Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

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In vielen anderen Threads gab es in der letzten Zeit wahrhafte Shitstorms um das eine Thema: Einige Ladestromanbieter haben die kWh-Preise teilweise massiv erhöht.
Es begann mit IONITY, die zunächst für das ad-hoc-Laden auf einen Preis von € 0,89 pro kWh gingen. Anscheinend betraf das auch die B2B-Preise gegenüber den Roaming-Partnern, denn nach und nach kippten auch die Roaming-Anbieter. Teilweise erhöhten sie ebenfalls die Preise massiv, teilweise führten sie Sondertarife für das Laden an IONITY ein, und teilweise nahmen sie sogar IONITY aus dem Roaming-Portfolio. Manchmal auch eine Kombination aus dem vorangegangenen.
Besonders die Preiserhöhungen von Maingau trafen viele hart, da Maingau mit "EinfachStromLaden" als umfassendes und günstiges Roaming-Angebot galt. Nun wurden auch dort die Preise massiv erhöht, aber nicht genug damit: Vielnutzer wurden nach wenig transparenten Kriterien mit teilweise extrem höheren individuellen Sonderpreisen belegt, was verständlicherweise zu einem Aufschrei in der Kundschaft führte.

Aufgrund solcher Vorkommnisse wird immer deutlicher, dass wir als E-Mobilisten, bzw. unsere Energieversorger, mittlerweile ganz andere Probleme mit der Ladeinfrastruktur haben, als noch vor wenigen Monaten.
War es vor kurzem noch die zu geringe Dichte der Ladesäulen und deren schlechte Verteilung, haben wir nun fast das umgekehrte Problem: Die Ladesäulen sind schlicht und einfach zu schlecht ausgelastet, als dass sich damit zu vernünftigen Endkundenpreisen auch nur im geringsten Geld verdienen ließe.
Wir stecken hier im Dilemma, dass wir einerseits die aktuelle Menge und Dichte der Ladestationen brauchen, um allen E-Mobilisten den uneingeschränkten Betrieb und auch Langstreckenfahrten zu ermöglichen. Andererseits gibt es aber noch zu wenige E-Autos, so dass es die hohen Investitionskosten vor allem für Schnellladesäulen niemals durch den laufenden Betrieb eingespielt werden können. Ein HPC könnte theoretisch bei ordentlicher Auslastung bis zu 40 Ladevorgänge pro Tag absolvieren und dabei - nimmt man eine Energiemenge von 50 kWh pro Ladevorgang an - eine Energiemenge von bis zu 2000 kWh pro Tag verkaufen. Bei einem haushaltsüblichen kWh-Preis von ca. € 0,30 pro kWh ergäbe dies Einnahmen von € 600 pro Tag. Wenn der Einkaufspreis des Stroms nur 10 cent günstiger ist, könnten so die sonstigen Investitions- und Betriebskosten des HPC leicht in endlicher Zeit gedeckt werden.

Von derartigen Auslastungsdaten sind wir aber noch weit entfernt. Einige HPC werden nicht öfter als 2-3 Mal pro Tag genutzt, wenn überhaupt. Ändern wird sich das in absehbarer Zeit nicht grundlegend.
Sehen wir uns das AC-Laden an, sind natürlich auch die theoretisch möglichen Einnahmen bei weitem nicht so hoch, aber auch hier ist die Auslastung zu gering. Im Dauerbetrieb könnten auch hier viel mehr kWh an einem Tag verkauft werden, als dies momentan der Fall ist.

Mit jeder hinzukommenden Ladesäule, die wir ja eigentlich für die vernünftige Abdeckung brauchen, verschärft sich das Auslastungsproblem, solange die Anzahl der BEVs nicht extrem ansteigt. Und rein wirtschaftlich gesehen scheint das Problem somit unlösbar.

