Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

Zoidberg
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kub0815 hat geschrieben: Also etwas teueres durch etwas noch teuerers zu ersetzen macht keinen sinn. eine kwh heimspeicher kostet so 700 euro selbst bei der hälfte ist das immer noch ne menge holz und der Stromanschluss hat im vergleich zu akkus keine Alterung.
Was macht diese Powerbank teurer als eine (bzw. zwei) "normale" CCS Ladesäule?
Kabel, Ladetechnik usw. dürften gleich teuer sein.
Das Ladegerät, um den Puffer aufzuladen?
Die Zellen, die dort ihr Second Life verbringen statt unwirtschaftlich recycled zu werden?
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Zoidberg hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben: Also etwas teueres durch etwas noch teuerers zu ersetzen macht keinen sinn. eine kwh heimspeicher kostet so 700 euro selbst bei der hälfte ist das immer noch ne menge holz und der Stromanschluss hat im vergleich zu akkus keine Alterung.
Was macht diese Powerbank teurer als eine (bzw. zwei) "normale" CCS Ladesäule?
Kabel, Ladetechnik usw. dürften gleich teuer sein.
Das Ladegerät, um den Puffer aufzuladen?
Die Zellen, die dort ihr Second Life verbringen statt unwirtschaftlich recycled zu werden?
Es sind nicht nur Zellen die geld kosten sondern auch die Elektronik und die Zellen. Warum glaubst du das das billiger ist als ein Netzanschluss?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

Casamatteo
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Zoidberg hat geschrieben: Der Reiz ist natürlich, dass sie mit einem schwachen Stromanschluss kontinuierlich den Puffer füllen, oder mit einem leistungsfähigen Anschluss netzdienlich Strom abnehmen, wenn der Anteil regenerativen Stroms hoch ist (im Sommer mittags Photovotaik, nachts bei Sturm Windstrom...). Wenn das keine pfiffige Lösung ist weiß ich auch nicht...
Eine pfiffigere Lösung hat Daimler für mehrere Tausend alte und neue Smart-Akkus gefunden. An drei Standorten (Lünen, Hannover, Elverlingsen) sind insgesamt 40 MWh als Energiespeicher ans Netz angeschlossen und verdienen mit Regelenergie gutes Geld. Das ist wesentlich besser als Akkus fast ungenutzt in der Gegend herumstehen zu lassen.
Smart Fortwo 451 Electric Drive EZ 03/2013 47200 km, zweiter 22-kW-Lader
Die Herstellung von 6 Liter Diesel erfordert keine 42 kWh Strom sondern nur ca. 1,2 Liter Mehrverbrauch. Der Herr A. B. hat offenbar US-Gallonen und Liter verwechselt.

Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

150kW
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Shortseller hat geschrieben: Die aus dem VW-Konzern kommende HPC-Säule (Porsche HPC) ist übrigens so zuverlässig, dass
- die Pilotinstallation in Berlin in zwei Jahren nicht zuverlässig zum Laufen gebracht werden konnte und letzte Woche ausgetauscht wurde
- Ionity, an denen VW einen beträchtlichen Anteil hält, nach den Pilotinstallationen davon absah, Säulen vom Gesellschafter zu kaufen
Ionity hat erst letzte Woche wieder einen Standort mit Porsche Säulen in Betrieb genommen.

Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

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kub0815 hat geschrieben: Es sind nicht nur Zellen die geld kosten sondern auch die Elektronik und die Zellen. Warum glaubst du das das billiger ist als ein Netzanschluss?
Weil man sich bei den Dimensionen, wo man sich bei der Anschlussleistung einer Ladesäule bewegt nicht mehr einfach pauschal seine feste Anschlussgebühr zahlt und dann eine lächerliche Grundgebühr sondern da geht es um einige hundert Euro pro kW Grundgebühr pro Jahr. Egal, wie oft das genutzt wird. Wenn ich da statt eines 150kW Anschlusses mit 50kW auskomme, trotzdem aber 150kW Ladungen anbieten kann, ist das ein erheblicher Preisunterschied.
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Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

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corwin42 hat geschrieben: Weil man sich bei den Dimensionen, wo man sich bei der Anschlussleistung einer Ladesäule bewegt nicht mehr einfach pauschal seine feste Anschlussgebühr zahlt und dann eine lächerliche Grundgebühr sondern da geht es um einige hundert Euro pro kW Grundgebühr pro Jahr. Egal, wie oft das genutzt wird. Wenn ich da statt eines 150kW Anschlusses mit 50kW auskomme, trotzdem aber 150kW Ladungen anbieten kann, ist das ein erheblicher Preisunterschied.
Das ist bekannt trotzdem zahlt z.b. Ionity lieber diese gebühren als das sie sich einen Batteriepuffer einsetzt. Nur in Locations wo einfach nicht genug Leistung da ist werden diese eingesetzt.
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Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

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Für Großveranstaltungen oder zum Abmildern von Hotspots finde ich den mobilen Ansatz durchaus interessant.
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Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

electic going
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Es lohnt sich für den Aufsteller auch in Form von "kWh": er kann die Akkus aufladen, wenn der Strom billig ist, verkauft ihn aber zum normalen Preis. Im Schnitt könnte er so recht gute Gewinne erfahren (bzw. die Kosten decken), weil eben kein Kleckerzeugs von 20kWh betroffen sind sondern mal eben 100kWh und mehr .

Re: Diese Ladesäulen-Idee soll die deutsche Antwort auf Tesla sein

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electic going hat geschrieben: Es lohnt sich für den Aufsteller auch in Form von "kWh": er kann die Akkus aufladen, wenn der Strom billig ist, verkauft ihn aber zum normalen Preis. Im Schnitt könnte er so recht gute Gewinne erfahren (bzw. die Kosten decken), weil eben kein Kleckerzeugs von 20kWh betroffen sind sondern mal eben 100kWh und mehr .
Dann müssten die Akkus noch grösser werde ich fürchte das dies dann eher noch unrentabler wird. Ausser es ändert sich was signifikant am Strommarkt.
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