Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

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WentorferStromer hat geschrieben:
mack3457 hat geschrieben: Ein bißchen Planung bleibt aber nötig.
Selbst bei einem Tesla ist ein bischen Planung notwendig. Das ist halt das Los der E Autofahrer. Aber auf Langstrecke ist das im Verbenner auch so.
Als die Generation unserer Eltern (bzw. Großeltern) mit Käfer und Co. nach Italien gefahren sind war das doch ähnlich - wer ist denn damals ohne Straßenatlas oder 20 ADAC-Karten (nein - keine Lade- oder Tankkarten) losgefahren? Vattern hat Tage vorher die beste Strecke rausgesucht, Tank- und Pissstops geplant. Erst seit dem Jahrtausendwechsel kannst Du einfach losfahren - es gibt überall Tanken die 24 Stunden offen haben, sogar an Weihnachten und Ostern. In der Schweiz ist es noch gar nicht so lange her daß die Tankstellen Samstag nachmittags und Sonntags geschlossen hatten... Sogar an der Autobahn...

Insofern bin ich zuversichtlich daß das über kurz oder lang auch mit dem eAuto klappen wird :-D

Grüazi MaXx
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Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

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MaXx.Grr hat geschrieben: Als die Generation unserer Eltern (bzw. Großeltern) mit Käfer und Co. nach Italien gefahren sind war das doch ähnlich - wer ist denn damals ohne Straßenatlas oder 20 ADAC-Karten (nein - keine Lade- oder Tankkarten) losgefahren? Vattern hat Tage vorher die beste Strecke rausgesucht, Tank- und Pissstops geplant. Erst seit dem Jahrtausendwechsel kannst Du einfach losfahren - es gibt überall Tanken die 24 Stunden offen haben, sogar an Weihnachten und Ostern. In der Schweiz ist es noch gar nicht so lange her daß die Tankstellen Samstag nachmittags und Sonntags geschlossen hatten... Sogar an der Autobahn...

Insofern bin ich zuversichtlich daß das über kurz oder lang auch mit dem eAuto klappen wird :-D

Grüazi MaXx
meine erste Fahrt in den Urlaub nach Italien (1983) mit dem eigenen Auto fand auch mit dem Käfer statt. Der hatte allerdings im Vergleich zu meinem IONIQ eine etwas größere Reichweite. Das Tankstellennetz war noch nicht so ausgebaut wie heute aber doch ein wenig besser als das aktuelle Netz an Schnellladern. Die Fahrtdauer (inkl. Pausen) in etwa gleichzusetzen. Dahin fühle ich mich aktuell zurück versetzt, nämlich in die (gute) alte Zeit die tatsächlich noch von Abenteurer geprägt war. Damals musste man offene Tankstellen suchen. Wir kamen nachts in den Dolomiten an einer geschlossenen Tankstelle an und haben schlafend gewartet bis diese morgens aufmachte um tanken und weiterfahren zu können.
Heute muss ich auch an einen langsamen Lader und warten wenn der CCS kaputt ist und kein anderer zu finden ist.
Der Vorteil den wir heute haben dank Internet und Foren und Verzeichnissen wie diesen, man kann ein wenig besser vorplanen inkl. Alternativen. Man wird aber erst vor Ort feststellen ob alles so eintrifft wie geplant.
--
Gruß
Harald
(Hyundai IONIQ premium platinum silver)

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

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Und wenn ich ganz ehrlich bin mag ich dieses kleine Abenteuer durchaus. Mit dem EV unterwegs zu sein ist zumindest eines nie: langweilig. :-)

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

MucStefan
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magnummandel hat geschrieben: Da würde ich mal sagen: Gut, dass du weitergefahren bist. Wechselstrom kann der i3(s) nur mit max. 11KW laden, egal was die Säule hergeben würde. Das hätte wohl etwas gedauert.
Wieder was gelernt :)

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

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Basti_ hat geschrieben: Und wenn ich ganz ehrlich bin mag ich dieses kleine Abenteuer durchaus. Mit dem EV unterwegs zu sein ist zumindest eines nie: langweilig. :-)
Schön, dass Ihr so romantisch veranlagt seid. Nur wird man mit dieser Romantik nicht die Masse an Skeptikern der eMobilität überzeugen können, dass das eine tolle Sache ist.

