Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

wasserkocher
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TorstenW hat geschrieben: ...
Netzentgelte inklusiv Entgeld für Messbetrieb 23,40% >>>Fix!
...
Soviel ich weiß, wären die Netzentgelte bei abschaltbarer Last niedriger. Dass würde den größten Teil der Einsparung ausmachen. Zusätzlich noch die börslichen Preisunterschiede, dann könnte man sowohl günstig als auch umweltfreundlich laden.
ZOE Q210 seit 28.05.2013. R240 seit 22.07.2016. Model 3 seit 05.12.2022. EcoUp (CNG) seit 31.08.2017.
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

wasserkocher
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graefe hat geschrieben:
wasserkocher hat geschrieben: Technische Frage: Wie läuft das dann mit der Abschaltung? Kann die Wallbox während des Ladens plötzlich stromlos geschaltet werden, oder "erfährt" sie das vorher und kann selbst den Ladevorgang unterbrechen?
Hehe, gute Frage! Das wird aber gerade hier diskutiert: viewtopic.php?f=105&t=52920&start=20
Die Diskussion macht nicht gerade Hoffnung, dass das problemlos funktioniert.
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

TorstenW
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wasserkocher hat geschrieben: Soviel ich weiß, wären die Netzentgelte bei abschaltbarer Last niedriger.
Deshalb zahle ich jetzt zum Beispiel "nur" 19,irgendwas Cent/kWh.
Da kommt awattar zwangsläufig nicht mit, da sie ja keinen Tarif für abschaltbare Verbrauchseinrichtungen anbieten und damit zwangsläufig das höhere Netzentgelt bezahlen/berechnen müssen. Deren "Grundkosten" sind dadurch höher als die 19,... Cent.

Grüße
Torsten

Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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Dieser Tarif soll aber kommen (von aWattar für abschaltbare Lasten).
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

wasserkocher
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Löst aber das technische Problem nicht.
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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Sehe ich genau so. Es gibt extra Schutzfunktionen im Ladestandard der verhindert, daß man einen Stecker nicht unter Last ziehen kann. Das eben aus dem Grund weil es zum Abrissfunken kommen kann, der zum einen die Kontakte leiden lässt, zum anderen Spannungsspitzen erzeugt die Folgeschäden nach sich ziehen können.
Und dann kommt da ein Netzbetreiber mit abschaltbaren Lasten und lässt mal eben so - klack - ein Schütz abfallen. Eventuell voll unter Last.
Das Risiko wäre mir zu groß.
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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TorstenW hat geschrieben: Moin,
Alex1 hat geschrieben: "Fixe Abgaben"? Komisch, ich hatte immer gedacht, die meisten Steuern und Abgaben würden pro verbrauchte kWh erhoben? Erleuchte mich.
Die gewünschte Erleuchtung:
Steuern und weitere Abgaben und Umlagen 31,15% >>>Fix!
EEG - Umlage 20.78% >>>Fix!
Netzentgelte inklusiv Entgeld für Messbetrieb 23,40% >>>Fix!
Beschaffung / Vertrieb / Marge 24,67% >>>Variabel
Auweh! Dieser Schmerz sitzt ganz tief. Im Allgemeinen nennt man "fixe Kosten" die Kosten, die unabhängig vom Umsatz anfallen. Und "variable Kosten" die, die mit dem Umsatz wachsen und fallen. Aber Du hast mich ja erleuchtet... :lol:
Und nur diese knapp 25% sind variabel, was den "Spielraum" bei der Preisgestaltung betrifft, ganze 75% sind fixe Kosten, die man sowieso bezahlen muss, egal bei welchem Anbieter man seinen Strom bezieht.
Der "Rest" sind fixe Abgaben und Kosten!
Bei mir wären das (um mal bei awattar zu bleiben) keine 4 Cent/kWh, innerhalb deren der Strompreis nach unten "schwanken" könnte.
Die Einsparmöglichkeiten sind also marginal bis gar nicht vorhanden.

