SPON: Induktives Laden für Elektroautos

Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

ubit
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SRAM hat geschrieben: Das Ladegerät selber (also der im Fahrzeug eingebaute Lader) bei der Kabellösung wird ja durch den induktiven Lader vollständig ersetzt. Es entfallen also nicht nur die Kabelverluste, sondern auch die im Ladegerät und die in der Zuleitung / wallbox.
Der induktive Lader bekommt über die Spule eine Wechselspannung. Diese muss natürlich gleichgerichtet werden. Vermutlich ist es auch notwendig die Spannung "passend" zu transformieren damit sie zum Akku und dessen Ladezustand passt. Grundsätzlich also erstmal nichts Anderes als ein AC-Lader im Auto auch macht.
Ein Kabel von der Ladesäule/Zähler zum Stellplatz bzw. zur Spule unter dem Auto braucht man auch - ganz entfallen die Kabelverluste also mitnichten. Dazu braucht man noch etwas Elektronik um das Ganze zu steuern - das verbraucht auch (wenig) Strom.
Und die Wirkungsgrade von denen da gelegentlich geschrieben wird finde ich persönlich unglaubwürdig. Leg' nur mal etwas nasses Laub zwischen Spule und Auto. Was passiert dann mit dem Wirkungsgrad? Bzw. mit dem Laub...

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 teal blue
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Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

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Leg mal nasses Laub auf deinen Induktionsherd: ......nix.


Gruß SRAM
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Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

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SRAM hat geschrieben: Das beinhaltet die Verluste Zähler bis Akku. In beiden Fällen.
Hast Du den von Dir verlinkten Artikel https://www.elektroniknet.de/design-ele ... 58882.html genau gelesen? Dort steht ganz oben folgendes:
Die Spulen und die Leistungselektronik des Demonstrators des Oak Ridge National Laboratory sind so aufeinander abgestimmt, dass 120 kW sicher über einen 15 cm großen Luftspalt mit einem Wirkungsgrad von 97% übertragen werden.
Das heißt die zusätzliche Elektronik und der Luftspalt hat einen Wirkungsgrad von 97 Prozent - oder wie soll man das sonst lesen?

Aber wie ich schon schrieb, ich hätte lieber viele Ladestationen als wenige luxuriöse...

Grüazi MaXx

Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

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Da gebe ich Dir Recht.

Zur Parkgenauigkeit: warum kann man das nicht so konstruieren, dass die Ladeplatte im Boden von einem Servomotor angehoben und mit 2 weiteren Servomotoren (rechts / links und vor / zurück) automatisch an der "Gegenplatte" des Fahrzeugs ausgerichtet werden kann?
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

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Mechanische Komplexität. Das ganze soll ja im Endeffekt in den Asphalt eingebaut sein. Wichtiger ist für mich die Frage, ob man hier auch einen Standard etablieren kann. Ohne Standard halte ich das ganze außer für Nischenanwendungen für so gut wie nutzlos.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

Spiekie
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MaXx.Grr hat geschrieben:
SRAM hat geschrieben: Das beinhaltet die Verluste Zähler bis Akku. In beiden Fällen.

Aber wie ich schon schrieb, ich hätte lieber viele Ladestationen als wenige luxuriöse...

Grüazi MaXx
Warum wenige luxoriöse? Mit der Technik sollte man dann doch zahlreiche nebeneinander liegende Parkplätze mit den Bodenplatten ausrüsten können. Darum ging es in meiner Idee.
iOnier hat geschrieben:
Zur Parkgenauigkeit: warum kann man das nicht so konstruieren, dass die Ladeplatte im Boden von einem Servomotor angehoben und mit 2 weiteren Servomotoren (rechts / links und vor / zurück) automatisch an der "Gegenplatte" des Fahrzeugs ausgerichtet werden kann?
Das finde ich wiederum als unnötiger Luxus, aber wer weiss was die Zukunft bringt :lol:
Wer Fehler in meinen Kommentaren findet, darf diese gerne behalten. Ich habe genug davon.

Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

Fire
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Ich habe heute einen Bericht gelesen von jemandem der behauptet dass ein Diebstahsicherungs Tag in einem Schuh auf einmal heiss wurde und den Schuh geschmolzen hat.
https://www.20min.ch/finance/news/story ... 7#talkback

Irgendwie musste ich da an induktive Ladestationen denken.
Abgesehen davon dass der Schuh in dem Bericht eher nach Bremsspuren von einem Kickboard aussieht, habe ich mir überlegt ob das bei einer Induktiven Ladeplatte passieren könnte.
Das wäre für mich eigentlich die einzige Erklärung wie es tatsächlich möglich wäre dass so ein RFID Tag sich aufheizt. Was meint ihr?
Auf jeden Fall würde das Feld wohl erst aufgebaut wenn der Ladevorgang mit dem Auto ausgehandelt und gestartet wurde, also nur dann wenn ein Auto draufsteht

Re: SPON: Induktives Laden für Elektroautos

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Wenn ich so meine Kunden an der Ladestation ansehe, dann ist das induktive Laden etwas für die Plugin-Hybride.
Statt täglich an- und abzustecken ist das induktive Laden schon ein großer Komfortsprung.
Fiat 500e seit 2017, zusätzlich VW eGolf. 18 MWh Strom an den Ladesäulen verkauft.
Link: Story meiner öffentlichen Ladestation vor der Haustür
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