1000 DC Ladeparks

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Re: 1000 DC Ladeparks

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Den Autoren der Ausschreibung scheint zumindest klar zu sein dass derzeit überzogene B2B Preise genommen werden. Sonst wäre das nicht so formuliert.
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Re: 1000 DC Ladeparks

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Ich finde es gut, allerdings finde ich es nicht ganz glücklich formuliert, weil so eine Formulierung läßt immer noch so eine Konstruktion zu wie aktuell bei Ionity.
Wäre schöner, wenn sie vorschreiben würden, dass die B2B Preise eigene Geschäftsmodelle ermöglichen müssen, so wie bei der Telekom...
Aber warten wir mal ab, was wirklich passiert.
Geht zumindest in die richtige Richtung.
Gruß

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Re: 1000 DC Ladeparks

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@harlem24 Und was genau findest du unglücklich formuliert?
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Re: 1000 DC Ladeparks

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Der CPO soll das Laden jedoch allen
EMP und allen Ad-Hoc-Ladern diskriminierungsfrei und zu gleichen Konditionen ermöglichen.
Damit wird es bei dem Prinzip ein Preis für alle zementiert.
Eine Formulierung die in Richtung "technische Vorleistung" bei Produkten der Deutschen Telekom gehen würde, wäre mir lieber gewesen.
Um das nochmal zu erklären was damit gemeint ist, die Deutsche Telekom ist als Quasimonopolist dazu verpflichtet, Produkte der letzten Meile Wettbewerbern zu einem Preis zur Verfügung zu stellen, der den Wettbewerber ermöglicht selber ein konkurrenzfähiges Produkt anzubieten. Der Preis darf aber so hoch sein, dass die Telekom nicht drauflegen muss.
Wenn jetzt ein Ionity seine Dienstleistung Ladesäule einem EMP zum gleichen Preis anbieten darf wie einem Endbenutzer, dann ist der EMP nicht dazu in der Lage auf Basis dieses Preises ein Produkt anzubieten, welches mit dem Ionity konkurrieren kann. Denn ihnen bleibt, im Gegensatz zum CPO keinerlei Marge.
Und das kann imho nicht funktionieren.
Gruß

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Re: 1000 DC Ladeparks

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Also ich find das eher gut das dieser EMP blödsin aufhört und ich den direkt bezahle der die Leistung bringt gerne auch add hoc mit meiner giro oder Kreditkarte oder Handy. Die EMPs machen ihr Geld über den Service der Abrechnung oder weil es einfacher ist. So ist es doch auch heute schon bei den Tankkarten von Aral, Shell.... die braucht man als privatmensch ja nicht.
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Re: 1000 DC Ladeparks

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Dann mußt Du aber damit leben, dass nicht alle Leute so ticken wie ein Roland Schüren und bieten Dir den Strom mit einem kleinen Aufpreis an.
Ich würde dann damit rechnen, dass es CPOs geben wird, die ihre Säulen dann für 1€ oder mehr pro kWh anbieten, haben ja keine lokale Konkurrenz.
Du kannst ja nicht einfach um die Ecke zur nächsten Tanke fahren...
Und es ist ja egal, was der CPO von seinen Kunden haben möchte, ich kann nur halt nicht verstehen, warum sich ein Stadtwerk oder auch Ionity den ganzen Servicekram auch noch ans Bein binden will.
Ich würde doch lieber ESL und EnBW eine große Rechnung stellen, als 100erten Endusern jeweils eigene. Alleine was da vielleicht an Zahlungsausfällen kommen könnte, würde mich vom Aufwand eher annerven.
Gruß

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Re: 1000 DC Ladeparks

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Das können Sie eben nicht da die Chargen ja deutschlandweit verteilt werden. Wenn es jetzt eine gibt der 50 cnt nimmt und eine der 80cnt nimmt planst du deine Route halt entsprechend.
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Re: 1000 DC Ladeparks

