.
- Wenn ich höhere Summen investiere, trage ich ein unternehmerisches Verlustrisiko.
- Man muss eine Menge Aufwand betreiben, um das wirklich zu tun, daher fürchte ich, dass manche nach dem ersten Halbsatz für sich Schluss machen "Nimm den billigsten Stromanbieter". und sich für den zweiten Teil der Empfehlung sagen, für die paar Cent ist mir der Aufwand zu groß.
Daher ist die Empfehlung sicher richtig, aber nur, wenn Sie konsequent umgesetzt wird. Ansonsten halte ich die Empfehlung für den Durchschnittsverbraucher eher für richtig, sich einen der empfohlenen "echten" Ökostrom-Anbieter zu nehmen.

Und natürliche ohne Frage ist die beste Möglichkeit, für die, die es können (und wollen), eine eigene PV Anlage zu installieren.
10/13 PV 9,75 kWp (Ost / West) & Pelletsheizung ÖkoFen 25 kW mit 15 qm Solarthermie
02/17 Hauskraftwerk E3/DC S10E12 mit 13,8 kWh Batteriekapazität und Notstromversorgung
06/17 ZOE R90 ZE 40 22 kW
11/17 Sion reserviert

Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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@ecopower:

Ja, aber Dein Schluß daraus ist nur schwarz-weiß gedacht - billigsten Strom zu kaufen und mit den gesparten 4,50 € pro Monat von einem Windrad in der Nähe Anteile zu erwerben. Das funktioniert halt auch nicht in allen persönlichen Konstellationen und viel schlimmer: das sind das alles Anlagen bei denen Totalverlust droht.

Besser ist die Leute holen sich den grünestmöglichen Strom bei den 4 die neue Anlagen bauen und in den 5 Prozent des Jahres wo das nicht klappt spar ich anderweitig CO² ein. Also das was Du vor zig Seiten zu EWS gesagt hast daß sie 0,x Prozent EEG-Zertifikats-Strom verwendet haben steht gegenüber daß sie neue Kraftwerke bauen wenn sie neue Kunden haben.

Wenn Du das oder irgendetwas anderes nicht glaubst was mehrere unabhängige Institute etc. bestätigen dann ist das Deine Sache und das solltest Du sehr viel deutlicher so benennen. Das ist dann nämlich eine reine Glaubensfrage. Dann kann Dich jeder einordnen wohin Deine Zweifel gehören muß Dir aber noch lange nicht zustimmen.

Grüazi MaXx

Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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Ich bin Optimist und glaube daher, dass alle die hier so leidenschaftlich mit diskutieren das tun weil ihnen die Energiewende wichtig ist.

Nach dieser Diskussion bin ich zumindest überzeugt, dass in Deutschland die privaten Stromkunden getäuscht werden. (Stichworte: deutsche Stromkennzeichnung auf den Kundenrechnungen, 7 verschiedene mehr oder minder nichtssagende Ökostromlabel)
Tatsächlich wird der bereits vorhandene Ökostrom durch Wahl eines Ökostromanbieters nur anders aufgeteilt. Stark vereinfacht kann man dies mit dem Modell des Stromsees erklären. ecopowerprofi hat mit unglaublicher Geduld mehrmals versucht den Stromhandel in Deutschland genauer zu erklären (Stichworte: EE-Gesetz und Börsenhandel). Aber egal ob mit einfachen oder ausführlichen Erklärungen ist es halt schwer zu akzeptieren das man für Dumm verkauft wird.

