Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Dann sind es aber 7,4 kW zweiphasig und eben nicht einphasig ...
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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kub0815 hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben: Du hast den Gedanken vom "Destinationsladen" noch nicht wirklich verstanden ..
Ich denke du hast nicht verstanden das öffentliche 22kw Lader keine Destinationlader sind die man stundenlang mit vollem Auto blockieren sollte.
Lies' noch mal nach, worauf Du geantwortet hast ... da war jemand Wandern und hätte sich über eine AC-Lademöglichkeit gefreut, von 22 kW stand da genau nix. Klassischer Fall für einen Destinationslader ...
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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iOnier hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
iOnier hat geschrieben: Du hast den Gedanken vom "Destinationsladen" noch nicht wirklich verstanden ..
Ich denke du hast nicht verstanden das öffentliche 22kw Lader keine Destinationlader sind die man stundenlang mit vollem Auto blockieren sollte.
Lies' noch mal nach, worauf Du geantwortet hast ... da war jemand Wandern und hätte sich über eine AC-Lademöglichkeit gefreut, von 22 kW stand da genau nix. Klassischer Fall für einen Destinationslader ...
Ne es geht in dem thread um 22kw lader die in öffentlichen Raum rumstehen das sind keine Destinationlader.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Es geht in dem Thread wie fast immer nicht mehr allein um das Ursprungsthema, und wenn man auf etwas antwortet, sollte man auch gelesen haben, worauf man antwortet. Möglichst auch verstanden. Damit für mich EOD, was diesen Punkt angeht.
Gruß
Werner
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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iOnier hat geschrieben: Es geht in dem Thread wie fast immer nicht mehr allein um das Ursprungsthema, und wenn man auf etwas antwortet, sollte man auch gelesen haben, worauf man antwortet. Möglichst auch verstanden. Damit für mich EOD, was diesen Punkt angeht.
Natürlich ist es natürlich richtiger jemanden zu unterstellen das er was nicht verstanden hat. Du machst es dir leicht.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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iOnier hat geschrieben: Dann sind es aber 7,4 kW zweiphasig und eben nicht einphasig ...
Nein. Ladesäule ist einphasig - Ladegerät im Fahrzeug ist zweiphasig. Das ist gerade Sinn der Switch-Matrix im Fahrzeug.

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Ah, also eine Erkennung im Fahrzeug schaltet die Ladegeräte bei "3 Phasen im Angebot" parallel auf 2 Phasen oder bei "1 Phase 32 A im Angebot" in Reihe, bei "1 Phase 16 A im Angebot" nur ein Lader aktiv? Klingt clever.
Gruß
Werner
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Nicht ganz, was Du beschrieben hast ist der Zweiphasenlader wie beim Golf, der 7 kW einphasig oder zweiphasig kann. Ein Dreiphasenlader mit 11 kW kann bei "3 Phasen in Angebot" natürlich auch alle drei Phasen nützen (mit je 16 A). Bei nur einer angebotenen Phase werden aber zwei Ladegeräte zusammengeschaltet, so dass einphasig 32 A genutzt werden können. Ob theoretisch auch alle drei Ladegeräte zusammengeschaltet werden könnten, so dass einphasig 48 A aufgenommen werden können, weiß ich nicht. Ich glaube, die Model S und X können das in Amerika.

Ich hoffe, dass wirklich alle Fahrzeuge mit 11 kW dann auch 32 A einphasig laden können, da einphasiges Lastmanagement deutlich einfacher ist, und trotzdem bis zu 7 kW hochgeregelt werden kann.

Ich würde die dreiphasige Schaltung übrigens nicht als "parallel" bezeichnen - die Ladegeräte werden auf verschiedenen Phasen separat, aber gleichzeitig benützt. Und wenn es mich nicht täuscht, müssten sie im einphasigen Fall wirklich parallel geschaltet sein. In Reihe würde sonst ja die doppelte Spannung benötigt. Ich mag mich aber irren.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

psm-freak
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Köln Bonner hat geschrieben: Ich würde die dreiphasige Schaltung übrigens nicht als "parallel" bezeichnen - die Ladegeräte werden auf verschiedenen Phasen separat, aber gleichzeitig benützt. Und wenn es mich nicht täuscht, müssten sie im einphasigen Fall wirklich parallel geschaltet sein. In Reihe würde sonst ja die doppelte Spannung benötigt. Ich mag mich aber irren.
Du irrst nicht. Beim dreiphasigen Laden hängen die Eingänge an je einer Phase, beim einphasigen Laden parallel. Allerdings würde es mich sehr wundern wenn wirklich mehrere Ladegeräte verbaut wären die parallel am Akku hängen - möglich wäre es aber.

