Genehmigung Ladestation 22 kw

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Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

Nichtraucher
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Wie wäre es denn, wenn man das Problem, wenn es denn eines ist, durch die Netzbetreiber lösen lässt?
Wenn die sich jetzt schon in die Hosen machen würden, dann würden sie dafür sorgen dass entsprechende Standards etabliert werden, um ggf. in den Siedlungen Last abwerfen oder reduzieren zu können, oder sich was anderes ausdenken, was Sinn macht.
Das aktuelle Wallboxen diese Standards noch nicht unterstützen sehe ich nicht als Problem, da Wallboxen eher die Ausnahme als die Regel im Haushalt sind. Wenn neue das unterstützen ist es gut und die alten werden nicht ewig halten und wenn doch, macht es wieder nichts wegen der geringen Zahl.

In unserer Siedlung (uralter Bestand) gab es früher eine ganze Reihe von Nachtspeichern, die größtenteils bereits ausgetauscht sind. Ein Engpass im Leitungsnetz ist für mich hier nur sehr schwer vorstellbar.
Aktuell Zoe Intens mit AHK von Wolf, eig. PV, Überschussladung mit evcc.io
Tibber Empfehlungslink https://invite.tibber.com/3w8af618
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Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

Roland81
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matibaer hat geschrieben: Erstmal glaube ich nicht daran, dass sonderlich viele zu Hause laden und wenn, dann tatsächlich eher an Schuko oder max 11kW, alleine schon, weil diese Ladegeräte günstiger sind (von der Renault Schuko Lösung mal abgesehen).
Früher oder später wird jeder Hausbesitzer mit EAuto PV auf seinem Dach installieren.
Mit einer 11kW WB ist bei den 1-phasigen Autos bei 3,7kW Ende...
Ob 11kW oder 22kW WB...die kosten sind quasi bis auf nen Hunni gleich.
matibaer hat geschrieben: Die Masse, die da noch offen ist, wohnt eh in Mietshäusern, wo wenn da überhaupt Ladesäulen geschaffen werden, nicht jeder eine bekommt.
Laden wo man eh parkt wie bei Kaufland, bei Ikea, am Rathaus sind sowieso oft attraktiver. Manchmal auch günstiger oder kostenfrei,
Das wird bald ein Ende haben, bzw. hat schon ein Ende...die Ladesäulen bei "meinem" Ikea sind quasi dauerbelegt.
matibaer hat geschrieben: Ich glaube schon, dass meine 99:1 eher real ist, als die eben genannte 1:99
Aber selbst wenn das Verhältnis 1:1 wäre, sind e-Mobilisten noch sehr dünn gesät.
Das trifft aus meiner persönlichen Erfahrung nicht zu...warum soll ich extern laden, wenns
a) teurer ist
b) evtl. auch noch meine Lebenszeit kostet
Ioni(q)siert seit 18.11.2016 :D 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

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Roland81 hat geschrieben: Früher oder später wird jeder Hausbesitzer mit EAuto PV auf seinem Dach installieren.
Viele meiner Kunden wollen auch eine PV haben. Wenn Nachhaltig, dann richtig.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr, KfW-förderfähig
4x Renault ZOE, Ladestation 22kW öffentlich, kostenlos 24/7

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

gemm
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ecopowerprofi hat geschrieben: Viele meiner Kunden wollen auch eine PV haben. Wenn Nachhaltig, dann richtig.
Das mag schon sein, aber diese Anlage hilft nur, wenn der Wagen auch zu Hause steht. Für Pendler ist das meist unsinnig - es sei denn der Akku im Fahrzeug reicht bis zum Wochenende.

Aber - hast du schon mal eine PV auf einem E-Auto installiert ? Zwei Module müssten selbst auf eine Zoe oder einen e-Up passen mit Dachgepäckträger. Was schaffen heutige Module mit 1,6 x 1m Größe ? 350Watt ? Dafür stehen die Fahrzeuge 12-24 Stunden im Freien herum. Das reicht für einen erheblichen Anteil der Fahrleistung aus. Zumindest im Sommer. Muss ja nicht während der Fahrt geladen werden...im Stillstand reicht es. Selbst mit Umweg über einen Wechselrichter und den Gleichrichter im Fahrzeug bleibt da vermutlich noch genug übrig. Und der erhöhte Luftwiderstand bei Stadtfahrt oder vielleicht Landstrassentempo dürfte sich auch in Grenzen halten. Die Anlage selbst nebst Elektronik zählt dann als "Gepäck" und braucht damit keine ABE/TÜV Eintragung.

