heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Helfried
folder Fr 14. Jun 2019, 19:12

SüdSchwabe hat geschrieben: Der Vergleichpunkt heißt: Verbrenner tanken.
Der Vergleich nervt. Anderes Hobby!
Unterschied wie Motorrad und Rennpferde.
Tags: chaos heise-de ladekarten
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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 19:16
Helfried hat geschrieben:
SüdSchwabe hat geschrieben: Der Vergleichpunkt heißt: Verbrenner tanken.
Der Vergleich nervt. Anderes Hobby!
Unterschied wie Motorrad und Rennpferde.
Mitnichten.

Egal ob ein Fahrzeug mit verfaulen Dinosauriern oder mit Elektronen angetrieben wird: Das Auffüllen der Antriebsenergie muss "simple as fuck" sein.

Und da sind wir bei eMobilen weit hinter dem Komfort und der Transparenz hinterher.

Und Mobilität ist kein Hobby, sondern schlicht eine Notwendigkeit.

SüdSchwabe.

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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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ig787
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folder Fr 14. Jun 2019, 19:23
Seid doch froh das man sich sozusagen den Preis den der Strom an einer Ladesäule kosten soll selbst raussuchen kann wenn man sich etwas bemüht und dieser auch nicht innerhalb von wenigen Stunden sich 5 mal ändert. So einen Komfort hat man an einer Tanke nicht.
06/2018 - 08/2019 Renault Zoe Q210
seit 08/2019 Tesla Model 3 Standard-Range plus
Referral-Code für 1500 km Kostenloses Supercharging: https://ts.la/ian19331

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 19:52

ig787 hat geschrieben:Seid doch froh das man sich sozusagen den Preis den der Strom an einer Ladesäule kosten soll selbst raussuchen kann
Streiche "kann" - setze "muss", wenn man nicht auf der Rechnung eine böse Überraschung erleben will.
wenn man sich etwas bemüht
Ich will mich nicht bemühen müssen. Ich will unmittelbar, transparent und nachvollziehbar wissen, was ich zahlen soll.
und dieser auch nicht innerhalb von wenigen Stunden sich 5 mal ändert. So einen Komfort hat man an einer Tanke nicht.
Noch.
Wart's ab.

SüdSchwabe.


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Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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smarty79
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folder Fr 14. Jun 2019, 19:55
Für mich als geplanten E-Auto-Besitzer besteht die Schwierigkeit erstmal darin, das ganze Thema überhaupt zu überblicken.

Inzwischen weiß ich, dass ich in D wohl mit ESL fast überall Strom für faire 25ct/kWh bekomme. Dann noch eine TNM-Karte als Backup und gut ist. ADAC-Mitglied bin ich zur Not wohl auch. Mal sehen, was bei C&F bis zur Einführung des ID noch passiert.

Und so ganz transparent ist der Preis beim Benzin ja auch nicht. Da kostet der Liter abends gerne mal 10ct mehr als am nächsten Vormittag. Und ARAL hat inzwischen die Flottenkunden auf einen Tagespreis umgestellt, der nur online für eingeloggte Kunden ersichtlich ist. Gäbe es von Plugchecker eine App, wäre die Diskrepanz so groß nicht.

Direkte Akzeptanz von Girocard / Kreditkarte wäre sicherlich nicht schlecht, aber auch die sind beide vom verfügbaren Backend abhängig. Dazu kommen die Kosten für das wetterfeste Kartenterminal. Man will ja bezahlen können, wenn man am gleichen Tag schon dreimal contactless bezahlt hat :)

Die Sache mit der Zuverlässigkeit ist natürlich Murks. Das scheint aber weniger ein Problem der Ladesäulen zu sein als der anscheinend semi-professionelle Betrieb der Backend-Infrastruktur.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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Helfried
folder Fr 14. Jun 2019, 20:01

SüdSchwabe hat geschrieben: Ich will mich nicht bemühen müssen.
Omg, man muss Gehirn-Neuronen bewegen!
Wen das nicht interessiert, dem würde ich einen alten Diesel empfehlen. Diese fahren sich teils auch recht angenehm.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 20:21

smarty79 hat geschrieben:Inzwischen weiß ich, dass ich in D wohl mit ESL fast überall Strom für faire 25ct/kWh bekomme. Dann noch eine TNM-Karte als Backup und gut ist.
Genau so ist es. Ganz einfach.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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    dibu
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folder Fr 14. Jun 2019, 20:35
Nachdem ich jetzt genau 6 Jahre und 135000 km mit dem E-Auto unterwegs bin, will ich auch meinen Senf dazugeben. Meine RFID-Kartensammlung umfasst ca. 15 Stück, die Anzahl der Apps ist am steigen, liegt aber noch bei ca. 10. Für meinen Urlaub durch Österreich, Ungarn nach Rumänien habe ich bestimmt 80 Arbeitsstunden investiert, um Ladestationen zu finden, in GE einzutragen und um passende Zugänge zu finden. 3 neue RFID kamen dazu und 4 Apps.

Wer mich kennt, weiss, dass mir das Ganze Spaß macht und dass ich von der E-mobilität überzeugt bin. Außerdem bin ich Rentner und habe Zeit. Aber: so kann es nicht weitergehen!

Warum kann ich mit einem Tesla so eine Tour nach Rumänien ohne Vorbereitung machen und mit einer Zoé nicht? Es ist doch offensichtlich, dass dieser Zugangs-Wirrwarr beendet werden muss.

Wer nur im Umkreis von 50 km um den Heimatort fährt, für den ist jetzt schon alles okay. Aber für lange Strecken ist es ein Graus. Und ja, ich habe Grips im Kopf, um eine lange Strecke zu planen. Aber ich will das in Zukunft nicht mehr. Und ich sehe aus vielen Gesprächen, dass viele in der Bevölkerung das auch so sehen. Also ist für mich derzeit die oberste Priorität beim Voranbringen der E-Mobilität das Beseitigen dieses Zugangs-Chaos! Autos und Ladestationen gibt es inzwischen genug (und müssen mit Ansteigen der zugelassenen E-Fahrzeuge natürlich weiter ausgebaut werden).

Ich stimme Abringoi zu, dass nur eine App wohl nicht ausreicht. Ich stelle mir vor, dass es mindestens einen Back-up-Zugang geben sollte. Ich wünsche mir hierfür einen Zugang mit EC- oder Kreditkarte.
Zoé Zen weiß, seit Juli 2013. Akku-Upgrade auf 41 kWh im März 2018 bei km-Stand 99500.
Eon-Wallbox 22 kW.

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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folder Fr 14. Jun 2019, 20:35
Helfried hat geschrieben:
Fr 14. Jun 2019, 20:01
SüdSchwabe hat geschrieben: Ich will mich nicht bemühen müssen.
Omg, man muss Gehirn-Neuronen bewegen!
Wen das nicht interessiert, dem würde ich einen alten Diesel empfehlen. Diese fahren sich teils auch recht angenehm.
Und genau das ist, was der Akzeptanz abträglich ist. Versuche mal einem Interessenten zu erklären, was er beachten muss. Das geht so nicht!

Re: heise.de: über das Elend mit den Ladekarten

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happyV
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folder Fr 14. Jun 2019, 20:59
Warum muss eigentlich immer alles genau so bleiben wie es war?
e-Auto fahren ist ein Paradigmenwechsel.

Wenn ich von Windows auf Linux wechsle ist das eben auch nicht genau das gleiche.

Und wo ist überhaupt der große Unterschied? Wenn die VISA nicht geht habe ich die EC als Backup. Genau so habe ich die Maingau und als Backup Get Charge.
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