Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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Interessanter Beitrag. Mal sehen was daraus wird!

https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heut ... s/14997717

lg aus Wien
Copykill
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
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Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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Ich hab da eher mehr Hoffnung auf induktives Laden für solche Anwendungen. Da wird schon seit Jahren um einen Standard gefeilscht, aber wenn das dann irgendwann harmonisiert wurde, hat es eine hohe Akzeptanz (siehe CCS). Solche proprietären Systeme haben da eher weniger Chancen, auch wenn natürlich der Wirkungsgrad dieser Lösung besser ist. Zudem sollte bei der neuesten Generation an bev so etwas gar nicht mehr wirklich nötig sein.
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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Das System muss ja nicht proprietär bleiben. Grundsätzlich sehe ich da durchaus Potenzial. Im Prinzip kann man das Auto so laden, wo immer es steht, auf Parkplätzen, am Fahrbahnrand, sogar an Ampeln, ohne dass sich der Fahrer um irgendwas kümmern müsste.

Wenn man so etwas normiert und standardisiert und damit zum Beispiel Wohnstraßen ausrüstet, könnte das der Akzeptanz der Elektromobilität für Autofahrer ohne eigenen Stellplatz einen gehörigen Akzeptanzschub verschaffen.

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

built-for-comfort
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Hallo !

Für die Allgemeinheit ist das meiner Meinung nach ungeeignet, da
die Technik zusätzlich zur bereits im Fahrzeug vorhandenen Lade-
technik installiert werden muss. Für Taxis und auch Lieferfahrzeuge
ist es aber wirklich sinnvoll. Taxis werden ja oft im Zweischichtbetrieb
bewegt und es fehlt die Zeit zum Aufladen (zum Schichtwechsel ist
die Zeit meist zu knapp) und bei Installation normaler Ladetechnik an
einem Taxihalteplatz müsste ja jedesmal beim Vorrücken ab- und
wieder angestöpselt werden - da ist ein Knopfdruck und der Rüssel
fährt ein und wieder aus natürlich viel praktischer, besonders bei
Schlechtwetter.

Für Lieferfahrzeuge bis zur 3.500-kg-Grenze könnte ich es mir auch
vorstellen: 1. Beim Be- und Entladen des Fahrzeugs in der Firma/
Spedition/Paketdienst. 2. Beim Be- und Entladen im innerstädtischen
Bereich in speziellen Lade- und Entladezonen, die nur für mit dieser
Technik ausgerüstete Fahrzeuge reserviert werden. Diese Fahrzeuge
haben, wenn sie von der Basis losgefahren sind, wenig Zeit, um
unterwegs Ladesäulen zu suchen und könnten dann in der kurzen
Zeit eines Zustell- oder Abholvorgangs nachladen - bei vielen kurzen
Vorgängen kommt dann insgesamt doch etwas im Akku an und man
verliert keine Zeit mit der Suche nach einer Ladesäule. Das relativiert
dann auch die Kosten für den Einbau der zusätzlichen Technik.

Dann kann die Batterie auch etwas kleiner ausfallen und man könnte
sich zum Beispiel beim Opel E-Vivaro die 75er Batterie sparen und
mit der 50er auskommen - für den Einzelnutzer vielleicht egal, aber
für einen Flottenbetreiber schon ein relevanter Kostenfaktor.

Das Ganze wird sich sinnvoll aber nur über Plug´n´Charge mit
entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen verwirklichen lassen,
sonst wäre der Zeit- und Komfortgewinn dahin.

Ob es für die Allgemeinheit sinnvoll ist, müsste nach einem
grösseren Feldversuch entschieden werden - ich denke da eher
an mehrere hundert Fahrzeuge, mit denen die Technik erprobt
werden sollte. Vorher werden die Ergebnisse keine statistische
Relevanz aufweisen.

Have a nice day !

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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  • E-lmo
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Das scheint ein kontaktbehaftetes System zu sein?
Eine relativ große Platte auf der Fahrbahn mit mehren Kontaktpunkten. Darauf senkt sich ein deutlich kleinerer Rüssel vom Fahrzeugboden und stellt den Kontakt zu einigen Kontaktpunkten her, indem sich dieser etwas dreht.
Wieviel Leistung lässt sich damit übertragen? Vermutlich 11kW Wechselspannung für den üblichen Bordlader?
Seit Mai 2016 mit einem e-UP unterwegs -- Skoda Enyaq bestellt(26.9.20) abgeholt am (18.5.21)

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

env20040
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Ein Taxifahrer ist... Kraftfahrer.
Wo ist das Problem auszusteigen und anzustecken?
BEWEGUNG HAT NOCH NIEMANDEN GESCHADET.
Ein nettes Gimmick.
Warum soll es, ein derartiges Problem sein ein Auto anzustecken?

