Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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  • bonner67
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ecopowerprofi hat geschrieben: Wenn Du jetzt einen Antrag stellst, dann hast Du bis 08.2019 Zeit das Projekt zu realisieren.
Oh, das ist eine sehr nützliche Info :idea:
Gruß
Rainer

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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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Einer meiner Kunden hat gerade seine Bewilligung bekommen und meinte, dass wir bis Ende des Monats fertig sein müssten. Nach meinem Einwand, dass das nicht sein könnte, hat er noch mal genau nachgelesen. Eine Fertigstellung bis 08.2019 wurde vorgeben. Kann man nur sagen: "Lesen bildet !!" :roll:
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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Eine interessante Diskussion zum Thema auf TFF:
https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=88&t=30579#p777267
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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"Warum unterhalten wir uns darüber überhaupt, Wasserstoff wird die Zukunft und wir brauchen sowas nicht!"
"Diskutieren wir immer noch über diese Sinnlosen Ladesäulen?"
"Keine Sau fährt sowas"
"Die können doch beim Supermarkt laden" (4km weg)
Waren die Aussagen.
Nachdem gesagt wurde, dass jeder das selbst zahlt waren immernoch Leute dabei, die um ihr eigenes Geld gefürchtet haben. :roll:

War aus unserer Eigentümerversammlung. Ergebniss: Die Hausverwaltung soll bis nächstes Jahr ein Konzept vorschlagen. :roll:

Gut das ich nicht drauf angewiesen wäre, dank dem Firmenwagen. und Lademöglichkeit in der Firma..
3 von 60 (mit mir) haben Bedarf angemeldet.
Bild
09/2017-heute -> Zoe Intens Q210 11/2014 (Privat)
04/2019-06/2019-> Firmenwagen (P)Opel
07/2019 Model 3 SR+ Firmenwagen
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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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In unserer WEG (Baujahr 2004) mit 10 Parteien, davon ein externer Garagenplatzeigner, haben wir letzte Woche eine einstimmige Beschlussfassung für die Installation eines Lastmanagements auf Gemeinschaftskosten plus – wer will – Ladestationen und Kabelverlegung bis zum Lastmanagement auf je eigene Kosten erreicht. Das Lastmanagement ist Gemeinschaftseigentum. Jeder Nutzer einer Ladestation muss einen Vertrag mit dem Stromanbieter schließen, der auch die separate Abrechnung übernimmt.
Bei uns gibt es zwei Gründe für diesen Erfolg:
Erstens eine langjährig gewachsene Bereitschaft zur Kooperation. Bei uns wurde noch nie ein Beschlussantrag eines Eigentümers per Abstimmung abgelehnt. Falls etwas allzu schräg war, wurde diskutiert, bis der Antragsteller seinen Antrag freiwillig zurücknahm.
Zweitens die aktive und kompetente Unterstützung der Hausverwalterin. (Hier nochmal ein Dankeschön an sie!)

Böse Zungen behaupten, die Gesetzesnovelle, die die rechtlichen Hürden zur privaten Installation von Ladestationen in Mehrfamilienhäusern erleichtern soll, bliebe noch so lange auf Eis, bis die deutschen Hersteller konkurrenzfähige E-Autos in genügender Menge herstellen könnten.
Vorher wäre ein dieses Gesetz eine Einladung, ausländische E-Autos zu kaufen.
e-soul 64kWh seit 1.9.19. Davor 18 Jahre einen Audi A2.
seit 3.3.20 mit privater Lademöglichkeit.

Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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Mein Vorschlag war, dass jeder sein Teil selbst bezahlt und sich auf ein gleichen Hersteller geeinigt wird.
Und dann max. 1p 32A. So kann sichergestellt werden, dass pro Hausanschluss (z.b. in den Tiefgaragen) min. 6 Ladestationen angebaut werden können, ohne den vorhandenen Anschluss vergrößern zu müssen.
Da aber die Vermieter (80-90% der Leute) Angst um ihr Geld haben und eh der Meinung sind ihre Zukunftsautos sind mit Wasserstoff befüllt, wurde das erstmal auf 2020 geschoben..
Und ja 1p ist nicht optimal, aber so können die 3 Phasen optimal mit der höchsten Anzahl an Ladeplätzen ausgereizt werden.

Aber gut, dass ihr euch so einig seit. Das war bei uns eigentlich auch immer der Fall.

p.s.: Vllt bring ich in ein paar Jahren ein, dass keine Wasserstoffautos die Tiefgaragen befahren dürfen: Explosionsgefahr :lol: :roll:
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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

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Furlinger hat geschrieben: Da aber die Vermieter (80-90% der Leute) Angst um ihr Geld haben und eh der Meinung sind ihre Zukunftsautos sind mit Wasserstoff befüllt, wurde das erstmal auf 2020 geschoben..
Und was sind Wasserstoffautos ??? Antwort: Das sind BEV mit kleiner Batterie (Größe wie beim PHEV) und eine Brenstoffzelle als Range-Extender. Da kann man besser ein Benziner PHEV nehmen und den mit Bio-Spritt, Methan oder Propan betanken. Das Wasserstoff-Auto ist in meinen Augen für die breite Masse eine Totgeburt und war vor Jahren ein guter Versuchsträger um die Komponenten für die BEV zu entwickeln.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

Helfried
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ecopowerprofi hat geschrieben: Und was sind Wasserstoffautos ??? Antwort: Das sind BEV mit kleiner Batterie (Größe wie beim PHEV) und eine-r Bren-nstoffzelle als Range-Extender.
So ist es eigentlich falsch. Die Batterie dient als Puffer, der vermeintliche Range Extender ist die eigentliche Antriebsquelle.

Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

mbrod
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Helfried hat geschrieben:
ecopowerprofi hat geschrieben: Und was sind Wasserstoffautos ??? Antwort: Das sind BEV mit kleiner Batterie (Größe wie beim PHEV) und eine-r Bren-nstoffzelle als Range-Extender.
So ist es eigentlich falsch. Die Batterie dient als Puffer, der vermeintliche Range Extender ist die eigentliche Antriebsquelle.
Das heißt: ein Brennstoffzellenauto (FCEV) kann nicht an einer Steckdose geladen werden?
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Re: Elektroautos und Eigentumswohnungen (in D)

mbrod
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Frog hat geschrieben: In unserer WEG (Baujahr 2004) mit 10 Parteien, davon ein externer Garagenplatzeigner, haben wir letzte Woche eine einstimmige Beschlussfassung für die Installation eines Lastmanagements auf Gemeinschaftskosten plus – wer will – Ladestationen und Kabelverlegung bis zum Lastmanagement auf je eigene Kosten erreicht. Das Lastmanagement ist Gemeinschaftseigentum. Jeder Nutzer einer Ladestation muss einen Vertrag mit dem Stromanbieter schließen, der auch die separate Abrechnung übernimmt.
Das finde ich sehr interessant. Bei uns (Fertigstellung 2013 und 32 Parteien) läuft gerade ein Umlaufbeschluss zur Schaffung der Infrastruktur (Kabelkanäle von Zählern zu Stellplätzen) auf Gemeinschaftskosten. Das Thema Lastmanagement muss bei dreiphasigen Anschlüssen und Installation ab 5 Wallboxen (11kW) gelöst werden. Könntest du eure Lösung hier oder unter einem speziellen Thema im Einzelnen darlegen?
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