Zumindest sind wir uns großteils einig, dass man den Strom bei einem Stromanbieter kaufen sollte der zumindest verspricht auf irgend eine Art auch in Zukunft den Bau von neuen regenerativen Kraftwerken zu fördern. Ob das die 4 deutschen Ökostrompioniere (lichtblick, naturstrom.de, EWS und Bürgerwerke) oder andere Ökostromanbieter tatsächlich tun ist leider nur aus ihren Werbetexten auf ihren Internetauftritten ersichtlich. Das sie dies in der Vergangenheit nicht immer getan haben, wurde hier auch schon diskutiert. Hab mir z.B. die Mühe gemacht den letzten Geschäftsbericht von naturstrom.de zu überfliegen und demnach dürfte zumindest 2017 naturstrom.de alles richtig gemacht haben. :D
Aber nur Nerds betreiben einen solchen Aufwand.
Daher stimme ich auch ecopowerprofi zu wenn er empfiehlt, den billigsten Stromanbieter zu wählen. (Da wie von ecopowerprofi erklärt, der billigste Strom Aufgrund des Handels an der Strombörse überdurchschnittlich viel Ökostromanteil enthält.)
Wie von mehreren Usern hier auch schon gesagt, kann man aber auch Deutschlandweit als Stromanbieter den Newcomer enyway.com wählen. Dort kann man mit Hilfe der Stromrechnung seinen regionalen Ökostromkraftwerksbetreiber finanziell unterstützen (power), oder mit Hilfe seiner Stromrechnung den Zubau einer PV-Anlage ermöglichen (change).
Zuletzt geändert von JoDa am Mi 1. Mai 2019, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Empfehlenswerte Ökostrom-Anbieter?

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JoDa hat geschrieben: Ich bin Optimist und glaube daher, dass alle die hier so leidenschaftlich mit diskutieren das tun weil ihnen die Energiewende wichtig ist.
Hier sind wir uns doch völlig einig.
Nach dieser Diskussion bin ich zumindest überzeugt, dass in Deutschland die privaten Stromkunden getäuscht werden. (Stichworte: deutsche Stromkennzeichnung auf den Kundenrechnungen, 7 verschiedene mehr oder minder nichtssagende Ökostromlabel)
Auch hier sind wir uns völlig einig. Nur dass die echten Ökostromanbieter eben nicht diese Täuschungen begehen.
Tatsächlich wird der bereits vorhandene Ökostrom durch Wahl eines Ökostromanbieters nur anders aufgeteilt. Stark vereinfacht kann man dies mit dem Modell des Stromsees erklären. ecopowerprofi hat mit unglaublicher Geduld mehrmals versucht den Stromhandel in Deutschland genauer zu erklären (Stichworte: EE-Gesetz und Börsenhandel). Aber egal ob mit einfachen oder ausführlichen Erklärungen ist es halt schwer zu akzeptieren das man für Dumm verkauft wird.
Genau das ist eben eine falsche Schlussfolgerung. Es geht darum, dass für den von mir bestellten Strom neue Regenerativkraftwerke aufgestellt werden. Und dass es unwichtig ist, wo innerhalb des Netzes der Stromproduzent steht.
Zumindest sind wir uns großteils einig, dass man den Strom bei einem Stromanbieter kaufen sollte der zumindest verspricht auf irgend eine Art auch in Zukunft den Bau von neuen regenerativen Kraftwerken zu fördern.
Hier sind wir uns (außer ecopowerprofi) auch völlig einig.
Ob das die 4 deutschen Ökostrompioniere (lichtblick, naturstrom.de, EWS und Bürgerwerke) oder andere Ökostromanbieter tatsächlich tun ist leider nur aus ihren Werbetexten auf ihren Internetauftritten ersichtlich.
Das ist nicht richtig. Irgendjemand hier hatte eine schöne Präsentation verlinkt, die diese 4 verglichen hat. Ich finde sie leider nicht mehr so schnell.

Und da war z.B. eine Grafik, dass EWS zu über 90 % aus neuen regenerativen Anlagen bezieht.

Und eben nicht "irgendwie", sondern gezielt für jeden Kunden.
Das sie dies in der Vergangenheit nicht immer getan haben, wurde hier auch schon diskutiert. Hab mir z.B. die Mühe gemacht den letzten Geschäftsbericht von naturstrom.de zu überfliegen und demnach dürfte zumindest 2017 naturstrom.de alles richtig gemacht haben. :D
Genau das wirst Du auch bei EWS und Greenpeace Energy so finden. Bei Lichtblick ist seit Jahren bekannt, dass die sich im Zweifel in Leipzig bedienen.
Aber nur Nerds betreiben einen solchen Aufwand.
Die Anderen beschuldigen dann einfach die echten Ökostromanbieter, dass sie schummeln. Ohne die geringste Grundlage.
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