Da die Akzeptanz der Toyota in Wiener Taxikreisen aus wirtschaftlicher Sicht bereits hoch ist, ein logischer, nächster Schritt.
Da bedarf es vermutlich nur noch einen kleinen Anstoßes, vollelektrisch zu werden.
SELBST EIN 40 KWh Accu macht in der Stadt 300, und mehr Kilometer mit einer Ladung.

Ob es dazu ein weiteres Teil bedarf welches ausfallen kann....
Na ja..
Liebe Gemeinde Wien, fördert lieber Laternenladepunkte, das ist Sinnvoller und für alle nutzbar.
Ob der Schmartesgeier nun vor der Jagd nach der nächsten Fuhre überhaupt noch abstecken muss sind wohl max. 60 sec mehr in der Anfahrt.
Das grüne Kreuz fährt in Wien nen Hyundai.
Die machen etwas mehr Kilometer in der Zustellung damit, Insbesonders auch 40 km raus aus der Stadt und retour, laden VIELLEICHT mal Nachmittags 15 min nach, da die nächste Fuhre eben eine 80 km Freilandfahrt sein könnte.

Ohne ner Ladeplatte.
BMW i3, Nissan E-nv200, Mercedes Vito EQV bald Peugeot Expert 75 kWh, wenn der irgendwann mal geliefert wird.

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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E-lmo hat geschrieben: Wieviel Leistung lässt sich damit übertragen? Vermutlich 11kW Wechselspannung für den üblichen Bordlader?
Der Hersteller wirbt mit "22 kW AC, high-power DC". Wie viel "high-power" ist, schreibt er nicht. Aber einen Ioniq5 in 18 Minuten auf 80 % laden geht damit vermutlich nicht.
built-for-comfort hat geschrieben: Für die Allgemeinheit ist das meiner Meinung nach ungeeignet, da
die Technik zusätzlich zur bereits im Fahrzeug vorhandenen Lade-
technik installiert werden muss.
Ja, und? Ohne zu wissen, was diese Technik in Serienfertigung kosten würde, kann man nicht beurteilen, ob das ein Hemmnis darstellen würde.
In Autos geben die Leute für die sinnlosesten Dinge hunderte von Euros aus - eine Technik, mit der ich das Auto einfach zuhause in der Garage, beim Arbeitgeber, auf dem Supermarktparkplatz usw. abstellen kann und mich um nichts kümmern muss, damit es dort lädt, ist sicher vielen Leuten das Geld wert.

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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env20040 hat geschrieben: Ein Taxifahrer ist... Kraftfahrer.
Wo ist das Problem auszusteigen und anzustecken?
BEWEGUNG HAT NOCH NIEMANDEN GESCHADET.
Ein nettes Gimmick.
Warum soll es, ein derartiges Problem sein ein Auto anzustecken?
Wenn du an einem belebten Taxistand stehst und alle paar Minuten einen Platz nach vorne rücken musst, wäre es bei dir auch schnell vorbei mit "Bewegung hat noch niemandem geschadet." Denn jedes Mal bedeutet das: Aussteigen, Ladekabel abziehen, einsteigen, nach vorne fahren, aussteigen, Ladekabel einstecken, einsteigen.

Das unterscheidet die deutschen von dem Amis. Anstatt sich über eine Innovation zu freuen, die vielleicht eine echte Verbesserung darstellen und die Elektromobilität fördern könnte, und gespannt zu verfolgen, was daraus wird, wird immer nur das Haar in der Suppe gesucht und alles schlecht geredet. Kein Wunder, dass uns andere Länder mit ihrem Erfindungsreichtum längst abgehängt haben.

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

catoderjuengere
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Kontakte, die frei liegen. Und im Winter immer wieder mit Salzbrühe und Schneematsch in Berührung kommen.

Fröhliche Elektrolyse, Chlor, Hypochlorid und Metallsalze... Das Ding korrodiert so schnell weg, da kann man zugucken......
yo no naka wa
jigoku no ue no
hanami kana

Rettet Ersatzteil 199 398 500 A !

Re: Ein zukünftiger Weg um E-Autos zu Laden?!

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Deswegen ist in dem Teil ja eine Reinigungsfunktion eingebaut. Warum glauben die Leute in den Foren immer, nach zwei Minuten sofort zu wissen, dass es ja nicht funktionieren kann, obwohl sich andere damit schon vermutlich jahrelang beschäftigt haben?

Wie gesagt, Haar in der Suppe ...
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