Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

Helfried
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Lemma hat geschrieben: Wartezeiten an den Schnellladern würde mich wieder zum Kauf eines Verbrenners zwingen, mal sehen...
Man sieht doch in den Apps den Belegungsgrad (und muss nicht fahren, wenn alle fahren).
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Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

Lemma
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Ich muss, bin beruflich unterwegs.

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

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Karl8901 hat geschrieben:
SüdSchwabe hat geschrieben: Sorry, ich wusste nicht, dass Triple jetzt exklusiv für CHAdeMo Fahrzeuge reserviert sind.
Sind sie nicht, aber wenn die Tendenz ist zu sagen max. 50kW CCS Fahrer sollen an den Triple, bedeutet das die Chademo und AC22/43 Fahrer falllen hinten über. Man muss schon die ganze Wirkkette betrachten. Und die Anzahl Triple an der AB sind nun noch rarer als Anzahl der Ionity Säulen.
AC43 geht immer. ;) Fast immer parallel zum DC.

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

backblech
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kai hat geschrieben: Ich wollte demnächst mal einen Ionity Schnellader ausprobieren. Nur mal so, ob es inzwischen von der Software her klappt.
Immerhin habe ich bis jetzt dank der Tesla SuC noch nie an den Ionity Chargern geladen, bzw. laden müssen.
Ich sehe Ionity oder Fastned als Alternative bei ausgebuchten Tesla SuCs auf Fernreise, wenn man schon sieht der SuC ist voll, dann nehme ich doch lieber einen Ionity. In der Shell Recharge App sehe ich ja auch ob der belegt ist oder nicht.
Übrigens kostet bei Ionity die kWh 39ct im Telekom Tarif. Finde das fair und denke das es darauf hinausläuft.
Am Ende werden Ionity und co. eh ein Erfolgsproblem haben. Allein zusätzliche ca. 30.000 VW ID3 in diesem Jahr, dazu weitere 10.000-15.000 Model 3, und ca. 5000-10.000 e-Trons, das wird schon für Stress genug sorgen. Vor allem wenn einige e-UP/Seat Mii/Skoda CityGo oder e-Golf/BMW i3 Fahrer auch mal da laden möchten. Die bremsen dann mit 28-45kw Ladeleistung eh alles aus. Genauso wie die E-Autos die den Akku nicht vor dem Laden im Winter vorheizen, das Thema kennt eh kein normaler Nutzer.

Was hilft?

1.) Mehr Ausbau ! Und zwar überall, bei Tesla und Ionity und Fastned und allen anderen. 150kw langen.
2.) Einführung von Blockiergebühren 5 Min nach Erreichen von 100% SoC, und zwar bei allen Ladestationen AC wie DC. Bei DC ist es dann natürlich teurer...
3.) Bei extremer Auslastung der Charger (Ferienverkehr) Limitierung des Ladens auf max. 80%/90% SoC (Macht Tesla ja heute schon)
4.) locker und entspannt bleiben, freut Euch doch über die Nutzung der Ionity Charger, wenn da keiner lädt, bleibt es ewig bei 4 Plätzen :)
5.) Technisch: Vorheizen der Akkus bei jedem Hersteller, wenn Lader > 50kw angefahren werden. Schreibt Eure Hersteller dazu an !
Nicht Ladeleistung und Ladedauer gleichsetzen.
Wer weniger Ladeleistung hat, lädt evtl. auch weniger kWh, weil der Akku kleiner ist. Der i3 94Ah lädt in 40 Min. auf 93%. Bei 10°C. Batterietemperatur habe ich gestern am Triple (nicht an der Autobahn) in einer Stunde bis 99% geladen.
BMW i3 60Ah 03/17-01/19
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Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

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rotwildc1fs hat geschrieben:
i3sPio hat geschrieben: Neulich war ich an einem Ladepark von Ionity. Dieser war randvoll mit Tesla M3-Fahrzeugen. Direkt daneben ein großer Park mit Supercharger Stalls.
Darf ich mal Fragen wann und an welchem Standort das war? War das an einem Reisetag /Ferienbeginn? Ich habe noch nie erlebt dass an einem Ionity Standort alle Säulen belegt waren - geschweige das jemand gewartet hätte.
Bitte nicht falsch verstehen -ich glaub dir das. Aber es würde mich einfach interessieren wo und wann das war. Ich habe bei 30.000 km Fahrleistung soetwas in Süddeutschland noch nicht erlebt.
War auch nicht bei uns im Süden. Da war ich am 28.12. bei Ionity in Staufenberg/Lutterberg. Habe das zuvor auch so noch nicht erlebt, seit Jahresende aber bereits mehrfach z.B.bei Ionity Eichenzell bei Fulda. Übrigens hatte ich mit mehreren der M3-Fahrer gesprochen. Die hatten ihr Fahrzeug lustigerweise keiner länger als einen Monat.

