Tipps gesucht: EQV in Düsseldorf, keine heimische Lademöglichkeit

Tipps gesucht: EQV in Düsseldorf, keine heimische Lademöglichkeit

Spanienliebhaber
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Ich habe einen EQV in Düsseldorf. Ich habe zum Glück einen eigenen Stellplatz im Haus, aber wir haben eine WEG, und das Nachrüsten von Lademöglichkeiten würde sehr teuer, weil auch die Hausleitung höher abgesichert werden müsste.
Meine Lösung bisher: Meinen eigenen Stellplatz im Haus vermiete ich. 50 Meter entfernt ist ein Parkhaus mit 11kw-Ladeplätzen eines Ladenetz-Partners. Hier miete ich einen Dauerplatz. Man kann man mit der Stadtwerke-Düsselstrom-Flatrate (35 Euro) für 2 Euro pro Ladevorgang auftanken (das ist jedenfalls die Auskunft der AirElectric-App).
Dort ist von den mehreren Plätzen in der Regel immer einer frei. Ich lade oft spät abends von fast leer, morgens früh ist voll, ich gebe mir Mühe, Rücksicht zu nehmen, laufe manchmal frühmorgens schnell über, stöpsle ab und parke auf einen normalen Platz um. Eigentlich fast perfekt.

Problem: Eventuell werde ich bald gekündigt von Düsselstrom (siehe Flatrate-Thread, wenn man zu oft roamt).
Welche alternative Strategie könnte es geben?
In der Nähe wäre auch ein Tesla Destination Charger in einem Hotel, nominell mit einem weiteren Platz für Nicht-Tesla. Nach Test hat das nicht funktioniert, Hotel weiß von nichts.
Es gibt außerdem noch ein Parkhaus mit einem Wochenend-Pauschal-Tarif, wo man kostenlos laden kann (etwas weiter, aber gerade noch fußläufig). Das genügt aber eventuell nicht ganz unter der Woche.
Der nächste 50kw-Lader ist 7 Autominuten (Mercedes selbst), wo aber dummerweise die Mercedes Me-Karte nicht funktioniert (wohl aber ENBW-ADAC). Richtige Schnellader sind echt weit weg (Kreuz Hilden). Düsseldorf ist insoweit echt schlechter als Dortmund, wo zB an mehreren Schwimmbädern 150 kwh-Geräte stehen. Auf der A57 ist aus Richtung Köln kommend (Nievenheim) noch ein Schnellader, der auch passen würde.

Ich habe das Gefühl, dass „mal zwischendurch an AC-Ladern“ zu laden beim EQV fast nichts bringt. Selbst wenn ich die 11kw, wie oft nicht, bekomme, halte ich selten länger, sodass im Ergebnis fast nichts dabei herumkommt.

Danke für alle Tipps.
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Re: Tipps gesucht: EQV in Düsseldorf, keine heimische Lademöglichkeit

Misterdublex
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Wuppertaler Stadtwerke Flatrate: 10 €/Monat.

Oder Stadtwerke München: 39 ct/kWh.

Was ist mit Stadtwerke Duisburg?

https://www.stadtwerke-duisburg.de/priv ... om-oeko24/

Aber deine Einschätzung bzgl. Ladeinfrastruktur und Düsseldorf ist korrekt:

Die ist richtig miserabel. Kein Vergleich zu Essen, Bochum oder Dortmund.

Vielleicht wartest du auch erstmal noch ab, ob die Stadtwerke Düsseldorf tatsächlich kündigen.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/21 neu 23.11.2021

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Tipps gesucht: EQV in Düsseldorf, keine heimische Lademöglichkeit

AxelG
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Spanienliebhaber hat geschrieben: Welche alternative Strategie könnte es geben?
Das Auto zu hause auf dem eigenen Stellplatz abstellen und unterwegs an Schnellladern laden, die am Weg liegen oder nur einen geringen Umweg erfordern.
Smart ED, EZ 07/14 mit Schnellader, z. Zt. 140.000 km

Ansonsten im Bestand: Mazda MX-5 Bj. ´99, BMW 523i Bj. ´99, Peugeot 407 HDI 170 Bj. ´07

Ich hab nix gegen Verbrenner - solange sie keine Ladesäulen zuparken!

Re: Tipps gesucht: EQV in Düsseldorf, keine heimische Lademöglichkeit

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Nur um sicher zu gehen: die Ladesäule in dem 50m entfernten Parkhaus ist definitiv nicht von den Stadtwerken Düsseldorf?
Ich hatte zumindest ~3 Monate lang die Situation, dass ich in Düsseldorf täglich ~25kWh geladen habe (Pendelstrecke Bonn <-> Düsseldorf), auch die Flatrate hatte und das keine Probleme gab (waren allerdings Säulen der SWD, also keine 2€/Ladevorgang extra). Aber: die Flatrate wird es sicher nicht ewig geben.
Alternativ könntest Du als ADAC-Mitglied oder für 5€/Monat den Viellader-Tarif der EnBW für 29 Cent/kWh nehmen. In den ersten 4 Stunden fällt keine Blockiergebühr an, da könntest Du also 4h x 11kW = 44kWh, also nach Verlusten so 40kWh laden, was ~200km Reichweite entsprechen sollte (vielleicht auch was weniger). Die Frage ist Dir das reicht und ob das praktikabel ist.

Alternative wäre natürlich ggf. das Laden beim Arbeitgeber - entweder direkt bei ihm oder öffentlich in der Nähe.

Bzgl. Deinem Stellplatz: müsste da schon bei einer 11kW Wallbox der Hausanschluss erhöht werden? Wäre nicht alternativ eine 3,7kW CEE blau eine Alternative? Die hat natürlich weniger Leistung, dafür kannst Du das Auto aber auch länger stehen lassen und selbst wenn das Nachladen pro Nacht weniger in den Akku lädt als Du täglich brauchst, dann könnte es trotzdem über die Woche reichen, weil der Akku z.B. samstags dann wieder voll geladen wird.
Renault ZOE Intens 12/2013, gebraucht von 09/2016 bis 01/2018 (~33.000km gefahren) -> Fährt nun meine (superglückliche) Freundin
Hyundai IONIQ Premium in Platinum Silber seit 01/2017
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