1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

marcometer
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Das habe ich dir doch eben schon beantwortet.
Ich habe meine Tarife und Karten im Kopf und muss immer nur wissen von welchem Betreiber die jeweiligen Säulen sind.
Dafür nimmt man eine sinnvolle App her, in der am besten alle Säulen aufgelistet sind.
Zum Beispiel eine auf goingeletric basierende wie nextplug oder chargeprice.

Schafft man es nicht seine 3-4 Karten/Apps im Kopf zu haben nimmt man eben einfach nur chargeprice oder das goingeletric Verzeichnis direkt und schaut nach.
Da gibt es auch jeweils Filter für kostenlose Säulen, für Anschlüsse und für "nur meine Karten" oder man wählt seine Karte aus und lässt sich alle Säulen anzeigen, die damit gehen.
Ich verstehe die Aufregung echt nicht.
Diese Probleme hier kommen immer nur durch New Motion und Plugsurfing only Nutzer auf, die ohne zu lesen einfach den Ladevorgang starten.
Bei New Motion steht für jeden Ladepunkt exakt drin, was es kosten wird.
Wer das dann macht kann nicht behaupten er habe 33€ statt erwarteter 6€ bezahlt.
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Rangarid
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Naja GE ist da auch nicht so aktuell bei allem. So steht z.B. bei den Pfalzwerke Ladestationen, dass sie mit NewMotion gehen, aber in der App von NewMotion seh ich davon nichts - wem kann man jetzt eher glauben? Entsprechend würde ich mich beim tatsächlichen Ladevorgang eher an die Apps der Ladekarten halten - vorallem da, wo ich mich nicht so auskenne.

Man darf auch nicht immer von sich auf andere schließen. Wenn einem selber das Ladekartenchaos egal ist und man gerne auf der Suche nach dem billigsten Angebot ist (was ich bei Gebrauchsartikeln und Elektronik usw. auch gerne mache), dann mag einem das Ladekartenchaos zumutbar sein. Wer aber einfach nur Laden will weil notwendig, und nicht noch extra Freizeit dafür opfern will, für den ist das eben eher unzumutbar.

Ich hab eine Firmenladekarte von NewMotion, daher schau ich nurnoch in die NewMotion App und nicht woanders, weil ich einfach nur Laden will und nicht ewig suchen will. Das spart schon Stress. Wenn ich mir allerdings die Preise angucke die da abgebucht werden, dann würde ich das privat so sicherlich nicht machen. Ich bin aber froh, dass ich mir keine alternativen suchen muss, denn eine Karte für überall ist schon entspannt.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

ubit
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marcometer hat geschrieben: Ich verstehe die Aufregung echt nicht.
Ganz konkret: Wenn Du irgendwo im Nirgendwo stehst und laden muss. Wie lange brauchst Du um eine passende Säule zu finden? Wie stellst Du fest ob die Säule frei ist bevor Du hin fährst? Wie lange brauchst Du dafür? Wie lange, wenn Du irgendwo stehst wo Du keinen oder nur schlechten Handyempfang hast?

Nochmal: An Tankstellen kommt man "zufällig" vorbei und sieht sofort den Preis. Man muss NICHTS machen. Alle Informationen werden einem von einem großen Schild an der Straße geliefert. Man sieht sogar schon viele hundert Meter vorher: Da ist eine Tankstelle.

Um eine Ladesäule zu finden muss ich erst mal anhalten, da ich das Handy während der Fahrt ja nicht bedienen kann. Dann rufe ich die App(s) auf. Stelle fest das der Empfang mies ist. Fahre ein paar Meter weiter. Tippe mich durch die Apps. Finde eine Säule. Sehe welchen Tarif ich nutzen möchte. Wechsele zur App des Anbieters. Prüfe dort ob die GE-Daten noch aktuell sind und schaue ob die Säule funktioniert und frei ist. Ist sie belegt, fange ich nochmal an.

Da liegen Welten zwischen dem "Komfort" beim Tanken und der grusesligen Komplexität beim Laden.

Ciao, Udo
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Helfried
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ubit hat geschrieben: Da liegen Welten zwischen dem "Komfort" beim Tanken und der grusesligen Komplexität beim Laden.
Sorry, aber es gibt Leute, die müssen einen halben Tag arbeiten für einen vollen Diesel-Tank. So etwas möchte ich nicht mehr haben, Komfort ist für mich etwas anderes

Re: 1 Jahr E-Auto - ein

Helfried
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herrohlson hat geschrieben: Es hat mir bis heute niemand erklärt, warum ich bei der Bahn meinen Fahrschein für 3,30€ mit EC-Karte bezahlen kann, aber dasselbe an einer Ladesäule niemals angeboten wird.
Ich bin neulich ein Stück mit der Bahn gefahren, es hat knapp 2 Euro gekostet. Das ist das Zehnfache von dem, was ich mit dem Auto hätte an Strom zahlen müssen. Das wird nichts für die breite Masse.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein

ubit
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Helfried hat geschrieben: Sorry, aber es gibt Leute, die müssen einen halben Tag arbeiten für einen vollen Diesel-Tank. So etwas möchte ich nicht mehr haben, Komfort ist für mich etwas anderes
Dumm halt dass man für einen vollen Akku wenn man Pech hat oder uninformiert ist oder einfach laden MUSS und kein "sinnvoller Tarif" an der nächsten Säule funktioniert, deutlich mehr pro Kilometer bezahlt als für Diesel.

