Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Misterdublex
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Wer das so handhaben möchte wäre total bekloppt. Es bedarf einer großen Anzahl an AC-Ladepunkten (viel günstiger in der Errichtung und im Betrieb). Nur extrem selten fahre ich extra zum Aufladen, vielleicht 1x pro Qrtl.. Die „immer-wieder-nachladen-Strategie“ geht selbst mit einem langsamen AC-Ladegerät gut.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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kub0815 hat geschrieben: ...
Beim AG reichen aber auch 3,6kw und in Parkhäusern genauso. An Supermarkt sind meiner Meinung nach eher 20 bis 50kw gefragt. Da wird's schon schwer mit teueren anfälligen Bordlader. Zur Zeit sieht es ja stark danach aus das sich 7,2 bis 11kw Bordader etablieren bei den aktuellen Modellen.
Was wann - wo ausreicht, ist individuell. Fiktive Annahmen gelten in genauso vielen Fällen, wie sie in anderen Fällen nicht gelten.
3,6 kW beim AG ... ja wenn man dort zu hunderten am Band seine 8 Stunden Schicht ableistet. Es soll angeblich auch ganz andere Arbeitsverhältnisse geben - oder bin ich da falsch informiert?
Die durchschnittliche Parkzeit in unserem zentralen Parkhaus ist von 7 bis 20 Uhr ca. 1 Stunde - dort gibt es solche Lademöglichkeiten - die werden aber tagsüber so gut wie nicht genutzt - warum wohl?
Kostenlose Lader am Supermarkt brauchen keine >20 kW - dort stehen (nach dem - wenn überhaupt - Einkauf) ohnhin nur stundenlang solche EVs, die mit gerade noch 5 kW ihre 99 % SOC erreichen wollen.
Vielleicht gibt es hier unter den GE-Lesern tatsächlich eine Ausnahme - die hab´ ich dann wohl übersehen. :kap:

11 kW - zu Hause - geht bei ausnahmslos geregelten Lebensverhältnissen (... nein Hansi, du kannst das Auto nicht nehmen und wir können dich nicht nach Mitternacht von der Schulparty, vom Fussball oder vom Flughafen/Zentralbahnhof abholen, das Auto muss laden, Papa braucht es morgen wieder ...)

Eine heizbare Heckscheibe oder ABS kostete früher Tausende Aufpreis - der Mehraufwand lässt sich heute gar nicht mehr herausrechnen, weil es nichts anderes mehr gibt.
Wir schreiben heute das Jahr 2019 und bald 2020 - und da wird es "schwer mit teuren und anfälligen Bordladern" ...
Die simple Technik ist millionenfach in elektrischen Anlagen verbaut - aber im Auto soll es plötzlich nicht - aber dafür überteuert funktionieren?

Wichtig ist, dass alle diesen Unsinn glauben und obendrein darüber "Glaubenskämpfe" führen und sich gegenseitig lahmlegen, anstatt gegenüber den Herstellern wie bei Heckscheibe/ABS u. ä. auf einer entsprechenden Standard(evtl auch Notfall-)Ausstattung zu bestehen.
Das Bessere ist der Feind des Guten ... :idea: ZOE R240 10/2015 - 11/2017 ... bis der Q90 ZE40 (D-Ausführung) 11/2017 geliefert wurde ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :?

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

kutscher_tom
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Kann mir mal einer von den "ich muss möglichst schnell laden und brauch >150 kW Ladeleistung" plausibel erklären warum? Was habt ihr für ein Fahrprofil, dass ihr das immer braucht?
Einer der grossen Vorteile des E-Autos ist doch, dass ich eben nicht zu einem bestimmten Punkt (Tankstelle) fahren und dort auf das Auffüllen warten muss. Das geht doch nebenbei.
Und noch eine Frage an die "ich bin eingeschränkt, weil mein Auto mit leerem Akku 5 Stunden an die Garage gekettet ist" Fraktion: Warum ist das bei euch so? Vergesst ihr immer anzustöpseln und merkt es erst, wenn der "Akku leer Alarm" kommt?

