(Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

(Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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Hallo zusammen,

gibt es eigentlich schon Behörden, die Ladestationen anbieten, entweder für die eigenen Mitarbeiter oder auch für jedermann?

Mir geht es nicht um Ladesäulen von Behörden für die eigenen Dienstfahzeuge - davon gibt es natürlich schon. einige, aber die stehen meines Wissens regelmäßig nicht für Privatfahreuge von Mitarbeitern oder Dritten zur Verfügung.
Tags: Ladeinfrastruktur
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Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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Bin nicht ganz sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Aber Ladestationen z.B. an Rathäusern sind ja keine Ausnahme - im Hannoveraner Umland stehen die Säulen in kleineren Orten bevorzugt am Rathaus. Aber natürlich durch einen Netzbetreiber bereitgestellt.

Hab mal ein Beispiel rausgesucht, die Fotos zeigen das ganz gut.
https://www.goingelectric.de/stromtanks ... -19/28800/

Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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Hallo, du hast recht, es war vielleicht nicht ganz klar ausgedrückt.

Was mich eigentlich interessiert sind "Arbeitgeber-Ladestationen" mit der Besonderheit, dass der Arbeitgeber eine Behörde ist.

Meines Wissens gibt es ja beispielsweise in NRW Forderungen, wenn Firmen für die eigenen Mitarbeiter Ladestationen errichten. Bei Behörden ist das aber aus verschiedenen Gründen alles etwas anders... einerseits, was Förderungen angeht, andererseits auch eine andere "Unternehmenskultur" - sprich, dass man vielleicht vorschnell sagt "das geht nicht, ha'm wa noch nie so gemacht, wo kämen wir denn da hin!?" x)

Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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  • Bibl
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Das Thema würde mich auch interessieren... ich arbeite bei einer Anstalt des Bundes und streite mich seit 2 Jahren mit der Verwaltung... immerhin gibt es jetzt schon Ökostrom! :D

Was ich bisher erreicht habe: Alle Mitarbeiter dürfen ihren E-Roller/E-Motorrad/Pedelec laden. Entweder im Büro oder eben an einer Schuko im Außenbereich.
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Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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Das klingt ja schon einmal nicht schlecht, Bibl!

Gab es da keine Bedenken bzgl. Haftung, Arbeits-/Steuerrecht (Stichwort: geldwerter Vorteil), o. ä.?

Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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@Atomkraft?Ja,Bitte! (Was für ein bescheuerter Nick, btw).
Im Zuge der Förderung der eMobilität, die weithin bekannt die 0,5% Regel für PHEV und BEV eingeführt wurde, wurde auch geregelt, dass das Laden beim Arbeitgeber nicht mehr zum geldwerten Vorteil gehört.

SüdSchwabe.
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Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

psm-freak
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SüdSchwabe hat geschrieben: @Atomkraft?Ja,Bitte! (Was für ein bescheuerter Nick, btw).
Der unbedingte Verzicht auf Atomstrom ist keine Meinung die jeder teilt.
Natürlich ist 100% EE besser und sollte schnellstmöglich vorrangetrieben werden.
Aber bis es so weit ist bin ich der Meinung dass man den Ausstieg aus der Atomkraft erst umsetzen hätte dürfen nachdem das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet ist.

Sonst erkaufen wir uns das mit der maximal möglichen Umweltverschmutzung - oder beziehen weiter Atomstrom, nur eben importiert aus Osteuropa
Ioniq 28 Style

Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

gthoele
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Ja, ich kennen Behörden mit Mitarbeiterladestationen. Die Amtsverwaltung des Amtes Eiderstedt hatte in den 90ern einen Mitarbeiter mit E-Fahrzeug und dafür eine Schukodose nach außen gelegt.
Die ist bis heute vorhanden und nach Abgang des Mitarbeiters eine öffentliche Ladestation geworden. https://www.goingelectric.de/stromtanks ... se-1/2385/

Richtige, echte, große Standorte mit Ladestationen auf Mitarbeiterparkplätzen, die nicht auch eine öffentliche Ladestation sind, kenne ich gerade keine. Ich glaube das geht in kleinen Verwaltungen leichter.

Ich arbeite ja in einer Behörde. Es stellen sich sehr schnell Fragen der Bevorteilung einiger Mitarbeiter, eben denen die Elektroautos haben. Man müsste dann an alle Anderen Benzingutscheine verschenken oder sowas.

Ich hab' das schonmal geprüft. Es dürfte meines Erachtens verwaltungsrechtlich problemlos zulässig sein, Ladestationen auf Mitarbeiterparkplätzen zu errichten, wenn die Mitarbeiter den Strom bezahlen. Wenn die Behörden das alles selbst machen (also Ladestationen kaufen, ans Hausnetz anschließen etc.) müssen die Stromkosten genau kostendeckend sein. Wenn zu viel eingenommen wird macht die Behörde Gewinn, das ist ein Markteingriff und verboten. Wenn zu wenig eingenommen wird werden die E-Auto-Fahrer bevorteilt, ist zwar nicht verboten, aber ruft Neider auf den Plan.
Alternativ kann die Behörde interessierten Unternehmen ermöglichen, auf dem Mitarbeiterparkplatz Strom an da stehende Autos zu verkaufen und Ladestationen zu errichten. Das ist dann ein ganz normaler privatrechticher Mietvertrag zwischen Behörde und Anbieter. Das dürfte verwaltungsrechtlich gar kein Problem sein.

Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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In Bezug auf den Neid der Verbrenner-Fahrer kann die Behörde zumindest argumentativ dagegen halten, dass es im Sinne der großpolitischen Wetterlage ist, die Elektromobilität zu fördern und man in diesem Sinne die Lademöglichkeit zur Verfügung stellt.

SüdSchwabe.
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Re: (Mitarbeiter-) Ladestationen bei Behörden?

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Die Stadt Düsseldorf hat im Innenhof des Rathauses Ladesäulen für ihre Mitarbeiter. Da kommt man als einfacher Privatmensch aber auch nicht rein.
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