Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

Kombjuder
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Probleme wird es mit einzelnen Trafostationen und den angeschlossenen Teilnehmern geben. Die sind insbesondere in Nachverdichtungsgebieten teilweise am Leistungslimit.
Bei meinem Antrag: Sie können gern auch mehr haben.
Auf der anderen Straßenseite: 22 kW sind nicht möglich.
Hyundai Kona Caramic Blue, PV 5kWp
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Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

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Also Durchlauferhitzer-Verbot?
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

E-Mobil-Foo
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Nichtraucher hat geschrieben: Die Ausgangsfrage war ja: Soll man für seine privat angeschaffte Wallbox eine Entschädigung bekommen, wenn man sie irgendwann nicht mehr betreiben darf, weil sich irgendjemand eine neue Regelung hat einfallen lassen.
Gleiche Richtung: "Bekomme ich eine Entschädigung für meinen Tesla S, der 220 kmh schafft und den ich mir nur deshalb gekauft hatte.
** wenn "bundesweit auf Autobahnen nur noch Tempo 130 km gefahren werden darf". **
Habe ich Bestandschutz und kann für 2 Jahre ohne Tempolimit fahren ?
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Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

Nichtraucher
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E-Mobil-Foo hat geschrieben:
Nichtraucher hat geschrieben: Die Ausgangsfrage war ja: Soll man für seine privat angeschaffte Wallbox eine Entschädigung bekommen, wenn man sie irgendwann nicht mehr betreiben darf, weil sich irgendjemand eine neue Regelung hat einfallen lassen.
Gleiche Richtung: "Bekomme ich eine Entschädigung für meinen Tesla S, der 220 kmh schafft und den ich mir nur deshalb gekauft hatte.
** wenn "bundesweit auf Autobahnen nur noch Tempo 130 km gefahren werden darf". **
Habe ich Bestandschutz und kann für 2 Jahre ohne Tempolimit fahren ?
Wenn Du das als die Frage an mich richtest, dann ist meine Antwort: Nein, da bekommst Du nichts dafür.
Und als einziger schneller fahren, darfst Du auch nicht.

Du darfst Dein Auto aber behalten und darfst es auch weiter fahren. Grundsätzlich ohne zeitliche Beschränkung.

Eine andere Antwort hast Du sicher nicht erwartet.

Bei den Ladestationen ging es darum dass weiter vorne jemand meinte, dass Aufsteller von öffentlichen Ladestationen Pech gehabt haben, wenn sie ihre Ladestation auf eigene Kosten tauschen bzw. aufrüsten müssen. Dass aber private Anbieter entschädigt werden sollten.

Dabei ging es nicht um eine eichrechtskonforme Abrechnung sondern um eine Regelungsmöglichkeit aus der Ferne.
An dieser Stelle wäre ein Bestandsschutz denkbar. Ähnlich wie bei Glühbirnen, die man einfach weiter verwenden kann.

Die paar Ladestationen die bereits in Betrieb und bei höherer Leistung auch angemeldet bzw. genehmigt sind, können weiterbetrieben werden, bis sie kaputt gehen oder von mir aus auch zeitlich begrenzt (mehrere Jahre).

Der Forist, welche hier vom Bestandschutz gefaselt hat, von dem mir nichts bekannt ist, hat sich leider nicht mehr gemeldet, wo er das her hat.
Sion reserviert
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Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

ubit
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Nichtraucher hat geschrieben: Der Forist, welche hier vom Bestandschutz gefaselt hat, von dem mir nichts bekannt ist, hat sich leider nicht mehr gemeldet, wo er das her hat.
Ab 1. April 2019 müssen Ladesäulen eichrechtskonform sein. Da endeten die bisherigen Übergangsfristen. Diese Übergangsfristen waren bereits ein - zeitlich befristeter - Bestandschutz, da "eigentlich" das Eichrecht ja bereits seit 2015 eine eichrechtskonforme Erfassung der abgegebenen Strommenge vorschreibt.

Wer ab 2015 eine nicht eichrechtskonforme Ladesäule errichtet hat ist halt selbst schuld. Man hätte darauf vorbereitet sein müssen bzw. auf die Aufstellung einer Ladesäule mangels technischer Lösungen verzichten müssen da es ja de facto nicht möglich war eine eichrechtskonforme (DC-)Säule zu errichten.

Da aktuell immer noch Ladesäulen existieren die nicht mit geeichten Zählern arbeiten und weiterhin 20% abgezogen werden, muss es offensichtlich eine weitere Übergangslösung (= weiterer Bestandsschutz) geben. Die gibt es auch, wenn man einen Nachrüstplan vorlegt - zumindest für DC-Säulen.

Wir sind also mittlerweile schon bei 5 Jahren Bestandsschutz für "alte" Ladesäulen.

Ciao, Udo
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Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

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@Alex: Nunja. Wenn das alles kein Problem ist, dann ist doch schön. Dann werden die Wallboxen nie abgeregelt. Im Endeffekt ist diese Abregelmaßnahme ein Anschnallgurt. Sollte möglichst nicht gebraucht werden.

Auf der anderen Seite hinken die Vergleiche gewaltig. E-Herde benötigen - wie schon gesagt - seltenst mehr als die 6kW, auf die die Boxen im Ernstfall abgeregelt werden sollen. Ein 22kW Durchlauferhitzer ist sowieso genehmigungspflichtig (wieso bloß, wenn das alles so problemlos ist) und ich vermute die Netzbetreiber werden da zukünftig auch etwas vorsichtiger mit der Genehmigung werden.
Die Wallboxen kommen alle zusätzlich zu den von dir genannten Verbrauchern und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit der Gleichzeitigkeit mit dem E-Herd am Abend. Dies zu verhindern ist vermutlich die Hauptintention

Jegliches "in meinem Ort gibt es keine Probleme" ist von der Logik genauso wie "Ich habe die letzten 25 Jahre keinen Anschnallgurt benötigt."