Weil hier die Prinzipien der freien Wirtschaft nicht greifen, besteht die einzige Lösungsmöglichkeit in einer gewissen staatlichen Regulierung.
Es gab zwar eine Menge Fördergelder für die Errichtung der Ladeinfrastruktur, dass aber der Betrieb derselben auf Jahre hinaus nicht rentabel möglich sein wird, wurde nicht berücksichtigt. Aus heutiger Sicht ist es unverständlich, dass hier nicht weitblickend genug gehandelt wurde. Daher denke ich, dass die öffentliche Hand hier noch einmal nachlegen muss. Allerdings nicht in Form von direkten Zuschüssen aus Steuergeldern an die Ladesäulenbetreiber, sondern in Form einer Neubewertung der Ladeinfrastruktur als Teil unserer Energieversorgungsinfrastruktur. Ladestationen sollten ganz einfach aus dem Budget für die Energieinfrastruktur, unter der Führung der Energienetzbetreiber finanziert werden, womit die Kosten auf alle Energieverbraucher umgelegt werden. Normalerweise interessiert es ja auch als Haushaltsstromverbraucher nicht, ob für den einen Hausanschluss ein Mittelspannunganschluss betrieben werden muss, der teurer im Betrieb ist, als ein anderer für einen Haushalt ein paar hundert Meter entfernt.

Außerdem sollte die EEG-Umlage für Ladestrom entfallen, da die E-Mobilität an sich schon den Umstieg auf erneuerbare Energien begünstigt.

So wie ich das sehe könnte man allein durch diese Maßnahmen einerseits die kWh-Preise für Ladevorgänge wieder senken und andererseits auch für Roaminganbieter wieder rentable Geschäftsmodelle ermöglichen.
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Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

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Unterschreib ich genau so.

Ladeinfrastruktur als EVU-Infrastruktur zu betrachten, macht schon bei flüchtiger Betrachtung Sinn. Auch wenn das zu einer Marktbereinigung durch die zwangsläufige Verschmelzung zwischen EVU, VNB und CPO kommen wird.

Was dann aber auch noch reguliert werden müsste (und die Förderprogramme des Bundes ja hatten), ist die Flächenabdeckung. Bei einheitlich regulierten Preisen sind sonst nämlich irgendwann nur noch Ladepunkte vorhanden, die dank rentablem Standort Gewinn abwerfen und die Standorte auf dem platten Land haben das Nachsehen.

Und die EEG-Umlage für Ökostrom abzurechnen fand ich schon immer Quatsch.
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Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

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Hi.
Wir stecken hier im Dilemma, dass wir einerseits die aktuelle Menge und Dichte der Ladestationen brauchen, um allen E-Mobilisten den uneingeschränkten Betrieb und auch Langstreckenfahrten zu ermöglichen. Andererseits gibt es aber noch zu wenige E-Autos
Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Die eine Aufgabe ist eine flächige Abdeckung, dass man zum einen an stategischen Punkten (wie Autobahnen, siehe SLAM Initiative) und in der Fläche ausreichend Ladesäulen hat, zum Anderen ist es eine Frage, wie viele Ladepunkte man pro Standorte braucht.

Gerade wenn man sich unseren Liebling IONITY anschaut muss man sich fragen, ob es tatsächlich vier bis sechs Säulen pro Standort gleich von Anfang an gebraucht hätte - oder ob ist vielleicht nicht auch die Hälfte getan hätte (wenn eine Reduzierung der Säulen tatsächlich irgendwie signifikant an den Kosten ausgemacht hätte, wenn man nächstes Jahr nicht gleich wieder den Trafo durch den nächst-größeren ersetzen will). Oder ob EnBW vielleicht zu kurzfristig denkt, wenn sie pro Standort in der Regel nur einen Lader aufstellen.

Time will tell.
Wenn der Einkaufspreis des Stroms nur 10 cent günstiger ist (...)
Wenn der VK 30ct/kWh ist, dann müsste der EK bei 20ct/kWh liegen. Warum das aktuell nicht möglich ist, wurde schon zig-fach hier im Forum diskutiert und dargelegt.
dass aber der Betrieb derselben auf Jahre hinaus nicht rentabel möglich sein wird, wurde nicht berücksichtigt
Wer das nicht berücksichtigt hat, geht zurecht pleite. Sorry, das musste jedem, der einigermaßen bei Verstand ist und das kleine 1x1 der Geschäftsplan-Erstellung beherrscht, klar sein. Ich denke schon, dass es den Einen oder Anderen CPO verrupfen wird, weil er die Wachstumszahlen der eMobile falsch eingeschätzt hat. Das ist aber normal in einem sich entwickelnden Markt.
Außerdem sollte die EEG-Umlage für Ladestrom entfallen
Dafür. Nur werden dann alle schreien, dass die VK Preise entsprechend um rund 6,8ct/kWh gesenkt werden müssten. Das darf aber nicht sein - eben aus genau dem Grund, dass sich ein tragendes Geschäftsmodell entwickeln kann.