Es handelt sich Eingangsseite um eine PFC-Schaltung (=Power Factor Correction, https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungs ... kturfilter) pro Phase, das ist eine Leistungselektronische Schaltung die den Eingangsstrom, also den Strom der Steckdose, regelt: I_soll (t) = U_ist(t) * k, wobei k ein langsam veränderlicher Faktor ist um den gewünschte Strom einzustellen. Der Ausgangsstrom der PFC-Schaltung(en) ist pulsierender Gleichstrom und wird vermutlich in einer gemeinsamen Zwischenkreiskapazität zusammengesammelt, aus diesem regelt dann ein Tiefsetzsteller den Strom in den Akku.

Der Sinn der Power Factor Correction ist es, einen Sinusförmigen Strom ohne Phasenverschiebung zur Spannung aufzunehmen, weil das die ideale Belastung des Netzes ist - und für Leistungselektronik größerer Leistung praktisch überall vorgeschrieben.

Beispiel: Der Laderegler will einphasig 2,3KW laden, also setzt er k auf 1/23.
U_ist(t) ist die Netzspannung, U_ist(t) = 230V_effektiv = 325*sin(360°*50Hz*t). Somit ist I_soll(t) = 325*sin(360°*50Hz*t) * 1/23 => I_effektiv=10A => P=2,3KW

Für zB 6,9KW dreiphasig nimmt man einfach 3 solche Schaltungen:
U_1,ist(t) = 230V_effektiv = 325*sin(360°*50Hz*t). I_1,soll(t) = 325*sin(360°*50Hz*t) * 1/23 => I_effektiv=10A => P=2,3KW
U_2,ist(t) = 230V_effektiv = 325*sin(360°*50Hz*t+120°). I_2,soll(t) = 325*sin(360°*50Hz*t+120°) * 1/23 => I_effektiv=10A => P=2,3KW
U_3,ist(t) = 230V_effektiv = 325*sin(360°*50Hz*t+240°). I_3,soll(t) = 325*sin(360°*50Hz*t+240°) * 1/23 => I_effektiv=10A => P=2,3KW
Strom am Nullleiter: I_1 (t) + I_2 (t) + I_3(t) = 325/23 * e^j(360°*50Hz*t) * (e^j(0°) + e^j(120°) + e^j(240°)) = 325/23 * e^j(360°*50Hz*t) * 0 = 0.

Für 3,6/11KW setzt man k statt auf 1/23 (=10A/230V) auf 1/14,375 (=16A/230V).

Da jede dieser Schaltungen den Sollstrom autonom aus der gemessenen Eingangsspannung und einem Faktor berechnet, kann man diese auch beliebig parallel schalten, dann hätte man im oberen Beispiel 30A (30A*230V ist ebenso 6,9KW) einphasig. Dafür braucht es nun allerdings eine größere Kapazität im Zwischenkreis da bei Drehstrom der Leistungsfluß zu jeder Zeit konstant ist (6,9KW bei unserem Beispiel), während er bei einphasen-Wechselstrom mit doppelter Netzfrequenz pulsiert ( sin²x = 1/2(1-cos(2x)):
P (t) = U(t) * I(t) = Û * Î * [sin(360°*50Hz*t)^2] = Û * Î * [1/2*(1-cos(360°*2*50Hz*t)]



Zu der Situation in den USA: Die meisten dort haben anscheinend 1-Phasen-3-Leiter-Wechselspannungsnetze (https://de.wikipedia.org/wiki/Einphasen-Dreileiternetz) mit 110V gegen den Mittelpunkt:
Wenn man dort etwas zweiphasig anschließt, hat man 220V Wechselspannung (siehe Bild bei Wikipedia), das scheint dort für größere Verbraucher wie Wäschetrockner auch üblich zu sein.
Ioniq 28 Style

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Georgius40
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Hallo an alle! Also ich halte 22 kw AC Lader für sinnvoll und sehr nützlich, jedoch ist absolut ESSENTIELL WICHTIG aus meiner Sicht, dass ALLE Elektroautohersteller verpflichtet werden, AUTOMATISCH eine 22 kw AC- Ladeoption in die Autos einzubauen. Die Spielereien mit 7kw, 9 kw, 11 kw sind doch ein Witz. Wenn Autos pro 100 km etwa 17-20 kw Strom brauchen, was soll mir in der Praxis Ladebegrenzung des Autos auf 7-11 kw bringen? Nur Zoe und evtl. Smart bieten mehr. Gehts noch? Eine DC Ladung schön aber kostet Zeit, weil nicht überall, somit auch nicht praxistaiglich. Beim Baden, Shoppen, Zoo Besuch, Wandern braucht man für o.g. einige Stunden, in der Zeit kann das Auto schön AC geladen werden.
Das sehe ich als Option um die E-Autos an den Mann zu bringen.
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