Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

TorstenW
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Moin,
Köln Bonner hat geschrieben:Wer keine Wärmepumpe oder Elektroauto hat, hat vermutlich unter 6000 kWh Verbrauch pro Jahr.
Auch wenn Du es nicht glaubst, ich habe sowohl eine Wärmepumpe als auch ein Elektroauto und liege trotzdem unter 6.000kWh.
Die WP braucht 4.000kWh und das Auto um die 1.200kWh.
Der Strom dafür kostet mich 19,irgendwas Cent/kWh.
Da kann nicht mal awattar mithalten....

Grüße
Torsten
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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Das kann schon sein. Ich habe aber das Gegenteil behauptet: Dass es nur selten vorkommen wird, dass ein Haushalte ohne Wärmepumpe oder Elektroauto über 6.000 kWh verbraucht.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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TorstenW hat geschrieben: Moin,

das hat mit EU-Bashing nichts zu tun. Diese "intelligenten" Zähler zählen erst mal nur, mehr nicht!
So lange man nicht Kunde eines Anbieters wie awattar ist, der "flexible" Tarife anbietet, hat man durch diesen Zähler nichts außer Mehrkosten mit dem Äquivalent von ca. 400kWh (120 Euro/Jahr)! Und diese Summe muss man erstmal wieder einsparen....

Grüße
Torsten
Das war nichts Anderes als EU-Bashing. "Intelligente Zähler" sind doch nur ein Synonym für ein System, mit dem der eigene Bedarf dem Strommarkt angepasst werden kann. Damit in Zeiten von viel Angebot und wenig Nachfrage die schaltbaren Verbraucher intelligent geschaltet werden können.

Ich dachte, das hättest Du kapiert.
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Alex

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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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wasserkocher hat geschrieben:
gekfsns hat geschrieben: ...Sobald die auch abschaltbare Lasten ansteuern können, könnte sich das dann auch finanziell richtig lohnen und es wird kaum einer zur "bösen Zeit" um 18:30 sein Auto laden...
Technische Frage: Wie läuft das dann mit der Abschaltung? Kann die Wallbox während des Ladens plötzlich stromlos geschaltet werden, oder "erfährt" sie das vorher und kann selbst den Ladevorgang unterbrechen?
Das ginge wohl. Die Lader müssen ja immer darauf vorbereitet werden, dass die Spannung einbricht. Für sinnvoll und akzeptabel hielte ich das nicht. Eher würde eine Ladung erst gar nicht gestartet werden können, wenn Überlastung befürchtet wird.

Das wird aber nicht passieren, weil nicht durchsetzbar. Es wird sich an den Preisen orientieren. Wer billig laden möchte (und netzdienlich), kriegt seine Ladung halt erst später, wer unbedingt laden möchte/muss, darf halt mehr zahlen.

So wäre es jedenfalls sinnvoll. Ob die Versorger das auch so "erlauben" werden? Schließlich haben sie mit ihren Falschmeldungen über erwartete Verbräuche erst die Blackouts erzeugt, die so gerne den Regenerativen angelastet werden.
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

TorstenW
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Moin,
Alex1 hat geschrieben:Damit in Zeiten von viel Angebot und wenig Nachfrage die schaltbaren Verbraucher intelligent geschaltet werden können.

Geschaltet, von wem denn?
Von diesem "Zähler" garantiert nicht!
Alex1 hat geschrieben:Ich dachte, das hättest Du kapiert.
Hab ich sehr wohl, nur erschließt sich mir der Nutzen eines solchen Zählers, der (auf meine Kosten) zwangsweise eingebaut wird, nicht!
Weil, um daraus einen Vorteil zu haben, muss ich erstmal noch ordentlich Geld investieren.
Und dieses (viele) Geld wieder einzusparen ist in Deutschland, wo die fixen Abgaben auf den Strom den mit Abstand größten Teil des Preises ausmachen, äußerst schwierig bis unmöglich.

Grüße
Torsten
PS: Ein Zähler spart keinen Strom und kein Geld! Ein Zähler zählt den Strom, mehr nicht!



Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

gekfsns
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Ich sehe das so, dass der Zähler es erst ermöglichen wird flexible Stromtarife einzuführen. Toll wär, wenn dann entsprechend auch die Netzentgelte variabel werden. Wenn die Voraussetzungen vorhanden sind, dann ist's ein Leichtes, z.B. mit einer Go-e sinnvoll und günstig zu laden oder den Heimspeicher entsprechend zu steuern.
In Österreich scheint das schon zu funktionieren, bei mir dagegen haben sie kürzlich eine "moderne Messeinrichtung" eingebaut, d.h. ein normaler dümmer Stromzähler mit einer LCD Anzeige anstatt dem Ferrari Zähler (da seh ich jetzt wirklich keinen Vorteil).

Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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TorstenW hat geschrieben: Moin,
Alex1 hat geschrieben:Damit in Zeiten von viel Angebot und wenig Nachfrage die schaltbaren Verbraucher intelligent geschaltet werden können.

Geschaltet, von wem denn?
Von diesem "Zähler" garantiert nicht!
Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Und nicht schon wieder daneben! Lies meinen Post noch einmal, denke nach und antworte dann. Bitte, bitte!
Alex1 hat geschrieben:Ich dachte, das hättest Du kapiert.
Hab ich sehr wohl, nur erschließt sich mir der Nutzen eines solchen Zählers, der (auf meine Kosten) zwangsweise eingebaut wird, nicht!
Weil, um daraus einen Vorteil zu haben, muss ich erstmal noch ordentlich Geld investieren.
Und dieses (viele) Geld wieder einzusparen ist in Deutschland, wo die fixen Abgaben auf den Strom den mit Abstand größten Teil des Preises ausmachen, äußerst schwierig bis unmöglich.

Grüße
Torsten
OMG, wo soll man da anfangen? Sagen dir die Begriffe Strommarkt, schwankende Preise, schwankende Verbräuche und schwankende Erzeugungen was? Sagt Dir das Prinzip von Erzeugung und Nachfrage was?

"Fixe Abgaben"? Komisch, ich hatte immer gedacht, die meisten Steuern und Abgaben würden pro verbrauchte kWh erhoben? Erleuchte mich. Bitte.
PS: Ein Zähler spart keinen Strom und kein Geld! Ein Zähler zählt den Strom, mehr nicht!
Ich darf mich wiederholen? Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Und nicht schon wieder daneben! Lies meinen Post noch einmal, denke nach und antworte dann. Bitte, bitte!
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

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gekfsns hat geschrieben: Ich sehe das so, dass der Zähler es erst ermöglichen wird flexible Stromtarife einzuführen. Toll wär, wenn dann entsprechend auch die Netzentgelte variabel werden. Wenn die Voraussetzungen vorhanden sind, dann ist's ein Leichtes, z.B. mit einer Go-e sinnvoll und günstig zu laden oder den Heimspeicher entsprechend zu steuern.
In Österreich scheint das schon zu funktionieren, bei mir dagegen haben sie kürzlich eine "moderne Messeinrichtung" eingebaut, d.h. ein normaler dümmer Stromzähler mit einer LCD Anzeige anstatt dem Ferrari Zähler (da seh ich jetzt wirklich keinen Vorteil).
Genau so. Mancher kapiert das halt nicht. Oder will es nicht kapieren...
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Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

TorstenW
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Moin,
Alex1 hat geschrieben: "Fixe Abgaben"? Komisch, ich hatte immer gedacht, die meisten Steuern und Abgaben würden pro verbrauchte kWh erhoben? Erleuchte mich.
Die gewünschte Erleuchtung:
Steuern und weitere Abgaben und Umlagen 31,15% >>>Fix!
EEG - Umlage 20.78% >>>Fix!
Netzentgelte inklusiv Entgeld für Messbetrieb 23,40% >>>Fix!
Beschaffung / Vertrieb / Marge 24,67% >>>Variabel
Und nur diese knapp 25% sind variabel, was den "Spielraum" bei der Preisgestaltung betrifft, ganze 75% sind fixe Kosten, die man sowieso bezahlen muss, egal bei welchem Anbieter man seinen Strom bezieht.
Der "Rest" sind fixe Abgaben und Kosten!
Bei mir wären das (um mal bei awattar zu bleiben) keine 4 Cent/kWh, innerhalb deren der Strompreis nach unten "schwanken" könnte.
Die Einsparmöglichkeiten sind also marginal bis gar nicht vorhanden.

Hast Du jetzt (endlich) verstanden, was ich meinte?!

Grüße
Torsten
PS: Die Netzentgelte sind aber nun mal nicht variabel, so toll das auch wäre.....

Re: Wärmepumpenstrom für Elektromobile

Spiekie
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Ich amüsiere mich manchmal recht köstlich, wenn ich hier mitlese. Alle reden davon die Energie zu verteilen und zu weniger belasteten Zeiten den Strom zu verbrauchen, der dann ja entsprechend einer ordinären Börse billiger ist.
Aber glaubt ihr denn im Ernst das der Börsenpreis niedrig bleibt wenn dann wirklich die Mehrzahl der "häuslichen Gross-Verbraucher" in der Börsen-günstigen-Zeit geladen werden? Angebot und Nachfrage steuern den Preis an der Börse, somit wird der dann sehr schnell ausbalanciert sein. Auf ein, m.M.n., höheres Niveau.
Wer Fehler in meinen Kommentaren findet, darf diese gerne behalten. Ich habe genug davon.
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