Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

ZE40mike
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@i3lady auch Elektroautos verursachen Reifen Abrieb mehr Verkehr brenzlige Situationen usw. Und wenn ich als Anwohner sie Wahl habe auf eine leere Straße zu schauen auf der meine Kinder spielen können oder auf einer Straße die ständig befahren ist egal ob Elektro oder nicht wähle ich immer die leere Straße.
Tags: Ladestation gleichstrom wechselstrom
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Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

Helfried
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Elektroautomieter hat geschrieben:Wenn da ausgerechnet wird, was die pro Ladevorgang kostet, die ja auch keine weiteren Devisen in das Dorf bringen, da ja keine Cafes oder ähnliches vorhanden sind,
Mal ehrlich, ein Dorf, das so daneben ist, dass es nicht einmal zu einem Kaffeehaus kommt, da würde ich einmal mit dem Bürgermeister ein ernstes Wörtchen sprechen über die Zukunft.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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  • Anmar
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Holsteiner hat geschrieben: Mehrfamilienhäuser gibt es hier in Schleswig-Holstein auf den Dörfern nicht.
Pandorf, Techau und Gleschendorf
https://de.wikipedia.org/wiki/Pansdorf_(Ratekau)
https://de.wikipedia.org/wiki/Techau
https://de.wikipedia.org/wiki/Gleschendorf_(Scharbeutz)
gibt es Mehrfamilienwohnungen.
<OT OFF>

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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Ich halte eine 22kW AC-Säule auch in einem kleinen Dorf für sinnvoll. Spätestens, wenn man zu Besuch ist, ist die Lademöglichkeit sehr angenehm wenn nicht notwendig.
Selbst Teslafahrer nutzen gerne eine AC-Station, um dort dann fast 10 Stunden zu stehen, um ihren Accu zu füllen.
Auch kann eine AC-Station helfen die Bedenken bezüglich des Ladens bei Neulingen in der E-Mobilität zu senken.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

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Ob es häufiger vorkommt, kann man ich nicht sagen, aber ich sehe die Notwendig, wenn meine Mutter demnächst meine Schwester im Gürtel von Ansbach besuchen wird.
Eine Ladestation in fußläufiger Reichweite (10 Min) wäre schön.
Steckdosen im Haus ist zwar vorhanden, wer hat aber ein passendes Verlängerungskabel und will dann 8h warten, bis der i3 für den Rückweg wieder voll sein wird.
Bei meinen Eltern ist hingegen ein Update der Infrastruktur notwendig. Eine Steckdose ist zwar in der Garage vorhanden, ist aber mit 10A nur zu gering abgesichert.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

enabler
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r.schreck hat geschrieben: Für Eure Meinungen dazu oder sogar Erfahrungen mit ähnlichen Situationen, wäre ich dankbar.
Meine jahrelange Erfahrung bei sehr vielen Projekten: such Dir einen Destination Charging-Partner (Restaurant, Café, ...) und einen Verrechnungsdienstleister und montier eine KEBA Wallbox. 2000 Euro plus Installation plus 10-20 Euro monatliche Kosten für den Verrechnungsdienstleister. Energiekosten bekommst über das Laderoaming rein und einen Wartungs- und Störungstechniker hast Du in Person des Destination-Charging Partners günstig direkt vor Ort. Elegante, kostengünstige Lösung.

Keinesfalls DC Lader oder so eine 10 kE Mennekes Standsäule. Die schauen dann zwar in der regionalen Tageszeitung flankiert von Bürgermeister, Gemeinde-Energiebeauftragten (das sind immer die mit dem Karo-Freizeithemd) und Dorfpfarrer eleganter aus, aber die Gemeinde wird keine Freude haben, wenn sie (beim DC-Lader) monatlich 1000 bis 1500 Euro Kosten haben.

Zusammenfassung: Partner, DC-Wallbox, Verrechnungsdienstleister. Fertig.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

TMi3
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Ich kenne ein paar die das in der Umgebung so gelöst haben. Die bekommen die monatlichen Kosten für den Verrechnungsdienstleister nicht rein UND haben für ihre Gäste einen Stellplatz verloren. Das ist dann ok wenn sie ihr eigenes BEV an der WB laden. Allerdings steht das dann i.d.R. auf dem Ladeplatz und wird auf Anfrage entfernt.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

AndiH
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Ein DC Lader macht nur Sinn an Stellen wo man schnell weiter will, dann fährt man aber typischerweise nicht über die Dörfer. Was gibt es den bei euch wo sich auch mal "Auswärtige" länger aufhalten? Habt Ihr Sportplatz/Halle, Bürgerhaus, Seniorenwohnheim etc? Da kann man dann möglichst viele einfach AC Lader setzen. Falls Ihr gar nix habt warum irgend jemand in euer Dorf will, dann habt Ihr wahrscheinlich andere Probleme als Ladestationen für E-Autos. Lader für Einheimische wird sich niemals lohnen, da die meisten über Nacht laden wollen und von einem Ladevorgang am Tag werden sich selbst die Kosten nicht decken lassen.
Seit 02/2016 über 3.700 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

enabler
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TMi3 hat geschrieben: Ich kenne ein paar die das in der Umgebung so gelöst haben. Die bekommen die monatlichen Kosten für den Verrechnungsdienstleister nicht rein UND haben für ihre Gäste einen Stellplatz verloren. ...
Das ist gut möglich. Nur wird unter diesen Umständen mit keiner Betriebsform die Ladestation kostendeckend sein. Deshalb also entweder so günstig wie möglich errichten und betreiben, oder abbauen.

Re: Ladestation im Dorf bauen. Eure Meinung dazu.

enabler
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enabler hat geschrieben: Zusammenfassung: Partner, DC-Wallbox, Verrechnungsdienstleister. Fertig.
meinte natürlich AC-Wallbox :)
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