Noch 2 Antworten von mir auf eure Kommentare:
Die Ionity Säulen sind für alle da, egal von welchem Hersteller.
Genau so ist es. Und ich sehe es nicht so, dass i3-Fahrer Ladesäulenblockierer sind, da sie 30-35 min. stehen, bis der Akku wieder voll ist. Die M3 standen hier auch 30 bis 40 min. Von der "Tankdauer" her also kein sonderlicher Unterschied. Und warum sollte ich mir einen zu 90% nicht funktionalen E-OFF Triplecharger suchen, wenn ein Ionity-Ladepark auf meiner Reiseroute an der Autobahn liegt? Zugegeben, wenn es dort einen gibt, nehme ich den sogar. Bin mal gespannt, ob in einem Jahr alle Fahrer eines E-Autos, das älter als 1 Jahr ist hier als Ladesäulenblockierer gebasht werden, weil alle aktuelle E-Autos dann 200 kW Laderate haben... Übrigens gehört auch BMW zu den Herstellern, die Ionity mitgegründet haben.
Und machen wir uns nichts vor, auf der Autobahn findet man kaum eAutos ohne T auf der Haube.
Das ist dann wohl eher eine Frage der Wahrnehmung. Teslas fallen halt (noch) auf, i3s auch, bei Golf und Konsorten sieht man es vielleicht nur am "E" im Kennzeichen. Ich schätze, dass z. Zt. rund 2/3 aller E-Autos auf deutschen Autobahnen ein T auf der Haube haben.Wenn VW und seine Konzerntöchter ihre Fahrzeuge dieses Jahr auszuliefern beginnen, könnte sich das Verhältnis kurzfristig auf 50:50 ändern. Meine Prognose.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es Elon nicht gefallen kann - trotz steigender M3-Absatzzahlen - seine SC-Infrastruktur brach liegen zu lassen, wenn es in der Nachbarschaft Ionity-Ladeparks gibt. Ich würde mir wünschen, dass es hier nochmal einen Versuch von Vertragsverhandlungen gibt (letztlich alles eine Frage des Geldes; das war es auch, als Tesla sich für das Europa-Modell des M3 zugunsten CCS entschieden hat) mit dem Ziel, die SC-Infrastruktur für alle E-Autofahrer zu öffnen und damit das Schnellladenetz entlang der Autobahnen zu optimieren. Alternativ ein Ladepauschalpreis am SC für M3-Fahrer, wo Ionity direkter Nachbar ist. Letztlich verbindet uns doch alle das Ziel, dass wir elektrisch unterwegs sein wollen. Da könnte mehr Kooperation nicht schaden. Just my 2 Cents.
Zuletzt geändert von i3sPio am Fr 10. Jan 2020, 12:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

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Karl8901 hat geschrieben: Wo sollen sie denn sonst laden? Dafür sind die Ionity Charger doch genauso da. Autos mit max. 50kW werden noch Jahre auf der Straße fahren und HPC Charger nutzen. Selbst wenn es dann schon lange 450kW+ Autos gibt.
Hast du meinen Text ganz gelesen? Ich schrieb dass ein Triple nebendran stand, also wenn man eh nur mit max 50kW laden kann, kann man sich genauso gut da dran stellen. Mach ich auch, wenn ich nur die oberen 20-30Prozent auffüllen muss, weil ich eine ungeplante Pause mache.

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

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backblech hat geschrieben:
kai hat geschrieben: Ich wollte demnächst mal einen Ionity Schnellader ausprobieren. Nur mal so, ob es inzwischen von der Software her klappt.
Immerhin habe ich bis jetzt dank der Tesla SuC noch nie an den Ionity Chargern geladen, bzw. laden müssen.
Ich sehe Ionity oder Fastned als Alternative bei ausgebuchten Tesla SuCs auf Fernreise, wenn man schon sieht der SuC ist voll, dann nehme ich doch lieber einen Ionity. In der Shell Recharge App sehe ich ja auch ob der belegt ist oder nicht.
Übrigens kostet bei Ionity die kWh 39ct im Telekom Tarif. Finde das fair und denke das es darauf hinausläuft.
Am Ende werden Ionity und co. eh ein Erfolgsproblem haben. Allein zusätzliche ca. 30.000 VW ID3 in diesem Jahr, dazu weitere 10.000-15.000 Model 3, und ca. 5000-10.000 e-Trons, das wird schon für Stress genug sorgen. Vor allem wenn einige e-UP/Seat Mii/Skoda CityGo oder e-Golf/BMW i3 Fahrer auch mal da laden möchten. Die bremsen dann mit 28-45kw Ladeleistung eh alles aus. Genauso wie die E-Autos die den Akku nicht vor dem Laden im Winter vorheizen, das Thema kennt eh kein normaler Nutzer.