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

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Die besten Module brauchen vielleicht 6 m² pro kWp. Ein e-Up-Dach ist mit Glück 3 m² groß. Leistung also 500 Wp. Wenn das Modul nicht auf die Sonne ausgerichtet ist (also immer, wenn man nicht zwischen den Wendekreisen lebt), ist die Leistung entsprechend weniger. Vielleicht 300 W zu guten Zeiten. Dazu dann die Verluste des DC/DC-Wandlers und der Verbrauch der Elektronik des Autos, die während des Ladens an bleibt, und schon ist man bei einem Wirkungsgrad von unter 0%.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

gemm
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Köln Bonner hat geschrieben: Die besten Module brauchen vielleicht 6 m² pro kWp. Ein e-Up-Dach ist mit Glück 3 m² groß. Leistung also 500 Wp. Wenn das Modul nicht auf die Sonne ausgerichtet ist (also immer, wenn man nicht zwischen den Wendekreisen lebt), ist die Leistung entsprechend weniger. Vielleicht 300 W zu guten Zeiten. Dazu dann die Verluste des DC/DC-Wandlers und der Verbrauch der Elektronik des Autos, die während des Ladens an bleibt, und schon ist man bei einem Wirkungsgrad von unter 0%.
Na sicher - und die Leistung des E-Akkus wird dann in Form von Licht über die PV-Module abgestrahlt um auf unter 0% Wirkungsgrad zu kommen.
War klar, dass da gleich die ersten Reichsbedenkenträger wieder aus den Löchern gekrochen kommen...


Edit:
Aber gut. Auf 22kW kommt man damit nicht. Um zum Thema beizutragen - ich habe eine 32A 400V Drehstromsteckdose im Außenbereich problemlos installiert bekommen und verwende ein NRGKick. Der Elektriker hat mich zwar darauf hingewiesen, dass eine 22kW Ladestation genehmigungspflichtig sei, aber das betrifft nur Dauerleistung. Für kurzeitige Belastungen ist die Drehstromdose völlig ausreichend und da das NRGKick nicht fest installiert ist entfällt die Anmeldepflicht.
Sinnvoll ist eine Dauerbelastung über diese Steckdosen aber nicht, denn die Verkabelung ab Hausanschluss muss dafür ausgelegt sein. Die Leitungsverluste bei 22kW Dauerbelastung nachen das daher unsinnig für häufige Anwendung. Macht nichts - ich lade sowieso langsam mit max. 3kW über ein BHKW.
Zuletzt geändert von gemm am Mo 4. Nov 2019, 14:08, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

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Das war keinesfalls als Witz gemeint, sondern als ernste Rechnung. Die Elektronik meines Ioniqs braucht etwa 300 Watt, wenn geladen wird. Wenn ich jetzt mit nur 300 Watt minus Wandelverlusten lade, entlädt sich meine Batterie also bei einer Solarladung. Insgesamt also ein negativer Wirkungsgrad. Ich lasse mich gerne eines anderen belehren, aber bitte mit einer echten überschlagenen Rechnung.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

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gemm hat geschrieben: Aber - hast du schon mal eine PV auf einem E-Auto installiert ? Zwei Module müssten selbst auf eine Zoe oder einen e-Up passen mit Dachgepäckträger. Was schaffen heutige Module mit 1,6 x 1m Größe ? 350Watt ? Dafür stehen die Fahrzeuge 12-24 Stunden im Freien herum. Das reicht für einen erheblichen Anteil der Fahrleistung aus. Zumindest im Sommer. Muss ja nicht während der Fahrt geladen werden...im Stillstand reicht es. Selbst mit Umweg über einen Wechselrichter und den Gleichrichter im Fahrzeug bleibt da vermutlich noch genug übrig. Und der erhöhte Luftwiderstand bei Stadtfahrt oder vielleicht Landstrassentempo dürfte sich auch in Grenzen halten. Die Anlage selbst nebst Elektronik zählt dann als "Gepäck" und braucht damit keine ABE/TÜV Eintragung.
Ich habe jetzt seit dem 20.10. eine SelfPV-Anlage. 1,67m x 1m Modulgröße, also abzüglich Rahmen 1,6m² Fläche. Peakleistung 310W. Ausrichtung Süd mit 15° Neigung. Standort Niedesachsen. Damit möchte ich meine Grundlast von (im Sommer am digitalen Zähler abgelesen) 38-40W decken.
In 16 Tagen hat diese Anlage 6,9 kWh erzeugt. Macht also 430Wh am Tag (bester Tag 648Wh, schlechtester Tag 117Wh). Bei geschönten 8h am Tag sind das im Mittel 53,75Wh die Stunde (bester Wert war mal 210W Peakleistung). Das lohnt den Zusatzaufwand im Auto nicht.
Im Sommer mag es besser aussehen.
(10/16 - 04/19) 3 x Passat Variant GTE 1.4TSI 115kW, 85kW
(02/20 - 12/20) Passat Variant GTE 1.4TSI 115kW, 85kW Facelift
(12/20 - 06/21) Audi e-tron advanced 55 quattro 300, 255/50 R20
(07/21 - ) Audi e-tron 55 quattro 300, 255/55 R19

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

Hell
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Du hast eine Grundlast von 38 bis 40W? Ist das pro Stunde, pro Minute oder anderes?
Hast Du ein Passivhaus?

Re: Genehmigung Ladestation 22 kw

UliZE40
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So langsam schweift das Thema doch sehr ab...
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