Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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Ich trage einfach mal die Erfahrung bei, die ich vor zwei Wochen mit einem der größten E-Auto Kritiker gemacht habe, den ich kenne: meinem Vater (59 J.). Er findet E-Mobilität super für die Stadt und sieht die Behörden hier als Vorbild, doch bitte mit dem Thema anzufangen. Da hat er ja nicht ganz Unrecht und so langsam vermehren sich die Elektro-Gölfe bei der Stadtverwaltung. Für lange Strecken war er aber immer überzeugt, dass das nichts für ihn ist. Er will ankommen. Privat fährt er einen Tiguan Benziner.

Wir waren zur Einschulung in Baden-Württemberg eingeladen und auf dem Rückweg sollte ich für die Firma einen 94er BMW i3s von Frankfurt nach Dresden überführen. Da meine Freundin keinen Führerschein hat, habe ich also meinen Vater gefragt, ob er nicht mit dem Ampera-e fahren möchte. Mit einer festen Ablehnung rechnend war ich doch sehr verwundert, dass er der Sache ohne mit der Wimper zu zucken zugestimmt hat.

Ich hatte ihm angeboten alleine zu fahren und wir haben eine Woche vorher das Laden bei IONITY durchgespielt, damit er weiß wie der Hase läuft. Damit kam er gut zurecht. Trotzdem sind wir die Tour zusammen gefahren, denn wir hatten beide keinen Stress und er hat die Pausenzeiten auf Anhieb gut und sinnvoll genutzt, so wie es erfahrene E-Mobilisten tun würden. Auf Toilette gehen, ein Eis schlecken und hier und da ein Telefonat führen. Natürlich wurde der Ampera durch den i3 ausgebremst, mein Vater hätte locker eine halbe Stunde eher und mit zwei Pausen weniger in Dresden sein können. Zwischendurch hatte er bei den Pausen so viel Zeit verbummelt, dass ich ihn bitten musste mal mit seinem Telefonat zum Abschluss zu kommen, da der i3 schon bei 98% war und wir dort schon 10 Minuten länger standen, als nötig gewesen wäre. Überhaupt hat er die ganze Fahrt über zu keiner Zeit gemeckert, dass ihm irgend etwas zu lange dauert oder dass ihm sonst etwas nicht passt. Das hat mich sehr überrascht.

Wir sind mit Tempomat 130 km/h gefahren und waren damit übrigens erstaunlich oft auf der linken Spur zu finden. So eilig scheinen es die Leute heute auch nicht mehr zu haben, zumindest nicht an einem Sonntag. Die Ladepausen musste ich natürlich in nicht ganz optimalem Abstand wählen, weil ich immer mindestens 3-4 CCS Anschlüsse am Standort haben wollte, damit wir beide laden konnten. Mit geringerem Tempo hätte das besser gepasst, aber das war sein Wunschtempo und ich wollte ihm zeigen, dass wir diesen Wunsch erfüllen können. Ich selbst fahre auf so langen Strecken lieber mit 115-120 km/h und damit nochmal deutlich sparsamer und entspannter. Die ständigen Spurwechsel bei hohem Tempo sind schon nicht so schön.

Nach 7 Stunden hatten wir die 550 km absolviert und er war durchaus überrascht, wie entspannt das Ganze war und wie gut erholt er angekommen ist. Zum besseren Verständnis, wir beide teilen das gleiche Problem. Bei längeren Strecken am Stück werden wir müde und leiden an Sekundenschlaf. Er hat schon ein Auto in die Leitplanke gesetzt, ich beuge dem Thema dank BEV vor.

Für mich ist Langstrecke überhaupt kein Thema. Die wird einfach absolviert und gut ist. Das einzige was mich persönlich stört, ist Langstrecke in Verbindung mit Termindruck. Das kann ich absolut nicht leiden und fühle mich dann gestresst. Aber wenn man einfach frei fahren kann und es egal ist, ob ich vielleicht eine Stunde später am Ziel ankomme, ist es das Entspannteste was man sich vorstellen kam. Da kommt sogar Vorfreude auf. Mag man nicht glauben, ist aber so.