Das, was Du aufgeführt hast, sind aber nicht die wirklichen Probleme. Das ist ganz normal in einem anlaufenden Markt. Das eigentliche Problem ist immer noch das unvollständige Roaming. Ich denke, hier wird der Gesetzgeber eingreifen müssen und Zwangsroaming vorschreiben müssen. Alles Andere wird sich regeln.

SüdSchwabe.
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Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

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phonehoppy hat geschrieben: Daher denke ich, dass die öffentliche Hand hier noch einmal nachlegen muss. Allerdings nicht in Form von direkten Zuschüssen aus Steuergeldern an die Ladesäulenbetreiber, sondern in Form einer Neubewertung der Ladeinfrastruktur als Teil unserer Energieversorgungsinfrastruktur. Ladestationen sollten ganz einfach aus dem Budget für die Energieinfrastruktur, unter der Führung der Energienetzbetreiber finanziert werden, womit die Kosten auf alle Energieverbraucher umgelegt werden.
Ganz meine Rede:
viewtopic.php?p=1332961#p1332961 ff.
Aber pass auf, daß Dich ob deiner Ansicht nicht gleich ein paar Diskutanten mit der Straßenwalze platt machen:
viewtopic.php?p=1332964#p1332964
:lol:
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seit 08.2018 Leaf Acenta 30kWh (EZ 07/2016), 30.000 gefahrene Kilometer,
seit 07.2020 Leaf Tekna 40kWh (EZ 10/2019), 2.600 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion 8-)

Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

backblech
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Unsere Bundesregierung arbeitet an dem Auslastungsproblem bereits. Da kocht gerade etwas Gewaltiges im Referenten-Entwurfs-Topf hoch:
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Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

Misterdublex
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Das Problem was viele noch nicht verstanden haben ist:

E-Mobilität kann derzeit nur rein Volkswirtschaftlich betracht werden, eine rein betriebswirtschaftliche Betrachtung macht einfach (noch) keinen Sinn.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto. Nachfolger für den Smart am 20.08.2020 bestellt: VW e-Up UNITED, unverbindliche Lieferung Q2/2021 - April

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.

Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

tm7
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Man bekommt genau diesen Eindruck, wenn man sich die Situation aktuell anschaut.

Betriebswirtschaftlich gesehen bieten sich Ladestationen geradezu dafür an, Nebengeschäfte anzukurbeln, wie das seit vielen Jahrzehnten bei Tankstellen üblich geworden ist. Bei Ladestationen mit den damit verbundenen längeren Aufenthaltszeiten ist das die absolute Ausnahme. Warum? Weil Ladestationen heutzutage betriebswirtschaftlich noch keine sinnvolle Auslastung haben. Zumindest jenseits von Tesla.

Die zweite interessante Entwicklung, die man nicht nur bei Tankstellen beobachtet, findet man bei den Ladesäulen heutzutage auch noch nicht. Und das sind die zeit- und situationsabhängigen Preise. Bei Tankstellen durch häufigste Preisänderungen, die den Reingewinn mal locker um 1000% erhöhen (z.B. von postulierten 1 Ct./Ltr. auf z.B. 11 C't./Ltr.), wenn man zu einer ungünstigen Zeit tankt. In anderen Bereichen vor allem durch sog. Rabatte und solche Dinge. Auch da gibt es bei den Ladesäulen noch nichts vergleichbares, was wieder darauf hindeutet, dass das Laden noch lange nicht betriebswirtschaftlich gesehen und betrieben wird.

Wie dem auch sei: a) gibt es keine Vorschrift, dass das Laden günstiger als das Tanken sein muss und b) ließe sich die Abgabenlast politisch sehr wohl drücken, wenn man z.B. die Ausnahmen für die EEG-Umlage um Ladesäulen ergänzt. Und wenn noch immer der Diesel im Verhältnis zum Benzin subventioniert wird - warum soll das nicht auch für den Strom gehen?

