Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Danke für's Lesen. Aber erst recht für's Verstehen!
Eine Erneuerung der Synapsen wären 22 kW AC & 50 kW CCS.
Von wegen alte ZOE. ... Grins.
Es kommt der Tag, das alle größer 100 kW DC Ladenden ihre Akku - Degeneration beklagen werden.
Außer die 24 Monate Neu - Anschaffer. Early adoptors.
Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst! (R.M.)
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

psm-freak
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Ich freue mich auch über 22KW Ladepunkte weil ich an denen mit immerhin 7,4KW laden kann und damit doch während eines Familiennachmittags im Gasthaus beinahe voll laden kann (etwa 20% pro Stunde).

Wirklich gespannt bin ich ob in einigen Jahren dreiphasiges Laden mit immerhin 3x16A selbstverständlich ist, sonst würde es mehr Sinn machen, an Ladesäulen 6 statt 2 dreiphasige Typ2-Dosen anzubringen und die 3x32A oder 3x63A Zuleitung dynamisch auf die angeschlossenen Fahrzeuge aufzuteilen.
So könnten dort Teslas und Renaults mit 3 Phasen laden während sich bis zu drei einphasige Fahrzeuge 3 Phasen effizient teilen.
Ioniq 28 Style

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Immerhin reden wir bei 22 kW AC vom meistverkauften BEV in Europa.

Sollte der Ankündigungsweltmeister mal irgendwann, mehr als hämopathische Liefermengen anbieten, kann gerne nachjustiert werden.
Alles andere ist Augenwischerei. Oder Science-Fiction. Oder pathologisch.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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So könnten dort Teslas und Renaults mit 3 Phasen laden...
auch der i3 lädt dreiphasig, weshalb ich auch immer froh bin, an entsprechenden Ladesäulen in relativ kurzer Zeit, ordentlich Reichweite laden zu können. Während der erlaubten zwei Stunden (Parkscheibe), die wir hier bei uns an den Ladesäulen stehen dürfen (entsprechend knapp zweieinhalb Stunden bei taktisch klugen Parkbeginn "kurz nach halb oder kurz nach voll") bekomme ich so knapp 200 Kilometer Reichweite geladen; eine Zoe oder ein Smart sind die in der Zeit nahezu voll.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass zum einen die 11kW-Ladesäulen deutlich günstiger wären, zum anderen der zur Verfügung stehende Strom für eine öffentliche Ladesäule so knapp wäre, dass es eine Überlegung geben muss "entweder n 22kW-Säulen oder 2n 11kW-Säulen?"
Bei Destination-Chargern sehe ich allerdings auch 3,7kW einphasig als ausreichend an, dort dann lieber viele Ladepunkte mit wenig Leistung als wenige Ladepunkte mit hoher Leistung.
Viele Grüße, Stephan

seit dem 24.01.2020 rein elektrisch im BMW i3 - 120Ah unterwegs: die rote Zora

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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André hat geschrieben: Sollte der Ankündigungsweltmeister mal irgendwann, mehr als hämopathische Liefermengen anbieten, kann gerne nachjustiert werden.
Meinst Du damit VW - der Hersteller, der seit Jahren so stark in E-Mobilität investiert wie keine andere Firma?
iOnier hat geschrieben: u haben was man nicht braucht frisst halt unnötig Ressourcen.
Meinste das Geld oder die Hand voll mehr Leistungselektronik?
André hat geschrieben: Es kommt der Tag, das alle größer 100 kW DC Ladenden ihre Akku - Degeneration beklagen werden
Wegen ein paar Ladungen? Die Masse läuft doch über Nacht oder bei der Arbeit. Bei der Arbeit lädt mein Zoe in 1h voll und steht dann noch 8h voll rum.
Wäre 11kW nicht schonender?
psm-freak hat geschrieben:
Wirklich gespannt bin ich ob in einigen Jahren dreiphasiges Laden mit immerhin 3x16A selbstverständlich ist,
Siehst doch schon bei VW, Opel, Peugeot, Hyundai, BMW..
Was besonderes ist das nicht mehr.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

psm-freak
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Siehst doch schon bei VW, Opel, Peugeot, Hyundai, BMW..
Was besonderes ist das nicht mehr.
VW: Laut Forum je nach Fahrzeug ein- oder zweiphasig, keines dreiphasig.
Opel: Laut Forum lädt der Ampera e 1x32A. (https://www.goingelectric.de/wiki/Opel-Ampera-e/)
Peugeot: Laut https://ev-database.org/car/1168/Peugeot-e-208 1x32A
Hyundai: In genau einem Fahrzeug (neuer Kona) und nur gegen Aufpreis.
BMW: War das im i3 nicht auch aufpreispflichtig? (Edit: Ja ist es: https://www.goingelectric.de/wiki/BMW-i3-Laden/)

Serienmäßig dreiphasig laden Zoe und Tesla.
Ioniq 28 Style

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Nichtraucher
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Köln Bonner hat geschrieben: Ich frage mich aber, wie oft es vorkommt, dass das Auto mittags leer zurück kommt und man dann abends wieder weit losfahren muss? Wahrscheinlich ist mein Leben einfach nicht aufregend genug. Aber auch zu meiner Sturm- und Drangphase ist so etwas nicht vorgekommen.