Er wird sich bestimmt trotzdem kein Elektroauto kaufen, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber zumindest hat er jetzt ein Gefühl dafür, wie das so auf Langstrecke funktioniert und dass es gut funktioniert und wird vielleicht nicht mehr so abfällig darüber reden. Aber die Automatik fand er toll und kann sich das beim nächsten Auto gut vorstellen.
Zuletzt geändert von PowerTower am Mi 25. Sep 2019, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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Beau Riese hat geschrieben: Rein ins Auto, ab auf die Autobahn, bei 140 den Tempomaten rein, dazu die Popomassage alle Stunde mal kurz angeworfen, und nach 800km und gut sechs Stunden ohne Zwischenhalt entspannt wieder ausgestiegen.
Das habe ich nie so gemacht. Auch als ich noch als Trainer quer durch die Republik mit dem PKW unterwegs war. Finde ich auch ehrlich gesagt eine ziemlich kranke bis leichtsinnige Art, sich mit dem Auto zu bewegen. Die Konzentration lässt nach ein paar wenigen Stunden merklich nach.
So was lässt sich, wenn überhaupt, nur mit Fahrerwechsel bewerkstelligen. Alleine ist das - ich wiederhole mich - ziemlich krank.
Otto Normalo misst alles Neue daran, und wenn er von den Erfahrungen der BEV-Fahrer hört oder liest, wird ihn das vermutlich abschrecken, wenn er erwartet, dass ein BEV seinen alten Verbrenner vollumfänglich ersetzt. Deshalb ist es schon wichtig, zu wissen, wofür ein BEV taugt und wofür eher schlecht. Langstrecke ist nunmal nicht die Domäne solcher Fahrzeuge. Wenn man das weiß und es nicht leugnet, kann man sich darauf einstellen und sehr viel Freude daran haben -wenn nicht, stehen die Chancen gut, enttäuscht zu werden.
Richtig - man muss wissen, dass man ein weitaus gesunderes Fahrverhalten an den Tag legen muss. Nicht, weil man das auch als Verbrennerfahrer auch tun müsste, man das aber besseren Wissens einfach ignoriert, was die Automobilverbände seit Jahrzehnten predigen. Sondern, weil die Technik einen dazu zwingt vernünftig zu sein. Und wenn man das mal gefressen hat, werden auch Menschen mit Deiner Einstellung erkennen, was für einen Irrsinn sie denn die letzten Jahre (Jahrzehnte) betrieben haben - und dass es viel mit Glück zu tun hat, dass sie diese Erkenntnis auch noch erleben dürfen.

Ja, ich weiß, trifft alles nicht auf Dich zu, da Du der beste Autofahrer der Republik bist und deutlich oberhalb der durchschnittlichen Physis und Psyche wie der normale Autofahrer agierst.

SüdSchwabe.
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Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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Beau Riese hat geschrieben: Vielleicht könnte Ihr Euch nicht mehr erinnern, aber bei meinem Verbrenner ging das so:
Rein ins Auto, ab auf die Autobahn, bei 140 den Tempomaten rein, dazu die Popomassage alle Stunde mal kurz angeworfen, und nach 800km und gut sechs Stunden ohne Zwischenhalt entspannt wieder ausgestiegen.
Ich hoffe, dass es niemand gibt, der das macht. Wir sind immer sehr viel gefahren und tendenziell dachte ich nach den meisten Fahrten, dass eine Pause mehr nicht schlecht gewesen wäre.

In den letzten ca. 7 Jahren habe ich eine gute Übersicht, da Google Maps ja aufzeichnet, wo ich fahre. Ich hatte das extra recherchiert, bevor ich über BEVs nachgedacht habe. Die weiteste Etappe, an die ich mich noch mit Graus erinnere, waren 549 km, was 5 Stunden und 2 Minuten gedauert hat.

Ansonsten selten knapp 400 km am Stück, und auch das war eigentlich immer zu lang. Wie man 800 km am Stück durchhält, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Sicher ist das jedenfalls nicht.
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Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

Beau Riese
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SüdSchwabe hat geschrieben: krank.

[...]

Ja, ich weiß, trifft alles nicht auf Dich zu, da Du der beste Autofahrer der Republik bist und deutlich oberhalb der durchschnittlichen Physis und Psyche wie der normale Autofahrer agierst.
Warum Du ansatzlos persönlich werden musst (ohne Parameter zu kennen), erschließt sich mir nicht. Bedenklich finde ich, dass Du dafür auch noch Beifall bekommst.

Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

Odanez
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Leute die zu lange am Steuer sind, sind gefährlich die die anderen Autofahrer. Es führt oft zur Überschätzung der eigenen Fähigkeiten. Und nein, du kannst auch nicht sagen "aber ich bin auch nach 8h in voller Kontrolle" - weil, ganz einfach, das kannst du selber nicht so gut urteilen wie du glaubst. Es gibt nicht umsonst Limits für LKW Fahrer. Einfach um zu verhindern, dass die aus purer Selbstüberschätzung einfach so lange weiter fahren wie sie wollen.
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Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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Beau Riese hat geschrieben: Warum Du ansatzlos persönlich werden musst (ohne Parameter zu kennen), erschließt sich mir nicht.
Joa, kann ich mir schon vorstellen, warum Du Dein Verhalten völlig normal und in Ordnung findest und sich Dir deswegen die Kritik daran nicht erschließt:

Du bist Dir die Gefährdung für Dich und Andere schlicht nicht bewusst. Ich glaube, es gibt einen Begriff dafür: "Mentale Eignung, ein Fahrzeug zu führen" - bzw. die nicht vorhandene Eignung.
Bedenklich finde ich, dass Du dafür auch noch Beifall bekommst.
Liegt eventuell daran, dass auch andere Dein Verhalten für extrem Fahrlässig halten.

SüdSchwabe.
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Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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Beau Riese hat geschrieben: Warum Du ansatzlos persönlich werden musst (ohne Parameter zu kennen), erschließt sich mir nicht. Bedenklich finde ich, dass Du dafür auch noch Beifall bekommst.
Da hast Du Recht. Hier darf gerne ein bisserl Schärfe rausgenommen werden.

Bzgl. was Langstrecke ist, ob es gut und richtig ist so zu fahren wie man fährt gibt es eigentlich schon genug Aussagen in den tausend anderen Threads hier im Forum.

Was man aber immer im Auge behalten sollte ist daß andere Leute anders ticken. Denen kann ich nicht vorschreiben wann sie unter welchen Umständen müde zu sein haben. Wie PowerTower schrieb leidet seine Familie wohl an Sekundenschlaf. Insofern sollte ihm niemand vorschreiben wollen daß 1000 km in 8 Stunden möglich sind. Auf der anderen Seite sind die von Dir genannten 800 km in 6 Stunden für Dich anscheinend machbar. Ob das dann schon im Bereich dessen liegt was Wissenschaftler, die dieses Thema seit zig Jahren untersuchen, als unverantwortlich benennen würden weiß ich nicht. Aber recht viel höher wird diese Grenze nicht liegen, da ja dann nicht nur Ermüdung durch Eintönigkeit eintritt, sondern der Körper auch seine ureigensten Ansprüche wie Essen, Trinken und das Gegenteil davon verlangt. 6 Stunden auf einem Stuhl zu sitzen ist ja für Schüler schon manchmal ein Problem - daß das dann mit 18 und Aushändigung des Führerscheines plötzlich funktionieren sollte bezweifle ich stark.

Also ich plädiere dafür individuell ausreichend Pausen bei Langstrecken einzuplanen und damit wird das Thema Nachladen auch zu einem immer kleineren Problem auf Langstrecke. Die pauschale Aussage daß eMobilität auf Langstrecke nicht funktioniert ist jedoch genauso falsch wie daß es per se funktioniere.

Laßt also bitte die Leuten hier einfach erzählen wie es ihnen ergangen ist, wie ihre Erfahrungen waren ohne persönlich oder beleidigend zu werden oder wir sollten diesen Thread schließen.

Grüazi, MaXx

Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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SüdSchwabe hat geschrieben: Joa, kann ich mir schon vorstellen, warum Du Dein Verhalten völlig normal und in Ordnung findest und sich Dir deswegen die Kritik daran nicht erschließt:

Du bist Dir die Gefährdung für Dich und Andere schlicht nicht bewusst. Ich glaube, es gibt einen Begriff dafür: "Mentale Eignung, ein Fahrzeug zu führen" - bzw. die nicht vorhandene Eignung.
So hab ich das jedenfalls nicht gemeint!

Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

mack3457
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Gefährlich wird es nur dann, wenn man seine eigene Grenzen nicht kennt oder nicht beachtet. Das hat nichts mit zwei Stunden oder vier Stunden oder acht Stunden Fahrt am Stück zu tun.

Wie dem auch sei: wenn man etwas ändert, dann ändern sich die Dinge nun einmal. Sprich: man ändert die Antriebstechnik von Verbrenner auf Batterie-elektrisch und schon ändert sich auch das Fahren. Ob es das entspanntere Fahren ist oder andere Tanktechniken oder mehr Pausen auf Langstrecken. E-Auto mit Termindruck stelle ich mir unangenehm vor, bzw. habe ich auch schon unangenehm erlebt, aber ansonsten habe ich mich schnell umgewöhnt.

Das ist so, als wenn man anfängt, eine neue Programmiersprache zu lernen. Zuerst flucht man, weil sie dieses und jenes nicht oder nur umständlicher kann als die bis dahin genutzte(n) Sprache(n), aber irgendwann kommt der Punkt, wo man sagt "nie wieder zurück zur alten Programmiersprache". Der Mensch ist unglaublich flexibel und anpassungsfähig und somit in der Lage, sich nach halbwegs kurzer Zeit nur noch auf die Vorteile zu beziehen (es sei denn, man hat Spaß an den Dingen, die alle nicht gehen).

E-Autos haben noch ihre Grenzen, Stichworte: AHK oder dauerhafte Höchstgeschwindigkeiten oder auch ständiger Termindruck und es ist klar, dass man genauer schauen muss, ob ein Umstieg Sinn macht, wenn das wichtige Kriterien für einen sind. Ansonsten: es gibt keine grundsätzlichen Probleme damit.

Re: Von Einem der auszog um 400 km elektrisch zu fahren ...

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mack3457 hat geschrieben: Gefährlich wird es nur dann, wenn man seine eigene Grenzen nicht kennt oder nicht beachtet. Das hat nichts mit zwei Stunden oder vier Stunden oder acht Stunden Fahrt am Stück zu tun.
Ich glaube, dass die meisten ihre Grenzen nicht beurteilen können, bzw. erst durch Schaden klug werden.
mack3457 hat geschrieben: E-Auto mit Termindruck stelle ich mir unangenehm vor, bzw. habe ich auch schon unangenehm erlebt, aber ansonsten habe ich mich schnell umgewöhnt.
Gebe ich Dir recht, Termindruck ist nicht gut. Ich bin dieses Jahr zu einem Fährtermin in 560km Entfernung gefahren. Ich hatte zu meiner berechneten Fahrzeit noch 1,5 Std. zusätzlich eingeplant und es hat auch problemlos funktioniert. Auf der Rückfahrt (ohne Termindruck) hatte ich mehrere Staus - zwei Stunden Verzug. Auf der Hinfahrt wäre die Fähre ohne mich gefahren. Dies gilt übrigens für einen Verbrenner ebenso. Meine Lehre daraus ist: nächstes Mal eine Übernachtung kurz vor dem Ziel und am nächsten Tag entspannt zur Fähre.
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