Die überzeugt man leider unter Anderem durch eine den Anforderungen angemessene und vor allen Dingen funktionierende Ladeinfrastruktur. Das überwiegende Gros aller Verkehrsteilnehmer will nämlich einfach nur hinreichend schnell - ohne jegliche Schnitzeljagd - möglichst günstig von A nach B kommen. Und schon gar nicht wollen die in einem Auto vor einer Ladesäule übernachten.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift Acid Yellow GSD - bestellt am 09.September 2019 - abgeholt am 5.Juni 2020

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

i3fahrer
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Jemand auf Twitter sagte mal: "Sie haben Fördergelder für den Aufbau, nicht für die Wartung der Ladesäulen bekommen. Daher der aktuelle Zustand der Verfügbarkeit."

Tesla kann sich den Ausfall der Ladeinfrastruktur nicht leisten, weil es zwingend zum Ökosystem gehört. Einem E-On ist es doch Wurscht, ob eine oder alle Ladesäulen kaputt sind. Das ist nicht das Geschäftsmodell.
Meine T-Shirts für E-MOBILISTEN

BMW i3 Fluid Black / 60 Ah / Since 2016

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

Elmi79
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MucStefan hat geschrieben: Ist es einem Wirtschaftsstandort wie Deutschland nicht einmal möglich, zuverlässige und dauerhaft funktionierende Ladesäulen zu bauen? Das kann doch nicht sein!
Du meinst dieses Land, in dem seit 20 Jahren erfolglos an einem Flughafen gebaut wird? In dem ein Segelschulschiff für hunderte Millionen Euro nicht neu gebaut sondern "repariert" wird ? Ein Land, in dem die Regierung die Automobilindustrie beim Betrügen mit veralteter Technologie unterstützt wo es nur geht und neue Technologien ausbremst und dem ausland überlässt? In einem Land, in dem ein Konzerthaus und ein Bahnhof ein vielfaches vom veranschlagten Preis kostet?

Ja...das ist eigentlich eine gute Frage, warum dieses Land so etwas primitives wie eine Ladesäule nicht gebacken kriegt...

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

E-Mädel
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SüdSchwabe hat geschrieben: - Und schon gar nicht wollen die in einem Auto vor einer Ladesäule übernachten.
Übernachten tun wir jeden Tag, halt in unserem eigenen Bett. Unsere Autos laden so lange, an der Steckdose.
Auf Langstrecke muß man halt in DE noch etwas planen was Schnelllader angeht. Aber nur in Deutschland. Dafür können aber die Autos nix. Ich fahre alle 4-5 Wochen mit dem Ioniq nach Holland mein Eltern besuchen. Gesamt ca. 1700km. Null Problemo, in Holland ...
Ist ein (bewußt gewolltes?) deutsches (Lobby?) Problem.

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

E-Mädel
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Elmi79 hat geschrieben: Ja...das ist eigentlich eine gute Frage, warum dieses Land so etwas primitives wie eine Ladesäule nicht gebacken kriegt...
Wie hat vor ein paar Wochen unsere Nahles gesagt:
"Wir möchten, dass Deutschland im Jahr 2030 immer noch die besten Autos der Welt baut!"

Ich ergänze:
"und auch die besten Plattenspieler und Festnetztelefone!"

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

Helfried
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MaXx.Grr hat geschrieben: Pissstops geplant. Erst seit dem Jahrtausendwechsel kannst Du einfach losfahren - es gibt überall Tanken die 24 Stunden offen haben
Also die 20 Landkarten hatte ich auch als Kind, die sind dann leider samt Auto emigriert.
Aber ein flächendeckendes Tankstellennetz hatten wir nicht erst seit der Jahrtausendwende *hüstel*. Ich bin immer schon einfach drauf los gefahren, und es war immer eine da, sogar beim Motorrad mit dem beschränkten Tankinhalt.
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