Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

tm7
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city_lion hat geschrieben: Und für Typ2 Buchse gibt es für alle diese 4 Varianten (Typ1, Typ2, Typ3, Schuko etc.) entsprechende Adapterkabel. Wäre das Kabel angeschlagen und ein Stecker dran würde man eine Vielzahl dieser Exoten schlicht ausschließen.
In diesem Sinne habe ich es schon ein paarmal gelesen, aber noch nie verstanden. Ein AdapterKABEL ist toll, ein AdapterSTECKER dagegen nicht? Warum nicht?

Ich hatte solche Adapterstecker von Typ 2 auf Typ 1 irgendwo schon mal gesehen, also scheint es damit kein grundsätzliches Problem zu geben. Außerdem benötigen sie weniger Platz als die Kabel. Also wäre jedem gedient?
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Nachbars Lumpi
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williwichtig hat geschrieben: OK Ihr habt mich überredet. Hat jemand ne Idee wo oder wie man den Kabelsalat im ID3 vernünftig verstauen kann? Macht so eine Tasche Sinn?
Welchen Kabelsalat? Ein 5m Typ 2 Infrastruktur auf Typ 2 Fahrzeug, auch Typ 2 auf Typ 2 oder genannt und fertig. Bei vielen kann man die Tasche dazu kaufen. Wenn du das Kabel bei VW kaufst ist es glaube ich auch in einer Tasche.
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Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

Orion
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williwichtig hat geschrieben: Warum sind nicht an allen Wallboxen und öffendlichen Ladesäulen fest installierte Kabel angebracht? Was ist das für ein Unfug das JEDER E-Autobesitzer ein Ladekabel hat?
Das ist durchaus eine bewusste Entscheidung. spark-ed hatte bereits angesprochen:
spark-ed hat geschrieben: Unterschätze das Thema Vandalismus und außerdem Ungeschicktheit/ Blödheit/ Ignoranz der Anwender nicht.
Daneben unterliegt so ein Kabel auch einem natürlichen Verschleiß, wenn es über Jahre nur oft genug über den Boden geschleift wurde. Da muss noch gar keiner drüberfahren oder es absichtlich zerstören.

Wo kein Kabel dran ist, kann keines kaputt gehen. Der Betreiber erspart sich also die Kosten für regelmäßige Wartung und Prüfung des anfälligsten Bauteils. Und verschiebt die Verantwortung für die Unversehrtheit des Kabels auf den Benutzer.

Sinnvoll aus Sicht des Betreibers? Absolut!
Unbequem aus Sicht des Benutzer? Absolut!
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Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

Michael_Ohl
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Ich finde es schon dem Tanken außerordentlich eklig die Zapfpistole ohne Handschuhe anzufassen, die nicht nur vollgekleckert mit Benzin oder Diesel ist sondern von Menschen angefasst wurde deren Finger an Dingen waren, die ich mir sicher nicht vorstellen mag. Der Stecker an der Ladesäule ist nicht weniger eklig, stinkt nur nicht nach Dinosaft. Wie sauber ich mein Kabel halte kann ich selbst bestimmen.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 118000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 90000km, E-UP seit 2020, 4500km, C180TD seit 2019 26000km , max G30d seit 2020 300km, Sunlight Caravan seit 2012 und Humbauer 1300kg. Seit 2013, E-Expert 75kWh bestellt.

Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

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Vermutlich ist das Ding voller Viren!!! :o

Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

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Orion hat geschrieben: Sinnvoll aus Sicht des Betreibers? Absolut!
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Fasst das schön zusammen. Für kurze Stopps hole ich mittlerweile nicht mehr das Ladekabel raus.