Hast Du jetzt (endlich) verstanden, was ich meinte?!
Schon gehört, dass es auch negative Strompreise gibt? Schau mal an die Leipziger Strombörse.
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Alex

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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

TorstenW
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Moin,

nur weil Du unter "fixen Kosten" teilweise etwas anderes verstehst als ich, brauchst Du mich noch lange nicht als dämlich hinzustellen!
Es sind fixe Kosten pro Kilowattstunde, die man unabhängig vom Anbieter bezahlen muss.
Ich habe mich, falls es interessiert, sehr ausführlich über awattar informiert und auch gesehen, dass es negative Strompreise gibt.
Nur sind diese sehr selten und in einem Bereich, der den Strompreis (dank der "fixen Kosten") in dieser Zeit gerade so auf das Niveau bringt, was ich jetzt auch bezahle. In der absolut überwiegenden Zeit ist der awattar-Strom teurer als das, was ich aktuell bezahle.

Grüße
Torsten

Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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  • Alex1
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TorstenW hat geschrieben: Moin,

nur weil Du unter "fixen Kosten" teilweise etwas anderes verstehst als ich, brauchst Du mich noch lange nicht als dämlich hinzustellen!
Keine Angst, das besorgst Du seit Langem schon selbst :lol:
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

gekfsns
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focki hat geschrieben: Sehe ich genau so. Es gibt extra Schutzfunktionen im Ladestandard der verhindert, daß man einen Stecker nicht unter Last ziehen kann. Das eben aus dem Grund weil es zum Abrissfunken kommen kann, der zum einen die Kontakte leiden lässt, zum anderen Spannungsspitzen erzeugt die Folgeschäden nach sich ziehen können.
Und dann kommt da ein Netzbetreiber mit abschaltbaren Lasten und lässt mal eben so - klack - ein Schütz abfallen. Eventuell voll unter Last.
Das Risiko wäre mir zu groß.
Das kann man bestimmt auch intelligenter machen als einfach nur den Stecker unter Last zu ziehen :)
Wenn das professionelle Entwickler machen, dann funktioniert das auch. Ich denke da z.B. an die App, mit der man die Ladung von Tesla und Co fernsteuern kann. Ja was ist es da jetzt noch eine große Kunst stattdessen die Ladung von einer strompreisbasierten App automatisch steuern zu lassen. Glaubt mir, wenn sich da paar Cent sparen lassen, ist der Markt riesig. Bei Wärmepumpen sowieso.
Die Netzentgelte sehe ich mittelfristig nicht fix sondern genauso variabel. Etwas Intelligenz und der Trafo vor Ort schreit um Hilfe wenn es ihm warm wird und schwups haben die Tesla und Wärmepumpen im Umkreis erbarmen mit ihm. Da können sich die Netzbetreiber einiges an Investitionskosten sparen. Es könnte dann auch so sein, dass ich meinen eigenen PV Strom 20km entfernt an einer Ladesäule vom Arbeitgeber selbst nutze und nur die Gebühren für die 20km Netz-Durchleitung abführe. Da gibt's einiges was mir dazu spontan einfallen würde was uns weiter bringt. Ich sehe da auch weniger zentrale Strombörsen sondern viele einzelne Markteilnehmer die sich über eine Blockchain automatisch organisieren, vom PV-Strom Erzeuger bis zum Hoch-/Mittelspannungsnetz und Endverbraucher. Windstrom von der Nordsee-Küste nach Bayern wäre teurer als der PV Strom vom Nachbarn nebenan. Der Akku im Keller verdient an extremen Tagen einen Teil seiner Investitionskosten. Angenommen ich wohne in der Miete und kann daher keine PV Anlage nutzen. Bei einem modernen Strommarkt könnte ich bei einer Bürgerenergie an einer großen PV-/Windkraftanlage investieren und meinen eigenen Strom erzeugen und nutzen auch wenn die Anlage paar Kilometer entfernt ist.


Awattar ist für mich wirklich nur der Anfang für was großes. Die Frage ist, ob die alten Netzbetreiber, für mich haben sie was von alten Staatsbetrieben, auf sowas modernes einlassen..
Zuletzt geändert von gekfsns am So 8. Dez 2019, 22:18, insgesamt 5-mal geändert.
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