Was hilft?

1.) Mehr Ausbau ! Und zwar überall, bei Tesla und Ionity und Fastned und allen anderen. 150kw langen.
2.) Einführung von Blockiergebühren 5 Min nach Erreichen von 100% SoC, und zwar bei allen Ladestationen AC wie DC. Bei DC ist es dann natürlich teurer...
3.) Bei extremer Auslastung der Charger (Ferienverkehr) Limitierung des Ladens auf max. 80%/90% SoC (Macht Tesla ja heute schon)
4.) locker und entspannt bleiben, freut Euch doch über die Nutzung der Ionity Charger, wenn da keiner lädt, bleibt es ewig bei 4 Plätzen :)
5.) Technisch: Vorheizen der Akkus bei jedem Hersteller, wenn Lader > 50kw angefahren werden. Schreibt Eure Hersteller dazu an !
Nicht Ladeleistung und Ladedauer gleichsetzen.
Wer weniger Ladeleistung hat, lädt evtl. auch weniger kWh, weil der Akku kleiner ist. Der i3 94Ah lädt in 40 Min. auf 93%. Bei 10°C. Batterietemperatur habe ich gestern am Triple (nicht an der Autobahn) in einer Stunde bis 99% geladen.
Ich weiss das nach 7 Jahren e-Auto fahren schon, nur gibt es seit 2 Jahren BMW i3 mit 120A und demnächst sogar noch mehr Kapazität und die eGölfe können meines Wissens beim 2. mal Laden wenn Sie zu warm sind nur noch um die 30kw laden.
Die Themen fehlende Vortemperierung des Akkus sind weiterhin präsent. Der Neuling fährt bei -5 Grad schön vorsichtig mit 90-100 km/h ganze 30 Kilometer und steht dann mit dem eiskalten Akku am Ionity 350kw Lader :)
Weiterhin ist das Problem der kleinen Akkus und der Neulinge, dass die gerne bis 100% SoC laden (Sicher ist Sicher). Und je kleiner der Akku, desto mehr gehts in Richtung 100%.

LG
Tesla M3 LR Midnight Grey, CrOhm Box/22kw, PV seit 2009 mit EV und 9,43 kWp, Tesla PW 2 mit BackupGateway
Tesla Empfehlungs Link: https://ts.la/kai75442

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

Karl8901
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kai hat geschrieben: Der Neuling fährt bei -5 Grad schön vorsichtig mit 90-100 km/h ganze 30 Kilometer und steht dann mit dem eiskalten Akku am Ionity 350kw Lader :)
Weiterhin ist das Problem der kleinen Akkus und der Neulinge, dass die gerne bis 100% SoC laden (Sicher ist Sicher). Und je kleiner der Akku, desto mehr gehts in Richtung 100%.
So ist es und wird es bleiben. Werbung machen sollte man mit Ladekurven. Genauso sollte das die erste Frage des Kunden im Autohaus sein. Denn das ist das A und O diese zu kennen und nutzen zu können.

Welcher Neuling weiß denn sowas heute? Und wer versteht das ein Akku nicht einfach so von alleine warm wird.

Warum verkaufen Hersteller unklimatisierte Akkus?

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

Helfried
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Karl8901 hat geschrieben: Warum verkaufen Hersteller unklimatisierte Akkus?
Weil die nicht so schnell kaputt gehen.
Ein Fiasko, wenn die Kühlung mal ein Loch bekommt eines Tages...

Re: Tesla M3 an Ionity-Ladesäulen

Karl8901
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Helfried hat geschrieben:
Karl8901 hat geschrieben: Warum verkaufen Hersteller unklimatisierte Akkus?
Weil die nicht so schnell kaputt gehen.
Ein Fiasko, wenn die Kühlung mal ein Loch bekommt eines Tages...
Das sollte die Klimatiserungssteuerung durch Druckabfall schnell merken.
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