Ich finde 22 kW durchaus sinnvoll, wenn man nicht zuhause laden kann, oder beim 20-kWh-Zoe-Akku.
Wenn man das Auto alleine nutzt, stellt es sich einfach anders dar, als wenn man es mit anderen teilt. Mit je mehr Leuten man teilt, desto wichtiger oder sagen wir angenehmer und nützlicher ist es, wenn das Auto schnell wieder ohne großen Aufwand aufgeladen ist.
Ein befreundeter Architekt hatte vor, für seine Hausgemeinschaft (5 Parteien Mietshaus) ein Auto für die Nutzung durch alle zur Verfügung zu stellen. Da finde ich eine 22 kW Wallbox schon sehr nützlich.

PV ist dort nicht erlaubt, da die Straße unter einem gewissen Denkmalschutz steht. Denkmalschutz in dem Sinne, dass die Straße als Beispiel für eine planlose wilde Bebauuung dient. Da würde die PV auf dem 4-stöckigen Haus beim angucken über die Google Maps Satellitenansicht natürlich das Gesamtbild arg beeinträchtigen. Sorry for OT im letzten Absatz. Ich habe die PV nur ins Spiel gebracht, da ich PV sehr befürworte, für 22 kW aber seltenst die notwendige Leistung zur Verfügung steht.

Gesamtgesellschaftlich ist aber dennoch sinnvoller die PV ins Netz einzuspeisen und das Auto mit der Ladeleistung mit dem besten Wirkungsgrad aufzuladen. Das sind meines Wissens (bei der Zoe) 11 bis 22 kW.
Sion reserviert
Aktuell Zoe Intens mit AHK von Wolf

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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psm-freak hat geschrieben: (...)
BMW: War das im i3 nicht auch aufpreispflichtig? (Edit: Ja ist es: https://www.goingelectric.de/wiki/BMW-i3-Laden/)

Serienmäßig dreiphasig laden Zoe und Tesla.
eben, es WAR aufpreispflichtig; seitdem der i3 mit dem 120Ah-Akku angeboten wird, ist das dreiphasige Laden serienmäßig mit dabei und gebrauchte Fahrzeuge spielen bei der Beurteilung der Aussage "Was besonderes IST das nicht mehr." keine Rolle! ;)

Edit: hab gerade mal spaßeshalber den Peugeot e208 konfiguriert: auch da wird mir in der günstigsten Ausstattung "Active" bei der serienmäßigen Ausstattung "On-Board-Charger 11 kW - dreiphasig" angezeigt; manchmal scheint es besser zu sein, sich mal direkt beim Hersteller schlau zu machen, als die pflegebedürftige Datenbasis eines Forums zu Rate zu ziehen.. Damit hätten wir dann wenigstens schon: Serienmäßig dreiphasig laden Zoe, Tesla, i3 und der e-208 :)
Viele Grüße, Stephan

seit dem 24.01.2020 rein elektrisch im BMW i3 - 120Ah unterwegs: die rote Zora

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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psm-freak hat geschrieben: VW: Laut Forum je nach Fahrzeug ein- oder zweiphasig, keines dreiphasig.
Alle künftigen VWs werden MEB Modelle sein, hier wird 3P Ladung mehr oder weniger Standard. Bei den einfachsten Ausstattungen/kleinen Akkus kostet das halt extra. Die meisten werden es vermutlich haben. Und sas sind die VW BEV, die in Masse gehen werden.
psm-freak hat geschrieben: Opel: Laut Forum lädt der Ampera e 1x32A. (https://www.goingelectric.de/wiki/Opel-Ampera-e/)
Was willst Du den mit der alten Gurke? Gemeint war natürlich der Corsa. Nach der Preisliste vom 6.12. ist da 3P Ladung ab der Ausstattung Edition Serie.
psm-freak hat geschrieben: Peugeot: Laut https://ev-database.org/car/1168/Peugeot-e-208 1x32A
Ja, das kann er auch. Der 208 hat die gleiche Technik wie der Corsa und kann auch 3P mit 11kW laden. Kostet möglicherweise in den einfachen Austsattungen Aufpreis, weiß ich nicht. Die Masse wird es wahrscheinlich haben.
psm-freak hat geschrieben: Hyundai: In genau einem Fahrzeug (neuer Kona) und nur gegen Aufpreis.
Beim 64kWh Akku ist der 3P Lader immer mit dabei.
Die gleiche Technik hat ja der Kia E-Niro, da kostet der 3P Lader halt 500€ extra.
psm-freak hat geschrieben: BMW: War das im i3 nicht auch aufpreispflichtig? (Edit: Ja ist es: https://www.goingelectric.de/wiki/BMW-i3-Laden/)
Beim 94Ah Akku hing das wohl mit an der Option CCS, das dürfte also quasi jeder haben. Ab 120Ah dann eh.
psm-freak hat geschrieben: Serienmäßig dreiphasig laden Zoe und Tesla.
Der Audi E-Tron auch.
Möglicherweise gibt es auch mehr. Ist für mich jetzt nicht so DER wichtige Punkt.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Karlsson hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben: u haben was man nicht braucht frisst halt unnötig Ressourcen.
Meinste das Geld oder die Hand voll mehr Leistungselektronik?
.
Weder - noch. Ich beziehe mich auf die verfügbare Anschlussleistung und die damit einhergehende Anzahl von Ladepunkten an Destinationen (!).

Das kann schon zu Hause ein Problem werden, wenn jeder unbedingt 22 kW in der Garage haben möchte (egal er's braucht, "haben ist besser ..."), der Netz- oder auch Standortbetreiber aber irgendwann den Sack zu macht.

Z.B. Tiefgaragen. Da kriegen die ersten 2-3, die einen Ladepunkt beantragen, vielleicht ihre 22 kW, der Rest geht dann aber evtl. ganz leer aus, weil dafür der Anschluss teuer aufgelastet werden müsste.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015
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