Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Ja, der BEÖ hat in der Antwort darauf verwiesen dass er sich selbstverständlich für eine Verdichtung des Ladenetzes einsetzt. Weiterhin führt er allerdings aus: "Gerade im Bereich der Autobahnen, haben wir als Verband wenig Einfluss auf die Ausbaupläne, da diese im Rahmen von Ausschreibungen (z.B ASFINAG) vergeben werden."
Zoe Zen (Q210 / Baujahr 12/2013) von August 2014 - Januar 2020 | seit Juli 2020 Seat Mii electric | Peugeot 2008 electric bestellt (dann komplett ohne Verbrenner) | 10 kWp Photovoltaik
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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SüdSchwabe hat geschrieben: Kennt jemand von Euch die Auslastungszahlen des Triples auf dem Brenner oder der Ladesäulen entlang der Brennerautobahn?
Sollte man meinen, wenn ihr so von Eurer Forderung nach Säulen überzeugt seid.
Musstet Ihr schon mal auf der Brennerautobahn an einer der Ladesäule Schlange stehen?

SüdSchwabe.
Gewartet habe ich nicht. Laden konnte ich den Ioniq aber auch nicht, da die Säule defekt war. Zwischen Brenner und Bozen gab bzw. gibt es keine weitere Lademöglichkeit direkt an der Autobahn. Inzwischen gibt es in Steinach eine weitere einzelne DC-Säule, die aber nur erreichbar ist, wenn man die streckenmautpflichtige Autobahn verlässt. E-Mobilität auf der Langstrecke braucht verlässliche Lademöglichkeiten, zumal dann wenn man nachhaltig und nicht mit einem überdimensionierten Akku mit großem CO2-Rucksack unterwegs ist.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Altmuehltal-E-Mobil hat geschrieben: Gewartet habe ich nicht. Laden konnte ich den Ioniq aber auch nicht, da die Säule defekt war.
Dann ist das Thema aber immer noch nicht die Anzahl, sondern die Verfügbarkeit, d.h. Zuverlässigkeit.
Klar kann man jetzt argumentieren, dass bei einer doppelt so hohen Zahl die Ausfallwahrscheinlichkeit insgesamt nur halb so groß ist.
Macht aber gerade dann keinen Sinn, wenn man mit einem kleinen Akku im Sinne der Nachhaltigkeit argumentiert. Findest Du nicht auch?

SüdSchwabe.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

jo911
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Richtig ist, daß man die mautpflichtige Autobahn verlassen muss. Es gibt aber in Vahrn-Nord(Brixen) direkt nach der Mautstelle einen kostenlosen Triple, weiters noch ein paar und auch in Klausen einen. Das Problem ist, daß es immer nur einer ist, ohne Redundanz(was DC Ladung angeht). Da ist es egal, ob dieser überausgelastet oder defekt oder da ein anderes Problem ist. Einer ist inzwischen zu wenig!
Gerade mit kleinem Akku braucht man ein möglichst geringe Ausfallwahrscheinlichkeit.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

zitic
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Zum Brenner: wenn sich Tesla da das größte Kuchenstück an Trafo-Leistung gesichert hat, wäre schon zu erklären, warum da sonst nicht viel passiert.

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Ich finde auch daß unsere Forderung aktuell immer in Richtung Ladeparks gehen sollte - wenn nur die Hälfte der eAutos kommt die die deutschen Hersteller ankündigen muß da jetzt möglichst bald was gemacht werden. Allerdings ist die Brenner Passhöhe in diesem Fall nicht der sinnvollste Standort. Ca. 30 - 50 km vorher aus jeder Richtung wäre für die, die es nicht mehr ganz hoch schaffen wohl am besten...

Grüazi MaXx

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

eSmart
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Am Brenner SuC waren wir letzten Donnerstag. In der Tat 16 Tesla Boxen und 1 lausige DC, plus eine AC Säule und ein paar lose Kabel für vielleicht eine zweite DC Säule.
3 Teslas waren da, inkl uns, aber nicht gleichzeitig.
Zum ersten Mal auf der Reise (Hannover-Venedig) habe ich ein anderes Elektroauto laden gesehen. Es hat ein eGolf geladen und dann kam ein Ionic, der musste warten, weil nur eine Säule..............
Den Stop dort kann ich sehr empfehlen, das Lanz Bistro war sehr sehr gut, die Speckbrote waren klasse. 20min Pause und weiter.

Ist aber überall so, 8-16 Tesla Stalls und bestenfalls 1 DC.
Neulich, irgendwo bei Dresden, 6 Tesla und 4 50kW DC, immerhin. Aber nur 50kW und der einzige i-Pace musste 3x starten da die Ladung immer abbrach.
Nach 20min war ich schon weg, der Jaguar Fahrer stand da sicher über 1h. Plus 3x 8€ Ladepauschale bezahlt weil die Ladebox nicht ging.
So kommen Elektroautos nicht weiter, keine Lademöglichkeiten.

Allerdings habe ich letzte Woche mehrere fette >=100kW DC Säulen im Bau gesehen, es werden mehr, nur zu langsam mehr.
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Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

MünchenBeiNacht
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geko hat geschrieben: Ach wie nett! Ich bin der Fahrer vom blauen Model X, das du fotografiert hast. Und ich sagte noch zu meiner Familie, wie toll, dass wir einen Münchner i3 dort treffen! Wollte noch zu euch rüberkommen, aber ihr saht sehr beschäftigt aus mit Routenplanung o.ä. :-) ...
Hallo Geko,

da wäre sicher ein interessanter Plausch rausgekommen. ;-) Ich hatte auch kurz überlegt zu Euch hinzugehen. Ist zwar ganz nett jetzt über das WEB miteinander zureden, aber in natura wäre es sicher besser gewesen. Verspreche das nächste Mal meinem ersten Impuls zu folgen! ;-) Vielleicht trifft man sich mal wieder an einem andern Lader.

