Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
AdR
    Beiträge: 47
    Registriert: So 9. Dez 2018, 14:31
    Danke erhalten: 26 Mal
folder Di 16. Apr 2019, 22:14
Ich fahre auch einen i3s und durchaus auch auf Langstrecke. Mit einmal nachladen komme ich bei aktuellen Temperaturen auch auf der Autobahn auf rund 350 km Reichweite. Das ist für mich schon in Ordnung, ich wusste, auf was ich mich einlasse.

Meine Strategie: Unterwegs auf Langstrecke meide ich kostenlose und alleinstehende Ladestationen grundsätzlich. Ich fahre hauptsächlich Fastned oder Ionity an. Damit minimiere ich meine Ladeprobleme auf ein erträgliches Maß. Im Süden und Westen Deutschlands geht das schon ganz gut und es wird ja weiter ausgebaut.
Anzeige

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Benutzeravatar
    MaXx.Grr
    Beiträge: 2348
    Registriert: So 14. Mai 2017, 13:19
    Wohnort: Nahe München
    Hat sich bedankt: 1320 Mal
    Danke erhalten: 393 Mal
folder Di 16. Apr 2019, 22:28
WentorferStromer hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 19:45
mack3457 hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 17:56
Ein bißchen Planung bleibt aber nötig.
Selbst bei einem Tesla ist ein bischen Planung notwendig. Das ist halt das Los der E Autofahrer. Aber auf Langstrecke ist das im Verbenner auch so.
Als die Generation unserer Eltern (bzw. Großeltern) mit Käfer und Co. nach Italien gefahren sind war das doch ähnlich - wer ist denn damals ohne Straßenatlas oder 20 ADAC-Karten (nein - keine Lade- oder Tankkarten) losgefahren? Vattern hat Tage vorher die beste Strecke rausgesucht, Tank- und Pissstops geplant. Erst seit dem Jahrtausendwechsel kannst Du einfach losfahren - es gibt überall Tanken die 24 Stunden offen haben, sogar an Weihnachten und Ostern. In der Schweiz ist es noch gar nicht so lange her daß die Tankstellen Samstag nachmittags und Sonntags geschlossen hatten... Sogar an der Autobahn...

Insofern bin ich zuversichtlich daß das über kurz oder lang auch mit dem eAuto klappen wird :-D

Grüazi MaXx

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Benutzeravatar
    harwin
    Beiträge: 433
    Registriert: Mi 2. Jan 2019, 16:16
    Hat sich bedankt: 72 Mal
    Danke erhalten: 64 Mal
folder Mi 17. Apr 2019, 07:52
MaXx.Grr hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 22:28
Als die Generation unserer Eltern (bzw. Großeltern) mit Käfer und Co. nach Italien gefahren sind war das doch ähnlich - wer ist denn damals ohne Straßenatlas oder 20 ADAC-Karten (nein - keine Lade- oder Tankkarten) losgefahren? Vattern hat Tage vorher die beste Strecke rausgesucht, Tank- und Pissstops geplant. Erst seit dem Jahrtausendwechsel kannst Du einfach losfahren - es gibt überall Tanken die 24 Stunden offen haben, sogar an Weihnachten und Ostern. In der Schweiz ist es noch gar nicht so lange her daß die Tankstellen Samstag nachmittags und Sonntags geschlossen hatten... Sogar an der Autobahn...

Insofern bin ich zuversichtlich daß das über kurz oder lang auch mit dem eAuto klappen wird :-D

Grüazi MaXx
meine erste Fahrt in den Urlaub nach Italien (1983) mit dem eigenen Auto fand auch mit dem Käfer statt. Der hatte allerdings im Vergleich zu meinem IONIQ eine etwas größere Reichweite. Das Tankstellennetz war noch nicht so ausgebaut wie heute aber doch ein wenig besser als das aktuelle Netz an Schnellladern. Die Fahrtdauer (inkl. Pausen) in etwa gleichzusetzen. Dahin fühle ich mich aktuell zurück versetzt, nämlich in die (gute) alte Zeit die tatsächlich noch von Abenteurer geprägt war. Damals musste man offene Tankstellen suchen. Wir kamen nachts in den Dolomiten an einer geschlossenen Tankstelle an und haben schlafend gewartet bis diese morgens aufmachte um tanken und weiterfahren zu können.
Heute muss ich auch an einen langsamen Lader und warten wenn der CCS kaputt ist und kein anderer zu finden ist.
Der Vorteil den wir heute haben dank Internet und Foren und Verzeichnissen wie diesen, man kann ein wenig besser vorplanen inkl. Alternativen. Man wird aber erst vor Ort feststellen ob alles so eintrifft wie geplant.
--
Gruß
Harald
(Hyundai IONIQ premium platinum silver)

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Benutzeravatar
folder Mi 17. Apr 2019, 07:54
Und wenn ich ganz ehrlich bin mag ich dieses kleine Abenteuer durchaus. Mit dem EV unterwegs zu sein ist zumindest eines nie: langweilig. :-)

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
MucStefan
    Beiträge: 10
    Registriert: Mi 14. Nov 2018, 16:10
    Danke erhalten: 7 Mal
folder Mi 17. Apr 2019, 08:27
magnummandel hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 20:56
Da würde ich mal sagen: Gut, dass du weitergefahren bist. Wechselstrom kann der i3(s) nur mit max. 11KW laden, egal was die Säule hergeben würde. Das hätte wohl etwas gedauert.
Wieder was gelernt :)

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Benutzeravatar
folder Mi 17. Apr 2019, 08:35
Basti_ hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 07:54
Und wenn ich ganz ehrlich bin mag ich dieses kleine Abenteuer durchaus. Mit dem EV unterwegs zu sein ist zumindest eines nie: langweilig. :-)
Schön, dass Ihr so romantisch veranlagt seid. Nur wird man mit dieser Romantik nicht die Masse an Skeptikern der eMobilität überzeugen können, dass das eine tolle Sache ist.

