Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Bernd_1967 hat geschrieben:Fazit: Auto ist Auto und Heimspeicher ist Heimspeicher.
+1 :idea:
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Der Mittelweg erscheint für mich am sinnigsten:
Auto dann laden, wie es das Netz am Besten hergibt.
Dazu muss die Ladeelektronik ein Wiederanfahren ermöglichen bzw. man braucht eine Steuerung, die den Strom runter fährt, wenn wenig Energie im Netz zur Verfügung steht.
Mir wäre es lieber digital, wegen Wirkungsgrad.
Also: ich stelle ein, ich will zu einem bestimmten Zeitpunkt mind. x% haben und max. y%.
Dann regelt das der Netzbetreiber so, wie er es für sein Netz am Besten hält.
Aber Energie wieder rückspeisen - nein.
e-Golf und Polestar 2 (78 kWh, Single-Motor, 19" Räder)
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Leute , es geht hier

private-ladeinfrastruktur/batterie-des- ... ml#p679011

um eine Stromentnahme von max 300 Watt über nacht , kein Braten Kochen Wäschewaschen WW-Speicher aufheizen ........

Wenn der TE seinen "Lebenserhaltung Energie Modus " im Haus /Wohnung im Griff hat ist kein V2H notwendig .

Meine Einspeisdose für die Garage liegt schon seit Wochen auf der Werkbank , eine Stromentnahme über den 12 Volt Accu hab ich schon 2012 getesten und für Ok befunden war aber nicht Notwendig da eine Insel zu dieser Zeit in Betrieb ging ;)

Die Leistungsanforderung des TE kann ich jederzeit realisieren , mein Haus kommt mit einem 150 Watt Inverter gut aus ( Speicher 2 x 105 Ah Wartungsfreie Bleibatterien ) damit stehen 90 % Licht Schuko bis max 150 Watt im Haus unter Sonnenstrom , wird mehr (selten) angefordert so ist eine Umschaltung im Zentral gelegenen Verteiler von Batterie zu Netz notwendig ;)

lg.
Citroen Saxo Electric seit Juli 2011 , I Bike seit April 2012.
Ab 06 06 2014 ohne eigenen Verbrenner ! Ab 07 10 2015 Peugeot iOn, 100% electric auf der Strasse !
Juli 2018 Rasenmäher "electric" mit Kabel ,der Verbrenner geht in Rente !

Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Bernd_1967 hat geschrieben:Dazu muss die Ladeelektronik ein Wiederanfahren ermöglichen bzw. man braucht eine Steuerung, die den Strom runter fährt, wenn wenig Energie im Netz zur Verfügung steht.
Mir wäre es lieber digital, wegen Wirkungsgrad.
Die Säule braucht nur das PWM-Signal (deutlich) unter den Wert für 6 Ampere "erlaubten Ladestrom" herunterzufahren. Das Auto lädt dann nicht mehr, der Ladevorgang wird aber nicht "formal" unterbrochen, die Kommunikation mit der Säule also kontinuierlich aufrechterhalten und der Ladestrom kann jederzeit wieder hochgefahren werden.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Ja, aber es wird doch zumindest von meinem Netzbetreiber nicht angeboten.
Bin mal gespannt, was da kommt, wie sich die Dinge entwickeln.
Bedenken habe ich, dass alles kapitalistische Ziele hat und nicht unbedingt 100% ökologisch gedacht wird.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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iOnier hat geschrieben:Die Säule braucht nur das PWM-Signal (deutlich) unter den Wert für 6 Ampere "erlaubten Ladestrom" herunterzufahren. Das Auto lädt dann nicht mehr, der Ladevorgang wird aber nicht "formal" unterbrochen, die Kommunikation mit der Säule also kontinuierlich aufrechterhalten und der Ladestrom kann jederzeit wieder hochgefahren werden.
Falsch. Es ist ein unbrauchbarer Vorschlag. Liegt das PWM-Signal unter 6 A so interpretiert das Fahrzeug es als DC-Ladesäule (steht so in der Norm). Der ZOE hat zwar kein DC-laden aber der schläft dann ein und tut gar nix mehr oder meldet "Ladesäule prüfen".
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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ecopowerprofi hat geschrieben:Falsch. Es ist ein unbrauchbarer Vorschlag. Liegt das PWM-Signal unter 6 A so interpretiert das Fahrzeug es als DC-Ladesäule (steht so in der Norm).
Das habe ich so noch bislang nicht gefunden - und ich hab' mir schon einiges im Netz "angelesen" zum Thema "Ladesäulen und Signalisierung". Hast Du dazu mal einen Link?
Bisher kannte ich nur die Angabe "Pulsweite (PW) <10% (~6A) = undefiniert", weiß aber gerade nicht woher ich diese "positive" Information habe; hier beginnt die Wertetabelle (von unten) halt erst bei 10% PW (so dass Werte darunter im Umkehrschluss natürlich auch "nicht definiert" sind).
Der ZOE hat zwar kein DC-laden aber der schläft dann ein und tut gar nix mehr oder meldet "Ladesäule prüfen".
Stimmt, da war irgendwas mit ZOE und atypischem Verhalten; AFAIR hatten wir das in irgendeinem Thread mit Lastmanagement schon mal ... wenn Du mit obigem Recht hast wäre dass in der Tat ein normgerechtes Verhalten (das Laden zu pausieren ohne den Ladevorgang zu unterbrechen, wie es AFAIK die meisten anderen Fahrzeuge tun, wäre aber auch normgerecht - und gewiss zweckmäßiger).