Bye Thomas
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Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

GregorLeaf
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tm7 hat geschrieben: Ein AdapterKABEL ist toll, ein AdapterSTECKER dagegen nicht? Warum nicht?
Beim Kabel ist in Stecker und Kupplung per Widerstand kodiert, welchen Strom das Kabel maximal aushält. Details siehe z.B. https://www.goingelectric.de/wiki/Typ2- ... codierung/

Ein Adapter der das nur durchschleift gibt seine eigene Belastbarkeit nicht bekannt.
Ein Adapter, der seine eigene Belastbarkeit meldet, verschweigt dem Auto die u.U. geringere Belastbarkeit des vorgeschalteten Kabels.

Das muss kein Problem sein wenn der Benutzer weiß was er tut, macht das System aber weniger idiotensicher und ist deshalb laut Norm nicht zugelassen.

Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

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Es gäbe ja auch noch den umgekehrten Weg. Eine Aufrollautomatik im Auto, also ein Ladekabel zum rausziehen ( Vergleiche Staubsauger )

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Grüße aus Kevelaer
Andi


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Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

tm7
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GregorLeaf hat geschrieben:
tm7 hat geschrieben: Ein AdapterKABEL ist toll, ein AdapterSTECKER dagegen nicht? Warum nicht?
Beim Kabel ist in Stecker und Kupplung per Widerstand kodiert, welchen Strom das Kabel maximal aushält. Details siehe z.B. https://www.goingelectric.de/wiki/Typ2- ... codierung/

Ein Adapter der das nur durchschleift gibt seine eigene Belastbarkeit nicht bekannt.
Ein Adapter, der seine eigene Belastbarkeit meldet, verschweigt dem Auto die u.U. geringere Belastbarkeit des vorgeschalteten Kabels.

Das muss kein Problem sein wenn der Benutzer weiß was er tut, macht das System aber weniger idiotensicher und ist deshalb laut Norm nicht zugelassen.
Der Zweck der Norm ist also erfüllt, wenn der Adapter die maximale Strombelastung der AC-Säulen verträgt, also 63A pro Phase. Und / oder wenn er bei Überlast automatisch abschalten würde == einen LS enthielte. Letzteres wäre natürlich unpraktisch, wenn man nicht laden kann, nur weil der Adapter sein Maximum nicht kommunizieren kann.
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Re: Ladekabel fest eingebaut an Ladesäulen

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  • city_lion
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tm7 hat geschrieben: Der Zweck der Norm ist also erfüllt, wenn der Adapter die maximale Strombelastung der AC-Säulen verträgt, also 63A pro Phase.
Ein weiter Punkt wäre noch, dass die Stecker/Buchsen zuverlässig verriegeln müssen um ein Trennen der Verbindung unter Last zu verhindern. Ein Leiter über den gerade bis zu 63 Ampere fließen einfach zu trennen ist für den Stecker/Buchse und auch für die Leistungselektronik an beiden Enden nicht gerade gesund. Und einen Adapter zu bauen, der zuverlässig eine Verriegelung zu einem Zeitpunkt gewährleistet, indem er ja noch nichteinmal Strom hat würde ja bedeuten er braucht selbst noch eine Stromversorgung. Bin mir nicht sicher, ob diese Verriegelung auch Bestandteil der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Säule ist. Bei einem Adapter müssten ja mindesten schon drei Komponenten miteinander kommunizieren.

Noch ein Grund ist, dass die Säulen zumindest bei DC-Betrieb auch die Kontaktgüte / Leitungsgüte überprüfen um Wackelkontakte oder Leitungsbrüche zu identifizieren jeder Kontakt, jede Verbindungsstelle könnte dann zu Fehlern in dieser Prüfung führen.

In an Betracht dieser ganzen Probleme, welche die Norm alles berücksichtigen müsste, ist es doch nachvollziehbar die einfachste Lösung eben nur eine einzige Punkt zu Punkt-Verbindung zuzulassen. Weil wo ist die Einschränkung für dich, ob du dir ein Adapterkabel oder einen Adapter kaufst, welches ein Bestehendes Kabel verlängern würde?
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