Was mich aber viel mehr ärgert ist, dass die mögliche Netz stabilisierende Wirkung von EVs, die immer als Pro-argument verwendet wird und die durch solche Maßnahmen überhaupt erst möglich wird hier kleingeredet wird.

@Ubit: ich muss vollkommen zustimmen zum Thema des Verschlafens. Ich habe echte Mühe netzdienlich zu laden. Ich benutze zahlreiche Quellen um manuell abzuschätzen wann der beste Ladezeitpunkt ist. Ich hätte eigentlich erwartet, dass man von Seiten der Politik und der Netzbetreiber nicht immer nur von Smartgrid und intelligentem Laden redet und prüft und probiert, sondern das man auch mal etwas beim Endkunden umsetzt.

Was ist denn da so schwer? Eine vom Netzbetreiber gefütterte Echtzeit Onlinedatenbank mit aktueller und prognostizierter Netzlast und Ökostromanteil als Datenquelle wäre schon mal ein erster Schritt. Ein Stromzähler, der das dann noch vergütet der Nächste, aber nicht so dringend.
Viele würden aber - gerade bezüglich Ökostromanteil - gerne die Ladestation aber auch andere Verbraucher dadurch steuern lassen. Meine Heizung ist so träge, dass ich sie locker mal zwei Stunden abschalten kann. Und ich könnte sogar extra Verbrauchslasten schalten, wenn ich den Strom günstig bekomme. Es gibt bereits solche Lösungen, aber eben nicht vom Netzbetreiber gesteuert.
08/2019 Outlander PHEV PLUS: (ca >95% der km und 99,5% der Fahrten elektrisch, überwiegend PV geladen - für Kurzstrecken, Berg- und Anhängerfahrten)
04?/2021 VW ID.3 Pro Business: als Firmenwagen bestellt - für Kurz und Mittelstrecken

Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

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Nichtraucher hat geschrieben: Eine andere Antwort hast Du sicher nicht erwartet.
Durch die Blume gesprochen war das - in Klartext, wenn der Gesetzgeber was beschließt, wird er doch keine rückwärtigen Schaden zu Lasten aller Bürger ausgleichen. Ist's unzulässig, muß man halt Umrüsten oder sich mit Stillegung abfinden.
Ein Weg zu verpflichtenden Umrüstung sind smarte Zähler ab nn kWh/Jahr ab 2020 für jeden Konsumenten und wer daheim lädt ist fast immer mit im Boot.
Das ist der erste Schritt. Der zweite folgelogische Schritt, es wird die Leistungsbegrenzung kommen, einzelne Stromkreise im Haushalt mit bestimmten Verbrauchern werden zeitweise automatisch vom Versorger gekappt (Herd, Trockner, Auto-Wallbox, etc.). Natürlich wird sich der Elektriker freuen, weil er an die anzumietetende Steuerbox die heimische Verkabelung anpassen und ggf. entsprechend neu verlegen müßte. Für den Nutzer hieße es, spätestens ab sofort nur betreffende Geräte zu kaufen, die Zeitschaltkomponenten enthalten (Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, Herd und Auto).
Es ist schon alles in trockenen Tüchern und läuft bereits in die Richtung...Schritt #1 -> 1.1.2020 Schritt #2 -> sagen wir mal 2022
ZOE; I3

Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

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@Super-E: Ja, Du hast Recht. Genau so wird es kommen (müssen): Im Zweifelsfall Abregelung oder -schaltung.

Mit intelligenten Zählern kein Problem:
- Wer netzdienlich laden will, sollte das vergütet bekommen
- Wer dringlich schneller laden will/muss, muss halt mehr zahlen
- Wenn wirklich alle Chinesen auf einmal vom Tisch springen wollen, muss man halt wirklich abschalten
- Zum Abpuffern werden die immer zahlreicher werdenden Batteriespeicher helfen
- Denen man noch ein paar "Gemeinde-Akkus" dazugesellen sollte :mrgreen:

Heut fuhr ich durch einen Rastplatz an der A6, wo 6 oder 8 Säulen standen :mrgreen: :hurra:
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Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

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Alex1 hat geschrieben: Mit intelligenten Zählern kein Problem:
Intelligent ist da eigentlich gar nix, da bekommt der Netzbetreiber nur ständig Infos, aber eingreifen kann er trotzdem nicht und meine Wallbox kann da auch immer noch nichts verwerten so wie auch alle anderen Verbraucher in meinem Haus mit dem Ding nichts anfangen können.
2018 haben sie mir aber noch kein Smartmeter gegeben und beim Upgrade 2019 wegen PV ist es immer noch kein Smartmeter.
Das Ding hat halt Digitalanzeigen, sonst nichts.
Den Zählerstand muss ich wie gehabt selbst melden, hab gerade Post bekommen deswegen.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Focus berichtet: Ab 2021 könnte Strom für Elektroautos rationiert werden

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mweisEl hat geschrieben: Das Problem in NRW wurde doch gerade von der CDU/FDP-Landesregierung induziert, weil dort als Heimlader nur solche mit 22 kW pro Ladepunkt gefördert werden.
Wo hast Du das denn her?? Bei mir wurde ein 11kW-Lader bewilligt.
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