Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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ecopowerprofi hat geschrieben: Wer viel Langstrecke fährt wird sich sicherlich kein Auto mit nur ne 22 kWh Akku kaufen. Da sind 100 kWh oder mehr angesagt. Wenn man einen 100 kWh Akku leer gefahren hat, wird man durchaus eine längere Pause machen. Da reicht dann auch ein 100 kW Lader um für die nächste Etappe genug im Akku zu haben. Mehr als 100 kW Ladeleistung sind genau genommen nicht erforderlich.
Die meisten fahren aber nur gelegentlich Langstrecke und 60kWh sind schon mega teuer. Den 60kWh Akku fahre ich aber problemlos 3-4x am Tag leer.
Wobei 100kW dann auch ganz gut sind.
Ich sehe zukünftig mehr so 100-150kW für Langstrecken und zuhause lädt man langsamer günstig AC.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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  • dibu
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3 bis 4 Mal am Tag einen 60-kWh-Akku leerfahren? Das sind ca. 150 bis 200 kWh am Tag oder größenordnungsmäßig 1000 km. Für so ein Fahrprofil (wenn man das regelmäßig fährt) halte ich e-Mobilität für (noch) nicht geeignet. Aus Umweltgründen sollten Batterien nicht unnötig groß sein. 60 kWh halte ich schon für eine Obergrenze für "Normalfahrer/innen".
Zoé Zen, 07/2013 bis 08/2020. 3/18: Akku-Upgrade auf 41 kWh bei km-Stand 99.500. Verkauft mit km-Stand 163.000.
Wallbox 22 kW. Kia e-Niro Vision 64 kWh seit Juli 2020.

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Hallo,
benutzt doch bitte die richtigen Einheiten hier, zumindest von den langjährigen Forums-Nutzern sollte man doch einen gewissen sich einstellenden Lerneffekt erwarten können ? Die gespeicherte elektrische Arbeit in einem Akku wird immer in "kWh" also Kilowattstunden angegeben. Dagegen eine momentane (Motor-)Leistung oder die Leistung eines Ladegerätes in "kW". Der Verbrauch auf 100km wird ebenfalls in "kWh / 100km" oder auf einen km auch gerne in "Wh / km" angegeben

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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dibu hat geschrieben: 3 bis 4 Mal am Tag einen 60-kWh-Akku leerfahren? Das sind ca. 150 bis 200 kWh am Tag oder größenordnungsmäßig 1000 km. Für so ein Fahrprofil (wenn man das regelmäßig fährt) halte ich e-Mobilität für (noch) nicht geeignet. Aus Umweltgründen sollten Batterien nicht unnötig groß sein. 60 kWh halte ich schon für eine Obergrenze für "Normalfahrer/innen".
Bedenke, dass immer Reserve drin bleiben muss und beim nachladen kommt man auch nicht auf 100%, weil es zu lange dauert.
Das heißt dann eben schon alle 200km laden beim 60kWh Akku.
Und ja, 1.000km am Tag muss möglich sein, sonst wird es kein für die Masse taugliches Alleinfahrzeug.
Und natürlich geht es da nicht um Nutzer, die das täglich fahren. Aber für den Urlaub muss das drin sein, sonst bleiben die Nutzer beim Verbrenner.
Ab 60kWh 100kW wird es langsam Alleinfahrzeug tauglich für die Masse.
Zukünftige MEB Fahrzeuge werden das aber bieten.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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bezogen auf carsharing...

vw weshare steht gerade in berlin unter beschuss...egolf ohne aktiven ladevorgang entlarvt...skandal...

mensch..5A einstellen ....auf eine phase reduzieren und viel tee trinken....

https://www.elektroauto-news.net/2019/a ... ur-berlin/
ExKonsul leaf blau 57500 km Spannung mit Netto 15 kWh Akku ....brusa booster 22 kW AC / Solar/ akkurex / CCS / V2X in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

WinnieW
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bm3 hat geschrieben: Hallo,
benutzt doch bitte die richtigen Einheiten hier, zumindest von den langjährigen Forums-Nutzern sollte man doch einen gewissen sich einstellenden Lerneffekt erwarten können ?

Flüchtigkeitsfehler... Ist mir erst aufgefallen als es bereits zu spät war. Da konnte ich meinen Beitrag nicht mehr editieren.

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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dibu hat geschrieben: 3 bis 4 Mal am Tag einen 60-kWh-Akku leerfahren? Das sind ca. 150 bis 200 kWh am Tag oder größenordnungsmäßig 1000 km. Für so ein Fahrprofil (wenn man das regelmäßig fährt) halte ich e-Mobilität für (noch) nicht geeignet.
Ich bin am Donnerstag von Italien aus nach Hause gefahren. Knapp 1.000 km. Reisezeit (gemütlich) ca. 15 Stunden. Geht also problemlos. Wenn man die Ladepausen zum Schlafen nutzt, geht das sogar noch etwas effizienter. Eignung ist also da. Über "Sinn" von mehreren solchen Aktionen hintereinander möchte ich aber nicht argumentieren.

dibu hat geschrieben: Aus Umweltgründen sollten Batterien nicht unnötig groß sein. 60 kWh halte ich schon für eine Obergrenze für "Normalfahrer/innen".
ACK.
Kona 64 kWh

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Speichergröße und Ladeleistung oder anders gesagt, ja kleiner die Batterie, umso größer muss die Ladeleistung sein. Mein Smart, ohne 22kW Lader wäre fast unbrauchbar bzw. ich wäre auf ein Radius von 40km bis 50km eingeschränkt. So kann ich auch längere Strecken bis 100km fahren, wenn ich weiß, am Zielort kann ich mit 22kW laden. Dann reichen 40min Ladeweile.
So geschehen gestern, in Rasdorf, point alpha.
Der kommende Teslaroadster mit 200kWh käme tatsächlich mit einem 3kW Heimlader zurecht. Die 200kWh reichen für 1000km und sollte man tatsächlich mehrere längere Strecken hintereinander fahren wollen, hat es noch die SuC und nach 1h ist er wieder voll. In der Praxis wird man aber eher 2x20min mit 250kW laden.

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Sir Henry hat geschrieben:
WinnieW hat geschrieben: Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h muss man mit einem Energiebedarf von 40 kW/100 km rechnen; was bedeutet man kommt mit einem 100 kWh Akku ca. 250 km weit u. fährt einen solchen innerhalb 83 Minuten leer.
Genau das meinte ich. Zeig mir mal einer, wo man heute noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h fahren kann...
Beim letzten F1 Rennen in Spa hat der Sieger eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 220 km/h (308 km in 84 Min.) erreicht. Selbst einn Durchschnitt von über 100 km/h auf längeren Strecken ist auf der "normalen" Autobahn unmöglich.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
4x Renault ZOE, Stromtankstelle ecoLOAD 22kW mit Typ2 öffentlich und kostenlos 24/7

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

Ferfi
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WinnieW hat geschrieben: ......
Im Grunde genommen sind die allermeisten e-Automodelle für Länder gebaut in denen man höchstens 140 km/h schnell fahren darf.
...
Oh ja! Ich freue mich darauf dass auch in D wieder Anstand und Rücksichtnahme auf der Autobahn einkehren.
Es ist soviel entspannter wenn die Verkehrsteilnehmer nicht so hohe Differenzgeschwindigkeiten fahren, LKW mit 80-90 und PKW mit 160-250-....

Und wer mich kennt der weiß dass auch ich in der Vergangenheit durchaus auch mal die 300 gesehen hat.
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