1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Swissbob
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OlafSt hat geschrieben: Kommt das nur mir seltsam vor ?

Da halten die Leute sich zwei Fahrzeuge - ein E-Auto und einen Verbrenner. Statt einen PHEV zu nehmen.

Die Reichweite von PHEV ist aktuell noch dürftig und wieso soll man immer einen zusätzlichen Antrieb mitschleppen.
Beim Hybrid nervt es oft wenn der Verbrenner startet. Ich fahre lieber konsequent Elektroauto oder Verbrenner.

P.S.Der BMW X5 45e ist eines der ersten grossen PHEV mit guter Reichweite( 60-80km) allerdings wiegt er so viel wie ein Audi e-tron.(2.6-2.7t)
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

Michael_Ohl
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Als ich vor fast 30 Jahren meinen ersten Zweitwagen gekauft habe, ging es darum das ich die Finanzierung des ersten auf 12500km ausgelegt hatte und plötzlich 25000km fuhr. Dann stellte ich fest, das es mir Spaß machte einen Geländewagen und einen Sportwagen zu fahren. Später war es dann ein großer Kombi und ein Stadtflitzer. Heute sind es ein Kombi mit Diesel, zwei relativ alte Kangoo ZE mit knapp 100.000km respektive 80.000km und bestellt ist ein E-UP - so gerechnet hat Madam demnächst auch einen Zweitwagen. Im Moment fahre ich etwa 15.000km / Jahr mit jedem Auto. Würde ich mir ein Auto für mich und etwa 45.000km / Anno und eins für die 12500km für die Frau suchen müsste ich ständig neue Fahrzeuge beschaffen, würde kaum etwas Sparen, der Diesel hat neu Statt List 46000€ als Anzahlung den Abgeschriebenen Vorgänger und 4*2000€ /Jahr für die nächsten vier Jahre an Kosten. Der erste Kangoo ZE hat 10000€ mir 10000km gekostet dazu vier Jahre 1500€ / Jahr Batteriemiete und dann 2000€ Batteriekauf. Kangoo ZE zwei hat 3450€ mir Batterie gekostet, uns der E-UP kostet im Leasing 57€ + MwSt. Zusammen mit kaum Wartung, kaum Reparaturen und 0 Problemen bis jetzt ganz gute deals.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 113000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 86000km, E-UP seit 2020, C180TD seit 2019 21000km , max G30d seit 2020 200km, Sunlight Caravan seit 2012 und Humbauer 1300kg. Seit 2013

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

zoppotrump
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Odanez hat geschrieben: ... Oder wenn Papa in die Arbeit fährt und Mama die Kids später zur Schule bringen muss. ...
Finde den Fehler.
#Elterntaxi

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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zoppotrump hat geschrieben:
Odanez hat geschrieben: ... Oder wenn Papa in die Arbeit fährt und Mama die Kids später zur Schule bringen muss. ...
Finde den Fehler.
#Elterntaxi
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SüdSchwabe
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

zoppotrump
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Du willst uns jetzt nicht sagen, dass es für die Kinder unmöglich wäre eine Schule zu besuchen, wenn ihre Eltern sich keine zwei Autos leisten könnten?
Oder wie ist das zu verstehen?

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Ich will hier keine OT Diskussion lostreten, aber beschäftige Dich einfach mal mit dem Thema ÖPNV im ländlichen Raum.

Und ja, wenn Eltern nicht als Backup für ÖPNV bereit stünden, ist es öfters Mal ein Problem. Da kann man die Kids also gleich selbst zur Schule fahren.

So, und jetzt BTT.

SüdSchwabe.
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Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

BED
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Gesten morgen hat die EnBW Säule keine Karten akzeptiert. Erst die Hotline hat die Säule durch ein3n Reset freigeschaltet bekommen. Meine Frau war entsprechend genervt. Und das zweite Fahrzeug, dass bereits vor uns lud vermutlich ebenfalls, weil dessen Ladung durch den Reset abgebrochen wurde.

Am Abend in Stuttgart dasselbe Theater. Während des 10 Minütigen Hotlinegesprächs mit einem sehr netten Mitarbeiter, der die Säule ebenfalls durch Reset wieder lauffähig machte, war ich baff. Er meinte, er würde sich nie so ein Auto kaufen. :lol: und seine Kollegen auch nicht, weil die Technik der Ladesäulen nicht ausgereift sei und die Leute ganz oft genervt seien, wenn sie in der Pampa abgeschleppt werden, weil die Ladung nicht klappt. :shock: :?

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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BED hat geschrieben: Am Abend in Stuttgart dasselbe Theater. Während des 10 Minütigen Hotlinegesprächs mit einem sehr netten Mitarbeiter, der die Säule ebenfalls durch Reset wieder lauffähig machte, war ich baff. Er meinte, er würde sich nie so ein Auto kaufen. :lol: und seine Kollegen auch nicht, weil die Technik der Ladesäulen nicht ausgereift sei und die Leute ganz oft genervt seien, wenn sie in der Pampa abgeschleppt werden, weil die Ladung nicht klappt. :shock: :?
Ich finde es aber irgendwie bezeichnend, dass es immer wieder die Selben sind, die die großen Probleme haben und sich quasi für kein abenteuerliche Schilderung zu schade. Aber es sind auch immer wieder die selben Betreiber, die ihre Technik nicht in Schuss halten. Da muss einfach mal Geld in die Wartung investiert werden oder das System zur Authentifizierung weniger vom Mobilfunkempfang abhängig gemacht werden.
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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Laßt doch bitte mal das Rumgenörgel an anderleuts Leben! Noch dazu es hier in dem Thread nicht darum geht "wie ökologisch ist das Leben der anderen"... Hier geht's um die öffentlichen Ladesäulen und deren Freischaltung. Nicht um PHEVs, Reichweite oder wie Kinder in die Schule kommen.