AndiH
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"Das Zugangsentgelt für die Nutzung der Ladeeinrichtungen gegenüber EMP (B2B) darf daher nicht in missbräuchlicher Weise von dem Entgelt für Ad-Hoc-Lader abweichen und muss zu ver-schiedenen EMP identisch sein."
Das heißt *alle* EMP zahlen die gleichen Roaming Preise, das ist gut. Die Ad-Hoc-Lader dürfen durchaus auch andere Preise erhalten, es muss aber belegbar sein warum diese Kosten höher sind. Da wären wir dann bei den zusätzlichen Kosten für Kreditkarten Transaktionen, Terminals und anderen Frontend Systemen die man sehr schön den Ad-Hoc-Ladern zuordnen kann. Also eigentlich alles außer ein Preis für alle EMP wie gehabt.
Dazu fällt mir noch ein Geschäftsmodell ein: CPO gründen, subventionieren lassen und aufgrund nicht wirtschaftlicher Preise in die Insolvenz, dann vom eigentlichen CPO aufkaufen lassen, ohne die Knebelverträge.
Seit 02/2016 über 3.800 Liter Diesel NICHT verbrannt...

Re: 1000 DC Ladeparks

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Man kann es gut machen und schlecht. Man kann natürlich dafür sorgen, dass lokale Monopole entstehen, oder es so vergeben, dass dies nicht passiert. Man kann das auch so organisieren, dass man nach wie vor einen Wettbewerb unter Projektierung und den Säulenherstellern hat. (Nur weil Windenergie und PV subventioniert wird heißt es ja nicht, dass die Preise bei den Windrädern nicht sinken). Hier ist nur das Problem, dass man ähnlich wie zeitweise bei PV oder derzeit bei der BEV Prämie den Markt auch überfördern kann. Sprich zu schnell ausbaut und es Mangel an Ladesäulen gibt.

Schön finde ich, dass endlich mal offiziell bestätigt wird, was ich schon immer schreibe und von einigen nicht geglaubt wird. Nämlich dass es (gerade an den Urlaubsrouten) nahezu zwangsweise Standorte mit >100 Säulen geben wird. Und es irgendwann kaum einen Rastplatz geben wird, der nicht eine hohe zweistellige Zahl haben wird.

Zum Ausland. Auch dort gibt es zahlreiche Projekte, bei denen große Ladeparks geplant sind.

Ich halte es für Sinnvoll. Für die Fahrzeugbauer ist nur ein sukzessiver Ausbau entsprechend des steigenden Fahrzeugbestands sinnvoll. Wenn man eine schnelle gesellschaftlichen Schwenk zur Elektromobilität haben will, kann man das aber nicht einfach nur irgendwo abladen und hoffen das wird schon.

Es gibt ja Aussagen, dass für einen wirklich wirtschaftlichen Betrieb ohne Förderung und Quersubvention bei einer Auslastung die nicht zu übermäßigen Wartezeiten führt Ladepreise von ca 1€ nötig wären. Das will auch keiner. Also ist der Staat als korrektiv gefragt und muss nicht erfasste externe Kosten alternativer Lösungen abschöpfen und als Subvention wieder ins Spiel bringen.

Ich hoffe aber, dass dann auch Plug and charge funktionieren wird! Das kann man nur indirekt erahnen.
08/2019 Outlander PHEV PLUS: (ca >95% der km und 99,5% der Fahrten elektrisch, überwiegend PV geladen - für Kurzstrecken, Berg- und Anhängerfahrten)
05!/2021 VW ID.3 Pro Business: als Firmenwagen bestellt - für Kurz und Mittelstrecken

Re: 1000 DC Ladeparks

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AndiH hat geschrieben: Dazu fällt mir noch ein Geschäftsmodell ein: CPO gründen, subventionieren lassen und aufgrund nicht wirtschaftlicher Preise in die Insolvenz, dann vom eigentlichen CPO aufkaufen lassen, ohne die Knebelverträge.
Geht nicht, weil die wirtschaftlichen Verluste vom Staat übernommen werden.
https://www.now-gmbh.de/content/1-aktue ... ndorte.pdf
Da der Betrieb einer HPC-LIS erst mittel- oder langfristig wirtschaftlich sein wird, wird die Wirtschaftlichkeitslücke für die Bieter mit den attraktivsten Angeboten durch eine entsprechende Vergütung durch den Bund adressiert. Zudem werden so auch dauerhaft wenig lukrative Standorte, die aber auch Nutzersicht zwingend benötigt werden, aufgebaut.
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