In jedem Fall Danke für Deinen Hinweis - dass die ZOE da nicht mitspielt ist natürlich ein Ausschlusskriterium für ein solches Vorgehen.

Welches Vorgehen wäre denn "allgemein" zielführend, würde also mit jedem E-Auto hinhauen? Einfach "Strom aus - Strom wieder an" kann's ja auch nicht sein - andere Fahrzeuge als die ZOE nehmen dafür nämlich AFAIK die Ladung nicht wieder auf, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wurde (wahrscheinlich weil dies als ein möglicherweise riskantes Problem der Infrastruktur interpretiert wird?). Oder liegt das dann ggfs. am ICCB / der Wallbox? Wenn es an der Wallbox läge hätte man da ja wieder einen Einfluss drauf (durch Auswahl einer geeigneten). Dennoch finde ich es grundsätzlich nicht schön, ein laufendes System durch "hartes" Abschalten zu unterbrechen.
Gruß
Werner
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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iOnier hat geschrieben:Hast Du dazu mal einen Link?
Kein Link. Steht in der EN 61851-1 Seite 38 Tabelle A.6. Beim Tastverhältnis >3% und <7% ist das Laden nur mit digitaler Kommunikation erlaubt. ==> DC Laden.
iOnier hat geschrieben:Welches Vorgehen wäre denn "allgemein" zielführend
Mann kann um alle Imponterablien aus dem Weg zu gehen und keine Speziallösungen für bestimmte Auto zu implementieren beim AC-Laden immer nur mit dem Minimalstrom von 6A laden, wenn ein Auto angesteckt wird.

Beim DC-Laden kann man es ggf. über das digitale Protokoll steuern. Aber auch da werden die verschiedenen Hersteller nicht alles optimal umgesetzt haben. Da wird es auch immer nur mit bestimmte Fahrzeuge in begrenztem Umfang funktionieren. Ein neues Fahrzeug wird dann wieder eine neue Anpassung des Systems benötigen. Aber das ist immer der Fall, wenn man versucht die eierlegende Wollmilchsau zu kreieren.
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Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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Laut IEC 61851 gilt für den Duty Cycle:

0-3%: charging not allowed
3-7%: DC Charging Communication
7-8%: charging not allowed
8-10%: 6A
...

Re: Batterie des BEV als Speicher für Zuhause nutzen?

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ecopowerprofi hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben:Welches Vorgehen wäre denn "allgemein" zielführend
Mann kann um alle Imponterablien aus dem Weg zu gehen und keine Speziallösungen für bestimmte Auto zu implementieren beim AC-Laden immer nur mit dem Minimalstrom von 6A laden, wenn ein Auto angesteckt wird.
Eigentlich lächerlich und aktueller Technik unwürdig, das. Wofür nutzt so ein Protokoll, wenn es nicht eindeutig definiert ist und an einigen Stellen doch wieder jeder Hersteller nur sein eigenes Süppchen kocht?!?
Gruß
Werner
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