Region Hannover „enercity Vorfahren“

Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

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enercity_gruppe hat geschrieben: Hallo,
wir, das Social Media-Team, sind in diesem Forum aktiv. Wir stecken aber nicht in allen Themen so tief drin, um direkt zu reagieren. Wir müssen als Erstes mit den entsprechenden Fachbereichen kontakt aufnehmen, um auf spezielle Aussagen und Fragen zu antworten. Was wir hier sagen können ist, dass wir planen im ersten Quartal diesen Jahres unser Ladenetz für andere Anbieter zu öffnen. Damit wir das mit gutem Gewissen tun können, müssen wir uns mit dem Datenschutz der einzelnen Anbieter auseinandersetzen. Um diesem sensiblem Thema Genüge zu tun, braucht es etwas Zeit.
Sobald es auch softwaretechnisch verlässlich funktioniert, wird der Zeittarif angepasst. Hier sollen dann z.B. die ersten zwei bis drei Stunden ohne Berechnung sein. Am Zeittarif an sich werden wir festhalten. Es muss einen Anreiz geben, die Ladestation auch für andere Nutzer frei zu machen. Sonst werden diese, oft zentralen Parkplätze, unnötig blockiert. Wir stellen jedem Nutzer die gleichen Voraussetzungen zur Verfügung. Eine AC-Ladesäule mit bis zu 2x22kW Ladeleistung. Die Wahl des Fahrzeugs trifft jeder Nutzer, mit allen Vor- und Nachteilen, selbst.
P+R Parkplätze: Hier muss noch eine sinnvolle Preisgestaltung gefunden werden, damit die P+R Parkplätze auch bestimmungsgemäß genutzt werden können.
Sehr schön @enercity_gruppe

Anfangs ohne Zeitkomponente ist genau das, was sinnvoll ist, sehr zu begrüßen :-) Dann ist es auch okay, wenn ein Auto nur langsam laden kann, es ist dann zumindest möglich, zu einem menschlichen Tarif nachzuladen.

Es gibt außer den zentralstädtischen Ladeplätzen ja, hoffentlich dann auch viele, Ladeplätze in Wohnvierteln. In Amsterdam zB bekommt jeder Anwohner, der glaubhaft machen kann, dass er eine Ladesäule benötigt, eine in die Nähe seines Wohnhauses aufgestellt - nur so als kleine Anmerkung ;-) Für die zentralstädtischen würde ich 2,5 Stunden ohne Zeitkomponente absolut fair finden, da dass ja auch die Maximalzeit für kostenloses Parken von E-Kennzeichen-Autos bzw. auch die Maximalzeit für Parkscheine ist. Wenn halbe Stunden nicht möglich sind ... naja, drei Stunden wären besser als zwei ;-)

In Wohngebieten, wo sehr viele Menschen ja auf absehbare Zeit (die Gesetzesinitiative für Wohneigentümergemeinschaften klemmt in den Instanzen und sehr viele Anwohner haben gar keinen festen Parkplatz) nicht "zu Hause" werden laden können, fände ich es sehr sehr sehr sinnvoll, wenn die Zeitkomponente nicht erst ab Mitternacht wegfallen würde, sondern wenn ein Nach Hause Kommender sein Auto zu normalen Zeiten anklemmen könnte, um ihn dann erst morgens wieder abzustöpseln. Also etwas in der Richtung 17 bis 8 Uhr. Niemand sollte gezwungen sein, mitternachts nochmal umzuparken - und dann evtl. auch noch nur belegte Säulen vorzufinden. Meinen Sie nicht auch? Die Arbeitgeber der dann nicht immer ausgeschlafenen MA werden sich bedanken ^^

Ich schätze, diese Probleme sind Ihnen bewusst, zumindest bekomme ich jetzt endlich den Eindruck. Ich will es nur nochmal gesagt haben.

