HPC-Ausbau der EnBW

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Re: HPC-Ausbau der EnBW

Optimus
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Das meinte ich auch (Ländle = schwäbsich für Land BW). Lediglich ein anderer "Topf" ("Töpfle") des Landes. Das ist mir aber auch egal, solange mein Steuergeld sinnvoll und nachhaltig angelegt wird.
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Re: HPC-Ausbau der EnBW

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Die EnBW selber will nichts mehr in AC investieren. Nur noch in HPC
In seinem Vortrag im Rahmen unserer digitalen Konferenz stellte Sillober übrigens klar, dass sich die EnBW nach ausführlichen Analysen auf das Hochleistungsladen konzentrieren werde. Neue AC-Ladepunkte will der baden-württembergische Energieversorger nicht mehr errichten. „Natürlich ist der Ladevorgang zuhause mit der Wallbox für den Kunden am besten. Aber nicht alle Autofahrer haben einen festen Ladeplatz und unseren Zahlen zufolge können auch nur in rund der Hälfte der Häuser Ladepunkte installiert werden“, sagte Sillober. „Wer also nicht zuhause laden kann, wird mit HPC das Laden in seinen Alltag integrieren können.“
https://www.electrive.net/2021/01/27/el ... adegesetz/
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Re: HPC-Ausbau der EnBW

Athlon
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Toll. Kein einziger Ladeplatz für Autos mit Hänger. Das ist durchdacht.
Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus und nicht ganz ernst gemeinten Bemerkungen enthalten :!:

Zoe Q210: AHK, Tieferlegung, 17" OZ Ultraleggera, Volldämmung, ISOamp
Mii plus 03/20

Re: HPC-Ausbau der EnBW

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die Niederlande sind doch 350 km weg :-)
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Re: HPC-Ausbau der EnBW

risk
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kub0815 hat geschrieben: Die EnBW selber will nichts mehr in AC investieren. Nur noch in HPC
https://www.electrive.net/2021/01/27/el ... adegesetz/
Ich frage mich, was dann die Besitzer und Hersteller dazu sagen. Die normale Empfehlung ist ja nicht zu oft schnell zu laden. Hält der Akku es aus, wenn man dauernd im Alltag am HPC lädt. Die Probleme würden natürlich erst in einigen Jahren real auftauchen, aber absehbar wäre es dann schon. Wird das von den Besitzern dann so angenommen und könnte es zu Garantieproblemen kommen?

Ich halte es eigentlich für besser dafür zu sorgen, dass an den Stellplätzen an Wohnorten, Arbeitgebern und Ausflugszielen langsamere Ladesäulen aufgebaut werden, wobei bei den jetzige Akkugrößen auch 20 kW DC (AC ist ja in der Regel nur bis zu 11 kW verbaut) ohne besondere Degradation möglich sein sollten. Aber vielleicht ist das dann nicht für Energieversorger interessant, sodass man sich überlegen muss, wer dann diesen Aufbau organisiert und finanziert.

Re: HPC-Ausbau der EnBW

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Die Aussagen der ENBW bestätigen auch meine Meinung, die ich hier im Forum schon hin und wieder geäußert habe: Der entscheidende Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist die Auslastung. Und an einer AC-Säule ist diese eben ganz elementar von der Standzeit der Fahrzeuge begrenzt. An DC-Ladesäulen besteht da wesentlich mehr Potential. Vielleicht sehen wir noch Zeiten, an denen DC Laden billiger geworden ist als AC Laden

AC-Lader machen voll allem dort sinn, wo sie in großer Anzahl mit wenig Installationsaufwand angebracht und betrieben werden können. Z.B. in Parkhäusern und auf Parkplätzen wo zudem wenig Vandalismusgefahr besteht. Die "Langsamlader" an fast jedem Laternenstellplatz - werden deswegen schlicht ein Traum bleiben.

Bzgl. konkreten Voraussagen zum Verhältnis öffentlichen AC-/DC-Ladevorgängen ist es wie mit allen Voraussagen die die Zukunft betreffen: wir werden nachher schlauer sein.

Abhängig von lokaler Bevölkerungs und Siedlungsstruktur werden sich für den Alltag eher AC-Lader oder DC-Lader durchsetzen. Und gerade dort wo Lader heute häufig noch vermisst werden - wird sich wirtschaftlich wohl eher eine Konzentration auf wenige Punkte mit DC-Ladeparks, an den einfach zu erschließenden Punkten (entscheidend ist der Anschluss ans Mittelspannungsnetz) durchsetzen, damit natürlich der durchschnittliche Weg zur Ladestation länger - so meine Befürchtung.

Persönlich fände ich flächig AC-Lader in den Wohngebieten und bei Arbeitgebern zwar besser - aber man muss sich auch der wirtschaftlichen Realität stellen.

Re: HPC-Ausbau der EnBW

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risk hat geschrieben: Ich frage mich, was dann die Besitzer und Hersteller dazu sagen. Die normale Empfehlung ist ja nicht zu oft schnell zu laden. Hält der Akku es aus, wenn man dauernd im Alltag am HPC lädt.
Meines Erachtens ist es da wie bei so vielen Ängsten - da wird viel zu viel Wind drum gemacht, viel zu viel verallgemeinert.