Die überzeugt man leider unter Anderem durch eine den Anforderungen angemessene und vor allen Dingen funktionierende Ladeinfrastruktur. Das überwiegende Gros aller Verkehrsteilnehmer will nämlich einfach nur hinreichend schnell - ohne jegliche Schnitzeljagd - möglichst günstig von A nach B kommen. Und schon gar nicht wollen die in einem Auto vor einer Ladesäule übernachten.

SüdSchwabe.
--
Kona 64kWh Premium Facelift - bestellt am 09.September 2019

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
i3fahrer
folder Mi 17. Apr 2019, 08:47
Jemand auf Twitter sagte mal: "Sie haben Fördergelder für den Aufbau, nicht für die Wartung der Ladesäulen bekommen. Daher der aktuelle Zustand der Verfügbarkeit."

Tesla kann sich den Ausfall der Ladeinfrastruktur nicht leisten, weil es zwingend zum Ökosystem gehört. Einem E-On ist es doch Wurscht, ob eine oder alle Ladesäulen kaputt sind. Das ist nicht das Geschäftsmodell.
BMW i3 Fluid Black / 60 Ah / ECO Pro+

Bild

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Elmi79
folder Mi 17. Apr 2019, 08:55
MucStefan hat geschrieben:
Di 16. Apr 2019, 12:46
Ist es einem Wirtschaftsstandort wie Deutschland nicht einmal möglich, zuverlässige und dauerhaft funktionierende Ladesäulen zu bauen? Das kann doch nicht sein!
Du meinst dieses Land, in dem seit 20 Jahren erfolglos an einem Flughafen gebaut wird? In dem ein Segelschulschiff für hunderte Millionen Euro nicht neu gebaut sondern "repariert" wird ? Ein Land, in dem die Regierung die Automobilindustrie beim Betrügen mit veralteter Technologie unterstützt wo es nur geht und neue Technologien ausbremst und dem ausland überlässt? In einem Land, in dem ein Konzerthaus und ein Bahnhof ein vielfaches vom veranschlagten Preis kostet?

Ja...das ist eigentlich eine gute Frage, warum dieses Land so etwas primitives wie eine Ladesäule nicht gebacken kriegt...

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Benutzeravatar
    E-Mädel
    Beiträge: 358
    Registriert: Do 13. Dez 2018, 08:15
    Wohnort: BlackForest
    Hat sich bedankt: 79 Mal
    Danke erhalten: 186 Mal
folder Mi 17. Apr 2019, 09:13
SüdSchwabe hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 08:35
- Und schon gar nicht wollen die in einem Auto vor einer Ladesäule übernachten.
Übernachten tun wir jeden Tag, halt in unserem eigenen Bett. Unsere Autos laden so lange, an der Steckdose.
Auf Langstrecke muß man halt in DE noch etwas planen was Schnelllader angeht. Aber nur in Deutschland. Dafür können aber die Autos nix. Ich fahre alle 4-5 Wochen mit dem Ioniq nach Holland mein Eltern besuchen. Gesamt ca. 1700km. Null Problemo, in Holland ...
Ist ein (bewußt gewolltes?) deutsches (Lobby?) Problem.
ZOE (Blacky) seit 2013, gebrauchter Ioniq (Beule) seit 2018 und seit 2002 eine 900er Hornet (Nisse) für kleine, schnelle Einkaufsfahrten.

Re: Langstrecke mit dem Elektroauto – mein erstes Abenteuer

menu
Benutzeravatar
    E-Mädel
    Beiträge: 358
    Registriert: Do 13. Dez 2018, 08:15
    Wohnort: BlackForest
    Hat sich bedankt: 79 Mal
    Danke erhalten: 186 Mal
folder Mi 17. Apr 2019, 09:20
Elmi79 hat geschrieben:
Mi 17. Apr 2019, 08:55
Ja...das ist eigentlich eine gute Frage, warum dieses Land so etwas primitives wie eine Ladesäule nicht gebacken kriegt...
Wie hat vor ein paar Wochen unsere Nahles gesagt:
"Wir möchten, dass Deutschland im Jahr 2030 immer noch die besten Autos der Welt baut!"

Ich ergänze:
"und auch die besten Plattenspieler und Festnetztelefone!"
ZOE (Blacky) seit 2013, gebrauchter Ioniq (Beule) seit 2018 und seit 2002 eine 900er Hornet (Nisse) für kleine, schnelle Einkaufsfahrten.
Anzeige
Antwortenedit build arrow_drop_down

Zurück zu „Öffentliche Lade-Infrastruktur“

Gehe zu arrow_drop_down
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag