Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

harlem24
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Kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe eine 40er Zoe, die 22kW laden kann und ich lade zuhause trotzdem nur mit 3,7kW.
Normalerweise komme ich mit einer Ladung locker über die Woche, von daher reicht es vollkommen, einmal die Woche über Nacht vollzumachen.
Und das wird mit steigender Akkugröße sicher nicht dringlicher werden. Man muss ja nicht vollladen sondern nur den täglichen Bedarf decken.
Natürlich braucht man über längere Strecken eine Schnelllademöglichkeit, da sind die 22kW die die Zoe kann manchmal auch schnell genug.
Gruß

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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Selbst mit den 1,8 kW (8 Ampere einphasig), mit denen ich hier regelmäßig über Nacht lade, bekomme ich lockere 120 km Reichweite über Nacht nachgeladen. Gut, 75 "sichere Winter-Km".

Mit 3,6 kW (und einer größeren Batterie!) wären das dann 150 - 240 km. Das "erschlägt" noch ganz andere Fahrprofile als meines ...

Man muss aber auch sehen, dass es Menschen gibt, zu deren regelmäßigen Anforderungen gehört, dass sie mit leerem Akku nach Hause kommen und eine Stunde später wieder los müssen um 100 km oder mehr abzuspulen. Und für die sich das nicht unbedingt mit öffentlichen Schnellladern abbilden lässt (selbst wenn die mal in ausreichender Dichte - Verfügbarkeit! - vorhanden wären).

Aber im Ernst: das sind Ausnahmen. Für "Otto Normalfahrer" reichen 3,6 kW zu Hause und / oder am Arbeitsplatz völlig aus.
Gruß
Werner
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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harlem24 hat geschrieben: Ich habe eine 40er Zoe, die 22kW laden kann und ich lade zuhause trotzdem nur mit 3,7kW.
Normalerweise komme ich mit einer Ladung locker über die Woche, von daher reicht es vollkommen, einmal die Woche über Nacht vollzumachen.
Das sind ca. 250 km pro Woche und entspricht eine Jahresfahrleistung von ca. 13.000 km.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

Kombjuder
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Hell hat geschrieben:

Wo würdest Du persönlich lieber arbeiten:
Dort wo ich in der Endabrechnung das meiste in der Tasche habe.
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

harlem24
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Also wenn ein solches Szenario 1% der Autofahrer betrifft, dann ist es viel.
Gruß

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Re: Lange Leadezeiten sind kein Nachteil

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Ich wähle zukünftig die "falsche" Partei, weil die nix tun.
Ioniq seit 24.03.2018

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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Hat das Noch irgendwas mit Ladezeiten zu tun ?
________________________________________________
Schwarzwald gegen Wind: https://www.youtube.com/watch?v=7jEQii_9yWw
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Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

KlareWorte
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Hell hat geschrieben:
KlareWorte hat geschrieben: [...]
Warum soll ich als AG für Ladepunkte Geld ausgeben?
[...]
Um einen Mehrwert für die eigenen Mitarbeiter (gegenüber anderen ggf. Wettbewerbern) zu schaffen und somit die Mitarbeiter langfristig halten zu können.

Wo würdest Du persönlich lieber arbeiten:

Bei einem AG, der Dir Möglichkeiten anbietet, Dir Dein Leben einfacher und "gemütlicher" und ggf. noch "günstiger" zu machen

oder

Bei einem AG, den die Belange und Wünsche seiner Mitarbeiter nicht wirklich interessiert?

Welcher der beiden AG hat wahrscheinlich die höhere Mitarbeiterfluktuation und den damit verbundenen Mehraufwänden?
Auf wieviele Arbeitnehmer trifft das wohl zu?! Sorry, aber das mag ein Benefit on Top sein bei manchen AN, aber die Mehrheit kann da wohl nicht drüber nachdenken...

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

KlareWorte
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Langsam aber stetig hat geschrieben: Mit intelligentem Laden reichen die Niederspannungsnetze problemlos aus, selbst wenn alle Autos Elektroautos sind. Die benötigte durchschnittliche Leistung wird oft hoffnungslos überschätzt.
Tja, warum dann nur dieser Feldversuch und die ganzen Studien, wenn das so offensichtlich ist, hätten sich das ganze Geld sparen können und einfach dich Fragen sollen. Du kennst dich scheinbar mit der Netzinfrastruktur in D bestens aus.

Re: Lange Ladezeiten sind kein Nachteil

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KlareWorte hat geschrieben: Du kennst dich scheinbar mit der Netzinfrastruktur in D bestens aus.
Nee, man muss nur ein wenig rechnen können. Aber viele trauen einer Berechnung nicht und da macht man einen Feldversuch mit Probanten wo dann die Berechnung bestätigt wird.

Ein Auto fährt im Durchschnitt 12.000 km pro Jahr. Dafür braucht man ca. 2000 kWh. Das Auto steht ca. 50% der Zeit in der heimischen Garage bzw. auf dem Stellplatz. Das wären somit ca. 4400 h pro Jahr. Wenn der Akku groß genug ist müsste man das Auto in der Zeit auf dem Abstellplatz mit weniger als 0,5 kW laden um die 12.000 km pro Jahr fahren zu können. Wenn alle 40 Mio Autos einen E-Antrieb hätten, braucht man zum Laden eine Kraftwerksleistung von ca. 10 GW. Bei uns in Voerde haben die im letzten Jahr ein Kohlekraftwerk mit 2,1 GW abgeschaltet, weil die Leistung nicht mehr gebraucht wird. Die Netze sind aber weiterhin vorhanden. Schlussfolgerung daraus: man benötigt auf absehbare Zeit wegen der E-Mobilität kein Netzausbau.

Mit 3,7 kW Ladeleistung könnte man bei ausreichend großen Akku ca. 90.000 km pro Jahr fahren, wenn man jeden Tag an dem heimischen Parkplatz laden würde.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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