Alles was einen LiIon-Akku bei einem vollen Ladevorgang in etwa einer Stunde voll macht - juckt den Akku bzgl. Alterung nicht sonderlich. Hat man ein gutes Thermomanagement ist eine halbe Stunde ebenso vertretbar - auch langfristig. Sprich - ob jetzt Schnellladen problematisch wird- ist die Frage in wie weit die Hersteller es übertreiben mit der Ansicht "Laden muss wie Tanken werden".

Das AC-Laden ist heute ein Kompromiss der Umsetzbarkeit bzgl. Stromanschluss, Gewicht und Preis der Ladeelektronik im Auto. Bei heutigen Akkugrößen und AC Ladevorgängen mit derzeit üblichen 11kw reden wir von Ladevorgängen von 4 bis 10 h. Da ist man mehr als weit weg von der kritischen Kante die man nicht überschreiten sollte. Von daher kann ich da nur noch schmunzeln über manche Diskussion bzgl. Einphasen / Dreiphasen Laden oder 11kw vs. 22kw oder gar der bevorzugten Schuko-Ladung.

Ein anschauliches Beispiel:
Ob du jetzt an einer Steilküste 5 Meter oder 50 Meter vor Klippe stehst mag für jemand der Höhenangst hat vielleicht ein Unterschied sein - aber real ist da bzgl. Absturzgefahr kein Unterschied.

Re: HPC-Ausbau der EnBW

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Optimus hat geschrieben: Un der nä. Ladepark geht in KA an den Start:
https://www.elektroauto-news.net/2021/e ... deleistung

12x CCS mit 300 kW ist mal ne Ansage. Ist ja wie ein SuC Park.
schon mehrfach erfolgreich dort geladen, da schon länger in Betrieb. Da ist bisher immer etwas frei gewesen. Zudem ist dort ja ein großes Einkaufszentrum und recht schnell von der Bahn erreichbar.

Nur die bisher nicht ausgeschilderte Zufahrt über das Unterdeck des danebenliegenden Parkhauses ist etwas unschön. Aber das ändert sich sicher noch.
--
Gruß
Harald
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Re: HPC-Ausbau der EnBW

risk
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city_lion hat geschrieben:
risk hat geschrieben: Ich frage mich, was dann die Besitzer und Hersteller dazu sagen. Die normale Empfehlung ist ja nicht zu oft schnell zu laden. Hält der Akku es aus, wenn man dauernd im Alltag am HPC lädt.
Meines Erachtens ist es da wie bei so vielen Ängsten - da wird viel zu viel Wind drum gemacht, viel zu viel verallgemeinert.

Alles was einen LiIon-Akku bei einem vollen Ladevorgang in etwa einer Stunde voll macht - juckt den Akku bzgl. Alterung nicht sonderlich. Hat man ein gutes Thermomanagement ist eine halbe Stunde ebenso vertretbar - auch langfristig. Sprich - ob jetzt Schnellladen problematisch wird- ist die Frage in wie weit die Hersteller es übertreiben mit der Ansicht "Laden muss wie Tanken werden".

Das AC-Laden ist heute ein Kompromiss der Umsetzbarkeit bzgl. Stromanschluss, Gewicht und Preis der Ladeelektronik im Auto. Bei heutigen Akkugrößen und AC Ladevorgängen mit derzeit üblichen 11kw reden wir von Ladevorgängen von 4 bis 10 h. Da ist man mehr als weit weg von der kritischen Kante die man nicht überschreiten sollte. Von daher kann ich da nur noch schmunzeln über manche Diskussion bzgl. Einphasen / Dreiphasen Laden oder 11kw vs. 22kw oder gar der bevorzugten Schuko-Ladung.

Ein anschauliches Beispiel:
Ob du jetzt an einer Steilküste 5 Meter oder 50 Meter vor Klippe stehst mag für jemand der Höhenangst hat vielleicht ein Unterschied sein - aber real ist da bzgl. Absturzgefahr kein Unterschied.
EnBW spricht von HPC-Ladern, d. h. von den höchstmöglichen Leistungen. Die Frage ist, ob diese die alltäglichen Ladungen werden sollten. Sollte man standardmäßig am Rande der Klippe laden, wobei Degradation nur ein stetiger Abhang ist, man fällt ja nicht plötzlich runter. Ich gehe durchaus davon aus, dass die Hersteller mit HPC an den Rand des Abhanges gehen, da die Ladevorgänge auf Langstrecke eben kurz sein sollen.

Unterschiede zwischen Schuko und 20 kW sind bei neuen Autos natürlich auch ziemlich irrelevant, bei Beachtung der Temperatursteuerung.

Wobei ich durchaus an empirischen Daten dazu interessiert wäre. Wenn dann dürfte es entsprechendes bei Tesla-Fahrzeugen geben. Ist jemand entsprechendes bekannt, ob die Degradation bei häufigem Supercharging stärker ist?

Edit: Ich habe bei einer kurzen Suche lediglich anekdotische Evidenz gefunden, dass sich die Degradation auch bei Spercharching in Grenzen hält, aber durchaus Probleme auftreten können.
https://insideevs.com/news/332479/exces ... arge-rate/
https://www.tesloop.com/blog/2018/7/16/ ... kilometers
https://www.tesloop.com/blog/2018/11/7/ ... mp-model-3

Re: HPC-Ausbau der EnBW

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Alltägliche Ladung?
In meinem Alltag muss ich, wenn überhaupt, alle 10 Tage laden.
Da sollte es technisch möglich sein, das hinzubekommen...
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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