Das betriebswirtschaftliche Denken wird wohl erst dann im größeren Umfang einsetzen, wenn es für ALLE sichtbar wird, dass es betriebswirtschaftlich durchaus lohnend sein kann. Und nicht nur sichtbar für einen Roland Schüren oder ähnliche Personen.

Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

Michael_Ohl
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Da können wir Hamburger uns ja wirklich wie im Paradies fühlen. Vor vielen Jahren wurden alle Hamburger befragt ob Hamburg das schon versilberte Stromnetz zurück kaufen soll, und mit knapper Mehrheit beschlossen wurde das tatsächlich umgesetzt. Die Betreibergesellschaft "unseres" Stromnetztes baut kräftig Ladestationen für AC und 50kW DC aus und nimmt -knapp 30Cent pro kWh. Die einzige Blödheit im Ansatz ist noch, das man die Säulen legal als Parkplatz nutzen darf, so man denn ein E-Kennzeichen hat.

mfG
Michael

Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

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SüdSchwabe hat geschrieben: .. Das ist ganz normal in einem anlaufenden Markt. Das eigentliche Problem ist immer noch das unvollständige Roaming. Ich denke, hier wird der Gesetzgeber eingreifen müssen und Zwangsroaming vorschreiben müssen. Alles Andere wird sich regeln.
Was eine Roaming-Pflicht angeht, sehe ich das genauso, das hatte ich ja an anderer Stelle schon mehrfach gesagt. Das macht aber das Geschäftsmodell nicht rentabler, sondern erhöht "nur" die Kundenfreundlichkeit, hat also mit dem Problem der wirtschaftlichen Tragfähigkeit, das wir ja - ich hoffe da sind wir uns einig - momentan haben.

Und von einem "anlaufenden Markt" könnte man nur reden, wenn sich die Situation praktisch von selbst mit der Zeit verbessern würde. Dies ist jedoch zunächst nicht abzusehen, da die Anzahl der Ladepunkte im Interesse der Abdeckung immer noch deutlich erhöht werden muss, die Anzahl der Kunden jedoch nicht in diesem Maße zunimmt.
HPCs zum Schnellladen auf Autobahnen werden letztendlich immer eine Nischenanwendung bleiben, da ein Großteil der Energie im Alltag zu Hause oder an Langsamladesäulen im Wohn- oder Arbeitsumfeld nachgeladen wird. Dennoch müssen die Kosten gerade für das Schnellladen auf Langstrecken unmittelbar mit den Kosten beim Verbrenner konkurrieren, denn die Leute denken in Langstreckenfahrten, obwohl diese nur einen geringen Anteil der PKW-Nutzung ausmachen. Dies geht nur durch eine Umlage der Infrastrukturkosten auf die Allgemeinheit. Ich muss mit meinem Strompreis ja auch eine Stromtrasse von einem Kohlekraftwerk mitfinanzieren, obwohl ich die weder will noch brauche. Und ich bezahle mit meinen Steuern eine neue Brücke in Mecklenburg-Vorpommern, über die ich vermutlich nie im Leben selbst fahren werde. In bestimmten Dingen gibt es einfach ein öffentliches Interesse, und da ist es durchaus gerechtfertigt, die Kosten auf die Allgemeinheit umzulegen.
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Re: Das neue Problem der Ladeinfrastruktur

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HPCs zum Schnellladen auf Autobahnen werden letztendlich immer eine Nischenanwendung bleiben
*hust* Was?
Schon mal auf deutsche Autobahnen geschaut, was da los ist? Von "Nieschenanwendung" kann da keine Rede sein.

Natürlich ist es für jeden einzeln betrachtet ein relativ seltenes Vorkommnis. Wäre ja noch lustiger, wenn sich regelmäßig alle 40Mio in Deutschland zugelassenen PKW ein sprichwörtliches Stelldichein auf den Autobahnen geben würden. Dennoch sind unsere Autobahnen sehr gut voll.

Dass im "normalen Alltag", wo nicht Autobahn gefahren wird, vorrangig zu Hause geladen wird, ist klar. Nur fahren ganz offensichtlich ziemlich viele auf Autobahnen. Sonst wären die nicht so ausgelastet, wie sie sind. Mal von den klassischen Zubringerautobahnen abgesehen, die Pendler nutzen. Die würde ich hier in der Tat ausnehmen. Nur sind halt auch die Transitrouten sehr gut gefüllt.

SüdSchwabe.
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