Mit vielen Autos kommt man mit 5 l Diesel/100 km aus. Aktuell ca. 6 €. Mit einem e-Auto brauche ich z.B. 15 kWh auf 100 km. Mit ESL zahle ich dafür schon 5,25 €. Mit anderen Anbietern teilweise deutlich mehr. Was hat das mit Komfort zu tun? "Unterwegs" zahlt man mittlerweile bei vielen Tarifen mehr für den Strom als man für Diesel zahlen müsste.

Ciao, Udo
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Wenn ich in der Pampa laden MUSS und nur die NewMotion aktzeptiert wird, mein Gott, dann muss ich halt mal mehr bezahlen. Die ESL hat bisher aber immer geklappt. Wohingegen dauernd eine Tanke aufzusuchen für mich mittlerweile null Komfort darstellt.
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Blueskin
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Ich bin da ganz bei @ubit.

Die Verfechter der "möglichst kompliziert, aber Hauptsache viel Auswahl für möglichst billig" scheinen mir im Leben sonst nix zu tun zu haben, als sich bei jeder Ladung (bzw schon vorher) intensiv mit selbiger zu befassen.

Für Freaks mag das ja gut und schön und befriedigend sein, aber nicht für jemanden mit (auch zeitlich) ausgefülltem Leben, für den die Tankerei/Laderei nur ein notwendiges Übel zwischen. den sonstigen Aktivitäten ist.

Oder vielleicht ist es eine Art Sport für diejenigen, die eigentlich zu Hause tanken könn(t)en. Da geht es wohl eher darum, möglichst billig über die Runden zu kommen, egal wieviel Aufwand dafür getrieben werden muss. (Sieht man ja auch an der Begeisterung für kostenlose Ladesäulen)

Was die Vergleiche angeht :
Bei Sprit-Tankstellen in einem gewissen Radius statt der Billigsten einfach die Nächstbeste (und vielleicht teuerste) anzusteuern, bedeutet vielleicht maximal 10 Cent Unterschied. Bei (m)einem 50 Liter Tank wären das also maximal 5 Euro - und zwar für die nächsten 1000 km Fahrerei!!
(Und da müsste ich tatsächlich schon die vergleichsweise teuerste Tanke erwischt haben und dort mit gaaaanz leerem Tank volltanken!)

Und nicht wie bei der Stromladerei versehentlich schnell mal 10-15 Euro zu viel für eine Ladung, mit der ich dann gerade mal 150-200 km komme.

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Ich möchte ja auch, dass man alle Ladesäulen per kontaktloser Kreditkarte (oder Girocard oder Debitkarte) zahlen kann, mit transparentem und fairem Preis. Erst das wäre wirklich massentauglich, oder eben wirklich hundertprozentig funktionierendes Roaming (also an allen Säulen in Europa).

Aber ganz so schlimm wie dargestellt finde ich die Situation eben auch nicht. Ich mache das ja noch nicht so lange, aber ich plane während einem Ladestopp, wo ich als nächstes anhalten möchte. Und dann kann ich auch noch eine Minute darauf verwenden, welche Karte/App ich zur Freischaltung verwenden möchte. Es geht ja auch nicht um das alltägliche Laden, da hat man seine Stammladesäulen oder lädt zu Hause. So oft kommt es also auch nicht vor, dass hier ein paar Minuten investieren muss.
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Odanez
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Stellt euch mal vor, das Laden an Ladesäulen wäre so einfach wie das Tanken an der Tankstelle. Das würde bedeuten, dass jede Säule kostenlos ist, jedoch muss man nach dem Laden zu einen Kassierer Laufen, die Säulennumer angeben und dort den Betrag bar zahlen. Das hat zwar den Vorteil, dass die Ladesäulen nicht wegen irgendwelchen Kommunikationsstörungen oder Authentifizierungsproblemen nicht gehen, es sei denn die sind technisch defekt, was ja an einer Zapfsäule auch passieren kann, und es ist ja immer einer da, bei denen man mit EC Karte oder Bar zahlen kann. Aber wer könnte sich so ein altmodisches System heute noch vorstellen? Das wäre ja ein riesiger Schritt zurück.
Verkauft: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

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