@Forum

Wie wir angekommen sind waren sicher vier TESLAs vor Ort, aber es könnten auch fünf oder sechs Teslas gewesen sein. Aber genau weiß ich es nicht mehr.

Euch ist schon klar, dass an so einem Tripple Lader nur entweder ein CCS Auto oder ein Chademo Fahrzeug DC laden kann? Also ein weiteres Fahrzeug das DC und schnell braucht wartet dann erst mal 30 bis 60 Minuten! Über einen Standort kann man immer diskutieren. Nur ernsthaft warum soll am Brennerpass eine DC Lademöglichkeit nicht sinnvoll sein? Wir sind von Trento gekommen und da war nach fast 150 km die Station für die 200 km Weiterfahrt nach München fest eingeplant.

Die Brennerautobahn AG betreut die Autobahn vom Brenner bis Modena. Eine Distanz von ca. 320 km und da hat es verteilt in beide Richtungen über 6 Raststationen bzw. Mautstellen
  • 32 Tesla Stationen
    6 Triple Lader
    5 AC Lader
Ist das wirklich der finale Ausbau für die Elektromobilität? An einer Straße die von dreißig, vierzig und mehr zehntausenden PKWs, jeden Tage befahren wird?

Es geht hier nicht um Geheule, sondern mich stört die fehlende Infrastruktur. Jetzt in 2019! Manchmal wundere ich mich über Diskussions-Schwerpunkte hier im Forum. Seitenweise wird gestritten, was die richtige Lade-Etiquette ist, ob man bis 80%, bis 90% oder bis 100% laden darf. Aber es scheint keinerlei Wertigkeit zu geben sich über die notwendige Infrastruktur und Entwicklung in 2020 Gedanken zu machen.

Die einzigen die ich sehe die an einer echten Infrastruktur für e-Mobilität arbeiten ist TESLA. Und das ist jetzt und in Zukunft sicher ein sehr gewichtiges Argument bei einer Kaufentscheidung.

Ich denke so lange wir als e-Fahrzeug Fahrer mit CCS oder CHADEMO keine Ansprüche stellen, müssen wir uns auch weiter mit Alibi- und Marketing Maßnahmen von Firmen, Privatleuten, etc. begnügen. Oder sind z. B. auf Crowd-Funding-Ladesäulen des Forums angewiesen, die in den Gründerjahren tolle Projekte waren, aber selbst jetzt wird davon im Forum ein weiterer Ausbau in Frage gestellt.

Nimmt uns als nicht TESLA Fahrer die Politik überhaupt wahr? Von Ernst will gar nicht sprechen! Ich höre bei Diskussionen zur Elektromobilität nur und überall übliches Politiker-Sprech. Aber wer tut was? Wo bleibt tatsächlich der Ausbau der Infrastruktur? Der ADAC mit fast zwanzig Millionen Mitgliedern könnte was tun! Und was tut er? Er schließt sich auch nur wieder aus Marketing Gründen einem Ladeverbund an. Echte Erweiterung? Neue Infrastruktur? Nada!

Auf 320 km Autobahn verteilt von Modena bis zum Brenner sechs Lader, an denen je ein einziges Fahrzeug DC laden kann? Echt jetzt? Europa schafft es ja nicht ein Mal einen einheitlichen europäischen DC Stecker und DC Lademodus vorzuschreiben! Wie armselig ist das denn!

Ich war am Montag und Dienstag im Veneto mit unserem i3 unterwegs. Gesamtstrecke in zwei Tagen fast 1.000 km. Ich hatte auf der Hinfahrt zwei Ladestops an einem Ski-Lift (Marketing), an einem Parkplatz einer "Schaukäserei" (Marketing), am Abend eine Ladung in einem Outlet Center (Marketing) und auf der Rückfahrt zwei Ladestopps in Trento (Infrastruktur) und am Brenner (Infrastruktur). Ich musste an keiner Station warten. Wäre aber jemand vor mit da gewesen hätte die Fahrt vermutlich ca. zwei Stunden je Strecke länger gedauert. Will ich das wirklich?

MünchenBeiNacht

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

Ungard
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Also ich lade grundsätzlich nur an Stationen mit mehreren Ladern. Und trotz dass ich bislang nur 2x auf Langstrecke war hab ich da schon mehrfach andere eAutos getroffen. Einmal waren wir sogar zu dritt (Geiselwind).
Ergo: Ein Lader ist und bleibt zu wenig.
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
Seit 06/20 Audi e-Tron55

Re: Schnelllade-Infrastruktur am Brenner - ein Spiegel für Elektromobilität in Europa

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Moin!
Bin die Strecke auch gerade vor einigen tagen noch gefahren. Im Vorfeld hatte ich mir dann einfach zur Info mal die Homepage des Brenner angeguckt. Dort gibt es auch recht gut sichtbar einen Link zur Elektomobilität.

https://www.autobrennero.it/de/dienstle ... adesaulen/

Man wirbt mit 44 Ladesäulen, unterschlägt aber so ganz nebenbei das davon 32 Stück alleine Supercharger sind.Wenn ich mir die Anzahl der Triple und die Abstände dazwischen angucke, ist das schon ganz schön dürftig.
In der Gegend von Meran und Bozen habe ich nämlich auch einige eAutos gesehen, unter anderem Leaf, i3 und eUp. Die Teslas erwähne ich mal nicht, die sind eh überall.
Gruß Ingo
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