So, zurück zum Thema: hier in München läuft es eigentlich ganz brauchbar mit Ladenetz - wobei man da auch erst mal die für seinen persönlichen Lebenswandel "richtige" Karte finden muß... Sogar wenn man weder daheim noch in der Arbeit laden kann. Allerdings gehöre ich auch nicht zu der Sorte Mensch, die sich ärgert, wenn sie mal ein bisserl für's Laden zahlt. Solange es bei AC im Bereich knapp über 30 Cent bleibt... Für Notfälle daheim hab ich die München-Umland-Karte von EON für die örtliche Bürgermeistersäule.

Wenn ich Überland fahre gibt's noch einen Vertrag mit BEW der mir Innogy-Säulen eröffnet, TIWAG für's angrenzende Österreich und GetCharge für Notfälle. Letztens kam noch EnBW mit dem ADAC hinzu, weil sie das meiner Mutter aufgeschwätzt haben und ich auf diese Weise es schaffe, daß ich wenigstens ein Teil des Geldes bis zur wirksamen Kündigung wieder zurückfließt... Ach ja, die Lebensland Kärnten Karte habe ich auch noch - aber aus der Urlaubsplanung dorthin ist seit 2 Jahren aus persönlichen Gründen nix geworden... Nichtsdestotrotz ist die super geeignet um kostenlose Säulen zu entriegeln, die irgendeine RFID-Karte brauchen.

Also besitze ich schon ein ganzes Arsenal an Karten zum Freischalten. Von App-Seite her hab ich zusätzlich noch mal TÜStrom, weil die am Anfang die einzigen mit einem günstigen Roamingvertrag bei den Stadtwerken Ingolstadt waren. Jetzt dienen sie an manchen Säulen noch als billige Rückfallebene.

Also am Beispiel Ingolstadt sieht man daß die ganzen kleinen lokalen Lade-Herzogtümer immer weniger werden (Gottseidank). Die Roamingverträge untereinander werden immer mehr und es tritt eine Konsolidierung auf dem Markt ein.

Überlastet bin ich (als Nerd wie von einigen hier kolportiert) von meinem Karten-Arsenal nicht, aber nichtsdestotrotz erscheint mir die Lösung, eine Bezahlmöglichkeit per ec- und Kreditkarte direkt an jeder Ladesäule sinnhaft - jedenfalls bei den Schnellladern. Bei den Destination-Chargern trägt es eventuell nur zur Verteuerung des Standortes bei. Dort erscheint mir neben den Ladekarten eine ad-hoc Bezahlung per App für Besucher nicht wirklich zielführend zu sein. Da muß man hinfahren und direkt per Ladekarte den Strom freischalten können.

Grüazi MaXx

Re: 1 Jahr E-Auto - ein "Graus" mit den öffentlichen Ladesäulen.

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BED hat geschrieben: Gesten morgen hat die EnBW Säule keine Karten akzeptiert. Erst die Hotline hat die Säule durch ein3n Reset freigeschaltet bekommen. Meine Frau war entsprechend genervt. Und das zweite Fahrzeug, dass bereits vor uns lud vermutlich ebenfalls, weil dessen Ladung durch den Reset abgebrochen wurde.
Da hast Du Recht - oftmals steigt mit Frauen im Auto der Ladestreß. Daheimlassen ist auch keine Option. "Was also tun?" sprach Zeus...
BED hat geschrieben: Am Abend in Stuttgart dasselbe Theater. Während des 10 Minütigen Hotlinegesprächs mit einem sehr netten Mitarbeiter, der die Säule ebenfalls durch Reset wieder lauffähig machte, war ich baff. Er meinte, er würde sich nie so ein Auto kaufen. :lol: und seine Kollegen auch nicht, weil die Technik der Ladesäulen nicht ausgereift sei und die Leute ganz oft genervt seien, wenn sie in der Pampa abgeschleppt werden, weil die Ladung nicht klappt. :shock: :?
Das zählt nicht - nicht mal vor Gericht ;-) Das ist Hören-Sagen und noch dazu anonym von jemandem der jetzt mehr Arbeit damit hat. Und außerdem wird der nur von uns eMobilisten angerufen wenn's nicht klappt. Der sollte mal seine Anzahl Anrufer ins Verhältnis setzen zu der Anzahl, die sein System als freigeschaltete Ladevorgänge ausspuckt. Da wird's deutlich im unteren einstelligen Bereich... Und einen großen Anteil machen die aus, die zu doof sind den Stecker richtig rein zu stecken oder deren Kabel kaputt ist oder oder oder...

Grüazi MaXx
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