Anfänger Fragen zum Laden

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Benutzeravatar

folder So 3. Dez 2017, 15:23

Schwani hat geschrieben:Wenn demnächst aber der up! und dann auch noch der Kona kommt, möchte ich das möglichst automatisieren.
Unsere ecoBPR kann vier ecoLOAD direkt ansteuern. Bei 26 kWp ist es ja ein wenig anders als bei 3 kWp. Da kann es auch im Herbst und Frühjahr reichlich Überschuss geben.
kriton hat geschrieben: Richtig so?
Ich brauch ja nicht wiederrholen was Schwani geschrieben hat.
E-lmo hat geschrieben:z.B. Von 10-14 Uhr die Ladung freigibt.
Besser die Ladeleiestung anheben. Wenn man nicht einsteckt wird auch nicht geladen und wenn man einsteckt soll der Hobel ja irgend wann wieder voll sein damit man damit auch fahren kann. Ein leerer Akku ist kontraproduktiv. ;)
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
3x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7
Anzeige

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Benutzeravatar
    E-lmo
    Beiträge: 1251
    Registriert: Mo 19. Sep 2016, 15:24
    Wohnort: Neuenhagen bei Berlin
    Danke erhalten: 3 Mal

folder So 3. Dez 2017, 15:34

mit 10-14 Uhr war ja nur ein Beispiel.
Wenn ich um 6 von der Nachtschicht komme, dann scheint jetzt garantiert noch keine Sonne.
Da mir 4 Stunden Laden reichen, soll der Wagen eben von 10-14 Uhr mit 10A laden und nicht schon um 6 Uhr mit 6A und schlechtem Wirkungsgrad loslegen. Ich unterbreche einfach den CP mit einer Zeitschaltuhr, das versteht zumindest der e-Up ganz gut. ;)
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Benutzeravatar
    kriton
    Beiträge: 1148
    Registriert: So 6. Aug 2017, 21:10

folder So 3. Dez 2017, 16:33

@Wiese, wenn ich Schuko sage, meine ich 230 Volt und einphasig. :D Um einen vernünftigen Anschluss muss ich mich natürlich kümmern
Alle PNs werden ungelesen gelöscht.

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
TMi3
    Beiträge: 863
    Registriert: Do 21. Jul 2016, 11:32
    Hat sich bedankt: 4 Mal
    Danke erhalten: 2 Mal

folder So 3. Dez 2017, 16:38

ecopowerprofi hat geschrieben: Ladegeräte die nur laden und nicht ein Teil des Motors sind, erreichen Wirkungsgrade von 98 bis 99% über den gesamten Leistungsbereich. 6 A sind ca. 38% von 16 A. Da braucht man sich keine Gedanken bzgl. Wirkungsgrad machen und kann bedenkenlos regeln.
Für die Effizienz abhängig von der Ladeleistung gibt es z.B. für die Brusa-Lader NLG66x öffentlich zugängliche Dokumente. Da stehen dann z.B. bei 6A 85% und bei 16A rund 90% Wirkungsgrad (einphasig). Das ist aber lediglich der nackte Wirkungsgrad des Ladegerätes. Dazu kommt natürlich, dass die restliche Fahrzeug-Lade-Elektronik bei 6A fast 2.7 mal so lange in Betrieb ist. Für das 3-phasige Laden mit 16A gibt Brusa übrigens knapp 95% Wirkungsgrad an.

Es kann wirtschaftlich sinnvoll sein langsam zu laden (Eigenverbrauch), energetisch sinnvoll ist es auf keinen Fall.

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Wiese
    Beiträge: 939
    Registriert: Di 14. Mär 2017, 18:01
    Wohnort: Stutensee
    Danke erhalten: 10 Mal

folder So 3. Dez 2017, 17:20

E-lmo hat geschrieben:@Wiese: Bitte den Ladeziegel nicht mit dem Ladegerät verwechseln! Das Ladegerät sitzt im Fahrzeug, ist meist wassergekühlt und kann die 500W sicher abführen. Die größte Wärmequelle im Ladeziegel ist eher die Schützspule. ;)
Stimmt, tschuldigung! Aber Ladegeräte, die mehr als 10% verplempern sollte es eigentlich nicht geben.
kriton hat geschrieben:@Wiese, wenn ich Schuko sage, meine ich 230 Volt und einphasig. :D Um einen vernünftigen Anschluss muss ich mich natürlich kümmern
Selbstverständlich, Schuko = 230 V Steckdose.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab Mai 2006 Honda Civic Hybrid
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Schwani
    Beiträge: 1849
    Registriert: Sa 15. Apr 2017, 13:55
    Hat sich bedankt: 5 Mal
    Danke erhalten: 7 Mal

folder So 3. Dez 2017, 17:29

Es muss ja nicht unbedingt langsam geladen werden.
Die meisten Autos laden zur Zeit doch eh nur einphasig AC, also in einem Bereich um 3,7 - 4,6kW wenn ich ZOE und Tesla mal weg lasse. Selbst wenn das Fahrzeug 7,4kW zweiphasig kann wie der neue Golf, muss das ja nicht heißen, das die Ladung begrenzt, sondern überhaupt erst einmal frei gegeben wird.
Je nach Größe der Photovoltaik würde auch schon das einfache Starten des Ladevorganges ab einem gewissen Überschuß reichen. Eine Begrenzung müßte dann noch nicht einmal sein und das Ladegerät könnte mit 100% arbeiten.
26kWp PV im Eigenverbrauch
Outlander PHEV 06/17 - 11/18, e-load up! 02/18, Kona Acid yellow 64kWh 01/19