Wie oben schon geschrieben komme sogar ich als Laternenparker mit meiner ZOE wunderbar zurecht. Man muss sich auf das Thema halt einlassen und die neuen Möglichkeiten für sich nutzen. Wenn man natürlich ein ewig gestriger "alles bleibt wie es ist" Typ ist, ja dann braucht man einen 150 kW DC Charger an einem festen Ort von einem Betreiber mit Monopol und zahlt dann gerne 1 Euro pro kWh

Ich versteh es einfach nicht :?: :?: :?:

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Graustein
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Misterdublex hat geschrieben: Wer das so handhaben möchte wäre total bekloppt. Es bedarf einer großen Anzahl an AC-Ladepunkten (viel günstiger in der Errichtung und im Betrieb). Nur extrem selten fahre ich extra zum Aufladen, vielleicht 1x pro Qrtl.. Die „immer-wieder-nachladen-Strategie“ geht selbst mit einem langsamen AC-Ladegerät gut.
Ja es geht gut, mein i3 hat ja auch nur 11. Aber 22 fände ich besser und würde auch ein paar Euro mehr zahlen.

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Misterdublex
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Der i3 ist da schon besser als der Golf. Der kann nur 7,2 kW. 22 kW AC bei VW wären ein Traum!
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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kutscher_tom hat geschrieben: Kann mir mal einer von den "ich muss möglichst schnell laden und brauch >150 kW Ladeleistung" plausibel erklären warum? Was habt ihr für ein Fahrprofil, dass ihr das immer braucht?
Einer der grossen Vorteile des E-Autos ist doch, dass ich eben nicht zu einem bestimmten Punkt (Tankstelle) fahren und dort auf das Auffüllen warten muss. Das geht doch nebenbei.
Und noch eine Frage an die "ich bin eingeschränkt, weil mein Auto mit leerem Akku 5 Stunden an die Garage gekettet ist" Fraktion: Warum ist das bei euch so? Vergesst ihr immer anzustöpseln und merkt es erst, wenn der "Akku leer Alarm" kommt?

Wie oben schon geschrieben komme sogar ich als Laternenparker mit meiner ZOE wunderbar zurecht. Man muss sich auf das Thema halt einlassen und die neuen Möglichkeiten für sich nutzen. Wenn man natürlich ein ewig gestriger "alles bleibt wie es ist" Typ ist, ja dann braucht man einen 150 kW DC Charger an einem festen Ort von einem Betreiber mit Monopol und zahlt dann gerne 1 Euro pro kWh

Ich versteh es einfach nicht :?: :?: :?:
Schön, wenn man sich vorausschauend nach einem schon für die nächsten 10 Jahre im Voraus festgelegten Terminkalender richten kann und die Umwelt das mitmacht - beneidenswert ! (?)
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Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :?

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

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R240Pe hat geschrieben: Schön, wenn man sich vorausschauend nach einem schon für die nächsten 10 Jahre im Voraus festgelegten Terminkalender richten kann und die Umwelt das mitmacht - beneidenswert ! (?)
Bekommst du schnappatmung wenn du mit 73% zuhause losfahren musst?
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

Kombjuder
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kutscher_tom hat geschrieben:

Wie oben schon geschrieben komme sogar ich als Laternenparker mit meiner ZOE wunderbar zurecht. Man muss sich auf das Thema halt einlassen und die neuen Möglichkeiten für sich nutzen. Wenn man natürlich ein ewig gestriger "alles bleibt wie es ist" Typ ist, ja dann braucht man einen 150 kW DC Charger an einem festen Ort von einem Betreiber mit Monopol und zahlt dann gerne 1 Euro pro kWh

Ich versteh es einfach nicht :?: :?: :?:
Der eine fährt wie du eine Zoe der andere einen Tycan. Einer einen Smart der andere einen Rolls Royce.
Jedem das was er will, solange er es zahlt.
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Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

eHarry
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22kW Ladepunkte sind schon ok, leider gibt es nur wenige Anbieter mit kWh Abrechnung. Mit Lastmanagement könnten auch viele solcher Ladepunkte mit nur geringer Anschlussleistung zur Verfügung gestellt werden.

Ist halt schwierig sowas gut zu verkaufen: "3 Ladepunkte von 3,7-22kW je nachdem wie viele belegt sind" ;-)

Bin schon gespannt wo die Reise hin geht, solange unter 1% E-Fahrzeuge unterwegs sind, ist das schwierig vorher zu sehen...

Re: Wozu die ganzen 22kW AC Ladepunkte?

E-Mobil-Foo
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So verkehrt sind die Zeiten,
- früher jammerte man, weil die semi-privat entstandenen beschlüsselten CEE-Steckdosenboxen, betrieben von einem eV in Berlin, kaum hinreichten
- heute jammern manche, warum denn so viel billigste AC-Säulen so viel Strom können und ergehen sich in Fachgeplänkel der Lade-Unit im Fahrzeug.
... san's doch froh, daß nicht die Meinung von manchen Stadtwerken überhand nimmt "Wir stellen nix auf, weil die Leute zu Hause laden".
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