Ich freue mich sehr, dass Sie hier ansprechbar sind, bisher schien es mir immer eine Einweg-Kommunikation zu sein. Da ich nun nicht mehr gefühlt gegen eine Wand anbrülle, kann ich auch freundlicher werden, ist mir hoffentlich gelungen :-)

Schöne Grüße, ein E-Auto-Pendler aus dem Weserbergland, der irgendwo parken kann und nicht laden muss, weil er zu Hause laden kann und sein Ioniq (AC einphasig ladendes, aber sparsamstes E-Auto überhaupt, DAS ist das einzige Argument, das für mich wirklich gezählt hat und ich konnte damals nicht ahnen, was sich welche Ladenetzbetreiber auch immer so alles für merkwürdige Tarife einfallen lassen würden) lang und schmutzig für dreimal hin und zurück Akku hat. Es geht mir um zB Kollegen, die sagen, sie können sich aufgrund der Ladesäulensituation kein E-Auto zulegen.
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

kmfrank
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Hallo enercity_gruppe,

An P&R Plätze würde ich einfache Schukosteckdosen einsetzen. Das Fahrzeug steht dort min 8 Stunden und kann in der Zeit gemütlich voll laden.

Kosten für die Installationen sind Überschaubar, so kann man mehr Ladepunkte installieren.

Mal so als Gedankenanregung
Lieber Gruß
Michael
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

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kmfrank hat geschrieben: Hallo enercity_gruppe,

An P&R Plätze würde ich einfache Schukosteckdosen einsetzen. Das Fahrzeug steht dort min 8 Stunden und kann in der Zeit gemütlich voll laden.

Kosten für die Installationen sind Überschaubar, so kann man mehr Ladepunkte installieren.

Mal so als Gedankenanregung
@kmfrank das Problem ist, dass erst ab 22 kW gefördert wird. Nur begrenzt klug von der Bundesregierung ...
Schuko ist auch nicht so ganz wahnsinnig toll, da man immer den Notladeziegel rauskramen muss (was noch geht) und häufig die Batterie-Heizung über Schuko nicht aktiviert wird, was zu schnellerer Alterung des Akkus bei niedrigen Temperaturen führen kann - ungesund. Typ 2 mit 3,7 kW würde an P&R-Plätzen aber absolut ausreichen (nur die armen e-tron Freaks werden wahrscheinlich rumplärren ;-) ), der teurere Teil ist eh das Abrechnungs-Modul, besonders das eichrechts-konforme ...

Oh, noch eins @enercity_gruppe, sollte oben eigentlich mit rein: ich kann "irgendwo parken", weil ich ein Brompton im Kofferraum habe. Immer, bzw immer, bis ich in Hannover geparkt hab - oder nach Berlin pendle, per Bahn natürlich :) Soll heißen: Richtige, richtig gute eigene Fahrradwege sind neben ÖPNV und dann eben auch Ladeinfrastruktur eigentlich das Wichtigste. Ich fahre eigentlich nur noch nach H rein, weil ich noch keinen vernünftigen Parkplatz+Radweg in 7-10km vom Zentrum gefunden hab, werd aber mal die Masch-Route testen - ist allerdings ein Umweg mit Gefahr, in den davor liegenden PKW-Staus zu verenden. Aber ich sehe ja auch, dass Hannover hier auch schon zulegt - und das nicht Sache von Enercity ist. Ich sollte einfach weniger sabbeln ;-)
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

kmfrank
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Hallo Zusammen,

Jou, eine Typ2 Steckdose geht natürlich auch. Aber auch hier muß ich mein Typ2 Kabel rauskramen.

Die e-tron Fahrer sollen ja Ihren Akku nicht auf dem P&R komplett aufladen sondern die Strecke von Daheim zum P&R Platz oder nächstgelegenen Schnelladesäule überbrücken und das sollte mit 2-4 kW immer reichen.

Das Ladesäulen erst ab 22kW gefördert werden wußte ich nicht. Eine Typ2 Dose ist sicher sooo viel preiswerter das es keine Förderung braucht. Evtl. packt man 10 Typ2 Dosen zu Einer zusammen und hat einen 37kW-Lader ;)

Ein Kostenvergleich für eine 22kW Ladesäule zu 10 Typ2 Steckdosen, wäre hier mal interessant.
Lieber Gruß
Michael
i3 rex, 60Ah, Bj. 2015, I001-20-03-530

Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

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enercity_gruppe hat geschrieben: Am Zeittarif an sich werden wir festhalten. Es muss einen Anreiz geben, die Ladestation auch für andere Nutzer frei zu machen. Sonst werden diese, oft zentralen Parkplätze, unnötig blockiert.
Bitte an Laternenparker denken, die sicher nicht in der Nacht aufstehen werden, um das eMobil um zu parken.

Denn wenn es beispielsweise nicht möglich ist, sein eMobil über Nacht (bspw. 20:00Uhr bis 6:00Uhr) zum Laden stehen zu lassen, erschließt man sich diese potentielle Kundengruppe erst gar nicht - denn die werden sich kein eMobil kaufen. Zumal die Wechselkadenz in diesem Zeitraum selbst mit Zeittarif extrem gering sein dürfte (wenig verdienen vs gar nichts verdienen).

SüdSchwabe.
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

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kmfrank hat geschrieben: Hallo Zusammen,

Jou, eine Typ2 Steckdose geht natürlich auch. Aber auch hier muß ich mein Typ2 Kabel rauskramen.

Die e-tron Fahrer sollen ja Ihren Akku nicht auf dem P&R komplett aufladen sondern die Strecke von Daheim zum P&R Platz oder nächstgelegenen Schnelladesäule überbrücken und das sollte mit 2-4 kW immer reichen.
Ganz deiner Meinung, aber erklär das mal einem e-tron-Fahrer ;-)
Und dann auch noch, dass er dafür zahlen muss!!!
Das Ladesäulen erst ab 22kW gefördert werden wußte ich nicht. Eine Typ2 Dose ist sicher sooo viel preiswerter das es keine Förderung braucht. Evtl. packt man 10 Typ2 Dosen zu Einer zusammen und hat einen 37kW-Lader ;)

Ein Kostenvergleich für eine 22kW Ladesäule zu 10 Typ2 Steckdosen, wäre hier mal interessant.
Such einfach mal nach Wallboxen, da sind die Dimensionen für die reine Ladetechnik zu erkennen - und der Unterschied ist nicht groß. 2:1 vielleicht. Was aber wirklich kostet, sind die Zuleitungen, 3x2,5² vs. 5x6² - und erst recht die Anbindung zum Versorger. Das ist ein dicker Unterschied, noch mehr, wenn man, was sinnvoll wäre und passieren wird, in Norwegen längst normal, ein ganzer Parkplatz (bzw. eine große teilfläche) mit einem Ladepunkt pro Parkbucht versieht.
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

rsiemens
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enercity_gruppe hat geschrieben: Hallo,
wir, das Social Media-Team, sind in diesem Forum aktiv. Wir stecken aber nicht in allen Themen so tief drin, um direkt zu reagieren. Wir müssen als Erstes mit den entsprechenden Fachbereichen kontakt aufnehmen, um auf spezielle Aussagen und Fragen zu antworten. Was wir hier sagen können ist, dass wir planen im ersten Quartal diesen Jahres unser Ladenetz für andere Anbieter zu öffnen. Damit wir das mit gutem Gewissen tun können, müssen wir uns mit dem Datenschutz der einzelnen Anbieter auseinandersetzen. Um diesem sensiblem Thema Genüge zu tun, braucht es etwas Zeit.
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Interessantes Statement - danke!
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

rsiemens
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kmfrank hat geschrieben: Hallo enercity_gruppe,

An P&R Plätze würde ich einfache Schukosteckdosen einsetzen. Das Fahrzeug steht dort min 8 Stunden und kann in der Zeit gemütlich voll laden.

SchukoSteckdosen wird nicht gehen - die halten nicht die Dauerbelastungen aus. Aber so ein Typ 2 1phasig 3,5kW - wäre an P&R nicht schlecht
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

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SüdSchwabe hat geschrieben:
Bitte an Laternenparker denken, die sicher nicht in der Nacht aufstehen werden, um das eMobil um zu parken.

Denn wenn es beispielsweise nicht möglich ist, sein eMobil über Nacht (bspw. 20:00Uhr bis 6:00Uhr) zum Laden stehen zu lassen, erschließt man sich diese potentielle Kundengruppe erst gar nicht - denn die werden sich kein eMobil kaufen. Zumal die Wechselkadenz in diesem Zeitraum selbst mit Zeittarif extrem gering sein dürfte (wenig verdienen vs gar nichts verdienen).

SüdSchwabe.
ich lade öfter übermacht - kann mich dem Wunsch anschliessen
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Re: Region Hannover „enercity Vorfahren“

ubit
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Dabei ist e-Mobilität in Hannover doch schon ein alter Hut. Die erste Ladesäule gab es schon 1903:

https://www.bild.de/regional/hannover/h ... .bild.html

Ciao, Udo
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