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Wiese
    Beiträge: 939
    Registriert: Di 14. Mär 2017, 18:01
    Wohnort: Stutensee
    Danke erhalten: 10 Mal

folder So 3. Dez 2017, 17:43

Schwani hat geschrieben: Je nach Größe der Photovoltaik würde auch schon das einfache Starten des Ladevorganges ab einem gewissen Überschuß reichen. Eine Begrenzung müßte dann noch nicht einmal sein und das Ladegerät könnte mit 100% arbeiten.
Mich betrifft das ganze erst in 9 Jahren, wenn meine PV aus der Förderung geht. Aber dann wäre es doch sehr ärgerlich, wenn man mit dem PV-Strom auskommen würde, das aber nicht kann, weil man den Ladestrom nicht an die PV-Leistung anpassen kann.
Ich verstehe also jeden PV-Besitzer, der möglichst viel PV-Strom verwenden möchte, und sozusagen nur im Notfall auf Netzstrom zurückgreifen will. Da ist es dann egal, ob man 10 oder 20% Verluste hat, wenn diese Verluste nichts kosten.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab Mai 2006 Honda Civic Hybrid
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
Wiese
    Beiträge: 939
    Registriert: Di 14. Mär 2017, 18:01
    Wohnort: Stutensee
    Danke erhalten: 10 Mal

folder So 3. Dez 2017, 17:48

Dazu mal ne Frage, die vielleicht einer beantworten kann:

PV liefert Gleichstrom. Meine z.B. 400 Volt, neuere Anlagen sogar 800. Gibt es noch keine Lösung, den Akku über den CCS-Anschluss direkt mit dem Solaranlagengleichstrom zu laden? Da könnte man sich die "Umwandlerei" sparen.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab Mai 2006 Honda Civic Hybrid
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
TMi3
    Beiträge: 863
    Registriert: Do 21. Jul 2016, 11:32
    Hat sich bedankt: 4 Mal
    Danke erhalten: 2 Mal

folder So 3. Dez 2017, 17:52

Wiese hat geschrieben: Stimmt, tschuldigung! Aber Ladegeräte, die mehr als 10% verplempern sollte es eigentlich nicht geben.
Die Physik gilt derzeit einfach noch. Mit der Supraleitung bei Raumtemperatur schaut's noch nicht so gut aus ...

Derzeit kann man bei einphasiger Ladung von einer maximalen Effizienz im Ladegerät von 90% ausgehen. Bei niedriger Ladeleistung wird die Effizienz natürlich schlechter. Für die 3-phasige Ladung liegt die maximale Effizient bei rund 95%.

Re: Anfänger Fragen zum Laden

menu
AndiH
    Beiträge: 1647
    Registriert: Mo 22. Feb 2016, 21:49
    Danke erhalten: 11 Mal

folder So 3. Dez 2017, 19:13

TMi3 hat geschrieben: Für die Effizienz abhängig von der Ladeleistung gibt es z.B. für die Brusa-Lader NLG66x öffentlich zugängliche Dokumente. Da stehen dann z.B. bei 6A 85% und bei 16A rund 90% Wirkungsgrad (einphasig). Das ist aber lediglich der nackte Wirkungsgrad des Ladegerätes. Dazu kommt natürlich, dass die restliche Fahrzeug-Lade-Elektronik bei 6A fast 2.7 mal so lange in Betrieb ist. Für das 3-phasige Laden mit 16A gibt Brusa übrigens knapp 95% Wirkungsgrad an.

Es kann wirtschaftlich sinnvoll sein langsam zu laden (Eigenverbrauch), energetisch sinnvoll ist es auf keinen Fall.
Der Brusa Lader kann 32A, dann sind 6A weniger als 20%, außerdem ist der dreiphasig und damit im unteren Leistungsbereich oder einphasig weniger effizient. Die meisten guten Wandler haben zwischen 40%...100% mehr als 90% Wirkungsgrad, typisch sind in diesem Bereich 92%...94% solange wir keine SiC Halbleiter haben. Der größte Teil der Verluste geht in dem Bereich auf das Konto des Akku Innenwiderstand und der ist stark Temperatur abhängig. Außerdem geht dieser Widerstand quadratisch in die Verluste ein, also je schneller desto Verlust. Die restliche Fahrzeugelektrik spielt zumindest beim e-Up! so gut wie keine Rolle solange man keine Innenraum Klimatisierung einstellt, bei anderen Autos die z.B. den Akku intensiv kühlen ist das anderst.

Lange Rede kurzer Sinn: 6A beim e-Up! sind überhaupt kein Problem, der Unterschied zu 16A ist bei gleicher Akku Temperatur vernachlässigbar.
Seit 02/2016 über 2.200 Liter Diesel NICHT verbrannt...
Anzeige
Antwortenedit build arrow_drop_down

Zurück zu „Private Lade-Infrastruktur“

Gehe zu arrow_drop_down
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag